Positives Denken ist dumm und macht unglück­lich (sagt ein Astronaut)

Positives Denken macht unglücklich

Wer sich mit Persön­lich­keits­ent­wick­lung beschäf­tigt, kommt zwangs­läufig mit dem positiven Denken in Berührung. Positives Denken ist beliebt.

Angeblich soll das positive Denken unglück­liche Menschen in glück­liche Menschen verwan­deln können.

Von vielen Menschen wird das positive Denken als eine Art Wunder­pille betrachtet.

Eine Wunder­pille, von der sie sich verspre­chen, dass sie die Qualität ihres Lebens auf magische Weise um 180 Grad dreht.

Diese naive Vorstel­lung vom positiven Denken muss dringend rela­ti­viert werden.

Feuer an Bord!

Die Besatzung der ISS ist schon am Schlafen, als die Astro­nauten plötzlich von einem ohren­be­täu­benden Lärm geweckt werden: Dem Feuer­alarm!

Ein Feuer ist das letzte, was man an Bord einer Raum­sta­tion gebrau­chen kann.

Theo­re­tisch wäre es möglich, die Station schnell über eine Rettungs­kapsel in Richtung Erde zu verlassen, aber ein Objekt, welches viele Milli­arden Dollar gekostet, und dessen Bau mehrere Jahre gedauert hat, gibt man nicht so einfach auf wie eine brennende Scheune.

Ein Erden­be­wohner, der aus dem Schlaf gerissen wird, weil der Rauch­melder piepst, gerät übli­cher­weise sofort in Panik (Ich spreche aus eigener Erfahrung).

Der Puls rast dem Maxi­mal­puls von bis zu 200 entgegen, während die Adern mit Adrenalin geflutet werden. Unter diesen Bedin­gungen ist logisches Denken kaum möglich.

Eine ähnliche Reaktion würde man auch bei den Astro­nauten vermuten. Dem ist aber nicht so.

An Bord der Raum­sta­tion sieht die Reaktion ganz anders aus: Wer die Herz­fre­quenz der Männer beob­achten würde, könnte auf kein beson­deres Ereignis schließen.

Der Puls der Astro­nauten steigt nur um wenige Schläge über den Ruhepuls, nicht anders als würden unsere Astro­nauten so etwas banales tun, wie zum Beispiel die Toilette aufzu­su­chen.

Adrenalin? Fehl­an­zeige. Wie kann das sein?

Die Geschichte stammt aus der sehr zu empfeh­lenden Auto­bio­grafie von Chris Hadfield, Anleitung zur Schwe­re­lo­sig­keit (*).

Angstfrei dank negativem Denken

Chris Hadfield ist ein ehema­liger kana­di­scher Astronaut, der insgesamt 165 Tage im All verbracht hat.

In dem folgenden Video erklärt er, wie man sich mit negativem Denken von negativen Gefühlen (insbe­son­dere Angst) befreit. Von positivem Denken hält er gar nichts.

Warum das negative Denken dem positiven Denken überlegen ist

Wie konnten die Astro­nauten so entspannt bleiben, als der Feuer­alarm losging?

Die Versu­chung ist groß, die innere Ruhe der Astro­nauten mit positivem Denken zu erklären: Die waren eben opti­mis­tisch und wussten, dass es sich um einen falschen Alarm handelte.

Falsch!

Die Gelas­sen­heit der Astro­nauten hat mehr mit negativem Denken, als mit positivem Denken zu tun

Astro­nau­ten­trai­ning könnte man gut als negatives Denken in Reinform bezeichnen. Es geht die ganze Zeit nur um Probleme: «Was könnte alles schief gehen?»

Und dann überlegt man sich Lösungen und trainiert diese so lange, bis sie zu einer Gewohn­heit geworden sind.

Wenn man eine beängs­ti­gende Situation im Rahmen einer Übung sehr oft durch­spielt, wird die Angst immer kleiner, bis sie irgend­wann ganz verschwunden ist.

(Im Rahmen einer Expo­si­ti­ons­the­rapie wird dieser Effekt von Verhal­tens­the­ra­peuten ausge­nutzt, um Angst­stö­rungen zu bekämpfen.)

Ein angst­freier Astronaut macht deutlich weniger Fehler, als ein Astronaut in Panik.

Dass die Astro­nauten weder Angst noch Panik haben, liegt auch daran, dass sie für jedes nur erdenk­liche Szenario genau wissen, was sie zu tun haben.

Es gibt sogar Todes­fall­si­mu­la­tionen, bei denen durch­ge­spielt wird, wie den Familien der Astro­nauten die traurige Nachricht über deren Tod über­bracht wird.

Die Astro­nauten wissen, dass im Falle des eigenen Todes für ihre Ange­hö­rigen gesorgt sein wird, und können sich daher voll und ganz auf die Lösung des akuten Problems fokus­sieren.

Das alles gilt natürlich nicht nur für die Astro­nauten auf der ISS, sondern auch für gewöhn­liche Menschen auf der Erde.

Hier unten hat sich aller­dings die Vorstel­lung durch­ge­setzt, dass es falsch sei, sich mit Problemen zu befassen. Positives Denken sei der Schlüssel zu einem besseren Leben.

Dass diese Einstel­lung weit­ver­breitet ist, zeigt auch das Ergebnis einer kleinen Umfrage, die ich bei Twitter durch­ge­führt hatte: Die Mehrheit war der Meinung, positives Denken sei besser, als sich mit möglichen Problemen zu befassen.

Twitter Umfrage zu positivem Denken

Das Ergebnis meiner Umfrage: Die Mehrheit war der Meinung, dass das positive Denken am besten ist.

Nicht auf das negative Denken kommt es an, sondern ob Problem­lö­sungen bekannt sind

Viele Menschen glauben, positives Denken sei der Schlüssel, um glücklich zu werden. Wer sich permanent mit Problemen befasst, würde depressiv und unglück­lich.

Chris Hadfield hält wenig von dieser verbrei­teten Vorstel­lung. Das Gegenteil sei der Fall: Er würden durch das Problem­denken sogar glück­li­cher werden.

(Hadfields Astro­nau­ten­kol­legen sind übrigens ebenfalls dieser Meinung.)

Hadfields Meinung nach, sollte man sich auch hier unten auf der Erde inten­siver mit zu erwar­tenden Problemen ausein­an­der­zu­setzen.

Natürlich müsse man dann aber noch einen Schritt weiter gehen und nach möglichen Lösungen für die Probleme suchen.

Nicht das negative Denken selbst, sondern das Wissen um die Problem­lö­sungen war es, was den Astro­nauten auf der ISS dabei geholfen hat, gelassen zu bleiben, als der Feuer­alarm losging.

In Angst und Panik verfällt man nicht etwa, wenn eine Situation negativ ist, sondern wenn man nicht weiß, was man tun soll.

Unglück­lich und depressiv wird man nicht, wenn man permanent an Probleme denkt, sondern, wenn man an Probleme denkt, ohne über deren Lösungen nach­zu­denken. Wer nur an die Probleme denkt, dreht sich im Kreis.

Zwischen­fazit

Es scheint nicht auszu­rei­chen, die Gedanken in die Kate­go­rien positiv und negativ einzu­ordnen.

Eine zweite Dimension muss her: konstruktiv und nicht-konstruktiv.

Nur nicht-konstruk­tives negatives Denken, bei dem an die Probleme, aber nicht an deren Lösung gedacht wird, macht uns depressiv und unglück­lich.

Konstruk­tives negatives Denken, bei dem auch an die Lösungen zu all den möglichen Problemen gedacht wird, macht uns entspannt und glücklich.

Weitere Argumente gegen das positive Denken

In einem sehr zu empfeh­lenden Artikel über das positive Denken, erklärt Anchu Kögl, dass positiv-Denker Gefahr laufen, in eine «Positiv-Denk-Falle» zu tappen:

Wer an sich selbst die Erwartung stelle, nur noch positiv zu denken, fokus­siere sich auto­ma­tisch mehr auf die unver­meid­baren negativen Gedanken, während er versucht, diese zu unter­drü­cken.

Uner­wünschte Gedanken und Gefühle haben die Eigen­schaft, stärker zu werden, wenn man sie nicht zulässt.

Posi­ti­vität ist eine Charak­ter­ei­gen­schaft

Niemand würde einer kleinen Person ernsthaft dazu raten, noch ein paar Zenti­meter zu wachsen, denn jedes Kind weiß, dass wir keinen direkten Einfluss auf unsere Körper­größe nehmen können.

Mit der Posi­ti­vität ist es ähnlich, denn wie gut wir zu positivem Denken und zu positiven Gefühlen in der Lage sind, hängt (auch) von unserem Charakter ab.

Von unserer genetisch fest­ge­legten Grund­ein­stel­lung hängt ab, wie lange wir dazu in der Lage sind, positive Gefühle aufrecht­zu­er­halten. Nicht alle Menschen sind darin gleich gut!

Bei der Grund­ein­stel­lung handelt es sich um eine von insgesamt sechs soge­nannter Stil­dimen­sionen, die laut einem Charakter-Modell des Gehirn­for­schers Richard Davidson unseren Charakter beschreiben.

(Davidson forscht unter anderem im Auftrag des Dalai Lama. In seinem sehr zu empfeh­lenden Buch Warum regst du dich so auf? (*) beschreibt Davidson sein Charak­ter­mo­dell in aller Ausführ­lich­keit. Außerdem stellt er verschie­dene Techniken vor, über die sich einzelne Stil­dimen­sionen nach­weis­lich verändern lassen.)

Zuge­ge­be­ner­maßen liest sich der Artikel bis hierhin ziemlich negativ. Hat positives Denken gar keine Vorteile? Zu den Vorteilen kommen wir jetzt.

Die Vorteile des positiven Denkens

Wir müssen zwei grund­ver­schie­dene Arten von positivem Denken unter­scheiden: das konstruk­tive positive Denken und das nicht-konstruk­tive positive Denken.

Das nicht-konstruk­tive positive Denken ist dumm

Wer unter positivem Denken das konse­quente Ausblenden jeglicher Probleme versteht, schießt sich selbst ins Knie.

Diese Taktik erinnert an die Vogel-Strauß-Taktik. Angeblich steckt der größte Vogel der Erde seinen Kopf bei Gefahr einfach in den Sand, weil er «glaubt», so der Gefahr entkommen zu können.

Motto: «Wenn ich die Gefahr nicht mehr sehen kann, dann ist sie auch nicht mehr da.»

Hierbei handelt es sich um einen hart­nä­ckigen Mythos. Der Strauß steckt seinen Kopf bei Gefahr nicht einfach in den Sand. Wenn er das täte, wäre er wohl schon längst ausge­storben.

Woher kommt die irra­tio­nale Angst davor, über Probleme nach­zu­denken?

Wie kommen Menschen auf die Idee, dass sie Problemen entkommen können, indem sie sie einfach ausblenden?

Es geht mir nicht darum, dass Mensch so etwas hin und wieder tun, sondern darum, dass Menschen diese Heran­ge­hens­weise für gut und richtig halten.

Es ist nur mensch­lich, hin und wieder den Kopf in den Sand zu stecken, aber im Normal­fall weiß man, dass das eigent­lich keine gute Idee ist.

Eine Mitschuld dürfte das Gesetz der Anziehung tragen, eine naive Vorstel­lung, nach der positive Gedanken positive Ereig­nisse anziehen und negative Gedanken negative Ereig­nisse zur Folge haben.

Menschen, die an das Gesetz der Anziehung in seiner nativen Form glauben (und davon gibt es einige), scheinen Angst davor zu haben, über mögliche Probleme nach­zu­denken, weil sie glauben, dass sie die Probleme durch ihre Gedanken erst verur­sa­chen.

Wer einmal damit ange­fangen hat, so zu denken, dem ist vermut­lich nicht mehr zu helfen.

(Eine kritische Ausein­an­der­set­zung mit dem Gesetz der Anziehung findest du hier.)

Das konstruk­tive positive Denken

Beim konstruk­tiven positiven Denken geht es um folgendes:

  • Mehr positive Gedanken haben, ohne das Negative auszu­blenden
  • Aus nicht-konstruk­tiven negativen Denk­schleifen ausbre­chen
  • Schwarz­sehen vermeiden (nicht immer vom Schlimmsten ausgehen)

Die konstruk­tive Form des positiven Denkens bringt Vorteile für sämtliche Lebens­be­reiche mit sich. Hier werden die Zusam­men­hänge ausführ­lich erklärt.

Positiv denken – Tipps und Übungen

Sich mehr Posi­ti­vität in Form von Gefühlen und Gedanken in das eigene Leben zu holen, ist nicht einfach nur eine Frage einer inneren Einstel­lung, die man willent­lich ein für alle Mal ändern kann.

Wenn es so einfach wäre, wäre wohl niemand negativ.

Positiver zu werden, ist eine Frage der Übung. Die im Folgenden beschrie­benen Techniken können dabei helfen:

Das Dank­bar­keits­ta­ge­buch fördert positive Gedanken

Die Aufgabe besteht darin, einmal am Tag (zum Beispiel jeden Abend) eine bestimmte Anzahl von kleinen Ereig­nissen aufzu­schreiben, die an dem jewei­ligen Tag passiert sind, und für die man dankbar ist.

Mit der Zeit fängt man auto­ma­tisch damit an, schon tagsüber mehr auf positive Klei­nig­keiten zu achten, weil man diese ja aufschreiben muss.

Lächeln führt zu positiven Gefühlen, die zu positiven Gedanken führen

Denken und Fühlen hängen mitein­ander zusammen. Außerdem hängt die Körper­hal­tung wech­sel­seitig mit dem Fühlen zusammen (eine reziproke Verknüp­fung).

Es ist daher möglich, positive Gefühle und Gedanken über eine positive Körper­hal­tung anzu­stoßen.

Die am einfachsten einzu­neh­mende positive Körper­hal­tung ist das Lächeln. Es ist schwer, zu lächeln und dabei negative Gedanken zu haben.

Auch Sport regt positive Gedanken an.

Sich vom Glück anstecken lassen

Positive Gefühle sind anste­ckend. Dies kann zum Beispiel dadurch erklärt werden, dass wir die Körper­hal­tung von anderen Menschen unbewusst spiegeln.

Wenn mein Gegenüber lächelt, fange ich auch damit an, zu lächeln.

(Natürlich gibt es noch viele weitere Mecha­nismen, die zum Gesamt­ergebnis beitragen.)

Wer sich posi­ti­vere Gedanken wünscht, sollte sich einer posi­ti­veren Umgebung aussetzen.

Eine ganze Reihe weiterer Übungen findest du in meinem Artikel über die neuesten Erkennt­nisse der Glücks­for­schung.

Ich wünsche viel Erfolg!
Jan

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9 Antworten auf Positives Denken ist dumm und macht unglück­lich (sagt ein Astronaut)

  1. Sebastian sagt:

    Auf jeden Fall ein inter­es­santes Thema. Positives Denken sicher bei der Bewäl­ti­gung einer Aufgabe. Schließ­lich würde man vieles gar nicht erst versuchen, wenn man nicht davon ausgehen würde, das schaffen zu können. Aller­dings hat positives Denken sicher seine Grenzen. Danke für diesen Beitrag.

  2. Hallo, ich finde eure Seite klasse, darf ich auf meiner Facebook Seite eure Seite Erwähnen?

  3. Jonas sagt:

    Was ähnliches hilft übrigens auch gegen Sorgen:

    Schritt 1: Man überlegt sich, was der schlimmste anzu­neh­mende Fall ist.
    Schritt 2: Man versetzt sich in diese fiktive Situation.
    Schritt 3: Man überlegt, wie man sich verhalten würde.

    Der worst case ist meistens der unwahr­schein­lichste, aber wenn man sich schon geistig auf ihn vorbe­reitet hat, ist man für den Fall der Fälle gewappnet wie die Astro­nauten in deinem Beitrag.

    Grüße
    Jonas

    PS: Mehr über den Umgang mit Sorgen gibt es bald auf meinem Blog.

    • Jan sagt:

      Hallo Jonas,

      Gegen Sorgen (und auch für die Moti­va­tion) ist es sicher­lich förder­lich, wenn man den Worst Case durch­spielt und erkennt, dass man diesen überleben würde :D

      Ich glaube die Astro­nauten spielen aber nicht nur den Worst Case durch, sondern alle möglichen Fälle. Dass man das nicht 1:1 auf das Leben auf der Erde über­tragen kann, sollte aber klar sein. Wir haben einfach nicht die Zeit und Ressourcen dafür. Deswegen mag ich den Worst Case Ansatz ganz gerne.

      Bin gespannt, was du über das Thema schreiben wirst.

      Viele Grüße,
      Jan

  4. Maria sagt:

    Es ist immer besser, sich mit den Problemen und mögliche Lösungen zu befassen, als stumpf den Kopf in den Sand zu stecken und einfach nur hoffen, dass alles gut wird. Manchmal wird es von alleine nicht wieder gut ;)
    LG
    Maria

    • Jan sagt:

      Hallo Maria,

      Ja, wenn das Problem bereits aufge­treten ist, dann sollte man den Kopf natürlich nicht in den Sand stecken. Dem würden wohl die meisten Menschen zustimmen. Aber hier geht es ja eher um Probleme, die noch nicht aufge­treten sind, aber viel­leicht auftreten werden. Da gehen die Meinungen weit ausein­ander.

      Viele Grüße,
      Jan

  5. Inter­es­santer Ansatz.
    Ich denke die Mischung machts. Positiv denken ja und gleich­zeitig Krisen­sze­na­rien behandeln ala «was wäre wenn...».
    Wäre viel­leicht mal ein Expe­ri­ment in Unter­nehmen wert. Oder gibt es dazu schon Studien?

    • Jan sagt:

      Hallo Denise,

      Wahr­schein­lich hast du recht. Natürlich wünschen sich die Astro­nauten auch, dass alles optimal läuft (und denken in diesem Sinne positiv). Nur stecken sie eben nicht den Kopf in den Sand. Ich denke man muss auch abwägen, wie wahr­schein­lich ein Problem auftreten wird. Sich darauf vorzu­be­reiten, dass das Haus abbrennt ist viel­leicht nicht zwingend notwendig. Aber es soll ja Leute geben, die sich beruflich so unent­behr­lich gemacht haben, dass sie nicht mal krank werden dürfen ohne, dass es in einer Kata­strophe endet. In dem Fall sollte man viel­leicht schon mal darüber nachdenke, was man dann tun will. Jeder wird ja irgend­wann mal krank.

      Studien zu dem Thema sind mir nicht bekannt.

      Viele Grüße,
      Jan

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