Erfolg­reich Lernen – diese eine Sache macht einen großen Unter­schied

LernenBist du bereit für das große Geheimnis des super­erfolg­rei­chen Lernens?

Dass immer mehr Menschen mit dem Lernen über­for­dert sind, erkennt man an Werbe­an­zeigen für Lernkurse und Coachings mit bis zu vier­stel­ligen Preisen.

Einige Schüler und Studenten leiden so sehr, dass sie bereit sind, hohe Summen zu bezahlen, um das Lernen zu lernen.

Den Kern der meisten Angebote bilden diese beiden Techniken:

  1. Speed Reading – um den vorge­ge­benen Stoff schneller lesen zu können.
  2. Gedächt­nis­tech­niken – um schneller auswendig lernen zu können.

An diesen Methoden gibt es nichts auszu­setzen – sie funk­tio­nieren!

Aber.

Werden wir durch diese Methoden nicht bloß zu noch effi­zi­en­teren Sklaven eines schlechten Systems?

Von Peter Drucker wissen wir, dass nicht Effizienz entschei­dend ist, sondern Effek­ti­vität. (Peter Drucker war ein bekann­tester Manage­ment-Experte.)

Effek­ti­vität kommt vor Effizienz!

In anderen Branchen wird diese Erkenntnis längst erfolg­reich umgesetzt. Im Ernäh­rungs­coa­ching lernt man nicht schneller zu essen, sondern Nahrung gewis­sen­hafter auszu­wählen. Es wird sogar Wert darauf gelegt, weniger zu essen und dafür mehr zu kauen.

Das Ergebnis: eine bessere Gesund­heit und eine höhere Lebens­qua­lität. Kurz: ein besseres Leben.

Es wird Zeit, endlich auch beim Lernen mehr auf Effek­ti­vität zu achten. Bevor wir lernen noch schneller zu laufen, sollten wir erst einmal verstehen, wo überhaupt das Ziel ist.

Leider sind die meisten Menschen schon seit dem ersten Schuljahr daran gewöhnt, vorge­ge­bene Lern­in­halte zu schlucken und ihre eigenen Inter­essen hint­an­zu­stellen. Sie können sich nicht vorstellen, dass es auch anders laufen könnte.

Wie könnte besseres Lernen aussehen? Zu einer möglichen Lösung kommen wir gleich. Zuvor müssen wir das Problem verstehen.

Wie die Schule in die Irre führt

Die Schule bringt den Schülern bei, den Wert von Menschen an ihrem Wissen zu messen – sie macht es ihnen jahrelang vor: Im Unter­richt werden dieje­nigen Schüler belohnt, die stun­den­lang auf einem Stuhl sitzen und bestimmte Dinge wissen.

Wir lernen, dass wir unseren Wert durch Streb­sam­keit (und Heuchelei) erhöhen können.

Aber.

Das Status­symbol Wissen ist über­be­wertet

Soziale Spezies, darunter auch der Mensch, brauchen Hier­ar­chien, um funk­tio­nieren zu können. In einer Gruppe von Menschen wird sich nach einer bestimmten Zeit immer eine hier­ar­chi­sche Ordnung ausge­bildet haben. (Die Rang­ord­nung lässt sich anhand bestimmter Hormon­werte sogar messen.)

Neben der biolo­gi­schen Rang­ord­nung (Alpha, Beta, usw.), gibt es noch zwei weitere Hier­ar­chien, in die wir uns und unsere Mitmen­schen einordnen:

  • Bildung (gemessen an Wissen, Noten, Titeln und Abschlüssen).
  • Erfolg im echten Leben (gemessen an Geld und anderen Ressourcen).

Viele Menschen, die ausschließ­lich auf das Pferd Bildung gesetzt haben, hassen den Kapi­ta­lismus. Warum?

Ihnen wird täglich vor Augen geführt, dass ein Ordnungs­system existiert, in dem sie nicht zur Elite gehören. Auf einer emotio­nalen Ebene gefällt ihnen nicht, dass ihr Nachbar, der nicht einmal Abitur hat, mehr Geld verdient und außerdem noch eine attrak­ti­vere Ehefrau hat.

Ihre Ratio­na­li­sie­rung: Es muss am System liegen – Kapi­ta­lismus muss schlecht sein. (In der Psyche des Menschen spielt der Schutz des eigenen Selbst­wert­ge­fühls eine sehr wichtige Rolle. Logik ist weniger wichtig.)

Das Problem ist nicht der Kapi­ta­lismus, sondern dass wir vom Bildungs­system betrogen werden.

Wissen ist nicht der Sinn von Lernen

Wir werden darauf dressiert, ruhig auf einem Stuhl zu sitzen und Wissen als das Endziel des Lernens zu betrachten.

Aber: Wissen kann nicht das Endziel sein, denn der intrinsi­sche Wert von Wissen ist null. Man kann Wissen nicht essen. Wissen schützt weder vor Sonne und Regen, noch wärmt es im Winter.

Wissen ist wie Geld: Seine Macht entfaltet sich erst in dem Moment, in dem man es anwendet.

Nicht was wir wissen ist entschei­dend, sondern was wir tun

Leben heißt Probleme zu lösen. Es kommen immer neue Probleme. Es hört nie auf. (Auch dann nicht, wenn man die Probleme in „Heraus­for­de­rungen“ umbenennt.)

Probleme löst man nicht, indem man auf einem Stuhl sitzt und die Lösung weiß – oder glaubt sie zu wissen. Das Leben ist keine Quizshow! Probleme werden gelöst, indem man vom Stuhl aufsteht und etwas tut.

Fast immer ist es besser unwissend zu handeln, als wissend nichts zu tun.

Menschen kommen mit der richtigen Einstel­lung auf die Welt. Da wir in Schulen aber viel zu viel auf Stühlen sitzen, verlernen wir das Aktiv­werden.

Außerdem:

Wir haben verlernt Nütz­li­ches von Nutzlosem zu unter­scheiden

Wie nützlich Wissen ist, wird nicht im Kopf, sondern in der Praxis entschieden.

Wissen ist dann nützlich – und damit wert erworben zu werden – wenn es bei der Lösung eines Problems einge­setzt werden kann. Nach diesem Kriterium gibt es kein nutzloses Wissen, denn immer kann man irgendein Szenario erfinden, in dem das Wissen ange­wendet werden könnte. (Zum Beispiel in einer Quizshow.)

Worum es mir geht: Wissen ist unter­schied­lich nützlich.

Wenn ich das so sage, scheint es trivial. In der Schule haben wir das aber anders gelernt. Dort ist alles in etwa gleich viel wert. Eine Grammatik-Regel der deutschen Sprache erklären zu können, wird mit der gleichen Inten­sität belohnt wie das korrekte Aufsagen des kleinen Einmal­eins. Und Nicht­wissen wird in beiden Fällen mit der gleichen Inten­sität bestraft.

Die schu­li­sche Beloh­nungs- und Bestra­fungs­struktur bildet die stark unter­schied­liche Nütz­lich­keit von Wissen nicht ab.

Ein Schüler, der die Aufgabe hat sowohl das kleine Einmal­eins als auch eine Regel der deutschen Grammatik zu lernen, dessen Zeit aber nur für eines von beidem reicht, steht vor einer Entschei­dung, die sehr viel schwie­riger ist, als sie im rechten Leben wäre.

(Hinweis: Auch ohne irgend­eine Gram­ma­tik­regel erklären zu können, lernen Kinder ihre Mutter­sprache perfekt. Wer das kleine Einmal­eins nicht kann, bekommt im rechten Leben ständig Probleme.)

Nütz­li­ches Wissen erkennen

Ich hatte geschrieben, dass Wissen (nur) dann nützlich ist, wenn es beim Lösen eines Problems einge­setzt werden kann.

Wenn wir das Wort „Problem“ hören, dann denken wir in erster Linie an Probleme wie …

  • Ich finde meine Schlüssel nicht.
  • Ich muss zur Arbeit aber das Auto springt nicht an.
  • Ich brauche Butter, aber der Super­markt hat geschlossen.

Um Probleme dieser Art lösen zu können, braucht man zwar auch Wissen, aber dies sind nicht die Probleme, um die es mir ging.

Mir ging es um Probleme wie diese hier:

  • Ich bin nach­mit­tags immer so müde.
  • Ich möchte auf ein Auto sparen, aber am Ende des Monats ist immer das Konto leer.
  • Ich verbringe den ganzen Tag im Internet, obwohl ich eigent­lich lieber ein Buch lesen würde.
  • Mein Bauch wird immer dicker, dabei esse ich gar nicht so viel.
  • Ich will eine Fremd­sprache lernen, kann mir aber keine Vokabeln merken.

Kurz, es geht um Probleme, die einer stra­te­gi­schen Lösung bedürfen.

Außerdem geht es um unbe­frie­digte Bedürf­nisse. Diese stehen immer im Hinter­grund.

Die häufigsten Probleme: unbe­frie­digte Bedürf­nisse

Wir Menschen haben von Natur aus bestimmte Bedürf­nisse. Sind sie befrie­digt, sind wir zufrieden und es geht uns gut.

Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre Bedürf­nisse zu befrie­digen, leiden unter Stress und chro­ni­scher Unzu­frie­den­heit. Je länger dieser Zustand anhält, umso größer ist die Gefahr, ernsthaft krank zu werden und sogar früh­zeitig zu sterben.

Soweit muss es nicht kommen, aber die Lage ist ernst. Immer mehr Menschen versagen bei der Bedürf­nis­be­frie­di­gung.

Welche Bedürf­nisse hat der Mensch?

Obwohl Menschen scheinbar sehr unter­schied­lich sind, unter­schieden sich ihre Bedürf­nisse kaum vonein­ander.

In meinem Artikel über die Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mide erfährst du genaueres.

Es wäre klug, dasjenige Wissen, das der prak­ti­schen Bedürf­nis­be­frie­di­gung dient, demje­nigen Wissen vorzu­ziehen, das einfach nur inter­es­sant, lustig oder sonderbar ist.

Die meisten Menschen lernen genau umgekehrt. Sie wissen viel – aber es sind die falschen Dinge! Warum? Weil sie die Verant­wor­tung abgegeben haben. Sie lernen nur das, was sie von anderen vorge­setzt bekommen.

Die Lösung lautet:

Selbst­be­stimmt Lernen

selbstbestimmt lernenWer nicht nur gute Noten, sondern ein gutes Leben anstrebt (tun mir das nicht alle?), muss die Verant­wor­tung für die eigene Entwick­lung über­nehmen und lernen das Richtige zu lernen (effektiv Lernen).

Die Fähigkeit zum selbst­be­stimmten Lernen ist eine Grund­vor­aus­set­zung für das gute Leben.

Anders geht es nicht!

Selbst­be­stimmt zu lernen bedeutet selbst zu entscheiden…

  • Was man lernt
  • Wann man lernt
  • Wo man lernt
  • Wie man lernt
  • Von wem man lernt
  • Mit wem man gemeinsam lernt

Ich glaube nicht, dass das selbst­be­stimmte Lernen für jeden Menschen das richtige ist. Aber ich glaube, dass Jim Rohn mit der folgenden Aussage genau ins Schwarze getroffen hat:

„Du brauchst einen eigenen Plan, sonst wirst du ganz schnell Teil des Plans von Anderen.

Und raten mal, was die Anderen für dich geplant haben.

Nicht viel!“

Wer im Leben erfolg­reich sein möchte, muss lernen in die richtige Richtung zu laufen. In diesem Fall ist die Geschwin­dig­keit gar nicht so wichtig, denn wer gemütlich in die richtige Richtung trabt, kommt immer noch schneller ans Ziel, als jemand, der rastlos in die falsche Richtung rennt.

Selbst entscheiden zu können, setzt voraus, dass man seine Ziele und die Ursache-Wirkungs-Prin­zi­pien des Lernens kennt.

Meiner Meinung nach kann es keine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung zum selbst­be­stimmten Lernen geben, denn in diesem Fall würde man nichts selbst bestimmen, sondern die Anleitung bezie­hungs­weise derjenige, der die Anleitung erstellt hat.

Woher die Zeit nehmen?

Das Leben der meisten Menschen ist bereits bis oben hin voll­ge­packt. Wenn sie ihren Verpflich­tungen endlich nach­ge­kommen sind, ist schon Abend und sie haben keine Energie mehr.

Die Vorstel­lung, keine Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu haben, ist nur ein weiteres Symptom des eigent­li­chen Problems: Keine Verant­wor­tung über­nehmen zu wollen.

Kennst du die Geschichte des Sägers aus dem Buch Die 7 Wege zur Effek­ti­vität (*) von Stephen Covey?

Die Geschichte vom Säger

An einem schönen Tag wie heute, kommt ein Spazier­gänger an einem Mann vorbei, der gerade dabei ist, einen Baum zu zersägen.

Der Säger sägt und sägt und sägt und der Spazier­gänger sieht sofort, dass die Säge stumpf ist.

Er spricht den Säger an: „Ihre Säge ist ja total sumpf!“

Daraufhin der Säger: „Ja ich weiß, aber ich muss fertig werden und habe deswegen keine Zeit, die Säge zu schärfen!“

Ganz schön dumm, oder?

An anderen Menschen fällt uns dieses dumme Verhalten sehr schnell auf, aber in gewisser Weise sind wir alle dieser Säger.

Wir arbeiten mit stumpfen Werk­zeugen und kommen deshalb nicht voran, doch anstatt die Säge zu schärfen, machen wir immer weiter.

Warum handeln wir so? Ich glaube, dass es an drei Dingen liegt:

  1. Unter Stress bekommen wir einen Tunnel­blick und können nicht mehr klar denken.
  2. Wir tun einfach das, was die anderen Menschen in der gleichen Situation auch tun.
  3. Wir trauen uns uns nicht, die Verant­wor­tung zu über­nehmen.

Im Kern geht es darum, wichtige (aber nicht dringende) Dinge vor den drin­genden (aber nicht wichtigen) Dingen zu erledigen. Das wich­tigste Werkzeug in diesem Zusam­men­hang ist das Wort Nein! („Nein!“ ist sogar ein voll­stän­diger Satz, d.h. es ist okay, nein zu sagen ohne das Nein zu erklären.)

Wie man die Säge schärft

Da du diesen Artikel liest, bist du vermut­lich Schüler oder Student und musst lernen. Schärfe deine Säge, indem du zuerst das effi­zi­ente Lernen lernst. So lernst du schneller und gewinnst freie Zeit.

Ich habe bereits einige Artikel geschrieben, in denen ich die wich­tigsten Prin­zi­pien erkläre:

  • Es ist wichtig, einen Lernplan zu haben. In diesem Artikel erfährst du, warum ein Lernplan sinnvoll ist und wie du einen effek­tiven Lernplan erstellst.
  • Die Lern­ge­schwin­dig­keit hängt von der Gedächt­nis­leis­tung ab. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Lern­ge­schwin­dig­keit mit einfachen Merk­tech­niken verviel­fa­chen kannst.
  • In diesem Artikel lüfte ich die 7 Geheim­nisse der erfolg­reichsten Schüler und Studenten.
  • Und hier gibt es 7 weitere Lerntipps.

Es ist wichtig zu verstehen, dass wir effektive Lern­stra­te­gien nicht in der Schule lernen.

Ebenfalls wichtig zu verstehen ist, dass effek­tives Lernen nicht zu den Dingen gehört, in denen wir mit der Zeit auto­ma­tisch besser werden.

Ob wir auto­ma­tisch lernen, hängt vom Feedback ab

Wer ein konkretes Ziel verfolgt und dabei unmit­telbar brauch­bares Feedback erhält, lernt spielend leicht – auch ohne Lehrer oder Trainer.

Man kann sich leicht selbst beibringen am Computer zu tippen, ohne auf die Tastatur zu schauen. Das Prinzip: Versuch-und-Irrtum.

Unmit­telbar nach jedem Anschlag sieht man auf dem Bild­schirm, ob man die richtige Taste getroffen hat. Man korri­giert die Fehler und mit der Zeit treten sie immer seltener auf.

Nach einiger Zeit schreiben die Finger wie von selbst, ohne dass man sich Gedanken über einzelne Tasten machen muss. Man denkt in Wörtern oder ganzen Sätzen und die Finger drücken die richtigen Tasten.

Nicht alle Fähig­keiten lassen sich auf dieser Art und Weise selbst­ständig lernen. Eine Fähigkeit, bei der das nicht möglich ist, ist das Lernen selbst.

Was das Lernen des Lernens („Lernen lernen“) nach dem Prinzip Versuch-und-Irrtum schwierig oder sogar unmöglich macht, ist das Fehlen von brauch­barem Feedback.

Bei den aller­meisten Schülern und Studenten verbes­sert sich die Lern­stra­tegie über die Jahre so gut wie gar nicht. Bildlich gespro­chen drücken sie zu Beginn ihrer Laufbahn mehr oder weniger zufällig irgend­eine Taste, und bei dieser Taste bleiben sie ein Leben lang. Warum?

Weil Menschen Gewohn­heits­tiere sind, die ihre Strategie erst ändern, wenn sie das Feedback erhalten haben, dass ihre Strategie nicht funk­tio­niert.

Eine Schulnote, die man mit einer Verzö­ge­rung von einigen Tagen, Wochen oder gar Monaten erhält, ist kein brauch­bares Feedback. Außerdem lesen Schüler und Studenten eine schlechte Note eher so:

„Du bist faul!“

„Du bist dumm!“

„Du hast dich nicht ange­strengt!“

Viele haben gar nicht auf dem Schirm, dass ihre Lern­stra­tegie schlecht sein könnte.

Warum wird Lernen nicht in der Schule unter­richtet?

Dafür gibt es mindes­tens zwei Gründe: Erstens wissen die meisten Lehrer selbst nicht, wie man effektiv lernt und zweitens besteht das Ziel der Schule nicht darin, dass jeder einzelne Schüler optimal lernt.

Zum zweiten Punkt:

Das Hauptziel der Schule besteht in einem funk­tio­nie­renden Unter­richt. Kein Schüler soll sich lang­weilen und kein Schüler soll nur noch Bahnhof verstehen. In manchen Klassen ist es schon ein kleiner Erfolg, wenn am Ende des Unter­richtes niemand weint und niemand blutet. Würde man den Schülern beibringen, wie man richtig lernt, dann wären die besten Schüler bald besser als der Lehrer und die schlech­testen Schüler wären abgehängt und demo­ti­viert und würden den Unter­richt stören.

Zu Punkt eins:

Lehrer waren früher selbst einmal Schüler. Ihre Vorstel­lung davon, wie Schul­be­trieb auszu­sehen hat, stammt aus ihrer eigenen Schulzeit. Die aller­meisten Lehrer gehörten nicht zu den Über­flie­gern, denn die Über­flieger haben andere Karrieren einge­schlagen.

Diese drei Faktoren bestimmen den schu­li­schen Erfolg eines Schülers:

  • Interesse
  • Intel­li­genz
  • Effi­zi­ente Lern­stra­tegie

Wer in allen Kate­go­rien gut oder in zwei Kate­go­rien sehr gut ist, gehört zu den Über­flie­gern und wählt mit hoher Wahr­schein­lich­keit nicht den Beruf des Lehrers.

Einver­standen?

Wer in allen Kate­go­rien schlecht oder in zwei Kate­go­rien sehr schlecht ist … wird auch nicht Lehrer.

Einver­standen?

Wer kein großes Interesse hatte, wurde mit hoher Wahr­schein­lich­keit ebenfalls nicht Lehrer. (Die meisten desin­ter­es­sierten Lehrer haben das Interesse meiner Ansicht nach erst nach ihrer eigenen Schulzeit verloren.)

Das heißt: Die aller­meisten Menschen, die heute Lehrer sind, beherrschten in ihrer eigenen Schulzeit keine effi­zi­ente Lern­stra­tegie.

Und da effi­zi­ente Lern­stra­te­gien auch in der Lehrer­aus­bil­dung nicht dem Lehrplan stehen – dort geht es eher um Pädagogik und Didaktik – haben die Lehrer diese Stra­te­gien auch nicht in der Ausbil­dung gelernt.

Selbst wenn Lehrer ein Interesse daran hätten, ihren Schülern effi­zi­ente Lern­stra­te­gien zu unter­richten (was sie nicht haben), könnten sie sehr wahr­schein­lich nicht auf persön­liche Erfah­rungen mit diesen Stra­te­gien zurück­greifen.

Das heißt: Von außen ist keine Hilfe zu erwarten. Wer lernen möchte effektiv zu lernen, muss sich selbst darum kümmern.

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Ich wünsche viel Erfolg!
Jan

Dr. Jan Höpker - Foto Autorenbox

Dr. Jan Höpker

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