Das große 1x1 der Persön­lich­keits­ent­wick­lung

PersönlichkeitsentwicklungWas ist Persönlichkeits­entwicklung?

Und warum sollte man sich für persön­liche Entwick­lung inter­es­sieren? Diese und weitere Fragen werden hier beant­wortet.

Inhalts­ver­zeichnis

Am Ende des Artikels gibt es außerdem noch eine große Link­samm­lung (182 Links) mit empfeh­lens­werten Artikeln über alle möglichen Themen der Persönlichkeits­entwicklung, wie zum Beispiel:

  • Die soziale Kompetenz verbes­sern
  • Körper­lich gesund und wider­stands­fähig werden
  • Klüger im Umgang mit Gefühlen werden
  • Finan­zi­elle Intel­li­genz entwi­ckeln
  • Die Umset­zungs­kom­pe­tenz stärken (Ziele erreichen, Erfolg haben)
  • Gewohn­heiten, Disziplin und Willens­kraft stärken

Und viele weitere.

Defi­ni­tion: Was ist Persönlichkeits­entwicklung?

Wie der Ausdruck Persönlichkeits­entwicklung vermuten lässt, geht es um die bewusste Entwick­lung der eigenen Persön­lich­keit.

  • Man greift bewusst in die eigene Entwick­lung ein
  • Man lernt man zu akzep­tieren, was man nicht verändern kann.

Dabei gilt: Wachstum passiert. Man kann Wachstum nicht erzwingen, aber man kann die passenden Bedin­gungen für persön­li­ches Wachstum schaffen.

Was ist die Persön­lich­keit?

Anstatt Persön­lich­keit könnte man auch andere Begriffe verwenden:

  • Indi­vi­dua­lität
  • Charakter
  • Tempe­ra­ment

Unterm Strich geht es um die bewusste Entwick­lung von jenen Merkmalen, die den indi­vi­du­ellen Menschen von den anderen Menschen unter­scheidbar machen.

Persönlichkeits­entwicklung ist eine innere Einstel­lung

Persönlichkeits­entwicklung ist vor allen eines: eine innere Einstel­lung, ein Mindset, ein Lebens­stil.

Persönlichkeits­entwicklung hat kein Ziel oder Ende. Der Weg ist das Ziel.

Hier einige Merkmale von Menschen, die Persönlichkeits­entwicklung leben:

  • Sie haben das dyna­mi­sche Selbst­bild (Man entwi­ckelt sich immer weiter, gewollt oder ungewollt, ins Positive oder ins Negative)
  • Sie sind Neuem gegenüber aufge­schlossen (Entwick­lung findet außerhalb der Komfort­zone statt)
  • Sie leben eigen­ver­ant­wort­lich (Niemand außer mir selbst wird mich retten)
  • Sie versperren sich nicht gegen Verän­de­rung (Das Leben ist eine Reise, bei der es kein Ankommen gibt)
  • Sie sind geduldig und ausdau­ernd (Entwick­lung braucht ihre Zeit – auch wenn einige Gurus Entwick­lung auf Knopf­druck verkaufen)
  • Sie blicken auf Lösungen statt auf Probleme (Wir fokus­sieren uns aus evolu­tio­nären Gründen auto­ma­tisch auf Probleme, aber sich auf Lösungen zu fokus­sieren ist heut­zu­tage meist sinn­voller)
  • Sie haben keine Angst davor, Fehler zu machen (Es gibt keine Fehler, es gibt nur Feedback)
  • Lebens­langes Lernen (Ich habe niemals ausge­lernt und lernen lohnt sich immer)

Warum Persönlichkeits­entwicklung?

Wer sich persön­lich weiter­ent­wi­ckelt, wird vom Leben dafür belohnt werden.

Es gibt direkte und indirekte Beloh­nungen.

Direkte Beloh­nungen für Persönlichkeits­entwicklung

  • Selbst­er­kenntnis (Bessere Antworten auf die Frage: „Wer bin ich und was kann ich?“)
  • Selbst­ak­zep­tanz (Meine vermeint­li­chen Fehler sind okay)

Indirekte Beloh­nungen für Persönlichkeits­entwicklung

  • Erfül­len­dere soziale Bezie­hungen (bestehende und neue Bezie­hungen)
  • Poten­tiell mehr Geld (sofern man dieses Ziel anstrebt)
  • Eine bessere körper­liche und geistige Gesund­heit
  • Mehr Gelas­sen­heit
  • Als Person stabiler, stärker, robuster, wider­stands­fä­higer
  • Entwick­lung der Fähigkeit, mit Schwie­rig­keiten umzugehen
  • Mehr Unab­hän­gig­keit (auf eine gesunde Art und Weise)
  • Mehr Offenheit
  • Ständige Weiter­ent­wick­lung (lebens­langes Lernen)
  • Stärkung der Fähigkeit, Probleme, Krisen und Ärger zu bewäl­tigen
  • Effek­ti­vität (Fähig­keiten und Kräfte effek­tiver einsetzen)

Falsche Motive für Persönlichkeits­entwicklung

Meiner Meinung nach gibt es insbe­son­dere zwei falsche Motive für Persönlichkeits­entwicklung:

#1 Zufrieden und frei von Problemen werden

Durch Persönlichkeits­entwicklung kann man sehr wohl glück­li­cher werden, aber völlige Zufrie­den­heit und gefühlte Problem­frei­heit werden sich wahr­schein­lich nicht erreichen lassen.

(In einem anderen Artikel erkläre ich, warum ein gewisses Maß an Unzu­frie­den­heit gar nicht so schlecht ist.)

Man wird immer Probleme haben, aber die Probleme werden sich verändern.

#2 Reich werden

Persönlichkeits­entwicklung kann dazu führen, dass man mehr Geld hat, aber Geld sollte nicht der (alleinige) Antrieb sein.

Bessere Motive für Persönlichkeits­entwicklung

Hier noch fünf sinnvolle Motive für persön­liche Entwick­lung.

#1 Auf dem Ster­be­bett nichts bereuen müssen

Ein beliebtes Motiv, sich persön­lich weiter­zu­ent­wi­ckeln ist, am Ende des Lebens nicht bereuen zu müssen, nicht richtig gelebt zu haben.

Dies ist natürlich keine schöne Vorstel­lung, aber meiner Meinung nach sollte ein Gefühl, das erst in einigen Jahr­zehnten mögli­cher­weise ein paar Stunden lang anhält, nicht der alleinige Grund sein, sein ganzes Leben anders zu leben.

#2 Man kann sich nicht nicht entwi­ckeln

Da man sich ohnehin ständig weiter­ent­wi­ckelt, kann man die Entwick­lung auch gleich bewusst gestalten.

So ist wenigs­tens sicher­ge­stellt, dass es eine positive Entwick­lung ist.

#3 Sein volles Potential ausschöpfen

Mehr aus sich zu machen und sein volles Potential auszu­schöpfen, ist ein weiteres beliebtes Motiv für Persönlichkeits­entwicklung.

Alle Menschen verfolgen in ihrem drei Ziele:

  1. Glück verspüren
  2. Schmerzen vermeiden
  3. Gute Lebens­ge­schichte produ­zieren

Die ersten beiden Gründe sind den meisten Menschen bekannt, während der dritte Grund weniger offen­sicht­lich ist.

Die bewusste persön­liche Entwick­lung ist das perfekte Mittel für das Schreiben einer guten Lebens­ge­schichte.

#4 Das Reper­toire der Handlungs­optionen erweitern

Nach einer Theorie entspricht unser Verhalten in einer gegebenen Situation immer der besten Wahl aus allen Wahl­mög­lich­keiten, die uns in dem Moment zur Verfügung stehenden.

Hätten wir es besser gekonnt, dann hätten wir es auch besser gemacht.

Die meisten unserer Verhal­tens­weisen stammen noch aus unserer Kindheit oder Pubertät.

Sich persön­lich weiter­zu­ent­wi­ckeln, bedeutet, in alle möglichen Situa­tionen zunehmend mehr und bessere Hand­lungs­op­tionen zu haben.

Persönlichkeits­entwicklung führt dazu, dass wir unterm Strich effek­tiver werden und weniger Dumm­heiten machen.

Anstatt beim Schach­spiel nur Bauern zur Verfügung zu haben, haben wir nun auch Türme, Läufer und Reiter.

#5 Sich selbst und die eigenen Motive verstehen

Im Rahmen der Persönlichkeits­entwicklung lernt man, die Motive und Ursachen des eigenen Handelns besser zu verstehen.

Man rennt weniger oft falschen Zielen und Beloh­nungen hinterher.

Klas­si­fi­zie­rung der Persönlichkeits­entwicklung

Es gibt beliebig viele Möglich­keiten, die Persönlichkeits­entwicklung logisch zu struk­tu­rieren, sodass sie rational erfasst werden kann.

Hier eine kleine Auswahl von Systemen:

Die drei Säulen der Persönlichkeits­entwicklung

(gefunden bei Flow­Finder.)

Die drei Säulen sind:

  1. Wissen: Wissen ist poten­ti­elle Macht. Es gibt theo­re­ti­sches Wissen und Erfah­rungs­wissen. Hilfreich ist Wissen über die eigene Person, die eigenen Fähig­keiten und über die zu erwar­tenden Reak­tionen der Umwelt.
  2. Power: Power ist die prak­ti­sche Umsetzung des Wissens mit Hilfe von Gewohn­heiten, Willens­kraft und Disziplin. Nur umge­setztes Wissen ist Macht.
  3. Umwelt: Die Umwelt hat einen nicht zu über­schät­zenden Einfluss auf uns, unser Verhalten und damit auch unsere Entwick­lung. Sich zu entwi­ckeln heißt daher auch, sich mit der Umwelt, also mit anderen Menschen und Dinge zu verbinden.

Die 7 Wege zur Effek­ti­vität

(Aus dem Welt­best­zeller Die 7 Wege zur Effek­ti­vität von Stephen Covey (*).)

Die 7 Wege zur Effek­ti­vität sind innere Einstel­lungen, die sich anzu­eignen, bedeutet, sich persön­lich weiter­zu­ent­wi­ckeln.

Die 7 Wege zur Effek­ti­vität

  1. Proak­ti­vität (agieren anstatt nur zu reagieren)
  2. Von Anfang an das Ende im Sinn haben (Ziele visua­li­sieren)
  3. Das wich­tigste zuerst tun (prio­ri­sieren)
  4. Win-Win-Denken (wie können alle Betei­ligten profi­tieren?)
  5. Erst verstehen, dann verstanden werden (zuhören ist wert­voller als selbst zu sprechen)
  6. Synergie schaffen (dafür sorgen, dass 1+1 mehr als 2 ist)
  7. Die Säge schärfen

Die 3+4 Axiome der Persönlichkeits­entwicklung

(Aus dem Buch Personal Deve­lop­ment for Smart People von Steve Pavlina (*).)

  1. Wahrheit: Ein Ziel der Persönlichkeits­entwicklung besteht darin, das Gehirn dazu zu bringen, die Reak­tionen der Umwelt, sowie Beloh­nungen und Gefahren möglichst wahr­heits­ge­treu vorher­zu­sagen. Wir wollen weder zu opti­mis­tisch, noch zu pessi­mis­tisch, sondern realis­tisch sein. Die einzige Ausnahme bilden Situa­tionen, in denen sich eine über­trieben positive Erwar­tungs­hal­tung positiv auf die Realität auswirken (selbst­er­fül­lende Prophe­zei­ungen).
  2. Liebe
  3. Macht

Die drei Prin­zi­pien lassen sich zu vier weiteren Prin­zi­pien mitein­ander kombi­nieren:

  1. Wahrheit + Liebe = Einheit („Oneness“)
  2. Wahrheit + Macht = Autorität
  3. Liebe + Macht = Mut
  4. Wahrheit + Liebe + Macht = Intel­li­genz, Einsicht („Intel­li­gence“)

Tipps für die prak­ti­sche Umsetzung

Was vielen Menschen Schwie­rig­keiten bereitet, ist in die prak­ti­sche Umsetzung des theo­re­ti­schen Wissens zu kommen.

Sie lesen dutzende Bücher, aber sie verändern kaum etwas, an ihrem Verhalten und sie verlassen ihre Komfort­zone nicht.

Sie haben permanent das Gefühl, dass ihnen nur noch ganz wenige Infor­ma­tionen fehlen, dann wissen sie genug, um loszu­werden.

Sie versuchen, sich in eine neue Verhal­tens­weise hinein zu denken.

Besser: Sich in die neue Denkweise hinein­han­deln

Es ist einfacher, sich in eine neue Denkweise hinein zu handeln, als sich in eine neue Verhal­tens­weise hinein zu denken.

Man kann über den eigenen Körper gehen und man kann über die Umwelt bezie­hungs­weise äußere Umgebung gehen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Körper ist bloß dafür da ist, die Seele spazieren zu tragen. Körper und Geist bilden eine Einheit. Wer sich körper­lich betätigt, kommt in einen anderen Denkmodus.

Wer die Umwelt verändert, zwingt sich dazu, anders als gewohnt zu handeln.

Persönlichkeits­entwicklung locker angehen lassen

Bei der Persönlichkeits­entwicklung geht es nicht darum, wie bei einem Compu­ter­spiel, auf den ersten Platz einer High-Score-Liste zu kommen.

Das Ziel der Persönlichkeits­entwicklung sollte nicht darin bestehen, „besser“ als andere Menschen zu werden. Das Ziel sollte einzig und allein darin bestehen, selbst besser zu werden.

Entspre­chend sollte man sich nicht mit anderen Menschen verglei­chen, sondern nur mit sich selbst.

Es gibt gene­ti­sche Grenzen und die liegen für jeden Menschen woanders.

Viele Menschen machen sich zur Geißel der Persönlichkeits­entwicklung; die persön­liche Entwick­lung ist ihre Religion oder Droge. Das ist ungesund.

Übungen und Werkzeuge für die Persönlichkeits­entwicklung

Die Methoden und Werkzeuge lassen sich grob in zwei verschie­dene Kate­go­rien einteilen:

  1. Methoden und Werkzeuge, die wissen­schaft­lich abge­si­chert sind, oder sich logisch aus wissen­schaft­lich Abge­si­chertem ergeben
  2. Frei erfundene Methoden und Werkzeuge (Siehe dazu mein Artikel über Bullshit)

Visua­li­sie­rung

Zu visua­li­sieren heißt, den Lauf der Dinge in Gedanken zu simu­lieren.

Anstatt zum Beispiel tatsäch­lich Menschen auf der Straße anzu­spre­chen, oder mit dem Basket­ball Freiwürfe zu werfen, spielt man diese Situa­tionen vor dem geistigen Auge immer wieder in allen Details durch.

Durch Visua­li­sie­rung kommt es realen Verän­de­rungen im Gehirn.

Es ist wissen­schaft­lich bestätigt, dass Visua­li­sie­rung die Ergeb­nisse im Sport verbes­sert, aller­dings nur, wenn die entspre­chende Übung auch im Realen durch­ge­führt wird: Erst eine Stunde lang real Freiwürfe werfen, dann eine Stunde lang noch mehr Freiwürfe visua­li­sieren.

Nur zu visua­li­sieren, macht keinen Sinn.

Siehe auch die entspre­chenden Artikel in der Link­samm­lung am Ende des Artikels.

Affir­ma­tion und Auto­sug­ges­tion

Siehe die entspre­chenden Artikel in der Link­samm­lung am Ende des Artikels.

Medi­ta­tion

Siehe meinen Ausführ­li­chen Artikel über Medi­ta­tion.

Ziele verfolgen

Das Verhältnis von persön­li­chen Zielen zur Persönlichkeits­entwicklung kann aus zwei verschie­denen Perspek­tiven betrachtet werden:

  1. Persönlichkeits­entwicklung als Mittel, um bestimmte Ziele besser oder schneller zu erreichen.
  2. Ziele verfolgen, um an ihnen persön­lich zu wachsen.

Bei der ersten Sicht­weise gibt es ein Problem: Persön­liche Ziele, wie zum Beispiel Konsum­ziele, können sich im Rahmen der persön­li­chen Weiter­ent­wick­lung verändern.

Die zweite Sicht­weise ist zwar weniger verbreitet, aber sinn­voller: Ziele sind (auch) Werkzeuge, deren Sinn zum Teil darin besteht, an ihnen zu wachsen.

Ein Mentor empfahl Jim Rohn, Millionär zu werden, aber nicht des Geldes wegen, sondern wegen der persön­li­chen Entwick­lung, die notwendig ist, um dieses Ziel erreichen zu können.

Die Komfort­zone verlassen

Wir lernen und entwi­ckeln uns durch eigene persön­liche Erfah­rungen. Zu neue Erfah­rungen kommt es aber nur außerhalb der Komfort­zone.

Es ist daher wichtig, die Komfort­zone bewusst zu verlassen.

Lesen

Die einfachste Möglich­keit, um die Komfort­zone zu verlassen, ist das Lesen von Büchern über neue Themen.

Es gibt zwei grund­ver­schie­dene Arten, Bücher zu lesen:

  1. Das Buch gezielt nach Bestä­ti­gung für die bereits bestehenden Sicht­weisen und Meinungen scannen, um sich Bestä­ti­gung zu holen.
  2. Beim Lesen gezielt auf neuen Sicht­weisen und Meinungen achten, um seine bestehende Sicht der Dinge zu über­prüfen, und um diese gege­be­nen­falls zu ersetzen.

Positives Denken

Siehe meinen ausführ­li­chen Artikel über positives Denken.

Reflek­tieren

Zu reflek­tieren, bedeutet, gezielt über das eigene Handeln und Denken nach­zu­denken.

Tagebuch schreiben

Beim freien Nach­denken ist es fast unmöglich, bestimmte Gedan­ken­gänge konse­quent weiter­zu­ver­folgen. Viel zu oft schweifen die Gedanken ab.

Abhilfe schafft das Schreiben. Wer seine Gedanken aufschreibt, kann viel leichter an seinen letzten sinn­vollen Gedanken anknüpfen.

Top 5 Bücher zur Persönlichkeits­entwicklung

  1. Stephen Covey – Die 7 Wege zur Effek­ti­vität (*)
  2. Anthony Robbins – Das Robbins Power Prinzip (*)
  3. Richard Davidson – Warum regst du dich so auf? (*)
  4. Steve Pavlina – Personal Deve­lop­ment for SMART PEOPLE (*)
  5. Nathaniel Branden – Die 6 Säulen des Selbst­wert­ge­fühls (*)

Hier gibt es über 80 weitere empfeh­lens­werte Bücher.

Persönlichkeits­entwicklung – große Links­samm­lung

Inhalt

Persönlichkeits­entwicklung allgemein

Was ist Persönlichkeits­entwicklung?

Häufige Fragen, Einwände und Miss­ver­ständ­nisse zu Persönlichkeits­entwicklung

Persönlichkeits­entwicklung und soziale Bezie­hungen

Alle Artikel in diesem Abschnitt enthalten Ratschläge, Übungen, Methoden und Wissen, um die sozialen Bezie­hungen zu anderen Menschen erfül­lender zu gestalten.

Über die Wich­tig­keit sozialer Bezie­hungen

Erfül­lende soziale Bezie­hungen dienen nicht bloß dem Zeit­ver­treib, sie sind essen­tiell für die Gesund­heit und ein langes glück­li­ches Leben.

Warum viele soziale Bezie­hungen nicht erfüllend sind

Leider sind viele Bezie­hungen nicht so erfüllend wie sie sein könnten. Unter anderem liegt das an falschen Erwar­tungen und Vorstel­lungen.

Der kluge Umgang mit Kritik

Den meisten Menschen fällt es schwer mit Kritik umzugehen. Das ist schade, denn Kritik ist eine wichtige Rück­mel­dung, auf deren Basis persön­liche Entwick­lung statt­finden kann. Zum Glück lässt sich Kritik­fä­hig­keit lernen.

Kritik­fä­hig­keit lernen

Andere kriti­sieren, ohne der Beziehung zu schaden

Auch das Kriti­sieren des Verhal­tens anderen Menschen ist nicht einfach, denn viele Menschen schalten auf stur wenn sie kriti­siert werden. Sie fühlen sich persön­lich ange­griffen. Mit den richtigen Methoden kann man andere Menschen kriti­sieren, ohne sie zu verletzen.

Freunde fürs Leben gewinnen

Während es Kindern von Natur aus leicht fällt, Freund­schaften zu schließen, tun sich Erwach­sene oft schwer damit. Mit den richtigen Methoden und Denk­weisen klappt es aber auch bei Erwach­senen.

Networ­king

Wenn wir an Networ­king denken, stellen wir uns gerne irgend­welche charak­ter­losen Anzug­träger vor, die sich gegen­seitig Visi­ten­karten zustecken, ohne sich wirklich fürein­ander zu inter­es­sieren. Das war zumindest lange Zeit meine Vorstel­lung von «Networ­king». Zeit um mit diesem Vorurteil aufzu­räumen.

Umgang mit Nega­ti­vität

Wir Menschen haben (leider) sehr empfind­liche Antennen für Nega­ti­vität. Manchmal kann eine einzige negative Person die Stimmung einer ganzen Gruppe vergiften. Für die eigene Stimmung ist es von Vorteil, Stra­te­gien zu beherr­schen, um Nega­ti­vität unschäd­lich zu machen.

Umgang mit negativen Menschen

Die eigene Nega­ti­vität redu­zieren

Körper­sprache

Ein großer Teil unserer Kommu­ni­ka­tion findet nonverbal statt. Mit der richtigen Körper­sprache kann man sehr viel bewirken, wenn man weiß wie ...

Ängste und Unsi­cher­heiten über­winden

Bei einigen Menschen mag man es fast nicht glauben, aber alle Menschen haben Ängste. Die meisten Ängste haben mit anderen Menschen und sozialen Bezie­hungen zu tun. In der richtigen Dosierung ist Angst eine wichtig treibende Kraft im Leben eines Menschen. Es kann aber vorkommen, dass Ängste zu stark sind.

Angst vor Einsam­keit loswerden

Angst vor Zurück­wei­sung besiegen

Sozi­al­angst über­winden

Umgang mit der Angst vor der Zukunft und dem Versagen

Die Angst etwas zu verpassen

Kommu­ni­ka­tion, NLP und Rhetorik

Kommu­ni­ka­tion ist ein super span­nendes Thema. Mit der richtigen Kommu­ni­ka­tion lässt sich fast alles erreichen. Leider kommu­ni­zieren die meisten Menschen sehr inef­fektiv.

Die Macht der Berührung

Die meisten Menschen dürften keine Ahnung davon haben, was man mit Berührung alles erreichen kann.

Charisma, Ausstrah­lung und Attrak­ti­vität

Entgegen der Meinung vieler Menschen haben Charisma, Ausstrah­lung und Attrak­ti­vität nur wenig mit dem äußeren Erschei­nungs­bild eines Menschen zu tun.

Inter­de­pen­denz

In win-win-Situa­tionen ist 1+1 > 2. Man spricht auch von Synergie oder Inter­de­pen­denz. Es gibt weit mehr Gele­gen­heiten, als die aller­meisten Menschen nutzen.

Persönlichkeits­entwicklung: Körper­liche und geistige Gesund­heit

Gesund­heit allgemein

Ein gesunder Geist «wohnt» in einem gesunden Körper. Leider verführt unser west­li­cher Lebens­stil zu einigen Verhal­tens­weisen, die alles andere als gesund sind.

Gesund abnehmen und dauerhaft die Traum­figur halten

Mit dem richtigen Wissen ist abnehmen trivial (aber nicht einfach). Leider sind sehr viele schlechte Ratschläge über das Abnehmen in Umlauf. Hier ein paar wirklich gute Ratschläge:

Gesund (und munter) schlafen

Dass die Ernährung eine wichtige Rolle für die Gesund­heit spielt, dürfte mitt­ler­weile zu den meisten Menschen vorge­drungen sein. Dass ein artge­rechter Schlaf für die Gesund­heit mindes­tens genauso wichtig ist, wissen die wenigsten. Unwis­sen­heit schützt leider nicht vor der Realität.

Super schnelles Einschlafen

Mit der richtigen Strategie wird das Einschlafen zum Kinder­spiel

Stress bekämpfen und klug mit Stress umgehen

Die meisten Menschen fühlen sich notorisch gestresst. Chro­ni­scher Stress ist leider alles andere als ungesund. Mit den richtigen Stra­te­gien lässt sich Stress vermeiden.

Das Gedächtnis

Die meisten Menschen halten ihr Gedächtnis für eine Art Spei­cher­me­dium, welches die Wahrheit enthält. Wenn diese Menschen wüssten, wie das Gedächtnis lügt und betrügt ...

Gefühle und Emotionen (Emotio­nale Intel­li­genz)

Für viele Menschen, insbe­son­dere des männ­li­chen Geschlechts sind Gefühle ein Fremdwort. Wer persön­lich wachsen möchte, kommt an seinen Gefühl nicht vorbei.

Glücklich werden und sich wohl­fühlen

Bis vor wenigen Jahren hat sich die Psycho­logie ausschließ­lich mit der negativen Seite unserer Psyche befasst. Mitt­ler­weile wird auch das Positive erforscht. Von der Glücks­for­schung kann man einige darüber lernen, wie man ein gelun­genes Leben lebt.

Eine gesunde Einstel­lung zur Unzu­frie­den­heit bekommen

Die meisten Menschen betrachten Unzu­frie­den­heit als etwas Negatives. Tatsäch­lich ist Unzu­frie­den­heit eine wichtige Ener­gie­quelle.

Damit aufhören sich ständig mit anderen zu verglei­chen

Menschen neigen dazu, sich mit anderen Menschen zu verglei­chen. Leider gestalten wir diesen Vergleich in den meisten Fällen alles andere als fair.

Selbst­be­wusst­sein, Selbst­ver­trauen, Selbst­liebe und Selbst­wert aufbauen

Daran, dass die meisten Menschen alle diese Begriffe durch­ein­an­der­bringen, erkennt man schon, wie viel Luft sie in ihrer Persönlichkeits­entwicklung nach oben haben.

Das Selbst­bild opti­mieren

Wie wir über uns selbst denken ist entweder ein Garant für Erfolg oder ein Erfolgs­ver­hin­derer.

Persönlichkeits­entwicklung und Finanzen

Geld sollte niemals das höchste Gut im Leben eines Menschen sein. Geld ist Mittel für einen bestimmten Zweck. Als solches ist Geld äußerst nützlich.

An der richtigen Stelle Geld sparen

Eine Möglich­keit, das Geld auf dem eigenen Konto wachsen zu sehen, besteht darin, weniger Geld auszu­geben. Sparen ist manchmal, aber doch nicht immer clever.

Wohl­ha­bend, reich, finan­ziell unab­hängig werden

Neben dem Sparen gibt es natürlich auch noch eine Reihe anderer Möglich­keiten, wie man finan­ziell unab­hängig werden kann.

Persönlichkeits­entwicklung und Erfolg

Was genau Erfolg ist, das muss jeder Mensch für sich selbst defi­nieren. Die Prin­zi­pien, die zum Erfolg führen, sind aber weit­ge­hend univer­sell.

Fokus – die einzige Grund­vor­aus­set­zung für jeden Erfolg, die man selbst in der Hand hat

Mangelnder Fokus ist vermut­lich einer der größten Erfolgs­ver­hin­derer unserer Zeit.

Präsen­tieren und (sich) verkaufen

Lernen lernen und managen

Lernen ist eine wichtige Säule der Persönlichkeits­entwicklung. Para­do­xer­weise lernen wir in der Schule nicht wie man vernünftig lernt (zumindest war das in den 90ern so).

Konzen­tra­tion und Aufmerk­sam­keit verbes­sern

Wer erfolg­reich sein möchte, muss aufmerksam sein und sich konzen­trieren können. Konzen­tra­tion ist trai­nierbar.

Sich eigene sinnvolle Ziele setzen ...

Einer der wich­tigsten Gründe, warum so viele Menschen nicht erfolg­reich sind, dürfte die Abwe­sen­heit von persön­li­chen Zielen sein. Wer kein Ziel hat, der kann auch keines erreichen.

... und diese Ziele auch erreichen

Wer seine Ziele mit hoher Wahr­schein­lich­keit erreichen möchte, der braucht eine clevere Strategie.

Entschei­dungen treffen die man später nicht bereut

In einer Welt mit immer mehr Möglich­keiten, fällt es uns Menschen immer schwerer überhaupt Entschei­dungen zu treffen. Umso wichtiger ist es, gute Entschei­dungs­stra­te­gien zu haben.

Die Macht der Prin­zi­pien und Erfolgs­prin­zi­pien

Menschen müssen sich bei ihren Entschei­dungen immer an irgend­je­mandem oder an irgend­etwas orien­tieren. Die beste Wahl sind (Erfolgs-)Prinzipien.

Verant­wor­tung und Selbst­verantwortung über­nehmen

Für seinen Erfolg ist man natürlich selbst verant­wort­lich.

Zeit- und Selbst­ma­nage­ment

Streng genommen kann man Zeit gar nicht managen, denn sie vergeht ja immer mit der gleichen Geschwin­dig­keit. Was man jedoch tun kann ist die Aufgaben geschickt auf die Zeit zu verteilen.

Umgang mit Fehlern (bzw. Feedback)

Viele Menschen versuchen Fehler um jeden Preis zu vermeiden. Leider ist das genau der falsche Weg.

Die Passion oder Berufung finden

Wie schon gesagt bereitet es vielen Menschen große Schwie­rig­keiten sich zu entscheiden. Das gilt natürlich auch für den eigenen Beruf.

Der kluge Umgang mit Stärken und Schwächen

Unser Schul­system ist leider darauf ausgelegt Schwächen auszu­merzen (und Menschen mit starken Stärken Steine in den Weg zu legen, die verhin­dern, dass sie ihre Stärken weiter ausbauen). Diesen Fehler sollte man bei seiner Persönlichkeits­entwicklung nicht über­nehmen.

Werte

Werte sind so etwas wie ein Leucht­turm im Leben. Natürlich nur wenn man seine Werte auch kennt.

Glau­bens­sätze und Para­digmen opti­mieren

Der Erfolg unseres Lebens hängt von den Geschichten ab, die wir uns selbst erzählen. Falsche Glau­bens­sätze könnten Erfolg sabo­tieren.

Selbst­be­stim­mung lernen

Selbst­be­stim­mung ist eine wichtige Säule der Persönlichkeits­entwicklung.

Gewohn­heiten – Disziplin – Willens­kraft – Moti­va­tion

Selbst­dis­zi­plin verstehen und anwenden (jeder kann das)

Ohne Selbst­dis­zi­plin und Willens­kraft lässt sich im Leben nichts erreichen. Was die meisten Menschen nicht wissen: Disziplin ist nichts, was man entweder hat oder nichts hat. Es kommt vor allem auf die Strategie an.

Gewohn­heiten nach Belieben bilden, ändern, abstellen

Wir sind was wir wieder­holt tun. Wer sein Leben ändern möchte, muss seine Gewohn­heiten ändern.

Die Komfort­zone verlassen

Die Komfort­zone ist ein Begriff, den man in der Persönlichkeits­entwicklung relativ häufig hört.

Endlich Faulheit und Prokras­ti­na­tion über­winden

Mit den richtigen Stra­te­gien lassen sich Faulheit und Prokras­ti­na­tion über­winden.

Moti­va­tion und Selbst­mo­ti­va­tion lernen

Die meisten Menschen haben ein völlig falsches Bild von Moti­va­tion. Sie glauben, dass man Menschen durch warme Worte moti­vieren kann. Tatsäch­lich funk­tio­niert Moti­va­tion völlig anders.

Geist & Spiri­tua­lität

Das Verlangen Konsum und Mate­ria­lismus hinter sich lassen

Unser System baut darauf auf, dass wir immer mehr konsu­mieren. Die meisten Menschen spielen dieses Spiel brav mit, denn sie wissen nichts davon, wie sich der Konsum negativ auf ihre persön­liche Entwick­lung auswirkt.

Sich mit der inneren Stimme anfreunden

Die meisten Menschen werden ständig von ihrer inneren Stimme bequatscht. Die innere Stimme kann auch schweigen.

Affir­ma­tion und Visua­li­sie­rung

Affir­ma­tion und Visua­li­sie­rung sind Techniken, bei denen in Gedanken die Zukunft simuliert wird um das Unter­be­wusst­sein zu täuschen.

Medi­ta­tion

Regel­mäßig zu medi­tieren ist wohl mit das Beste, was man für sich und sein Gehirn tun kann.

Positiv denken für kluge Menschen

Einige Leute vertreten die Meinung, dass einem nur noch positives wider­fährt wenn man das negative einfach ignoriert.

Videos – YouTube-Kanäle zum Thema Persönlichkeits­entwicklung

(in alpha­be­ti­scher Reihen­folgen)

Ich wünsche viel Erfolg!
Jan

Dr. Jan Höpker - Foto Autorenbox

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3 Antworten auf Das große 1x1 der Persön­lich­keits­ent­wick­lung

  1. Kevin sagt:

    Vielen Dank für deinen schönen Text. Hat mich sehr ange­spro­chen und hab auch was neues gelernt :)

  2. Wow!
    Was für ein super Über­sichts­ar­tikel! Hier muss ich definitiv noch ein paar mal vorbei­schauen, bis ich wirklich alle Ressourcen angesehen habe. Aber lohnen wird es sich bestimmt.

    Vielen Dank auch für die zahl­rei­chen Verlin­kungen zum Glücks­de­tektiv :)

    LG, Katharina vom Glücks­de­tektiv

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