Warum Social Media Wachstum ohne Fokus nicht funktioniert

Im Rahmen einer Blogparade möchte Andreas Schmied von der Wunschschmiede wissen, welche sozialen Medien ich nutze und welche Erfahrungen ich mit Social Media gemacht habe.

Privat hatte ich die sozialen Medien lange kategorisch abgelehnt.

Erst als ich im Mai 2015  mit dem Bloggen anfing, erwachte auch mein virtuelles Ich zum Leben.

Zunächst ging es mir nur darum, meinen Blog bekannt zu machen.

Ich sah andere Blogger die sozialen Netzwerke nutzen – und so tat ich es auch.

Ich sah andere Blogger ihren Content scheinbar wahllos und im Minutentakt raus ins digitale Universum rotzen – und so tat ich es auch.

Auf Facebook, Twitter und Google+ … überall den gleichen Content.

Es hat eine ganze Weile lang gedauert bis mir klar wurde, dass die sozialen Medien nicht großartig anders funktionieren, als die echten sozialen Beziehungen in der realen Welt.

Auch online spielt der Social Proof eine extrem wichtige Rolle. Die meiste Aufmerksamkeit erhalten nicht die Akteure, die den meisten Nutzen stiften, sondern diejenigen, denen bereits die meisten Menschen hinterherlaufen beziehungsweise folgen.

Follower ziehen weitere Follower an.

Durch die Brille der Mathematik betrachtet, bedeutet das: Wir haben es mit nicht-linearem Wachstum zu tun. Mit anderen Worten: Man kann damit rechnen, zunächst eine ganze Weile lang mehr oder weniger ignoriert zu werden, um irgendwann in unbestimmter Zukunft plötzlich abzuheben – vorausgesetzt man hält lange genug durch.

Beispiel YouTube: Für die ersten 50 Abonnenten habe ich fast genauso lange braucht, wie für den Sprung von 100 auf 200 Abonnenten.

Ich verfolge schon seit längerem einige YouTube-Kanäle und beobachte fast überall genau das gleiche: Die Zahl der Abonnenten verdoppelt sich etwa alle 6 bis 12 Monate.

Das alles bestätigt mal wieder eine These, die ich in meinen Artikeln gebetsmühlenartig wiederhole: Fokus und Konzentration sind eine Grundvoraussetzung für den Erfolg.

Fokus ist wichtig, um lange genug bei der Sache bleiben zu können, anstatt nach der ersten Verdopplung zugunsten eines grüneren Rasens auf der anderen Seite des Zauns wieder aufzugeben.

Konzentration ist wichtig, um die Verdopplungszeit möglichst klein zu halten.

Google+ und Twitter nutze ich mittlerweile nicht mehr aktiv. Google+ hat für mich noch nie besonders gut funktioniert und um Twitter vernünftig zu nutzen, müsste ich zuviel Zeit und Aufmerksamkeit investieren.

Mein Fokus liegt momentan auf Facebook und auf YouTube.

P.S.: Im November 2016 hatte ich meine 4 wichtigsten Learning zum Thema Blog-Marketing in den sozialen Netzwerken in diesem Artikel beschrieben.

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ÜberJan

Dr. Jan Höpker hat die Webseite HabitGym gegründet, um seine Erkenntnisse über persönliche Entwicklung und das Setzen, Verfolgen und Erreichen von persönlichen Zielen mit seinen Lesern zu teilen. Jan ist Diplom-Chemiker und hat einen Doktor in Biochemie. Unter dem Menupunkt Starte hier! kannst du mehr über Jan und HabitGym erfahren.

2 Antworten auf Warum Social Media Wachstum ohne Fokus nicht funktioniert

  1. Hallo Jan,

    super und recht herzlichen Dank für deinen Beitrag zu meiner Blogparade „Welche Soziale Medien nutzt Du und wie sind Deine Erfahrungen damit?“.

    Viele Grüße

    Andreas

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