Vor­sätze umset­zen – 33 Blogger ver­ra­ten ihre Erfolgs­ge­heim­nisse

Vorsätze umsetzen - 34 Blogger verraten ihre ErfolgsgeheimnisseAls Yasemin mich Anfang Dezem­ber gefragt hat, ob ich nicht Lust habe, mit ihr gemein­sam eine Blog­pa­rade zu starten, war ich zuerst skep­tisch.

„Was ist wenn keiner mit­macht?“

„15 machen mit“ sagte Yasemin.

15 wäre schon krass. Ich war immer noch skep­tisch … ziem­lich unnötig, wie sich später her­aus­stel­len sollte, denn unglaub­li­che 33 Blogger haben teil­ge­nom­men. Mehr als doppelt so viele, wie Yasemin vor­aus­ge­sagt hatte und 33 mehr, als ich befürch­tete. Wow!

Wenn 33 Blogger über’s Umset­zen von Vor­sät­zen schrei­ben, erzäh­len die dann nicht alle das gleiche? Das könnte man meinen. Stimmt aber nicht. Im Gegen­teil: Jeder Artikel ist anders. Wenn man schon 32 Bei­träge gelesen hat, kann man aus dem 33sten Beitrag immer noch etwas neues mit­neh­men.

Alle Bei­träge sind toll! Danke, dass ihr mit­ge­macht habt!

Über­sicht über die Bei­träge

Yasemin und ich haben die Bei­träge auf­ge­teilt. Die eine Hälfte der Bei­träge wird auf Yas­e­mins Blog Lebens­durs­tig vor­ge­stellt und die andere Hälfte hier bei mir. Los geht’s!

Yasemin Akdemir vom Blog lebensdurstig.de richtet sich in ihrem Beitrag an soge­nannte Scanner- Per­sön­lich­kei­ten, die sich auf­grund ihrer viel­sei­ti­gen Inter­es­sen beson­ders schwer tun, Dinge zu beenden, weil sie par­al­lel mehrere Pro­jekte gleich­zei­tig zu händeln ver­su­chen. Selbst­er­kennt­nis sei für Scanner ebenso wichtig, wie das Anpas­sen fremder Rat­schlä­gen und Metho­den an die eigene Per­sön­lich­keit. Wie man dabei vorgeht, erklärt sie in ihrem Beitrag. „Auch viel­in­ter­es­sierte Scanner können Dinge beenden.”

Heike Lorenz vom Blog “Das Unter­neh­mer­hand­buch” kann sich ihre Arbeits­zeit selbst ein­tei­len. Im Ver­gleich zu Ange­stell­ten mit festen Arbeits­zei­ten hat sie es daher beson­ders schwer, sich selbst zum Arbei­ten zu moti­vie­ren, denn niemand außer sie selbst kann sie davon abhal­ten, einfach blau zu machen. Die drei Moti­va­ti­ons­tipps, die sie in ihrem Beitrag gibt, haben den Rea­li­tät­scheck also bestan­den: Gute Gründe, gute Gesell­schaft und gutes Geld. Dennoch, so Heike, sollte man es nicht erzwin­gen und einen schlech­ten Tag auch mal vor­zei­tig abhaken. Es ist immer­hin nicht immer “Son­nen­schein & Moti­va­tion

Auch Josef Altmann richtet sich mit seinem Blog­bei­trag auf „Kar­riere und Bildung” spe­zi­ell an Selbst­stän­dige. Er weist darauf hin, dass man bei der Zusage von Pro­jek­ten wäh­le­ri­scher sein sollte. Um besser mit Miss­er­fol­gen umgehen zu können, helfen Vor­bil­der. In seinem Artikel  „So bringe ich meine Pro­jekte fertig” erläu­tert Josef, dass es ihm helfe den Prozess fest­zu­hal­ten: „Schließ­lich weiß ich so immer, was ich bereits geschafft und noch vor mir habe.”

Auch Frank Ohlsen von blog.finde-dich-selbst.net emp­fiehlt ein „Erfolgs­ta­ge­buch” zu führen. Denn „wir schät­zen unsere Leis­tun­gen meis­tens gerin­ger, als sie es wirk­lich sind. Und daher über­se­hen wir unsere täg­li­chen kleinen Erfolge.” In seinem Artikel „Deine Vor­sätze umset­zen – so schaffst du es!” weist er auf die posi­tive Emotion hin, dass ein Ziel sich stimmig anfüh­len muss.

Auf ihrem per­sön­li­chen Blog ”Dark Owl” erteilt auch Jen­ni­fer Hilgers den Rat­schlag, sich erreichte Ziele auf­zu­schrei­ben, so dass sie nicht in Ver­ges­sen­heit geraten. Wie ihr Artikel mit dem Titel „Dran bleiben – Kleine Ziele große Wirkung” plä­diert sie dafür kleine, aber stetige Schritte zu gehen. Ihr Trick um auch bei Rück­schlä­gen dran­kle­ben­zu­blei­ben: „Hin­fal­len und wieder Auf­ste­hen”.

Dario Reis schreibt auf seinem gleich­na­mi­gen Blog über die Gefahr, dass wir auf­grund unseres Medi­en­kon­sums falsche Vor­stel­lun­gen darüber ent­wi­ckelt haben, was möglich ist und wie schnell Ziele erreicht werden können. „Blog­pa­rade #dran­kLE­BEN­blei­ben (#stick­toit).

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Ewald Brun­mül­ler von  „Macht der Gewohn­heit“ schreibt über „Dran­blei­ben – 12 ½ erprobte Stra­te­gien zum Durch­hal­ten einer neuen Gewohn­heit” In den meisten Arti­keln auf Ewalds Blog” geht es irgend­wie ums Dran­blei­ben. Für die Blog­pa­rade hat er daher einen Über­sicht­ar­ti­kel  ver­fasst, welcher zur Ver­tie­fung der ein­zel­nen Stra­te­gien auch Hin­weise auf seine bereits bestehen­den Artikel enthält.

Thomas Mangold stellt seinen Lesern auf seinem Blog “SELBST-MANAGEMENT.BIZ” wert­volle Tipps vor, wie man zu den wenigen erfolg­rei­chen gehört, die ihre Neu­jahrs­vor­sätze erfül­len. In seinem Artikel  „8 Tipps zum Dran­blei­ben: Neu­jahrs­vor­sätze umset­zen” ist beson­ders sein Tipp Nr.3 her­vor­zu­he­ben:  „Eigne dir das nötige Wissen an.” Die meisten Men­schen machen sich das Leben nämlich unnötig schwer, indem sie den “das schaffe ich schon irgendwie”-Ansatz wählen, anstatt aus Erfah­run­gen zu lernen, die andere bereits gemacht haben. Den Blog­bei­trag von Thomas gibt es auch als Podcast.

Pascal Keller berich­tet auf seinem Blog “Twen­ty­so­me­thing 1×1” von seinen 33 Vor­sät­zen für das Jahr 2016, die seiner Meinung nach nicht nur für ihn selbst, sondern für jeden so genann­ten twen­ty­so­me­thing (eine Person im Alter von 20 bis 29) inter­es­sant sind. Das Ziel sei natür­lich nicht sämt­li­che 33 Punkte, sondern seine indi­vi­du­elle Top3 aus dieser Liste umzu­set­zen. Pascal emp­fiehlt einen Vertrag mit sich selbst zu schlie­ßen, indem man diesen aus­druckt, seine Unter­schrift drunter setzt und diese ver­schrift­lichte Selbst­ver­pflich­tung für sich sicht­bar auf­hängt. Die voll­stän­dige Liste findest du in seinem Beitrag „33 Vor­sätze, die jeder twen­ty­so­me­thing für 2016 haben sollte„.

Sabine Georgi vom Blog “Tape­ten­Wech­sel” hat mit „Jah­res­rück­blick 2015 und Aus­blick auf 2016” einen sehr per­sön­li­chen Beitrag geschrie­ben. Sie plant unter anderem, sich mit Hilfe eines Visi­onboard zu moti­vie­ren, häu­fi­ger ihre Kom­fort­zone zu ver­las­sen. Was genau ihre Vision und ihre Ziele sind, erfährst du in ihrem Teil­nah­me­bei­trag.

Ste­fa­nie vom Blog Swinki.de berich­tet in ihrem Artikel „(Blog-)Vorsätze für 2016” von ins­ge­samt sechs Vor­sät­zen für das neue frische Jahr. Inter­es­sant ist der Ansatz, den sie gewählt hat, um sich häu­fi­ges meckern abzu­ge­wöh­nen. Stefanie’s Lösung: Eine Mecker­spar­dose. Wann immer sie sich selbst beim meckern erwischt, sind 50 Cent fällig.

Chris­tine vom Blog “Essen bei Freun­den” emp­fiehlt, die Metho­den der Pro­zess­op­ti­mie­rung, die sonst nur aus Unter­neh­men bekannt sind, auf den Alltag zu über­tra­gen. Auch beim Kochen kann man zügiger und spar­sa­mer arbei­ten und muss dafür nicht das Rad neu erfin­den, sondern kann auf Bewähr­tes zurück­zu­grei­fen: „Effi­zi­ent essen und kochen.

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Denise Auers­wald schreibt in ihrem Blog Semi­nar­che­cker den Artikel „Jähr­lich grüßt das Mur­mel­tier – Warum du 2016 KEINE Vor­sätze brauchst”. Sie ist zwar der Meinung, „dass es kein neues Jahr braucht, um sich Vor­sätze zu stecken”, aber for­mu­liert für die Blog­pa­rade ihre per­sön­li­che Top10. Unter anderem sei es hilf­reich, den inneren Schwei­ne­hund aus­zu­trick­sen und sein Ener­gie­le­vel zu “ankern”. Wie das gehen soll, erfährst du in ihrem Artikel.

Wo muss man mehr den inneren Schwei­ne­hund besie­gen, als bei dem Vorsatz, endlich regel­mä­ßig Sport zu machen. Torsten Pretzsch vom Blog “aus­dau­er­blog” hat für seinen Beitrag einen lösungs­ori­en­tier­ten Ansatz gewählt: Er for­mu­liert „10 Gründe, warum deine Neu­jahrs­vor­sätze wieder schei­tern werden”. Für jeden Punkt, auch den inneren Schwei­ne­hund, stellt er jeweils eine Stra­te­gie vor, wie sich die jewei­lige Falle umgehen lässt.

Marko Tolle vom Blog “Runi­fico” hat seinen Artikel für Läufer geschrie­ben. Diesen stellt er in dem ein­präg­sa­men Artikel „Gegen das Rumei­ern: Top 10 Lauf­vor­sätze für 2016” vor. Zum Bei­spiel im Jahr 2016 ins­ge­samt 2016 Kilo­me­ter zu laufen. Ein immens hilf­rei­ches und kom­pe­ten­tes Team, was dir bei deinem Lauf­vor­ha­ben unter die Arme greift.

Marc Jeschke von han­tel­bank­kau­fen-24 stellt in seinem Artikel „Ziele errei­chen – Ran an den Speck!” die These auf, dass das Leben auf 3 pri­mä­ren Stand­bei­nen steht: Körper/Gesundheit, Liebe/Leidenschaft und Geld/finanzieller Erfolg. Laut Marc müssen wir schauen, dass alles im Ein­klang ist  „denn wenn auch nur eines dieser 3 Stand­beine zu kurz ist, kommen wir aus dem Gleich­ge­wicht und werden unglück­lich.”

Glücks­de­tek­ti­vin Katha­rina Tempel kon­zen­triert sich in ihrem Beitrag auf „Die 5 wahren Gründe, aus denen gute Vor­sätze fürs neue Jahr schei­tern”. Natür­lich geht sie auch darauf ein, wie man diese Pro­bleme in den Griff bekom­men kann. Bemer­kens­wert ist Problem Nr. 4: Wir sind oft einfach nicht unzu­frie­den genug. Unzu­frie­den­heit kann nämlich unglaub­lich moti­vie­rend sein. Manch­mal leidest du viel­leicht einfach nur nich genug, um endlich ins Handeln zu kommen.

Das war mein Abschluss­ar­ti­kel mit der Hälfte der Teil­nah­me­bei­trage der #BLOG­PA­RA­DE­dran­kLE­BEN­blei­ben aka #stick­toit. Die Zusam­men­fas­sung der wei­te­ren Artikel wie z.B von den Stef­fies von welt­der­chan­cen, sowie lebe-ohne-Grenzen, Jason Harling und Carla von mach-ich-morgen u.v.m. findest du auf dem Blog von Yasemin.

Fazit

Neben guten Tipps und Tricks für das Dran­blei­ben an Vor­sät­zen, bot uns diese Blog­pa­rade auch einen schönen Ein­blick in die all­ge­meine Haltung junger Men­schen gegen­über Neu­jahrs­vor­sät­zen. Den meisten Arti­keln kann man eine ziem­lich kri­ti­sche Haltung ent­neh­men. Vor dem Hin­ter­grund, dass fast 90% aller Neu­jahrs­vor­sätze inner­halb kurzer Zeit schei­tern, ist diese Haltung sicher­lich gerecht­fer­tigt.

Auf der anderen Seite handelt es sich bei dieser absurd nied­ri­gen Erfolgs­quote kei­nes­falls um eine Natur­kon­stante. Mit anderen Worten: Mit der rich­ti­gen Planung und Her­an­ge­hens­weise könnten gute Vor­sätze häu­fi­ger ein Erfolg werden. Wie man Vor­sätze planen und angehen sollte, wissen wir ja jetzt …

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Ich bin pro­mo­vier­ter Che­mi­ker. Seit 2015 schreibe ich Bücher und Artikel über Themen, die Men­schen in ihrem Leben vor­an­brin­gen.

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9 Antworten auf Vor­sätze umset­zen – 33 Blogger ver­ra­ten ihre Erfolgs­ge­heim­nisse

  1. Hanna sagt:

    Sehr schöne Blog­pa­rade, gefällt mir richtig gut!

  2. Christine sagt:

    Hallo Jan,

    Danke für die schöne Zusam­men­fas­sung, mir hat es auch Spaß gemacht. Nur eine Bitte: der Link zu meinem Blog­ein­trag funk­tio­niert nicht, denn ganz am Ende fehlt ein L für .html

    http://blog.essenbeifreunden.com/2016/01/gute-vorsatze-fur-2016-effizient-essen.html

    Danke

  3. Jason sagt:

    Hallo Jan,

    auch an dich ein großes Dan­ke­schön für dein Enga­ge­ment.

    Ich finde es toll, dass so viele Blogger teil­ge­nom­men haben und dass daraus diese umfang­rei­che Arti­kel­samm­lung ent­stan­den ist.

    Liebe Grüße
    Jason

  4. Sehr schöne Zusam­men­fas­sung von euch beiden :)

    Cool fand ich die Erläu­te­rung „twen­ty­so­me­thing = eine Person im Alter von 20 bis 29), da musste ich ein biss­chen schmun­zeln :)

    Ich danke euch für die Blog­pa­rade und freue mich auf ein erfolg­rei­ches Jahr 2016 mit euch!

    Saludos,
    Pascal

    von http://www.pascalkeller.com

  5. Heike sagt:

    Vielen vielen Dank für die tolle Blog­pa­rade & die vielen inter­es­san­ten Texte!

    LG
    Heike

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