Die Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mide (was brauchst du wirklich?)

Die Maslowsche Bedürfnispyramide -Warum wir wollen was wir wollenDie Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mide ist eine der bekann­testen sozi­al­psy­cho­lo­gi­schen Theorien – leider auch eine der am meisten miss­ver­stan­denen.

Dennoch kann Maslows Theorie von großem Nutzen sein, zum Beispiel für denje­nigen, der sie als Grundlage für die Analyse seiner eigenen Bedürf­nisse verwendet.

Warum will ich was ich will?

Was will ich überhaupt?

Warum bin ich unzu­frieden?

Die Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mide ist das geeignete Werkzeug, um diese Fragen anzugehen.

Die Maslow­sche Bedürf­nis­pyramide

In der ersten Hälfte des 20. Jahr­hun­derts hatte die Psycho­logie ein eher pessi­mis­ti­sches Menschen­bild: Die einen betrach­teten den Menschen als eine seelen­lose Maschine, und die Sicht­weise von Sigmund Freud war auch nicht viel positiver.

Abraham Maslow

Der US-Ameri­ka­ni­sche Psycho­loge Abraham Maslow (1908–1970) hatte eine andere Meinung über die Natur des Menschen, und so gründete er eine neue Schule der Psycho­logie:

Das Menschen­bild der Huma­nis­ti­schen Psycho­logie

Die Huma­nis­ti­sche Psycho­logie geht davon aus, dass der Mensch von Natur aus (eher) gut ist und wachsen möchte.

Alles Böse und Schlechte, so Maslows Vorstel­lung, sei nicht auf die Natur des Menschen zurück­zu­führen, sondern auf seine nicht-artge­rechte Behand­lung.

Wenn man den Menschen in seiner Entwick­lung nicht behindert, wird er sich entwi­ckeln – ange­trieben von seinen Bedürf­nissen.

Welche Bedürf­nisse der Mensch hat, und wie sich diese Bedürf­nisse mit der Zeit verändern, beschreibt die Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mide.

Zwei grund­ver­schiedene Arten von Bedürf­nissen

Maslow unter­schied zwischen Defi­zit­be­dürf­nissen und Wachs­tums­be­dürf­nissen. Letztere unter­scheiden den Menschen vom Tier.

Defi­zit­be­dürf­nisse (machen zufrieden)

Defi­zit­be­dürf­nisse sichern das Überleben. Ihre Befrie­di­gung ist die Voraus­set­zung für eine dauer­hafte psychi­sche und körper­liche Gesund­heit.

Erst wenn die Defi­zit­be­dürf­nisse erfüllt sind, kann sich Zufrie­den­heit einstellen.

Wachs­tums­be­dürf­nisse (machen glücklich)

Die Wachs­tums­be­dürf­nisse unter­scheiden sich insofern von den Defi­zit­be­dürf­nissen, als dass die mit ihnen verbun­denen Ziele nicht komplett erreicht werden können.

(Ein Hunger ist irgend­wann gestillt, aber eine Selbst­ver­wirk­li­chung ist eine ewige Baustelle.)

Entspre­chend wird bei den Wachs­tums­be­dürf­nissen nicht die Befrie­di­gung belohnt, sondern der Weg zur Befrie­di­gung. Anstelle von Zufrie­den­heit stellt sich Glück ein.

(Siehe auch meinen Artikel über das Glück­lich­sein und die neuesten Erkennt­nisse aus der Glücks­for­schung.)

Die Hier­ar­chie der Bedürf­nisse

Zunächst unter­schied Maslow fünf verschie­dene Bedürf­nisse, um Jahre später noch ein sechstes Bedürfnis zu ergänzen: die Tran­szen­denz.

Das folgende Schaubild zeigt die Hier­ar­chie der Bedürf­nisse in Pyra­mi­den­form:

Die Maslowsche Bedürfnispyramide - Die Hierarchie der Bedürfnisse

(Später mehr über die einzelnen Stufen der Pyramide)

Aus dieser Darstel­lung wird leider häufig der falsche Schluss gezogen, dass man die Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mide wie eine Treppe  empor­steigt: Stufe für Stufe.

Diese Sicht­weise ist falsch!

Die irre­füh­rende Darstel­lung der Hier­ar­chie der Bedürf­nisse als Pyramide, stammt übrigens gar nicht von Maslow selbst.

Man hat immer mehrere Bedürf­nisse gleich­zeitig

Man hat zu jedem Zeitpunkt mehrere Bedürf­nisse gleich­zeitig. Die einzelnen Bedürf­nisse treten aber unter­schied­lich stark in Erschei­nung.

Die dyna­mi­sche Darstel­lung der Bedürf­nis­hier­ar­chie gibt die Verhält­nisse deutlich besser wieder.

Im Rahmen der persön­li­chen Entwick­lung wandert man in dem Schaubild (siehe unten) von links nach rechts. Dabei verändert sich die Inten­sität, mit der man bestimmte Bedürf­nisse verspürt.

Bedürfnisse - Dynamische Darstellung der Bedürfnisse

Die 6 Stufen der Bedürf­nis­py­ra­mide

Maslowsche Bedürfnispyramide - Physiologische BedürfnissePhysio­lo­gi­sche Bedürf­nisse

Die unterste Stufe der Maslow­schen Bedürf­nis­py­ra­mide umfasst eine Vielzahl von Stoffen (zum Beispiel Nähr­stoffe, Vitamine, Wasser, Sauer­stoff), physi­ka­li­schen Bedin­gungen (zum Beispiel Tempe­ratur, Licht) und anderen mate­ri­ellen und nicht-mate­ri­ellen Dingen, die für unser physio­lo­gi­sches Gedeihen benötigt werden.

Bei den physio­lo­gi­schen Bedürf­nissen handelt es sich um Defi­zit­be­dürf­nisse. Wenn sie nicht befrie­digt sind, geht es uns schlecht.


Maslowsche Bedürfnispyramide - SicherheitsbedürfnisSicher­heits­be­dürfnis

Das Sicher­heits­be­dürfnis unter­scheidet sich von Mensch zu Mensch. Außerdem verändert sich das Sicher­heits­be­dürfnis eines Menschen im Laufe seines Lebens – in der Regel wird das Bedürfnis nach Sicher­heit mit zuneh­mendem Lebens­alter größer.

Das Sicher­heits­be­dürfnis ist ein Defi­zit­be­dürfnis. Zum Teil versuchen Menschen ihr Sicher­heits­be­dürfnis zu befrie­digen, indem sie alle Unsi­cher­heiten und Unbe­kannten in ihrem Leben strikt vermeiden. Dadurch verhin­dern sie ihr eigenes Wachstum.


Maslowsche Bedürfnispyramide - Soziale BedürfnisseSoziale Bedürf­nisse

Treten in verschie­denen Formen auf:

Erfül­lende soziale Bezie­hungen zu anderen Menschen eingehen.
Eine soziale Rolle erfüllen (in der Gesell­schaft).
Liebe (als Geber und Empfänger).

Die sozialen Bedürf­nisse sind Defi­zit­be­dürf­nisse. Solange sie nicht erfüllt sind,  stellt sich keine Zufrie­den­heit ein.


Maslowsche Bedürfnispyramide - IndividualbedürfnisseIndi­vi­du­al­be­dürf­nisse

Zu den Indi­vi­du­al­be­dürf­nissen zählen die Bedürf­nisse nach Erfolg, Freiheit und Unab­hän­gig­keit, und außerdem die Bedürf­nisse nach Ansehen, Aner­ken­nung und Prestige.

Die Indi­vi­du­al­be­dürf­nisse sind Defi­zit­be­dürf­nisse, wobei auch hier wieder gilt, dass sich diese in ihrer Inten­sität von Person zu Person stark unter­scheiden können.


Maslowsche Bedürfnispyramide - SelbstverwirklichungSelbst­ver­wirk­li­chung

Das Bedürfnis nach Selbst­ver­wirk­li­chung drückt sich durch den Wunsch aus, das eigene Potential möglichst voll auszu­schöpfen.

In welcher konkreten Form dies geschieht, ist höchst indi­vi­duell.

Maslow schätze im Jahr 1943, dass nur etwas 2% der Bevöl­ke­rung zum damaligen Zeitpunkt so weit in der Bedürf­nis­hier­ar­chie aufge­stiegen waren, dass das Bedürfnis nach Selbst­ver­wirk­li­chung in den Vorder­grund trat.

Bei dem Bedürfnis nach Selbst­ver­wirk­li­chung handelt es sich um ein Wachs­tums­be­dürfnis. Zufrie­den­heit ist ohne Selbst­ver­wirk­li­chung möglich. Die Arbeit an der eigenen Selbst­ver­wirk­li­chung macht glücklich.


Maslowsche Bedürfnispyramide - TranszendenzTran­szen­denz

Das Bedürfnis nach Tran­szen­denz ist ebenfalls ein Wachs­tums­be­dürfnis, bei dem es letztlich darum geht, über sich hinaus­zu­wachsen und Teil von etwas Größerem zu werden.

Für Menschen, die Tran­szen­denz bisher nicht erlebt haben, lässt sich Tran­szen­denz vermut­lich nicht begreifen und auch nicht beschreiben.

Wir über­schätzen unseren eigenen Entwick­lungs­stand und unter­schätzen unsere Mitmen­schen

Wenn man Menschen fragt, auf welcher Stufe der Maslow­schen Bedürf­nis­py­ra­mide sie stehen, und auf welcher Stufe sie ihre Mitmen­schen vermuten, kann man die syste­ma­ti­sche Selbst­über­schät­zung des Menschen in Aktion beob­achten.

Auch ohne, dass diese Frage explizit gestellt wurde, offenbart sich hier und dort die Annahme, man selbst sei hoch entwi­ckelt, aber die Anderen würden nur von irgend­wel­chen Grund­be­dürf­nissen ange­trieben.

Fragt man die Menschen, ob sie im Falle eines bedin­gungs­losen Grund­ein­kom­mens weiterhin arbeiten gehen würden, antworten so gut wie alle Menschen mit einem entschie­denen Ja.

Nach dem voraus­sicht­li­chen Verhalten ihrer Mitmen­schen gefragt, äußern die Meisten jedoch die Vermutung, dass diese nur noch Chips essend und Bier trinkend vor dem TV-Gerät verwahr­losen würden.

Motto:

„Ich selbst gehe arbeiten, um mich zu verwirk­li­chen ...
... aber die anderen Menschen arbeiten nur, um ihr Sicher­heits­be­dürfnis zu befrie­digen.“

Maslowsche Bedürfnispyramide - Wie wir uns selbst sehen und wie wir unsere Mitmenschen sehen

Kritik an der Bedürfnis­pyramide

Maslows Theorie über die Hier­ar­chie der Bedürf­nisse muss sich einer Reihe von Kritik­punkten stellen.

Grund­sätz­lich muss man sich im Klaren darüber sein, dass man es mit einem Modell zu tun hat, das als solches gar keinen Anspruch darauf erhebt, die Wirk­lich­keit perfekt wider­zu­geben.

Bei seiner Feld­forschung war Maslow nicht objektiv

Anstatt eine zufällig ausge­wählte Stich­probe aus der Bevöl­ke­rung zu unter­su­chen, wählte Maslow für seine Unter­su­chungen von vorn­herein nur Menschen aus, die eine „gute“ Entwick­lung hinter sich hatten.

Anders, so Maslows Befürch­tung damals, würde er niemals zu einer brauch­baren Theorie kommen.

Die Bedürf­nis­py­ra­mide beschreibt nur das Verhalten von Indi­vi­dua­listen aus west­li­chen Kultur­kreisen

Die Verhal­tens­weisen einzelner Indi­vi­duen aus anderen Kultur­kreisen sind zum Teil aber völlig andere. Hier wäre zu klären, wie es um die hinter diesem Verhalten stehenden Bedürf­nisse bestellt ist.

Da sich Bedürf­nisse nicht objektiv messen lassen, ist Maslows Theorie einer strengen wissen­schaft­li­chen Unter­su­chung nicht zugäng­lich.

Warum viele Men­schen unzu­frieden sind

Dass viele Menschen chronisch unzu­frieden sind, könnte darauf hindeuten, dass die unteren Stufen ihrer Pyramide nicht befrie­digt sind. (Unzu­frie­den­heit kann auch andere Gründe haben. Siehe dazu diesen Artikel über die chro­ni­sche Unzu­frie­den­heit.)

Aufgrund der hohen Komple­xität unserer Welt sind wird kaum noch dazu in der Lage, unsere Unzu­frie­den­heit bestimmten Defiziten in unserem Leben zuzu­ordnen. Von der allge­gen­wär­tigen Werbung wird uns außerdem permanent einge­redet, dass uns der Konsum bestimmter Produkte zufrie­dener oder sogar glück­li­cher machen kann. Über diese Mecha­nismen wird leider verhin­dert, dass wir unsere wahren Bedürf­nisse heraus­finden und befrie­digen können.

Dabei ist es insbe­son­dere das Bedürfnis nach erfül­lenden sozialen Bezie­hungen, das immer öfters unerfüllt bleibt, weil kaum noch jemand weiß, wie man erfül­lende soziale Bezie­hungen führt.

P.S.: Die Befrie­di­gung der oberen Stufen der Maslow­schen Bedürf­nis­py­ra­mide erfordert Fokus und Konzen­tra­tion auf eigene persön­liche Ziele. Mein gratis Ebook-Bundle enthält wertvolle Infor­ma­tionen und Tipps, die dir beim Finden und Verfolgen deiner persön­li­chen Ziel von großem Nutzen sein werden.

Ich wünsche viel Erfolg!
Jan

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11 Antworten auf Die Maslow­sche Bedürf­nis­py­ra­mide (was brauchst du wirklich?)

  1. Meike sagt:

    Hi Jan. Ich hoffe das klappt mit der Antwort, ich stelle mich gerade doof an. :-D

    Danke für deine Antwort. Inzwi­schen bist du zwar als Quelle doch wieder raus geflogen, aber nur deshalb weil ich schon so viele (Zu viele?) Inter­net­quellen habe.^^ Ich schreibe über Bindungs- und bedürf­nis­ori­en­tierte Pädagogik. Dazu habe ich den guten alten Maslow mit seiner Pyramide heran­ge­zogen.

    Viele Grüße
    Meike

  2. Meike sagt:

    Hallo Jan,
    wann hast du den Artikel denn veröf­fent­licht? Ich würde ihn gern als eine Quelle für meine Bache­lor­ar­beit benutzen. ;-)

    Viele Grüße
    Meike

    • Jan sagt:

      Hallo Meike,

      Das ist ja cool :) Der Artikel ist vom 1. September 2017 und wurde anschlie­ßend noch mehrmals über­ar­beitet.
      Darf ich fragen, worüber du deine Bache­lor­ar­beit schreibst?

      Viele Grüße,
      Jan

  3. Hi Jan,
    toller Blog-Beitrag. Du hast das Thema Glücklich sein bereits wunderbar beschrieben und ich könnte es nicht besser schreiben. Diese Bemerkung ist für die anderen Lesen, die sich fragen WARUM wir arme Menschen glück­li­cher sind. Ich komme aus Kuba, lebe aber in Bayern seit 20 Jahren und muss dir Recht geben, viele Deutsche sind unzu­frieden, obwohl sie alles haben. Doch viele Menschen in meinem Land sind glücklich, weil sie eben nicht so viel haben (nur das Nötigste) ;-)
    In meinem Blog unter http://​www​.EinKu​baInBa​.de habe ein paar kurze Geschichten über dieses Thema.
    Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend! ;-)

  4. Hey Jan, super Artikel!

    Ich recher­chiere gerade über Bedürf­tig­keit bei Männer und werde dazu ein Video für unseren Youtube-Kanal machen. Darf ich deine Grafiken in diesem Video verwenden? Ich würde natürlich direkt im Video auf diesen Artikel aufmerksam machen ;)

    Viele herzliche Grüße
    Sven

  5. Hallo Jan,

    toller Artikel. Ich habe eine Frage:

    Warum sagt der Volksmund oft, dass die Menschen in ärmen Regionen glück­li­cher sind? Oft stehen diese Völker vor viel grösseren Problemen. teilweise Problemen der ersten Stufe der Pyramide.

    Oder ist es nur eine Lüge, sich Probleme so schön zu reden? ähnlich wie «Geld macht nicht glücklich» ?

    Viele Grüsse,
    Alexander vom vermiet​er​ta​ge​buch​.com

    • Jan sagt:

      Hallo Alexander,

      Danke, Danke :)

      Zu deiner Frage: Glück ist ein kompli­ziertes Konzept, denn wie glücklich man ist, hängt von vielen verschie­denen Faktoren ab, zum Beispiel von der Stimmung, die wiederum vom Wetter abhängt (unter anderem). Wenn Menschen in armen Regionen der Erde glück­li­cher wirken, obwohl sie weniger haben, könnte man das zum Teil sicher­lich damit erklären, dass es in diesen Regionen oft sonniger ist als in den reichen Regionen der Erde. Es spielen aber noch viele weitere Faktoren eine Rolle, und welcher Faktor überwiegt, weiß ich nicht. Ich habe vor einige Zeit einen langen Artikel über Glück und die Glücks­for­schung geschrieben, den du hier findest.

      Zufrie­den­heit ist wieder ein anderes Konzept, das zum Teil aber vermut­lich mit Glück überlappt. Ich glaube, dass viele Bürger der reichen Nationen unnötig unzu­frieden (und damit unglück­lich) sind, weil sie sich selbst unzu­frieden machen, indem sie zu viele Medien konsu­mieren. Viel­leicht müsste man deine Frage daher umfor­mu­lieren und nicht fragen, warum die anderen so gut drauf sind, sondern warum wir es nicht sind. Über Zufrie­den­heit habe ich ebenfalls einen längeren Artikel geschrieben, den du hier findest. (unter anderem erkläre ich dort auch, wie die Zufrie­den­heit von unserer Psyche berechnet wird).

      Viele Grüße,
      Jan

  6. Hi Jan,

    dass die Pyramide sich in der Realität nicht wirklich von unten nach oben füllt ist mir klar – mir war Selbst­ver­wirk­li­chung zum Beispiel schon immer ein wichtiges Bedürfnis. Es war auch immer für mich spür- und greifbar.

    Aller­dings kommen diese Annahmen viel­leicht auch einfach daher, dass Menschen unter Extrem­be­din­gungen, zum Beispiel großem Hunger, andere Bedürf­nisse komplett ausblenden, bis das West­ent­liche wieder auf einem gewissen Stand ist.

    Du hast sehr schön beschrieben, wie es heut­zu­tage zu so viel Verwir­rung über die eigenen Bedürf­nisse und damit so viel Unzu­frie­den­heit kommt – gerade in der west­li­chen Gesell­schaft.

    Danke für diesen Überblick.

    Alles Liebe,
    Tina

    • Jan sagt:

      Hi Tina,

      Gern geschehen :) Was du schreibst, kann ich aus eigener Erfahrung bestä­tigen: Wenn ich so richig Hunger habe oder müde bin, ist mir alles andere oft auch ziemlich egal – natürlich nur vorüber­ge­hend.

      Viele Grüße
      Jan

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