121 mächtige Lebens­weis­heiten von den klügsten Köpfe unserer Zeit

Lebensweisheiten zum Nachdenken über Glück und ErfolgDiese Lebens­weis­heiten inspi­rieren und regen zum Nach­denken an.

Sie lehren die großen Zusam­men­hänge über Glück, Erfolg und das Leben.

Lebens­weis­heiten zum Nach­denken

Suche nicht nach dem Sinn des Lebens!

Suche nicht den Sinn des Lebens – gib deinem Leben selbst einen Sinn!

Gehe los, bevor du dir sicher bist, wohin du gehen willst!

Der Weg entsteht, indem man ihn geht.

„Man wählt im Leben nicht den richtigen Weg. Man wählt einen Weg und dann macht man den gewählten Weg zum richtigen Weg.” – Elliott Hulse.

Beherzige die Jahres­zeiten des Lebens!

Im Leben eines Menschen gibt es Jahres­zeiten. Im Herbst können die Früchte der Arbeit nur dann geerntet werden, wenn man im Frühjahr ausgesät und das Feld im Sommer bewässert hat.

Alles kommt zu seiner Zeit.

Es macht keinen Sinn, sich mit Menschen zu verglei­chen, die sich in einer anderen Jahres­zeit befinden.

Beherzige Feedback und Kritik, denn andere Menschen sehen dich objek­tiver als du dich selbst siehst!

Werde dir über deine Werte klar!

Werte sind im Leben wie ein Magnet oder Leucht­turm. Nur wer seine Werte kennt, weiß, wo es ihn im Leben hintreibt und hinzieht.

Die komplett freie Berufs­wahl ist eine Illusion.

Wenn du in deinem Beruf wirklich gut werden und etwas bewegen möchtest, musst du dich auf deine Stärken und Werte konzen­trieren.

„Die Menschen sollen nicht so viel nach­denken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.” – Meister Eckhart.

Das Leben ist kurz, aber die meisten Menschen tun so, als ob sie ewig Zeit hätten.

Dieses kurze Video setzt diese Lebens­weis­heit sehr schön emotional um (auf Englisch):

Mache so viele Fehler wie möglich, um aus ihnen zu lernen!

Fehler sind gut sofern sie nicht offen­sicht­lich vermeidbar waren und wenn man sie nur einmal macht.

Verlasse dich nicht zu sehr auf die Politik und deine Mitmen­schen!

Niemand, außer dir selbst ist daran inter­es­siert, dass es dir über das durch­schnitt­liche Maß hinaus gut geht.

Sabotiere dich nicht selbst!

„Es ist gut zu wissen, ob man das Streben nach mate­ri­ellem Reichtum ablehnt, weil man es wirklich ablehnt, oder weil man lediglich die eigene Unfä­hig­keit, erfolg­reich zu sein, ratio­na­li­siert“ – Nassim Taleb

Nur ein mühsamer Weg, der den meisten anderen Menschen zu anstren­gend ist, führt zu etwas wirklich wert­vollem!

Die Extra-Meile lohnt sich!

Beachte die Gesetze der Natur!

„Der Natur kann man nur befehlen, indem man ihr gehorcht.“ – Francis Bacon

Lerne die Plackerei zu lieben!

Was nicht tötet, härtet ab und macht dich stärker.

„Über­muttis arbeiten daraufhin, aus dem Leben ihrer Kinder das Versuch-und-Irrtum Moment, die Anti­fra­gi­lität zu elimi­nieren, sie bewegen sie vom ökolo­gi­schen, von der realen Welt weg und verwan­deln sie in Nerds, die in vorge­fer­tigte Reali­täts­ent­würfe passen.“ – Nassim Nicholas Taleb

Du bist nicht geschei­tert wenn du besiegt wurdest, sondern wenn du aufgibst!

Habe keine Angst vor Nieder­lagen!

Lebensweisheiten zum Nachdenken (Bibliothek 1)

Vermeide großen Stress, denn Stress wirkt sich drastisch auf deine Fehler­quote aus!

Bevor man ein Problem lösen kann, muss man verstehen, wie das Problem entstanden ist.

Verbringe viel Zeit damit, dir über Ursache-Wirkungs-Prin­zi­pien klar zu werden.

“Will man Probleme nach­haltig besei­tigen, müssen sie oft auf der Ebene ange­gangen werden, die sich unter dem offen­sicht­li­chen befinden.” – John Whitmore

“Ich bestehe darauf, jeden Tag viel Zeit damit zu verbringen, nur dazu­sitzen und nach­zu­denken. … Ich sitze da und denke. Letztlich lese und denke ich mehr, und dadurch treffe ich weniger impulsive Entschei­dungen als die meisten anderen in der Wirt­schaft.” – Warren Buffet

Denke öfters an die Null!

Nichts zu tun ist oft eine gute Option. Von den meisten Menschen wird das Aussitzen gar als Option erkannt.

“Infor­ma­tion besteht aus Nullen und Einsen. Die meisten Menschen beschäf­tigen sich nur mit den Einsen.” – Nate Silver

Raus aus der Opfer­rolle und Schluss mit den Ablen­kungs­ma­nö­vern!

Akzep­tiere nicht auto­ma­tisch die erstbeste Lösung!

Im Heuhaufen gibt es noch  bessere Nadeln.

“Die meisten Menschen, die nach einer Nadel im Heuhaufen suchen, hören auf, sobald sie sie gefunden haben. Das Geheimnis besteht darin, weiter zu suchen, bis man noch bessere Nadeln gefunden hat.” – Albert Einstein

Übe dich in Geduld, denn jeder Erfolg braucht Geduld!

Und mit Fokus und Konzen­tra­tion klappt Geduld besonders gut!

Die meisten Menschen machen sich die falschen Sorgen und haben keine Angst vor den tatsäch­li­chen Bedro­hungen.


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Die meisten Menschen machen sich die falschen Sorgen. Die Ursache davon ist komplex und teilweise bei den Medien zu suchen. Es gibt Sorgen, die von den Medien lieber verbreitet werden, als andere Sorgen. Das Resultat ist, dass die Menschen ein unrea­lis­ti­sches Portfolio an Sorgen haben.

Die Menschen haben zum Beispiel Angst davor, dass das Öl knapp wird, aber kaum jemand weiß, dass Phosphor ebenfalls knapp werden wird und, dass unsere Land­wirt­schaft so sehr davon abhängt. Die Menschen haben also mehr Angst davor, nicht mehr mit ihrem Auto fahren zu können, als zu verhun­gern.

Jeder weiß, dass der Meeres­spiegel ansteigen könnte, aber kaum jemand weiß, dass der frucht­bare Mutter­boden an vielen Stellen auf der Welt immer dünner wird und nicht ohne weiteres ersetze werden kann.

Entgegen verbrei­teter Vorstel­lungen, besteht die Aufgabe der Medien nicht darin, dafür zu sorgen, dass die Menschen objektiv und allum­fas­send infor­miert werden. In erster Linie geht es den Medien darum, konsu­miert zu werden. Die Quoten, Auflagen und Besu­cher­zahlen sind umso höher, je besser die Medien den Nerv der Kunden treffen. Wenn die Menschen nicht an der Wahrheit inter­es­siert sind, wird auch nicht über die Wahrheit berichtet. Ob die Menschen an der Wahrheit inter­es­siert sind oder nicht, entscheidet sich nicht daran, ob sie behaupten, an der Wahrheit inter­es­siert zu sein. Die Entschei­dung wird letztlich nur mit dem Porte­mon­naie gefällt (oder mit dem Maus­zeiger, wenn es sich bei den Medien um Online­an­ge­bote handelt). Wer behauptet, an der Wahrheit inter­es­siert zu sein, in Wahrheit aber die Bild­zei­tung kauft – auch wenn es ihm nur darum geht, zu erfahren,  was die “Idioten” so schreiben – ist technisch gesehen nicht an der Wahrheit, sondern an der Verbrei­tung von Blödsinn inter­es­siert.

(Eine sehr gute Lektüre zu diesem Thema ist das Buch Das Risi­ko­pa­radox (*) von Ortwin Renn.)


Mache dir die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher!

Menschen neigen dazu, einfach Dinge zu kompli­ziert und kompli­zierte Dinge zu einfach zu machen.

“Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.” – Albert Einstein

Beachte die Effekte 2ter und höherer Ordnung, also die Folgen der Folgen deiner Taten!

Gewöhne dir an, Oppor­tu­ni­täts­kosten zu beachten!

Miss deine Optionen immer an den alter­na­tiven Optionen!

Vermeide extreme Sicht­weisen!

Extreme Sicht­weisen sind in komplexen Zusam­men­hängen fast immer unan­ge­bracht und deuten darauf hin, dass die Anhänger dieser Ideologie kein gutes Verständnis für die komplexen Zusam­men­hänge der Realität haben.

Sei weder Optimist, Pessimist oder Realist, sondern je nach Situation das eine oder andere!


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Das Erwarten von Scheitern kann selbst ein wichtiger Verur­sa­cher von Scheitern sein. Trotzdem sollte man den Kopf nicht in den Sand stecken und zumindest grob wissen, was bei einem Vorhaben schief gehen könnte. Zu wissen, was schief gehen kann, ist nicht das gleiche, wie das Scheitern zu erwarten. Zu wissen, was schief gehen kann, ist natürlich nur dann hilfreich, wenn dieses Wissen auch genutzt wird, um Vorkeh­rungen für den Fall zu treffen, dass man auf eines dieser abseh­baren Hinder­nisse stößt.

Eine Möglich­keit, sich gegen Ausfälle abzu­si­chern ist Redundanz. Nicht selten hört man von Menschen, die es sich nicht leisten können, krank zu sein, weil sie es geschafft haben, sich selbst uner­setzbar zu machen. Krankheit ist eines der abseh­barsten Ereig­nisse überhaupt. Man sollte niemals alles auf eine Karte setzen.

Selbst­er­fül­lende Prophe­zei­ungen gibt es auch in die positive Richtung. So kann sich Opti­mismus positiv auf die Gescheh­nisse auswirken, denen gegenüber man opti­mis­tisch ist. Es kann also durchaus optimal sein, die Dinge etwas zu opti­mis­tisch zu sehen. In dem Buch Wie wir aufblühen (*) schreibt Martin Seligman, der Begründer der positiven Psycho­logie, dass Ehen dann am glück­lichsten sind, wenn beide Partner über­trieben opti­mis­ti­sche Vorstel­lungen vonein­ander haben. Wahr­schein­lich würden diese Vorstel­lungen dafür sorgen, dass die Ehepartner versuchen, den Vorstel­lungen gerecht zu werden. Die Folge ist eine glück­liche Eher, die nicht so glücklich sein könnte, wenn sich die Ehepartner realis­tisch betrachten würden. Realismus, so Seligman, sei nur gegenüber unver­rück­baren Wahr­heiten ange­bracht, die sich nicht von Opti­mismus beein­flussen lassen.

“Es ist nur dann sinnvoll, Realist zu sein, wenn es eine objektive Wahrheit gibt. Wenn (über­trie­bener) Opti­mismus positiv auf die Realität rückwirkt, dann ist es besser, Optimist zu sein, auch wenn man die Dinge nicht Objektiv sieht. ” – Martin Seligman.


Du stehst auf den Schultern von Riesen – mache dir deine Position zunutze!

Kopiere funk­tio­nie­rende Stra­te­gien von anderen. Du kannst nicht selbst auf alles kommen.

In einem komplexen System ist es oft mühsam und lang­wierig, selbst auf gute Stra­te­gien und Lösungen zu kommen. Da das Leben kurz ist, hat man meistens nicht so viel Zeit. Anstatt zu versuchen, das Rad selbst neu zu erfinden, lohnt es sich, nach bereits exis­tie­renden Lösungen und Stra­te­gien zu suchen und diese zu über­nehmen. Das zu tun ist kein Zeichen schon Schwäche sondern ein Zeichen von Stärke.

“Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.” – Isaac Newton.

Nutze beschleu­nigtes Wachstum, wann immer du die Möglich­keit dazu hast!


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Wir Menschen können lineare Entwick­lungen eini­ger­maßen gut im Kopf simu­lieren. Wenn ich in einem Jahr 50.000 Euro verdiene, dann werde ich in 20 Jahren eine Million Euro verdient haben. Das ist nicht schwer zu verstehen. Expo­nen­ti­elles Wachstum ist hingegen nicht so intuitiv.

Besonders anschau­lich wird das in der als Weizen­korn­le­gende bekannten Geschichte, die sich im vierten Jahr­hun­dert in Indien zuge­tragen haben soll: Der Erfinder des Schach­spiels bekam von seinem König als Beloh­nungen einen Wunsch frei. Er wünschte sich, dass sein Schach­brett folgen­der­maßen mit Weizen­kör­nern belegt werden sollte: Ein Korn auf dem ersten Feld und dann jeweils die doppelte Anzahl von Körnern auf den nächsten Feldern: 2, 4, 8, 16, usw. Der König empfand diesen Wunsch zunächst als äußerst bescheiden und befahl seinen Leuten, ihn zu erfüllen. Dies war aber nicht möglich. Auf dem letzten Feld des Schach­brettes müsste sich ein Viel­fa­ches der welt­weiten jähr­li­chen Weizen­ernte befinden. Es dürfte wohl kaum jemanden geben, der die Anzahl der Weizen­körner intuitiv über­schätzt hätte. Das Gehirn ist lineares Extra­po­lieren gewöhnt, kommt mit expo­nen­ti­ellem Extra­po­lieren aber nicht so gut klar.

Zum Teil kann das sicher­lich damit erklärt werden, dass der Mensch bis zur Erfindung von Geld nie wirklich mit expo­nen­ti­ellem Wachstum zu tun hatte. Heute spielt expo­nen­ti­elles Wachstum in einigen Lebens­be­rei­chen eine wichtige Rolle. Wer sich hier auf seine Intuition verlässt, begeht einen großen Fehler.

Gary Kellers Buch The One Thing (*) handelt im Prinzip davon, wie man sich expo­nen­ti­elles Wachstum zunutze machen kann. Die Basis bilden das Pareto Prinzip (80/20-Regel) und die Tatsache, dass man in einer bestimmten Disziplin durch Übung mit der Zeit immer besser wird. Zunächst wendet Keller das Pare­to­prinzip mehrmals hinter­ein­ander auf die im Job regel­mäßig durch­zu­füh­renden Tätig­keiten an, bis am Ende nur eine einzige Tätigkeit übrig bleibt: The One Thing. Mit dieser Tätigkeit solle man sich am Vormittag etwa 4 Stunden lang beschäf­tigen, ohne dabei unter­bro­chen oder gestört zu werden. Auf diese Weise wird man in dieser Tätigkeit mit der Zeit immer besser. Andere Tätig­keiten werden entweder am Nach­mittag erledigt oder sie werden delegiert. Keller hält es für besonders wichtig, dass man das One Thing zu einer Art Heiligtum erklärt und die entspre­chende Zeit in seinem Termin­ka­lender konse­quent frei hält. Die meisten Leute, so Keller, machen genau das Gegenteil der One Thing Methode: Sie springen von Tätigkeit zu Tätigkeit, lassen sich dabei ständig ablenken und erreichen damit nur mittel­mä­ßige Ergeb­nisse.

Dass die One Thing Methode ziemlich extrem und nicht unein­ge­schränkt praxis­taug­lich ist, sollte klar sein. Sich die dahinter stehende Philo­so­phie anzu­eignen, schadet aber bestimmt nicht!


Lerne, Haupt- und Neben­fä­cher zu unter­scheiden!

„Lernen Sie, Haupt- und Neben­fä­cher zu unter­scheiden. Viele Leute haben einfach deswegen keinen Erfolg, weil sie unwich­tige Dinge zu ihrem Hauptfach machen.“ – Jim Rohn.

Eroberung ist leichter als Vertei­di­gung – handle proaktiv, nicht reaktiv!

Lebensweisheiten ueber Glück (Bibliothek 2)

Effek­ti­vität kommt vor Effizienz – versuche nicht effizient zu sein, sondern effektiv!

Den Unter­schied zwischen Effizienz und Effek­ti­vität erkläre ich in diesem Artikel.

Work-Life-Balance ist nicht die Lösung deiner Probleme!


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Die Work-Life-Balance wird oft als Präven­ti­ons­stra­tegie gegen Burnout ins Spiel gebracht. Ein ausge­gli­chenes Lebens­mo­dell mit kräf­te­zeh­render (und oft als sinnlos empfun­dener) Arbeit in der einen Waag­schale und rege­ne­rie­renden Akti­vi­täten wie Freizeit und Urlaub in der anderen Waag­schale.

Für jemanden, der einen kräf­te­zeh­renden Job hat, den er aus irgend­wel­chen Gründen nicht kündigen kann, ist die Work-Life-Balance wahr­schein­lich eine gute Lösung. Für jemanden, der noch alle Frei­heiten hat, ist die Work-Life-Balance aber nicht erstre­bens­wert. In dem Fall gilt es, eine bessere Lösung. Diese bessere Lösung besteht darin, das Leben nicht in Arbeit, Freizeit und Urlaub zu kompar­ti­men­ta­li­sieren. Eine Kompar­ti­men­ta­li­sie­rung des Lebens kann nicht optimal sein. Nur für den Feier­abend und für das Wochen­ende zu leben, macht auf Dauer keinen Sinn.

Work-Life-Balance ist eine Form von Multi­tas­king. Beim Multi­tas­king kann man sich nicht fokus­sieren. Man ist ständig abgelenkt. In der Freizeit denkt man an die Arbeit und während der Arbeit denkt man an Urlaub und Freizeit. Burnout tritt nicht auf weil man zu viel arbeitet. Zu Burnout kommt es, wenn Stress und empfun­dene Sinn­lo­sig­keit aufein­ander treffen. Wer einer Tätigkeit nachgeht, bei der die Sinnfrage beant­wortet ist, wird gar keinen Erho­lungs­ur­laub brauchen und auch keinen Erho­lungs­ur­laub haben wollen. Keinen Erho­lungs­ur­laub zu brauchen heißt nicht, dass man nicht verreist. Man verreist durchaus, aber nicht weil man auf dem Zahn­fleisch geht und den Akku bei Cocktails und Bingo am Pool wieder aufladen muss, sondern weil man an unbe­kannten Orten aktiv sein und Neues entdecken möchte.

„Wenn Du für Wochen­enden und Urlaube lebst, stimmt etwas nicht.“ – Gary Vayner­chuck.


Triff Vorbe­rei­tungen für schlechte Zeiten solange es dir gut geht!

Man sollte Wissen ansammeln, bevor man es braucht, Muskeln aufbauen, bevor man sie braucht und Geld sparen, bevor man es braucht. Die meisten Leute machen das falsch. Sie fangen erst damit an, Vorkeh­rungen zu treffen und beispiels­weise gesund zu leben, wenn sie ihren Körper schon fast zerstört haben. Es ist aber wichtig, sich schon im Vorfeld Gedanken zu machen.

Wenn die Kata­strophe schon einge­treten ist, wird man im Eifer des Gefechts keine Zeit und Ruhe für klare Gedanken haben. Sobald unver­meid­liche Emotionen (vor allem Angst und Stress) beteiligt sind, wird unser Verhalten von Teilen des Gehirns gesteuert, auf die wir bewusst wenig Einfluss haben.

Für wahr­schein­lich eintre­tende Ereig­nisse mit poten­tiell großen Auswir­kungen gilt: Es ist besser, Vorsorge zu treffen, die sich hinterher als unnötig erweisen, als große Probleme zu bekommen, weil man auf ein abseh­bares Ereignis nicht vorbe­reitet war. Viele Menschen scheuen es, negative Ereig­nisse in Betracht zu ziehen, weil sie negativen Gedanken aus dem Weg gehen wollen. Es ist jedoch eine Illusion, dass man durch das in Betracht ziehen negativer Ereig­nisse unglück­li­cher wird. (Siehe dazu auch meinen kriti­schen Artikel über das positive Denken.)

„Ich habe jeden Tag meines Lebens mit verbracht, mich auf das Schlimmste vorzu­be­reiten und die Arbeit hat mich nicht unglück­li­cher, sondern glück­li­cher gemacht.” – Charles Munger.

Du kannst nicht wissen, was die Zukunft bringt. Verlasse dich nicht zu sehr auf die Kris­tall­kugel in deinem Kopf. Kenne den Unter­schied zwischen Vorher­sagen und Prognosen!

Es gibt einen großen Unter­schied zwischen Vorher­sagen und Prognosen. Wenn jemand sagt, dass die Welt im Jahre 2242 unter­gehen wird, dann ist das eine Vorher­sage. Wenn jemand aber sagt, dass es in San Francisco mit einer Wahr­schein­lich­keit von 80 % innerhalb der nächsten 100 Jahre zu einem Erdbeben der Stärke 7 kommen wird, dann ist das eine Prognose (die Zahlen sind frei erfunden und dienen nur dazu, den Sach­ver­halt zu erläutern).

Zu sagen, dass es morgen zu 70 % regnen wird, ist eine Prognose. Zu behaupten, dass es morgen auf jeden Fall regnen wird, ist eine Vorher­sage. Eine Prognose hat den Anspruch, möglichst immer richtig zu sein. Eine Vorher­sage gleicht eher einem Glücks­spiel und ist ein Zeichen von Unse­rio­sität.

Bestimme den Moment des Schei­terns selbst. Wenn das Pferd tot ist, steige ab!

Insbe­son­dere im Internet kann man häufig den moti­vie­renden Spruch “Gib niemals auf!” lesen. Manchmal werden in diesem Zusam­men­hang auch Geschichte über hart­nä­ckige Menschen, wie zum Beispiel Thomas Edison erzählt, der erst nach einer vier­stel­ligen Anzahl von geschei­terten Versuchen ein brauch­bares Material für einen Glühfaden fand. Man sollte sich von solchen Sprüchen und Geschichten nicht in die Irre führen lassen. Niemals aufzu­geben ist vermut­lich fast nie die beste Strategie. Wahr­schein­lich gibt es bei jedem Vorhaben einen optimalen Zeitpunkt zum Aufzu­geben. Da Menschen aber tenden­ziell eher zu früh, als zu spät aufgeben, machen diese Sprüche und Geschichten zumindest teilweise Sinn. Hart­nä­ckig­keit kann zum Erfolg führen. Neben

“Gibt niemals auf!”

braucht man aber noch einen zweiten Spruch:

„Wenn das Pferd tot ist, steige ab!“

Vermut­lich macht es manchmal Sinn, den Zeitpunkt, um aufzu­geben, schon im Voraus fest­zu­legen. Wenn der theo­re­tisch richtige Zeitpunkt zum Aufgeben gekommen ist, wird man wahr­schein­lich von Stress und Angst geplagt sein. Stress und Angst stören bekannt­lich das rationale Denken. Dass man den richtigen Zeitpunkt zum Aufgeben in genau dem Moment als solchen erkennt, ist daher eher unwahr­schein­lich.

Setze dir persön­liche Ziele im Leben!

Ziele lenken deinen Fokus und bestimmen, was dir im Leben wider­fahren wird.

In dem Buch Konzen­triert euch! (*) erklärt Daniel Goleman, dass Ziele dafür sorgen, dass sich unsere Konzen­tra­tion auf all das richtet, was für die Ziel­er­rei­chung wichtig ist und “Nein” zu den Dingen sagt, die für die Ziel­er­rei­chung falsch sind. Ziele “program­mieren” also die selektive Wahr­neh­mung. Sie führen dazu, dass wir Chancen, die zu unseren Zielen führen, mit erhöhter Wahr­schein­lich­keit wahr­nehmen. Es gibt noch einen ganz anderen wichtigen Grund sich Ziele zu setzen: Wer keine eigenen Ziele hat, wird für die Ziele anderer Menschen einge­spannt werden. Selbst­be­stim­mung ist also nur mit eigenen Zielen möglich.

Man ist selbst nicht so standhaft, wie man oft glaubt. Man denkt oft, nichts könne einem etwas anhaben, aber in Wirk­lich­keit sind wir eher wie eine Nuss­schale auf dem weiten Ozean. Es gibt kaum etwas, was keinen Einfluss auf uns ausübt. Wenn wir keinen eigenen Antrieb in Form von eigenen Zielen haben, sind wir dem Wind und den Wellen schutzlos ausge­lie­fert.

Wie du dir mit Hilfe deines Fokus wahre Super­kräfte aneignen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Wisse, warum du etwas tust und hinter­frage deine Taten!

Warum hinter­fragen manche Menschen ihr Leben nicht? Mögli­cher­weise haben sie Angst davor, heraus­zu­finden, dass sie keine Antworten haben. Man sollte es sich abge­wöhnen (oder gar nicht erst ange­wöhnen), so sehr damit beschäf­tigt zu sein, Aufgaben zu erledigen, dass man nicht mehr weiß, warum man das alles überhaupt tut.

Verdiene dir Selbst­ver­trauen!

Viele Menschen haben kein besonders starkes Selbst­ver­trauen. Die gleichen Menschen glauben gerne, dass die meisten anderen Menschen ein starkes Selbst­ver­trauen haben. Tatsäch­lich sind die aller­meisten Menschen aber gar nicht so selbst­be­wusst, wie sie erscheinen. Den anderen geht es meist auch nicht anders als einem selbst. Menschen sind manchmal einfach nur gute Schau­spieler.

Vermut­lich haben die meisten Menschen heut­zu­tage ein irre­füh­rendes Verständnis von Selbst­ver­trauen. Der Punkt ist: Selbst­ver­trauen geht Hand in Hand mit den Fähig­keiten, die man hat. Je besser die eigenen Fähig­keiten sind, umso größer ist auch das Selbst­ver­trauen. Selbst­ver­trauen sollte also nicht in Isolation betrachtet werden. Es wäre gar nicht wünschens­wert, das Selbst­ver­trauen zu erhöhen, ohne gleich­zeitig die Fähig­keiten zu verbes­sern. Ein unfähiger, aber selbst­be­wusster Mensch fühlt sich zwar etwas besser, hat auf der anderen Seite aber unter den negativen Aspekten zu leiden, die mit einem unan­ge­bracht hohen Selbst­be­wusst­sein verbunden sind. Ein höheres Selbst­be­wusst­sein ist mit einer nied­ri­geren Aufmerk­sam­keit verbunden. Damit einher geht eine hohe Fehler­quote bei Tätig­keiten, die man noch nicht sehr gut beherrscht. Sein Selbst­be­wusst­sein kann man nur durch das Verbes­sern seiner Fähig­keiten auf sinnvolle Art und Weise verbes­sern.

„Der erste Schritt, um neues Selbst-Vertrauen zu gewinnen, ist deshalb die Erkenntnis, dass wir die Person von ihrem Verhalten unter­scheiden müssen – denn unser Verhalten können wir steuern, unser Wesen nicht.“

„Selbst­ver­trauen bauen wir nach meiner Erfahrung am wirkungs­vollsten auf, indem wir uns Dinge vornehmen, die wir dann auch wirklich ausführen (Commit­ments).“ – Jens Corssen.

Es gibt keinen Still­stand!

Was man heute tut, wird einen morgen entweder unter­stützen oder behindern. Eine dritte Möglich­keit gibt es nicht.

Wenn du etwas haben oder erreichen möchtest, musst du es dir durch dein Handeln verdienen!


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Wer unter­sucht, was Menschen tun um ihre Wünsche zu verwirk­li­chen, wird fest­stellen, dass es etwa drei unter­schied­liche Ansätze gibt. Zwei dieser Ansätze sind passiv und einer ist aktiv. Der erste Ansatz ist der Lotterie-Ansatz, bei dem man einfach hofft, dass man eines Tages zufällig ans Ziel kommen wird ohne sich nennens­wert anstrengen zu müssen. Es ereignen sich ja sowieso manchmal uner­wartet Dinge, warum also sollte sich nicht auch mal der Zufall ereignen, dass ich genau das bekomme, was ich haben will? In finan­zi­eller Hinsicht kann dieser Ansatz in sehr seltenen Fällen tatsäch­lich funk­tio­nieren. Man erbt oder gewinnt in der Lotterie. In allen anderen Lebens­be­rei­chen ist es aber ausge­schlossen, mit diesem Ansatz ein erstre­bens­wertes Ziel zu erreichen.

Der zweite Ansatz ist, zu glauben, dass einem Dinge zustehen, nur weil man sich selbst für etwas Beson­deres oder sogar für auser­wählt hält. Menschen über­schätzen generell ihre Fähig­keiten und entspre­chend glauben sie auch, dass ihnen mehr zusteht, als sie tatsäch­lich erhalten.

Im dritten Ansatz übernimmt man selbst die Verant­wor­tung für das Erreichen seiner Wünsche und Ziele. Der Milli­ardär und Geschäfts­partner von Warren Buffett, Charles Munger drückt es so aus: „To get what you want, you have to deserve what you want. The world is not yet a crazy enough place to reward a whole bunch of unde­ser­ving people.”

Alles was man haben möchte, muss man sich durch ziel­ge­rich­tetes Handeln verdienen. Ziel­ge­rich­tetes Handeln ist eine notwen­dige, aber keine hinrei­chende Voraus­set­zung für den Erfolg. Es gibt keine Garantie dafür, dass man bekommt, worauf man hinar­beitet. Auf ein Ziel hinzu­ar­beiten ist aber mit der höchsten Wahr­schein­lich­keit verknüpft, dieses Ziel auch zu erreichen. Dieser Ansatz ist der beste Ansatz, den es gibt. Auf lange Sicht gleichen sich Glück und Pech aus. Was übrig bleibt ist der Lohn für die Mühe, die man sich gemacht hat. Wenn man sich unter den Leuten umschaut, die man kennt, wird man eine Regel­mä­ßig­keit fest­stellen: Dieje­nigen, die Erfolg haben, haben es in der Regel auch mehr verdient, als dieje­nigen, die keinen Erfolg haben. Die Welt ist gerechter als sie von den Medien und den erfolg­losen Mitmen­schen oft darge­stellt wird.

Wenn man mit durch­schnitt­li­chen Ergeb­nissen nicht zufrieden ist, darf man sich nicht so verhalten wie die durch­schnitt­li­chen Menschen sich verhalten.

“Die Defi­ni­tion von Wahnsinn ist immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergeb­nisse zu erwarten.“ – Albert Einstein


Erfolg erfordert Aufmerk­sam­keit. Wenn du wachsen möchtest, musst du deine Aufmerk­sam­keit erhöhen!

Erfolg ist auch von scheinbar zufäl­ligen Bege­ben­heiten abhängig, die einem neue Möglich­keiten aufzeigen. Man muss aber dafür sorgen, dass man diese Chancen auch bemerken kann. Wer bildlich gespro­chen regel­mäßig mit dem Smart­phone in der Hand und Kopf­hö­rern auf den Ohren herum­läuft, verhin­dert, auf Chancen aufmerksam zu werden.

Dass die selektive Aufmerk­sam­keit durch das Formu­lieren von Zielen erhöht wird, haben wir schon bespro­chen. Es gibt noch eine Reihe anderer Faktoren, die bestimmen, wie aufmerksam wir sind.

Man kann aktiv nach Chancen suchen, indem man sprich­wört­lich Steine umdreht und unbe­kannte Knöpfe drückt und Hebel umlegt, um zu sehen was passiert.

Laut Daniel Goleman gibt es drei Empfänger von Aufmerk­sam­keit: Das eigene Innere selbst (Intro­spek­tion), andere Menschen und das Äußere bezie­hungs­weise die Umwelt oder Umgebung.

„Konzen­tra­tion nach innen, auf andere und nach außen. Unser Leben können wir nur dann gut führen, wenn wir alle drei beherr­schen. Die Konzen­tra­tion nach innen stimmt uns auf unsere Intui­tionen, Wert­vor­stel­lungen und bessere Entschei­dungen ein. Die Konzen­tra­tion auf andere sorgt für reibungs­lose Verbin­dungen zu den Menschen in unserem Leben. Und mit der Konzen­tra­tion nach außen finden wir uns in unserer Umwelt zurecht.“ – Daniel Goleman

„Der Lehrer kommt, wenn der Schüle bereit ist.“ – Chine­si­sches Sprich­wort

(Wie du konzen­trierter und aufmerk­samer werden kannst, erfährst du in meinem Buch Erfolg durch Fokus und Konzen­tra­tion.)

Konzen­triere dich zur Moti­va­tion auf Beloh­nungen, nicht auf die Ziele!

Es sind nicht die Ziele selbst, die einen Menschen moti­vieren, sondern die mit den Zielen verknüpften Beloh­nungen. Wer ein Ziel erreichen möchte, sollte sich daher nicht auf das Ziel konzen­trieren, sondern auf die mit dem Ziel verknüpften Beloh­nungen und auf die konkreten Schritte, die zu diesem Ziel führen. Gewicht zu verlieren ist das Ziel, aber schlank und begehrt zu sein, ist die entspre­chende Belohnung. Wenn ein Ziel nicht auf natür­liche Weise mit einer Belohnung verknüpft ist, kann es Sinn machen, sich selbst extrin­sisch für die Ziel­er­rei­chung zu belohnen.

Versuche nicht immer alles perfekt zu machen!

Perfek­tio­nismus ist der größte Feind der Ziel­er­rei­chung!

Wie du mit dem Pareto Prinzip Zeit, Geld und andere Ressourcen sparen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Falle nicht auf das (zufällige) Rauschen herein!

In Die Berech­nung der Zukunft (*) bringt Nate Silver das Problem klar auf den Punkt:

„Unter tausenden von Finanz­ex­perten wird es immer einige geben, die mit ihren Vorher­sagen richtig liegen. Selbst eine kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Uhrzeit an.“ – Nate Silver

Verwechsle Korre­la­tion nicht mit Kausa­lität!

Lebensweisheiten ueber Liebe

Gib nicht zuviel auf Geschichten!

Vertrau­ens­wür­dige statis­ti­sche Daten belegen einen Sach­ver­halt grund­sätz­lich besser, als persön­liche Beweise in Form von Geschichten. Trotzdem schenken die Menschen den Geschichten in den meisten Fällen deutlich mehr Aufmerk­sam­keit und glauben ihnen viel eher, als einer Statistik. Eine sympa­thisch erschei­nende Person, die im Fernsehen etwas sagt, kann unsere Meinung in vielen Fällen eher ändern, als eine Statistik.

Die Industrie hat längst reagiert und setzt zu Marke­ting­zwe­cken auf soge­nanntes Story­tel­ling: Geschichten werden emotional aufge­laden präsen­tiert, um poten­ti­ellen Kunden einen bestimmten Gedanken einzu­pflanzen. Wann immer man gewillt ist, seine Meinung zu einem Sach­ver­halt zu ändern, sollte man sich fragen, ob dies gerecht­fer­tigt ist, oder ob man einem persön­li­chen Beweis gerade zu viel Gewicht beimisst.

Wenn du dich weiter­ent­wi­ckeln möchtest, versuche regel­mäßig, dich selbst zu wider­legen, anstatt Bestä­ti­gung für deine Ansichten zu erhalten!

„Wann immer wir (nämlich) glauben, die Lösung eines Problems gefunden zu haben, sollten wir unsere Lösung nicht vertei­digen, sondern mit allen Mitteln versuchen, sie selbst umzu­stoßen.“ – Karl Popper

Denke vom Gegenteil her, wenn du dir nicht sicher bist, was du tun sollst!

Viele Rätsel lassen sich ganz einfach lösen, wenn man von den Extremen oder vom Gegenteil her denkt. Anstatt sich also zu fragen, wie man sein Ziel am besten erreicht, kann man sich auch fragen, wie man sein Ziel am besten sabo­tieren könnte. Menschen die ein Ziel verfolgen denken zu oft nur darüber nach, was sie aktiv tun sollten, um dieses Ziel zu erreichen. Oft lässt sich ein Ziel aber auch dadurch erreichen, dass man bestimmte Hand­lungen einfach nur unter­lässt.

Gute Fragen sind oft besser als gute Antworten!

Es wird immer wichtiger werden, gute Fragen zu stellen, denn in Zukunft wird es immer mehr künst­liche Intel­li­genzen, wie zum Beispiel Such­ma­schinen geben, denen man Fragen stellen kann. Den Part des Antwor­tens wird die Technik über­nehmen. Die Qualität einer Antwort hängt aber maßgeb­lich davon ab, wie gut die Frage gestellt wurde.

Fragen zu haben ist wichtig. Wenn der bewusste Verstand eine wichtige Frage formu­liert, besteht eine gute Chance, dass das Unter­be­wusst­sein an einer Antwort arbeitet. Diese Art von Fragen an das Unter­be­wusst­sein zu stellen funk­tio­niert am besten, wenn man abgelenkt ist, beispiels­weise beim Spazier­gang oder im Schlaf. Ray Kurzweil (der Entwick­lungs­chef von Google) geht kurz vor dem Schla­fen­gehen noch einmal alle rele­vanten Punkte eines Problems durch. Am nächsten Morgen bekommt er oft die Antwort serviert.

Fragen sind ein Werkzeug, mit dem Gedanken gesteuert oder gelenkt werden. Dabei kommt es auch auf den Ton oder das Framing der Frage an. Gut ist z.B. sich zu fragen „Wie kann ich …“ … „was wäre wenn…?“

Frag bei anderen Menschen nach, anstatt ihre Gedanken zu lesen!

Lege binäres Denken ab und übe dich in proba­bi­lis­ti­schem Denken!

„Der Vorzug proba­bi­lis­ti­schen Denkens ist, dass es einen ständig zum Inne­halten animiert und die Infor­ma­tionen in Frage stellt. Es erfordert eine Entschleu­ni­gung, um über die Unvoll­kom­men­heit des Denkens zu medi­tieren. Im Laufe der Zeit führt dies zur Verbes­se­rung der eigenen Entschei­dungen.“ – Nate Silver

„Erfahrene Poker­spieler können wahr­schein­lich besser als 99,9 % der Bevöl­ke­rung halbwegs gute proba­bi­lis­ti­sche Urteile unter unsi­cheren Verhält­nissen abgeben. Ich kenne kein Spiel und keine Übung mit der sich diese Fähigkeit besser trai­nieren ließe.“ – Nate Silver.

Eigne dir Risi­ko­kom­pe­tenz an – Kenne den Unter­schied zwischen Risiko und Unge­wiss­heit!

Risiko: Einem Risiko kann eine Wahr­schein­lich­keit zuge­ordnet werden. Die beste Option ist bere­chenbar.

Unge­wiss­heit: Die beste Option ist nicht bere­chenbar.

Es gibt keine absolute Sicher­heit, außer Mathe­matik – Triff wichtige Entschei­dungen nach Möglich­keit auf Basis von Zahlen und nicht nur auf Basis von Emotionen!

Das einzige, was absolut sicher ist, ist die Mathe­matik. Alles andere ist mit Unsi­cher­heit behaftet. Je komplexer ein Thema ist, umso größer sind die Unsi­cher­heiten. Es gibt oft den Schein großer Sicher­heit, was daran liegt, dass wir bestimmte Dinge als gegeben hinnehmen und sie nicht hinter­fragen weiter (Glau­bens­sätze oder Para­digmen). Glau­bens­sätze und Para­digmen können sich immer als falsch heraus­stellen.

Entwickle ein Verständnis für komplexe Systeme!

Ein Kenn­zei­chen von Komple­xität sind Nicht­li­nea­ri­täten und Rück­kopp­lungs­schleifen. Komplexe Systeme sind aber nicht zufällig sondern durchaus deter­mi­nis­tisch. Die Systeme sind aber zu komplex, um in der Praxis vorher­ge­sagt werden zu können.

„Sein klas­si­sches Lehrbuch über die Anwendung des system­ori­en­tierten Denkens in Unter­nehmen und anderen komplexen Einrich­tungen enthält eine grund­le­gende Aussage: Soge­nannte Neben­wir­kungen sind keine. In einem System gibt es keine Neben­wir­kungen, sondern nur vorher­ge­se­hene und unvor­her­ge­se­hene Wirkungen. Wenn wir sie für Neben­wir­kungen halten, spiegelt sich darin einfach nur unser fehler­haftes Verständnis des Systems wieder. In einem komplexen System, so seine Aussage, können Ursache und Wirkung räumlich und zeitlich weiter vonein­ander entfernt sein, als uns klar ist.“ – Daniel Goleman

„Wer behauptet, unfehl­bares und detail­liertes Voraus­wissen über ein komplexes System zu besitzen, hat keine Ahnung.“ – Jaron Lanier

Vermeide erlernte Hilf­lo­sig­keit!

Viele Menschen sind in bestimmten Bereichen darauf kondi­tio­niert, hilflos zu sein. Sie haben verlernt, Dinge selbst in Angriff zu nehmen. Statt­dessen lässt man sich lieber vom Arzt eine Pille verschreiben oder schiebt sein Unglück auf einen äußeren Faktor, den man nicht beein­flussen kann. Auf diese Weise lässt sich die eigene Hilf­lo­sig­keit vor sich selbst recht­fer­tigen.

Wenn wir ein gutes Leben wollen, müssen wir aus dieser Kondi­tio­nie­rung ausbre­chen.

„Erlernte Hilf­lo­sig­keit kann die künftige Moti­va­tion beein­träch­tigen, überhaupt einen Versuch zur Verän­de­rung zu machen. Sie kann uns daran hindern, in künftigen Situa­tionen zu entdecken, dass wir Einfluss nehmen können. Sie kann das Immun­system unseres Körpers schwächen und damit den hilflosen Orga­nismus einer Vielzahl von Krank­heiten auslie­fern. … daher lässt sich ohne Über­trei­bung sagen, dass unser Wohl­be­finden in ganz grund­sätz­li­chem Sinne von unserer Fähigkeit abhängt, unsere Umgebung zu kontrol­lieren und schließ­lich zu erkennen, dass wir es tun.“ – Barry Schwartz.

Lege dir nützliche Gewohn­heiten zu und fange damit so bald wie möglich damit an!

Theo­re­tisch würde es vermut­lich reichen, erst später im Leben mit einer gesunden Lebens­füh­rung zu beginnen. Praktisch ist es aber unwahr­schein­lich, dass das funk­tio­nieren wird, weil die Gewohn­heiten dann umso stärker sind und schwie­riger geändert werden können. Außerdem hat man dann weniger Zeit/Energie, die optimale neue Gewohn­heit in stress­freiem Zustand zu finden. Wer als junger Mensch nicht damit anfängt, gesund zu leben, wird das als älterer Mensch auch nicht in Angriff nehmen (Ausnahme: die Gesund­heit ist schon kaputt und eine Änderung ist über­le­bens­wichtig). Der Präfron­tale Cortex ist mit ungefähr 25 Jahren voll entwi­ckelt. Das ist der beste Zeitpunkt, um anzu­fangen.

„Menschen wählen nicht ihre Zukunft. Sie wählen ihre Gewohn­heiten und die Gewohn­heiten entscheiden dann über die Zukunft.“ – F. M. Alexander

„Wähle das Beste, Gewohn­heit wird es angenehm und leicht machen. Denn Gewohn­heit ist die höchste Obrigkeit im mensch­li­chen Leben.“ – Francis Bacon

Lasse dir nicht von der modernen Technik deine Gewohn­heiten diktieren!

Eine Gewohn­heit ist eine auto­ma­ti­sche Verhal­tens­weise, die durch einen situa­ti­ons­be­dingten Reiz ausgelöst wird. Bestimmte Produkte, wie zum Beispiel Webseiten und elek­tro­ni­sche Geräte, können Gewohn­heiten erzeugen und sie werden tatsäch­lich dahin­ge­hend erstellt, designt und optimiert. Damit versuchen die Unter­nehmen, unterm Strich mehr Geld zu verdienen, als mit herkömm­li­chen Produkten.

„Wir sehen einer Zukunft entgegen, in der alles poten­tiell stärker Gewohn­heits­prä­gend sein wird. Wie der berühmte Silicon-Valley-Investor Paul Graham schreibt: „Wenn diese Form des tech­no­lo­gi­schen Fort­schritts, die solche Dinge hervor­ge­bracht haben, nicht anderen Gesetzen unter­worfen sind als der tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt im Allge­meinen, wird die Welt in den kommenden 40 Jahren stärkere Abhän­gig­keiten unter­liegen als in den letzten 40 Jahren.“ – Nir Eyal.

Lerne Disziplin!

Willens­stärke ist begrenzt. Sie hängt vom Blut­zu­cker­spiegel ab und ermüdet wie ein Muskel. Man muss sich Gewohn­heiten aneignen, die einem dabei helfen, die Dinge zu tun, die getan werden müssen, ohne dass man viel Disziplin braucht.

„Es ist besser, seine vorhan­dene Disziplin besser zu managen, als auf mehr Disziplin zu hoffen.“ – Gary Keller.

„Die Fähigkeit, unsere Konzen­tra­tion auf einen Gegen­stand zu richten und anderes zu igno­rieren, ist das Kernstück der Willens­kraft.“ – Daniel Goleman.

Wie du diszi­pli­nierter werden kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Eigne dir die Fähigkeit an, anderen konstruk­tives Feedback zu geben!

Das beste Feedback kommt in Form von Fragen, sodass derjenige, der das Feedback erhält, selbst auf die wich­tigsten Punkte stößt.

Lebensweisheiten ueber Erfolg

Eigne dir ein dyna­mi­sches Selbst­bild an!

Ein dyna­mi­sches Selbst­bild hat man, wenn man davon ausgeht, dass man sich selbst im Laufe der Zeit – zum Guten wie auch zum Schlechten – verändern kann. Das Gegenteil ist ein stati­sches Selbst­bild. Das dyna­mi­sche Selbst­bild entspricht der Realität während das statische Selbst­bild ein hinder­li­cher Denk­fehler ist.

Wer ein stati­sches Selbst­bild hat, neigt dazu, Fehler (und damit Lernen und Wachstum) aus dem Weg zu gehen. Fehler werden als endgül­tige Nieder­lage gesehen. Wer einen Fehler macht, erhält Lebens­lang einen Stempel „Versager“.

Ein Dyna­mi­sches Selbst­bild unter­stützt man bei anderen Menschen, indem man deren Anstren­gungen und Taten lobt, aber nicht die (oft zufäl­ligen) Ergeb­nisse oder Ist-Zustände.

Mehr über das Thema «Selbstbild«erfährst du in diesem Artikel.

Verab­schiede dich von deinen limi­tie­renden Glau­bens­sätzen!

Glau­bens­sätze sind Regeln, die wir in unserer Vergan­gen­heit gelernt haben und die wir nun als gegeben hinnehmen und nicht weiter infrage stellen. Viele unserer Glau­bens­sätze behindern uns, weil sie unsere Optionen einschränken. Ein typisches Beispiel für einen Glau­bens­satz ist, dass man im Restau­rant von der Karte bestellen muss.

Je erfolg­rei­cher Menschen sind, umso weniger Glau­bens­sätze haben sie. Bei Jeff Bezos (der CEO von Amazon) steht mit Ausnahme von physi­ka­li­schen Gesetzen alles zur Debatte. Man muss Amazon nicht gut finden, um diese Ansicht über­nehmen zu können.

Um seinen eigenen Glau­bens­sätzen auf die Spur zu kommen, muss man seine eigenen Gedanken eine Weile lang beob­achten.

„Glau­bens­sätze ändern: Es ist leichter, sich in eine neue Art zu denken „hinein­zu­han­deln“, als in eine neue Art zu handeln „hinein­zu­denken“. – Millard Fuller.

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele der Selbst­dia­gnosen – ich bin sportlich, ich bin intro­ver­tiert, ich bin faul, ich kann nicht vor Leuten reden – zu einer selbst­er­fül­lenden Prophe­zeiung werden und damit unsere Selbst-Entwick­lung blockieren.“ – Jens Corssen.

„Die Faktoren, die am häufigsten unsere kreativen Ideen verhin­dern, sind implizite Annahmen, die uns meist nicht bewusst sind.“ – Jens Corssen.

Vermeide (bewusstes) Multi­tas­king!

Wir können durchaus mehrere Dinge gleich­zeitig tun, aber wir können uns nicht effektiv auf zwei Dinge gleich­zeitig fokus­sieren. Multi­tas­king ist dann schlecht, wenn man versucht, mehrere Dinge gleich­zeitig zu tun, die Aufmerk­sam­keit erfordern.

Multi­tas­king hat negative Auswir­kungen: Die Fehler­quote beider Tätig­keiten wird größer und man wird schlecht darin, die Dauer von Tätig­keiten richtig einzu­schätzen. Multi­tas­king führt außerdem zu Stress, was in hoher Dosierung schlecht für die Gesund­heit ist.

Wer multi­taskt, schafft weniger, als jemand, der die Dinge der Reihe nach erledigt. Es gibt kein echtes Multi­tas­king: In Wirk­lich­keit machen wir auch beim multi­tasken eines nach dem anderen. Wir wechseln nur schnell zwischen den Tätig­keiten hin und her. Bei jedem Wechsel verlieren wird Zeit.

„Multi­tas­king bedeutet in Wirk­lich­keit, dass wir zwischen zwei verschie­denen Inhalten, welche die Kapazität des Kurz­zeit­ge­dächt­nisses auslasten, umschalten – und die häufige Unter­bre­chung der Konzen­tra­tion auf eine bestimmte Tätigkeit kann bedeuten, dass Zeit für die ursprüng­liche Aufgabe verloren geht. Unter Umständen dauert es 10 bis 15 Minuten, bis die volle Konzen­tra­tion wieder­her­ge­stellt ist. “ – Daniel Goleman.

Vermeide Verschwö­rungs­theo­rien!

Verschwö­rungs­theo­rien sind ein unwi­der­steh­li­ches Mittel zur Arbeits­er­sparnis, wenn man mit einem komplexen Problem konfron­tiert wird. Verzichte auf diese Art der Arbeits­er­sparnis!

Verlasse dich nicht auf deinen gesunden Menschen­ver­stand!

“Der gesunde Menschen­ver­stand ist nichts anderes als eine Sammlung irriger Annahmen, zu denen man im Alter von 18 Jahren gelangt ist.” – Albert Einstein

Sei kein Hater!

Wir Menschen haben die Tendenz, uns Leuten, die hoch hinaus wollen, in den Weg zu stellen. Wir machen das, um zu verhin­dern, dass wir selbst nicht mehr so gut dastehen. Diese Ange­wohn­heit fällt letzten Endes nur auf uns selbst zurück. Wir sollten keine Hater sein.

Viele Menschen sind Hater, weil es einfacher ist, Ideen zu kriti­sieren, als selbst welche zu haben. Es gibt also immer mehr Kritiker als Inno­va­toren.

Lerne von den besten Lehrern und aus möglichst verläss­li­chen Quellen!

Der Grund: Kognitive Rigidität. Wenn unser Bewusst­sein eine plausible Erklärung für etwas gefunden hat, wird diese Erklärung zum Rahmen, in den alle nach­fol­genden Infor­ma­tionen einge­ordnet werden. Wir neigen unbewusst dazu, alle folgenden Erkennt­nisse so zu verdrehen und zu verzerren, bis sie in den Rahmen passen, ob das der Wirk­lich­keit entspricht oder nicht. Die Fakten, die zum Aufstellen einer Prämisse führen, können sich längst in Luft aufgelöst haben, die Schluss­fol­ge­rung daraus bleibt – unsere etablierte Meinung schwebt sozusagen frei über dem zusam­men­ge­bro­chenen Fundament, das zu ihrer Bildung geführt hat. (Quelle: Operation Shitstorm (*)).

Aus dem gleichen Grund ist es so wichtig, bei anderen Menschen einen guten ersten Eindruck zu hinter­lassen.

Warum ein Buch eines Fach­mannes immer einem Buch eines Jour­na­listen vorzu­ziehen ist: Ein Jour­na­list wird in seiner Ausdrucks­weise geschult, nicht darin, Themen tief­sinnig zu ergründen. Der Selek­ti­ons­pro­zess begüns­tigt die kommu­ni­ka­tivsten Vertreter dieser Zunft, nicht notwen­di­ger­weise die Kennt­nis­reichsten. Es ist besser, von denje­nigen zu lernen, die sich mit einem Thema am besten auskennen, d.h. es wirklich verstanden haben.

Versuchen nicht, um jeden Preis Recht zu haben!

Willst du Recht haben, oder willst du erfolg­reich sein? Die meisten Menschen wollen lieber Recht haben. Nimm dir den Erfolg und gibt den anderen Recht!

Kümmere dich weniger darum, was andere Menschen von dir denken könnten!

Hinter­grund: Der Spotlight-Effekt: Wir über­schätzen das Maß in dem andere Menschen uns beachten, beob­achten und Aufmerk­sam­keit schenken.

„Ihre Mitmen­schen widmen Ihnen nicht annähernd so viel Aufmerk­sam­keit wie sie denken.“ – Richard Thaler

Umgib dich mit Menschen, die so sind, wie du werden möchtest!

In einer „Herde“ macht man eher was die anderen auch machen. In einer Studie mit über zwölf­tau­send Teil­neh­mern wurde heraus­ge­funden, dass wenn jemand fett­leibig wurde, dessen gute Freunde auch dreimal so häufig fett­leibig wurden. Man variiert seine Vorstel­lung davon, wie ein akzep­ta­bler Körper aussieht in Abhän­gig­keit davon, wie die Leute um einen herum aussehen.

Wenn wir viel prokras­ti­nieren oder den Arsch nicht hoch kriegen, dann liegt das oft an unserer sozialen Umgebung. Man möchte eigent­lich nicht Leute um sich herum haben, die einen für das akzep­tieren, was man ist, sondern man möchte Leute um sich herum haben, die einen auch antreiben. Gebauch­pin­selt zu werden ist nur kurz­fristig förder­lich.

Auch Glück ist anste­ckend. Wer glück­liche Nachbarn hat, ist mit höherer Wahr­schein­lich­keit selbst glücklich. Wer sich in ein glück­li­ches Umfeld begibt, oder sich ein glück­li­ches Umfeld schafft, wird selbst auch glücklich werden.

Aufgrund des nega­ti­vity bias kann eine einzelne negative Person eine ganze Gruppe positiver Personen herun­ter­ziehen. Man sollte negative Leute so gut es geht vermeiden.

Vermeide die Auslöser von negativem Stress!

Es gibt einige Dinge, die jeden Menschen stressen und auch immer stressen werden. Es handelt sich dabei um einen ganz natür­li­chen Vorgang und nicht etwa um eine Charak­ter­schwäche, die man mit Willens­kraft oder durch Gewöhnung über­winden kann. Beispiele sind weite Anfahrts­wege zur Arbeits­stelle, Stra­ßen­lärm, unge­klärte Konflikte mit nahe­ste­henden Personen, chro­ni­scher Schlaf­mangel oder auch eine schlechte Ernäh­rungs­weise. All diese Stress­fak­toren führen zu einer vermehrten Ausschüt­tung des Stress­hor­mons Cortisol. Ein dauerhaft erhöhter Level an Cortisol gilt als Ursache vieler schwerer Krank­heiten und mindert außerdem die Leis­tungs­fä­hig­keit eines Menschen. Der Leis­tungs­wille eines Menschen hängt nämlich davon ab, wieviel Stress er ausge­setzt ist bzw. wie hoch sein Grund­level an Stress ist.

Das tückische an Stress ist, dass ein Teufels­kreis entstehen kann: Die ausge­schüt­teten Stress­hor­mone helfen dem Körper kurz­fristig, besser mit dem Stress klar zu kommen. Diese Energie ist aber nur geborgt, denn im Anschluss an den Ener­gie­schub erfolgt ein Ener­gie­loch, welches viele Menschen zu Stimu­lan­zien wie Koffein greifen lässt. Diese Stimu­lanzen lösen aber weiteren Stress für den Körper aus. Die Folge ist ein Teufels­kreis, der zu immer mehr Stress führt. Da es nur sehr langsam (aber stetig) bergab geht, merkt man davon bewusst nichts.

„Stress lässt vermut­lich Hirn­zellen (im Hippo­campus) absterben“ – Manfred Spitzer.

Nutze die reziproke Verknüp­fung zwischen deinem Körper und deinen Emotionen, um dich in Stimmung zu bringen!

Körper­hal­tung und emotio­nales Empfinden beein­flussen sich gegen­seitig. Je nachdem ob man einen Stift mit den Zähnen oder mit den Lippen festhält, hebt oder senkt sich die Stimmung.

Falle nicht auf den Schein von Sicher­heit herein!

Zum Thema Ernährung sind längst nicht alle Fragen geklärt. Wenn man Experten reden hört, erwecken diese trotzdem immer den Eindruck, als wäre alles sonnen­klar.

„In Frank­reich, Deutsch­land, Italien, Groß­bri­tan­nien und den USA haben die Über­zeu­gungen von Ärzten über Ernährung und Gesund­heit – etwa über die Einnahme von Vitamin­zu­sätzen und die Ausübung von Sport – mehr Ähnlich­keit mit der öffent­li­chen Meinung in ihrem eigenen Land als mit denen ihrer Kollegen in anderen Ländern.“ – Gerd Gige­renzer.

Prak­ti­ka­bi­lität ist wichtiger als Perfek­tion!

Nicht das, was man einmal pro Woche isst macht einen Unter­schied, sondern das, was man täglich isst.

Vertraue dir selbst nicht zu sehr!

Lebensweisheiten Zitate

Iss nicht unter kogni­tiver Über­for­de­rung wenn du weniger oder gesünder essen möchtest!

„Wissen­schaft­lern zufolge, stieg die Häufig­keit der Fett­lei­big­keit in den USA  während der letzten 30 Jahre parallel zur explo­si­ons­ar­tigen Vermeh­rung von Computern und anderen tech­ni­schen Geräten im Leben der Menschen. Es besteht der Verdacht, dass diese Korre­la­tion kein Zufall ist. Ein Leben voller (digitaler) Ablen­kungen ist mit einer nahezu ständigen kogni­tiven Über­for­de­rung verbunden. Und durch eine solche Über­for­de­rung nutzt sich die Selbst­be­herr­schung ab. Den Entschluss, eine Diät zu machen, kann man dann vergessen. In die digitale Welt vertieft, greifen wir gedan­kenlos nach den Kartof­fel­chips.“ – Unbekannt.

Man muss keinen Sport treiben, um Gewicht zu verlieren!

Stehe beim Arbeiten – Sitzen ist das neue Rauchen!

Wer gerade viel lernt, braucht ausrei­chend gesunden Schlaf!

Im Schlaf werden neue Gedächt­nis­in­halte in bereits exis­tie­rendes Wissen inte­griert. Wer gerade viel lernt, braucht mehr Schlaf.

Vermeide Schlaf­mangel wenn du Über­ge­wicht loswerden willst!

„Klinische Studien und Labo­rana­lysen ergaben, dass Schlaf­mangel und Schlaf­qua­lität praktisch jedes körper­liche System beein­flussen, besonders das Gehirn. Nach­weis­lich schreibt uns der Schlaf vor, wir viel wir essen, wie schnell der Stoff­wechsel arbeitet, wie dick oder dünn wir werden, ob wir Infek­tionen abwehren können, wie kreativ und einfühlsam wir sind, wie gut wir mit Stress fertig­werden, wie schnell wir Infor­ma­tionen verar­beiten und Neues lernen und wie gut wir Erin­ne­rungen orga­ni­sieren und speichern können.“ – David Perl­mutter.

Eine gute Abend­rou­tine kann deinen Schlaf deutlich verbes­sern!

„Manch einer wird über­rascht sein, wie schnell ihn im Bett – nach dem abend­li­chen Verzicht auf Stimu­lan­zien und die damit verbun­dene Ener­gie­auf­nahmen – der Schlaf übermannt, und wie fit und leicht er am nächsten Morgen erwacht.“ – Ingo Schy­manski.

Lebens­weis­heiten für Klarheit

Triff weniger Annahmen darüber, was dir Spaß machen wird und probiere mehr aus!


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Menschen sind nicht dazu in der Lage dazu, ihre zukünf­tigen Gefühle akkurat einzu­schätzen. Um künftige Gefühle akkurat einschätzen zu können, müsste man wissen, welche Gefühle man in der Vergan­gen­heit hatte und diese Gefühle müsste man dann in die Zukunft proji­zieren. Wissen­schaftler konnte zeigen, dass wir Menschen nicht einmal dazu in der Lage sind, uns korrekt an die Gefühle in unserer Vergan­gen­heit zu erinnern. Diese hat damit zu tun, wie vergan­genes Empfinden im Gehirn gespei­chert wird: Wir merken uns nur den stärksten Ausschlag bei der Inten­sität eines Gefühls, sowieso die Inten­sität ganz am Ende der Erfahrung. Die Dauer, sowie irgend­welche Zwischen­stände werden von unserem Gehirn nicht gespei­chert.

Viele Menschen neigen dazu, zu denken, dass ihr Leben endlich gut werden wird, wenn sie eine bestimmte Sache erreichen: Partner finden, Job an Land ziehen, Gehalts­er­hö­hung, Lotto­ge­winne etc. Diese Denkweise ist nicht klug, denn zukünf­tige Gefühle sind fast immer weniger extrem, als wir im Vorfeld glauben. Deswegen haben wir zuviel Angst vor negativen Auswir­kungen und verfolgen außerdem Ziele, die wir vermut­lich nicht verfolgen würden, wenn wir wüssten, wie minimal die Auswir­kungen auf unser Gefühls­leben in Wirk­lich­keit sind.

Durch gewisse Medien wird diese Denkweise leider verstärkt. Oft enthalten diese Medien auch noch Werbung für Produkte, von denen die Menschen glauben, dass sie ihr Leben „heilen“ können.


Nichts im Leben ist so wichtig, wie man glaubt, während man darüber nachdenkt!

(Die Fokus­sie­rungs­il­lu­sion)

Lerne, deine Intuition richtig zu nutzen!

Abgesehen von den Bereichen, in denen der «evolu­tio­nary mismatch» eine Rolle spielt, haben wir Menschen eine gute und äußerst nützliche Intuition. Leider wird die Intuition heut­zu­tage zu wenig wert­ge­schätzt. Unter anderem hat dies damit zu tun, dass man ständig und überall über seine Hand­lungen und Entschei­dungen Rechen­schaft ablegen muss.

Eine gute Methode, die eigene Intuition zu Rate zu ziehen, besteht darin, sich zunächst mit Argu­menten für sämtliche Optionen ausein­ander zu setzen, dann aber doch auf das Bauch­ge­fühl zu hören. Sein Bauch­ge­fühl zu inter­pre­tieren klappt mit der Zeit immer besser.

Trick: Eine Münze werfen und zwar so, dass sie lange kreist. Man wird dann ein Gefühl haben, welches einem sagt, welche Seite der Münze man oben liegen sehen möchte.

„Lassen Sie nicht zu, dass ihre innere Stimme in den Stimmen anderer untergeht. Und was am wich­tigste ist: Haben sie den Mut, ihrem Herzen und ihrer Intuition zu folgen. Irgendwie wissen sie schon, was sie wirklich werden wollen.“ – Steve Jobs.

Vertraue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!

Die besten Lebensweisheiten

Achte, worauf du deine Aufmerk­sam­keit und Energie fokus­sierst!

„Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel von dem Seelen­kampf, der im Inneren der meisten Menschen tobt. Er sagte: ‚Mein Kind, dieser Kampf findet zwischen den beiden Wölfen statt, die uns allen inne­wohnen. Der eine Wolf ist böse. Er ist Zorn, Neid, Eifer­sucht, Leid, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbst­mit­leid, Schuld­ge­fühl, Groll, Unter­le­gen­heit, Lügen, falscher Stolz, Über­le­gen­heit und Ego. Der andere Wolf ist gut. Er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Heiter­keit, Demut, Freund­lich­keit, Wohl­wollen, Einfüh­lungs­ver­mögen, Groß­her­zig­keit, Wahrheit, Mitgefühl und Glauben.‘ Der Enkel dachte eine Weile darüber nach. Dann fragt er seinen Großvater: ‚Und welcher Wolf gewinnt? Der alte Cherokee aber antwortet nur: ‚Derjenige, den Du fütterst.“

(Quelle)

Nutze konsis­tente Hand­lungen, um dich selbst ins Handeln zu bringen!

Das Gehirn stört sich an Wider­sprü­chen im Denken und Handeln und korri­giert diese entspre­chend. Wenn man beispiels­weise damit anfängt, Sport zu treiben um allgemein gesünder zu werden, dann wird man oft auch auto­ma­tisch weniger Süßig­keiten essen oder rauchen.

„Man kann sich (und andere) in neue Denk­weisen hinein­han­deln. “ – Chip & Dan Heath.

Schaffe Momentum – Kreiere kleine Gewinne!

Eine unan­ge­nehme Sache zu beginnen ist immer schwie­riger, als diese Sache fort­zu­führen. Es ist ratsam, möglichst früh Erfolge zu haben. Das schafft Hoffnung und treibt den weiteren Prozess an.

„Kleine Gewinne defi­nieren die Größe des Problems neu, sodass es leichter wird, aktiv zu werden oder zu bleiben.“ – Chip & Dan Heath.

Erfinde einpräg­same Namen für deine neuen Ideen!

Begrün­dung: Fluency Heuristic: Eine Sache erscheint wichtiger und ist leichter auszu­spre­chen und zu denken, wenn sie einen einpräg­samen Namen hat. Es macht daher Sinn, neues Vokabular für  wichtige Konzepte zu erfinden.

Stelle dir von Zeit zu Zeit wert­schät­zende Fragen!

Worüber bin ich froh? Worüber bin ich dankbar?

Beobachte mehr und urteile weniger!

„Was uns belastet ist dieses ständige Beur­teilen … es ist die Beur­tei­lung der Situation, die uns in Rage bringt, nicht die Situation selbst.“ – Jens Corssen.

Übe dich in Meta­ko­gni­tion – beobachte dich selbst beim Denken!

„Erst wenn wir uns selbst beim Denken und Handeln beob­achten, also Zeugen sind, haben wir eine Chance, […] zu ändern.“ – Jens Corssen.

Trainiere deine emotio­nale Intel­li­genz!

„Zur Acht­sam­keit für uns selbst, so Sachs, gehört auch, dass wir genau wahr­nehmen, was uns wirklich glücklich macht. Die globalen Wirt­schafts­daten zeigen es ganz deutlich: Sobald in einem Land ein beschei­denes Einkom­mens­ni­veau erreicht ist – das ausreicht, um grund­le­gende Bedürf­nisse zu befrie­digen -, besteht zwischen Glück und Wohlstand keinerlei Zusam­men­hang mehr. Imma­te­ri­elle Dinge wie enge Bezie­hungen zu geliebten Menschen und sinnvolle Tätig­keiten machen die Menschen weitaus glück­li­cher als beispiels­weise Einkaufen oder die Berufs­tä­tig­keit. Aber wenn es um die Frage geht, unter welchen Voraus­set­zungen wir uns wohl­fühlen, sind wir selbst unter Umständen schlechte Schieds­richter. Wenn wir mehr Acht­sam­keit darauf verwenden, wie wir unser Geld ausgeben, werden wir nach Sachs‘ Ansicht seltener verfüh­re­ri­scher Werbung für Produkte nachgeben, die uns kein bisschen glück­li­cher machen.“ – Daniel Goleman.

Entwickle Stra­te­gien um negative Stim­mungen [so früh wie möglich] abzu­wenden!

„Negative Emotionen lenken ab, so dass wir uns nicht mehr auf die Entschei­dung, sondern auf die Emotion konzen­trieren.“ – Barry Schwartz.

„Negatives Denken konzen­triert sich auf einen schmalen Bereich: auf das, was uns ärgert. Eine Faust­regel aus der Kogni­ti­ons­the­rapie besagt, dass die Konzen­tra­tion auf die negativen Seiten eines Erleb­nisses ein Rezept für Depres­sionen darstellt.“ – Daniel Goleman.

Sei dir bewusst, wie sich deine Zufrie­den­heit berechnet!

Eine Bewertung erfolgt immer relativ zu einem Bezugs­punkt. Die Zufrie­den­heit eines Menschen berechnet sich aus drei Diffe­renzen:

  1. Lücke zwischen dem was wir haben und dem was wir wünschen
  2. Lücke zwischen dem was man hat und dem was man glaubt was vergleich­bare andere haben
  3. Lücke zwischen dem was man hat und dem besten was man in der Vergan­gen­heit hatte

Das Beste, was man in der Vergan­gen­heit hatte, ist der soge­nannte hedo­nis­ti­sche Nullpunkt. Dieser kann nur steigen, niemals fallen. Mit dem hedo­nis­ti­schen Nullpunkt steigen die Erwar­tungen.

„Ein wahres Lust­erlebnis stellt sich nur ein, wenn die Erfahrung die Erwartung über­trifft. … wahr­schein­lich können wir unsere Lebens­qua­lität durch die Kontrolle unserer Erwar­tungen nach­hal­tiger beein­flussen als durch irgend­welche anderen Maßnahmen.“ – Barry Schwartz.

Schränke unwich­tige Wahl­mög­lich­keiten bewusst ein, um nicht zu viele Entschei­dungen treffen zu müssen!

Unsere emotio­nale Energie wird durch die Entschei­dungen verbraucht, die wir täglich zu treffen haben. Nach einer bestimmten Anzahl von Entschei­dungen ist die Energie für den Tag aufge­braucht.

Meditiere regel­mäßig!

„Acht­sam­keits­trai­ning stärkt die Verknüp­fung zwischen den präfron­talen exeku­tiven Arealen und der Amygdala; insbe­son­dere beein­flusst es die Schalt­kreise, die zu Impulsen Nein sagen können.“ – Daniel Goleman.

„Durch Acht­sam­keits­trai­ning vermin­dert sich die Aktivität in den ichbe­zo­genen Schalt­kreisen, deren Mittel­punkt der mediale präfron­tale Cortex ist – und je weniger Selbst­ge­spräche wir führen, desto stärker können wir den Augen­blick erleben.“ – Daniel Goleman.

„Durch Acht­sam­keits­trai­ning entwi­ckelt sich unsere Fähigkeit, von Augen­blick zu Augen­blick unser eigenes Erleben unpar­tei­ische und leiden­schaftslos zu beob­achten.“ – Daniel Goleman.

Erzähle anderen von deinen Plänen und Vorhaben!

„Wenn man Menschen fragt, was sie vorhaben, dann erhöht sich die Wahr­schein­lich­keit, dass sie so handeln werden, wie sie geant­wortet haben.“ – Richard Thaler.

Verzichte auf Sudoku und anderes Gehirn­jog­ging – mach Sport!

„Jegliche Form von Bewegung tut Ihrem Gehirn besser, als alle Rätsel, Mathe­auf­gaben oder Krimis.“ – David Perl­mutter.

„… dass ältere Menschen, die 24 Wochen lang regel­mäßig körper­lich trai­nieren, bei Tests zu Gedächt­nis­leis­tung, Sprach­be­herr­schung, Aufmerk­sam­keit und anderen wichtigen Kogni­tiven Funk­tionen um fast das 20-fache besser abschnitten als eine Kontroll­gruppe. …Diese Verbes­se­rung scheint auf eine bessere Durch­blu­tung, dem Wachstum neue Blut­ge­fäße, dem Wachstum neuer Hirn­zellen und einer verbes­serten Hirn­plas­ti­zität zu beruhen.“ – David Perl­mutter.

Sei dir bewusst, dass deine Wahrheit nur eine von mehreren möglichen Wahr­heiten ist!


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Die kogni­tiven Fähig­keiten eines Menschen reichen grund­sätz­lich nicht aus um ein komplexes Thema in seiner Gesamt­heit zu erfassen. Es gelingt einfach nicht, das komplette Gebilde vor dem geistigen Auge zu plat­zieren. Beispiele für komplexe Themen sind Ausein­an­der­set­zungen auf indi­vi­du­eller, regio­naler, natio­naler oder inter­na­tio­naler Ebene. Andere Beispiele sind gesell­schaft­liche Systeme, das Öko- und Klima­system, oder die Funk­ti­ons­weise des mensch­li­chen Körpers oder Geistes. In der Praxis nähern wir uns einem solchen komplexen Thema durch Verein­fa­chung und Abstrak­tion. Wir erzeugen ein mentales Modell in unseren Köpfen, welches einfach genug ist um von unserem Gehirn verar­beitet zu werden. Je stärker dieses Modell verein­facht bezie­hungs­weise abstra­hiert ist, umso weniger deckt es sich aber mit dem ursprüng­li­chen komplexen Thema und umso weniger ist das Modell in der Lage, zutref­fende Erklä­rungen zu liefern oder Ereig­nisse vorher­zu­sagen.

Die mentalen Modelle verschie­dener Personen zu ein und demselben Thema werden sich immer mehr oder weniger stark vonein­ander unter­scheiden. Abhängig von ihrer persön­li­chen Geschichte und ihres Hinter­grundes, hat jede Person eine ganz indi­vi­du­elle Sicht­weise. Diese Sicht­weise bestimmt maßgeb­lich die mentalen Modelle jeder Person.

In Diskus­sionen und Streit­ge­sprä­chen, beispiels­weise im Fernsehen sprechen verschie­dene Personen nur scheinbar über das gleiche Thema bezie­hungs­weise über die gleiche Realität. In Wirk­lich­keit geht jede Person von ihrem eigenen mentalen Modell aus und überprüft die Argumente der anderen Personen nicht an deren Modell oder an der Realität, sondern am eigenen Modell. Die Leute reden also die meiste Zeit anein­ander vorbei, verstehen sich nicht und werden oft auch keinen Konsens finden.

In solchen Situa­tionen ist es hilfreich, sich klar zu machen, dass wir mentale Modelle verwenden. Wenn man sich mit einer anderen Person nicht einig werden kann, dann liegt das oft nicht daran, dass diese Person keine Ahnung hat oder dumm ist, sondern der Grund ist, dass nicht über das gleiche Modell gespro­chen wird. Wer sich dessen bewusst ist, kann das Gespräch entspre­chend lenken und in vielen Fällen etwas Inter­es­santes über das mentale Modell seines Gegen­übers heraus­finden.

Die meisten Menschen verhalten sich aber leider anders: Sie drehen sich mit ihrer Diskus­sion ewig im Kreis und jeder hört dem anderen nicht wirklich zu weil er still­schwei­gend davon ausgehen, dass er selbst recht hat und der andere nicht.

„Systeme sind auf den ersten Blick für unser Gehirn unsichtbar – keines der vielen Systeme, die über unsere Lebens­rea­lität bestimmen, nehmen wir unmit­telbar wahr. Wir können sie nur indirekt durch mentale Modelle verstehen und auf ihrer Grundlage handeln. Je stärker sich solche Modelle auf Daten stützen, desto wirksamer werden unsere Eingriffe (beispiels­weise wenn wir Raketen zu Aste­ro­iden schicken). Je schwächer die Daten­grund­lage ist, desto geringer fällt auch die Wirkung aus (wie in großen Teilen der Bildungs­po­litik).“ – Daniel Goleman.


Lasse es dir nicht zu gut gehen!

Der Grund: Die so genannte Hedo­nis­ti­sche Anpassung bezeichnet die Anpassung der Lust oder des Vergnü­gens an das, was man über die Zeit bereits hatte.

Daraus resul­tiert die Hedo­nis­ti­sche Tretmühle: Man braucht immer mehr, um die gewohnte Lust zu erzeugen, da man sich an einen bestimmten Level von Lust gewöhnt.

Sammle Daten über dich selbst!

Es macht Sinn, regel­mäßig Daten über den eigenen Körper zu sammeln. Dabei geht es in erster Linie gar nicht um die Daten selbst, sondern um Neben­ef­fekte, die mit dem Sammeln verbunden sind. Wer Daten trackt, lenkt dadurch seine Aufmerk­sam­keit und verhin­dert böse Über­ra­schungen. Wer beispiels­weise Körper­ge­wicht und Bauch­um­fang regel­mäßig misst, wird niemals plötzlich 10 kg zuge­nommen haben. Wer seine Finanzen im Auge hat, wird nicht plötzlich uner­wartet Pleite gehen. Daten zu tracken kann lang­fristig auch bei der Moti­va­tion zum Sport helfen.

Bestimmte Daten können uns süchtig nach der Tätigkeit machen, durch die die entspre­chenden Daten erzeugt werden. Wenn man sich bisher stark dazu über­winden musste, laufen zu gehen, kann es helfen, die Läufe m einer einer GPS-Uhr zu tracken. Irgend­wann wird man allein der Daten wegen laufen gehen.

Nutze Trainer, Coaches und Mentoren!

Coaches sollten nicht Antworten geben, sondern einem dabei helfen, die Probleme aus einem anderen Blick­winkel zu sehen.

Selbst­coa­ching: „Was würde ein optimistischer/erfolgreicher/… Mensch in dieser Situation tun?“ „Was würde ich versuchen, wenn ich nicht scheitern könnte?“ besser: „Was würde denn schlimms­ten­falls passieren, wenn ich tatsäch­lich scheitere? Wäre das so schlimm?“

„Der größte Unter­schied zwischen Amateuren und Elite Perfor­mern ist, dass sich letztere Trainer und Coaches nehmen. “ – K. Anders Ericsson.

Schaffe äußere Ordnung für innere Ordnung!

„Es gab eine Princeton-Studie, die gezeigt hat, dass sich Menschen in Gegenwart von sicht­barem Durch­ein­ander schlechter konzen­trieren und Infor­ma­tionen verar­beiten konnten.“ – Gretchen Rubin.

Strebe Authen­ti­zität an!

„Um Authen­ti­zität zu erreichen, bedarf es eines langen Prozesses. Es geht darum, uns von falschen Annahmen und Über­zeu­gungen, die wir im Laufe unseres Lebens ange­nommen haben, zu trennen. Ebenso geht es darum, Angst abzubauen: Versa­gens­angst, Angst anders als die anderen zu sein, dumm dazu­stehen, davor, was die anderen denken, abgelehnt zu werden und andere egozen­tri­sche Befürch­tungen.“ – John Whitmore.

gute Lebensweisheiten

Lebens­weis­heiten über Geld und Finanzen

Sei miss­trau­isch bei unnötig kompli­zierten Spiel­re­geln!


Hinter­grund­wissen zu dieser Lebens­weis­heit

Die Wirt­schaft ist wie ein Spiel: Die Teil­nehmer schieben sich gegen­seitig Geld hin und her. Wer darauf aus ist, möglichst viel Geld bei sich selbst anzu­sam­meln, muss das Spiel besser spielen, als die anderen Teil­nehmer. Eine Möglich­keit, dieses Spiel besser spielen zu können als weniger erfahrene Teil­nehmer, besteht darin, die Spiel­re­geln möglichst kompli­ziert zu gestalten.

Beim Einkaufen im Super­markt lassen sich die Leute nicht so leicht übers Ohr hauen, denn sie sind im Einkaufen sehr geübt und können zu hohe Preise leicht erkennen. Entspre­chend niedrig sind die Margen, die ein Super­markt hat. Wer seine Marge erhöhen möchte, muss das Spiel komplexer gestalten. Ein extremes Beispiel sind Kredite mit möglichst komplexen Kondi­tionen: Variable Laufzeit, variabler Zinssatz etc. All das soll den wahren Preis des Produktes verschleiern. Für den Kredit­nehmer macht das alles in der Regel keinen Sinn. Es ist nur ein Instru­ment, um die wahren Kosten zu verschleiern. Je komplexer die Spiel­re­geln, umso mehr profi­tiert derjenige, der sich am besten mit der Materie auskennt, bzw. derjenige, der die meisten Erfahrung hat. Im Autohaus ist es das gleiche.

„Je kompli­zierter die Vorschriften sind, desto einfacher können sie von Insidern ausge­nutzt werden.“ – Nassim Taleb.

„Wenn Ihnen jemand etwas verkaufen möchte das Sie nicht begreifen … sollten sie davon ausgehen, dass es sich um eine „Zitrone“, eine minder­wer­tige Ware handelt.“ George Akerlof (Nobel­preis­träger) verfasste einen berühmten Aufsatz zu dem Thema: „The Market of Lemmons“: Die Waren­qua­lität in einem von Infor­ma­ti­ons­asym­me­trie gebeu­telten Markt nimmt stetig ab, bis betrü­ge­ri­sche Verkäufer und gutgläu­bige Käufer oder Käufer, die keine Wahl haben, den Markt beherr­schen.“ – Nate Silver.


Vorsicht bei ange­bo­tenen Anla­ge­mög­lich­keiten!

„Bei der Beur­tei­lung einer Anla­ge­mög­lich­keit, die einem angeboten wird, muss man strengere Standards anlegen, als bei Anlagen, die man aktiv sucht.“ – Nassim Taleb.

Der Grund ist, dass einem nur Anla­ge­mög­lich­keiten angeboten werden, die den Markt eher nicht schlagen (sonst würde derjenige, der die Empfeh­lung ausspricht selbst anlegen), aber in der Vergan­gen­heit aufgrund von Varianz über­durch­schnitt­lich gut abge­schnitten haben (dies dient als Verkaufs­ar­gu­ment).

Lebens­weis­heiten über Liebe und Freund­schaft

Neue Freunde sind gut, aber alte Freunde sind besser!

Man muss mit ihnen zusammen etwas durch­ge­macht haben.

Es existiert ein starker Zusam­men­hang zwischen Glück und starken Bezie­hungen.

„Was einst Nach­bar­schaft und Arbeits­platz lieferten, muss jetzt erworben werden. Die Menschen sind gezwungen, sich ihren Freun­des­kreis zu schaffen … und ihre Verwandt­schafts­be­zie­hungen aktiv zu pflegen. Mit anderen Worten: Unser soziales Netz ist kein Geburts­recht mehr, sondern von einer Reihe bewusster und schwie­riger Entschei­dungen abhängig.“ – Barry Schwartz.

Inter­es­siere dich mehr für die Bedürf­nisse deiner Mitmen­schen!

Wer bessere soziale Bezie­hungen haben möchte, muss die Bedürf­nisse seiner Mitmen­schen besser verstehen!

Wenn man bessere Bezie­hungen möchte, muss man die Leute besser verstehen, mit denen man eine bessere Beziehung möchte. Wichtig ist, sich gut zu überlegen, in wen man inves­tieren möchte. Gute Eigen­schaften sind: Energie, Intellekt, Inte­grität und Loyalität. Komple­men­ta­rität ist auch wichtig. Man möchte nicht lauter Freunde haben, die genau so sind wie man selbst. Damit schmei­chelt man sich nur selbst, kommt aber nicht voran.

Sei attraktiv für Menschen, die du in deinem Leben wünschst!

Wenn man inter­es­sante Freunde haben möchte, muss man selbst inter­es­sant sein. Wenn man selbst inter­es­santer wird, dann wird man auch für andere Leute inter­es­santer.

Gemein­sam­keiten sind der Schlüssel für Verbin­dungen. Mit jemandem eine Gemein­sam­keit zu finden, ist der Schlüssel, um eine Verbin­dung herzu­stellen.

Halte dich nicht für bedin­gungslos liebens­wert!

Wenn man möchte, dass andere Menschen etwas für einen tun, dann muss man ihnen Anreize geben.

Lebens­weis­heiten zum Thema Lernen

Sorge regel­mäßig für frischen Wind in deinem Leben!

Grund: Grup­pen­denken und der Feuer­wa­chen-Effekt!

Der Feuer­wa­chen-Effekt: Wenn Feuer­wehr­leute, wenn sie lange keine Einsätze fahren müssen, sich zu viel mitein­ander unter­halten, teilen sie in vielen Dingen Meinungen, die ein externer, objek­tiver Beob­achter absurd fände. Sie alle über­nehmen allmäh­lich auch sehr ähnliche poli­ti­sche Einstel­lungen.

Grup­pen­denken: Das unaus­ge­spro­chene Bedürfnis, eine geschätzte Meinung zu schützen, lässt gemein­same blinde Flecken entstehen, die zu schlechten Entschei­dungen führen. … „Tatsachen, die Grund­an­nahmen infrage stellen – und dadurch das Auskommen und die Selbst­ach­tung von Menschen bedrohen –, werden einfach ausge­blendet.“ … Um ans Licht zu bringen, was eine Gruppe in einem Grab aus Gleich­gül­tig­keit beerdigt hat, bedarf es der Meta­ko­gni­tion – in diesem Fall des Bewusst­seins für unser fehlendes Bewusst­sein. Klarheit beginnt damit, dass wir erkennen, was wir nicht wahr­nehmen – und dass wir nicht wahr­nehmen, dass wir nicht wahr­nehmen. … Ein anderes Gegen­mittel gegen das Grup­pen­denken lautet: Erweitere deinen Bekann­ten­kreis über die Zone des Ange­nehmen hinaus und schütze dich vor der Abschot­tung der Gruppe, indem du dir einen größeren Kreis von außen­ste­henden Vertrauten schaffst, die ehrlich mit dir umgehen.

Lies gute Bücher!

Natürlich ist es noch effek­tiver, direkt von anderen Personen zu lernen. Man hat norma­ler­weise aber nicht die Chance dazu, mehrere Stunden in der Woche Experten um sich zu scharen. Bücher sind daher der ulti­ma­tive Weg zu Weisheit und Bildung.

Beim Lesen laufen auch viele Dinge unter­be­wusst ab. Man denkt man habe nichts gelernt, aber in Wirk­lich­keit hat man doch etwas gelernt, nur unter­be­wusst.

„Einige Bücher darf man nur kosten, andere muss man verschlingen und nur wenige sollte man durch­kauen und verdauen.“ – Francis Bacon.

„Wenn wir ein Buch, einen Blog oder irgend­eine Erzählung lesen, konstru­iert unser Verstand ein mentales Modell, mit dessen Hilfe wir den Sinn des Gesche­hens erkennen, und er verbindet es mit dem Universum anderer Modelle, über die wir bereits verfügen und die das gleiche Thema betreffen. Dieses sich ständig erwei­ternde Verständ­nis­netz­werk ist Kernstück des Lesens.“ – Daniel Goleman.

Entferne regel­mäßig Ignoranz aus deinem Denken!

Man muss nicht nur Dinge lernen, sondern nach und nach auch Teile der eigenen Ignoranz aus seinem Denken entfernen. Das gilt vor allem für hinder­liche oder falsche Glau­bens­sätze.

Es ist schwierig, Dinge zu entlernen. Besser ist es, schäd­li­ches Wissen oder falsche Glau­bens­sätze gar nicht erst zuzu­lassen. Aus diesem Grund macht es Sinn, Lektüren gut auszu­su­chen und nicht zufällig irgend­etwas zu lesen, nur weil es verfügbar war (nicht oppor­tu­nis­tisch sein). Das gleiche gilt natürlich auch für Dinge die man sich im Internet oder im Fernsehen anguckt.

Man sollte es auch vermeiden, in den falschen Dingen gut zu werden. Die meisten Leute werden in den falschen Dingen gut.

Unter­richte andere Menschen und du wirst dabei selbst am meisten lernen!

Wenn man anderen etwas beibringt, lernt man dabei selbst auch sehr viel.

„Wenn Infor­ma­tion von Menschen im Dialog oder in einer Diskus­sion verar­beitet wird, dann ist dies nach allem, was wir wissen die tiefst­mög­liche Art der Verar­bei­tung.“ – Manfred Spitzer.

Mache dir Notizen und führe Tagebuch!

Das Gedächtnis ist kein Archiv. Unsere Erin­ne­rungen werden nach­träg­lich verändert. Die einzige Möglich­keit, wahre Erin­ne­rungen zu behalten, ist das Archi­vieren der Erin­ne­rungen außerhalb des eigenen Kopfes.

Verändere die Welt, aber beginne dabei immer bei dir selbst!

Wert­schätze die Basics!

Die meisten Leute wollen nur besonders raffi­niertes oder aufwän­diges Wissen aufstö­bern. Dabei ist es viel wichtiger, die Basics drauf zu haben. Das meiste raffi­nierte Wissen kann man sowies­o­kaum anwenden.

Lerne ein Leben lang!

„Bildung ist der wich­tigste Faktor für die Gesund­heit, und umgekehrt ist die Gesund­heit der wich­tigste Faktor für geistige Leis­tungs­fä­hig­keit.“ – Unbekannt.

Infor­ma­tion wird erst dann zu Wissen, wenn sie in einem Kontext ausge­wertet wird.

„Eine große Gefahr des Infor­ma­ti­ons­zeit­al­ters: Das Wissen in der Welt nimmt zwar zu, aber die Diskre­panz zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir zu wissen glauben, mögli­cher­weise ebenfalls.“ – Nate Silver.

Setze dich und dein Gehirn nicht zu viel Schrott aus!

Grund: das Gehirn kann nicht nicht lernen. Es saugt den Müll auf, wie ein Staub­sauger und macht ihn zu einem Teil deiner Gedanken und Welt­an­schau­ungen.

„Die Bottom-up-Schalt­kreise lernen begierig – und in aller Stille; jeden Tag nehmen sie neue Lektionen in sich auf. Solche unaus­ge­spro­chenen Lern­pro­zesse brauchen nie in unser Bewusst­sein zu dringen und wirken dennoch im Leben – zum Besseren oder zum schlech­teren – als Lenkungs­me­cha­nismen.“ – Daniel Goleman.

Hüte dich davor, das Richtige mit dem Verständ­li­chen zu verwech­seln!

„Hüten Sie sich davor, Rich­tig­keit und Verständ­lich­keit eines Arguments mitein­ander zu verwech­seln. Teilweise favo­ri­siert die konven­tio­nelle Weisheit Dinge, die sich kurz und bündig auf den Punkt bringen lassen – in vielen Kreisen wird dies als Gesetz betrachtet.“ – Nassim Taleb.

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6 Antworten auf 121 mächtige Lebens­weis­heiten von den klügsten Köpfe unserer Zeit

  1. Schöne Weis­heiten sind das! Hier noch eine lustige Lebens­weis­heit: «Mit Mädeln sich vertragen, mit Männern rumge­schlagen, und mehr Kredit als Geld, so kommt man durch die Welt.» Johann Wolfgang von Goethe

  2. Die Weis­heiten gefallen mir. Hier noch eine lustige Lebens­weis­heit: „Mit Mädeln sich vertragen, mit Männern rumge­schlagen, und mehr Kredit als Geld, so kommt man durch die Welt.“ Johann Wolfgang von Goethe – Schöne Grüsse aus Osnabrück

  3. Nico sagt:

    Schöne Zusam­men­stel­lung, brauch man wirklich Zeit um Sie entspannt durch­zu­gehen & richtig auf sich wirken zu lassen :-)

    «Das Leben ist kurz, aber die meisten Menschen tun so, als ob sie ewig Zeit hätten.» – Top.

  4. Tim sagt:

    Klasse Zusam­men­fas­sung mit ein paar echt Span­nenden Dingern dabei!
    Danke dafür!

    Liebe Grüße

    Tim

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