Die Zerstö­rung der Fake-Ratgeber (auf Amazon)

Zuletzt aktua­li­siert am 02. Mai 2020 von Dr. Jan Höpker.

Nun wird auch Amazon Deutsch­land mit Schrott­bü­chern von Fake-Experten über­flutet. Dahinter stecken Schrott­buch-Unter­nehmer, die am Fließband produ­zieren und nicht einmal vor ernsten Themen wie Krank­heiten zurück­schre­cken. Inhalt­lich sind diese Bücher unter­ir­disch schlecht, aber dank unfairer Tricks verkaufen sie sich irre gut. Einige Themen­be­reiche werden bereits von Schrott dominiert.

Wie Johannes Haupt in einem ähnlichen Artikel dargelegt hat, wird allen Lesern, Verlagen und ehrlichen Autoren großer Schaden zugefügt.

Dass das Problem existiert, ist dem welt­größten Online­händler aus Seattle offen­sicht­lich bekannt. Jeff Bezos‘ eigene Zeitung, The Washington Post, hatte schon 2015 in einem ausführ­li­chen Artikel auf das Problem der Fake-Experten aufmerksam gemacht.

Wo der Schrott herkommt

Das Prinzip, nach dem die Schrott­buch-Unter­nehmer vorgehen, ist simpel: Zuerst wählt man ein Thema, mit dem man glaubt, Geld verdienen zu können. Dann rekru­tiert man einen Ghost­writer, der sich einen Text aus den Fingern saugt und/oder diesen aus dem Internet zusam­men­ko­piert. Wenn der Text (eigent­lich) zu kurz für ein Buch ist, wählt man einfach eine über­trieben große Schrift und große Zeilen­ab­stände, um auf eine Anzahl von Seiten zu kommen, die gerade so als Buch durchgeht. Und damit das Werk gekauft wird, erfindet man schließ­lich noch einen Experten, der es angeblich geschrieben haben soll.

Da die Schrott­buch-Unter­nehmer an allem, außer an der Aufma­chung (Produkt­prä­sen­ta­tion) sparen, erreichen sie hohe Gewinn­spannen. Und wenn sie die Gewinne in neuen Schrott reinves­tieren, kann ihr Kindle-Business expo­nen­tiell wachsen.

Im Folgenden beschreibe ich die Entste­hung der Schrott­bü­cher noch einmal detail­lierter. Wer mag, kann diesen Teil über­springen, um weiter unten zu erfahren, warum Schrott­bü­cher ein großes Problem sind und woran man sie leicht erkennen kann.

Schritt 1: Nischen­fin­dung

Da der Schrott­buch-Unter­nehmer nicht an guten Büchern, sondern nur am schnellen und bequemen Geld inter­es­siert ist, greift er nur solche Nischen an, bei denen er halbwegs sicher ist, dass er die bereits exis­tie­renden Bücher schlagen kann. Daten­kraken wie Helium10 stellen ihm alle erdenk­li­chen Markt­daten und Infor­ma­tionen über die Konkur­renz zur Verfügung.

Schritt 2: Einen Ghost­writer rekru­tieren

Schrott­buch-Unter­nehmer schreiben nicht selbst – sie lassen schreiben. Günstige Ghost­writer findet man online, zum Beispiel auf Markt­plätzen wie content​.de oder text​broker​.de. Zu Einstiegs­preisen von nur einem Cent pro Wort kann man sich für weniger als 200 € ein komplettes Schrott­buch schreiben lassen.

Dass Ghost­writer, die ihre Dienst­leis­tung zu solchen Preisen anbieten, wahrlich keine Experten auf irgend­einem Gebiet sein können, geschweige denn einen Anreiz haben, intensiv zu recher­chieren, versteht sich von selbst. Zu diesem Preis kann man kaum mehr erwarten als wört­li­ches oder sinn­ge­mäßes Kopieren aus Blog­ar­ti­keln oder Wikipedia. Außerdem wimmelt es in diesen Büchern meist nur so von Recht­schreib- und Satz­bau­feh­lern.

Schritt 3: Ein Cover designen lassen

Cover­de­si­gner lassen sich auf Markt­plätzen wie fiverr​.com finden, wo die Preise schon bei fünf Euro anfangen. Tatsäch­lich dürften aber einige Schrott­buch-Unter­nehmer mehr Geld in die Cover inves­tieren, als ihnen die Inhalte der Bücher wert sind. Am Cover zu sparen wäre dumm, denn bei Amazon entscheidet nichts so sehr wie das Cover darüber, ob die Ziel­gruppe anbeißt.

Schritt 4: Einen Experten-Autor erfinden

Wenn die Ziel­gruppe wüsste, wer das Buch geschrieben hat und wie es entstanden ist, wäre das Interesse nahe null. Der Schrott­buch-Unter­nehmer braucht daher unbedingt ein Pseudonym, an dem die Ziel­gruppe Gefallen findet. Zu den wich­tigsten Elementen gehören ein Autoren­foto und eine Autoren­bio­grafie.

Für das Autoren­foto kauft der Schrott­buch-Unter­nehmer soge­nannte Stock­fotos, die Kompetenz ausstrah­lende Models zeigen. Diese gibt es schon für kleines Geld bei Anbietern wie depo​sit​photos​.com oder sogar kostenlos bei pixabay​.com. Der zum Foto passende Autoren­name wird genauso frei erfunden wie dessen Lebens­lauf. Letzterer wird mit erfun­denen Erfolgen und Abschlüssen aufge­wertet.

Der frei erfundene Experten-Autor Konrad Sewell (Screen­shot) | Das Foto zeigt ein Model (Quelle des Stock­fotos) und der Lebens­lauf dürfte ebenso frei erfunden sein, wie der Doktor­titel. (Das Erfinden eines Doktor­ti­tels ist übrigens eine Straftat, für die man sogar ins Gefängnis kommen kann.)

Schritt 5: Für positive Rezen­sionen sorgen

Der Schrott­buch-Unter­nehmer weiß: Um den Großteil seiner Ziel­gruppe zu über­zeugen, braucht er positive Rezen­sionen. Leider können aber Wochen oder sogar Monate verstrei­chen, ehe die ersten Rezen­sionen auf natür­li­chem Wege entstanden sind, und negative Rezen­sionen würden sein Buch zu diesem Zeitpunkt regel­recht vernichten. Dieses Risiko kann und will ein Schrott­buch-Unter­nehmer natürlich nicht eingehen. Um weitere Schrott­bü­cher finan­zieren zu können, müssen sich seine Werke zumindest amor­ti­sieren.

Der Schrott­buch-Unter­nehmer kennt einen Ausweg: Er »generiert« die seiner Meinung nach notwen­dige Anzahl an positiven Rezen­sionen einfach selbst. Soge­nannte Rezi-Tausch­gruppen, in denen sich die Schrott­buch-Unter­nehmer verab­reden, um sich gegen­seitig positive Rezen­sionen zuzu­schieben, gibt es zum Beispiel bei Facebook.

Rezi-Tausch­partner gesucht (Screen­shot aus Facebook) | In einschlä­gigen Facebook-Gruppen werden Rezen­sionen zum Kauf und Tausch angeboten.

Noch vor wenigen Jahren hat man pro Buch typi­scher­weise um die 20 Rezen­sionen generiert – heute haben viele Schrott­bü­cher schon an die 100 oder sogar noch mehr lobhu­delnde 5‑Sterne-Rezen­sionen, die größ­ten­teils von Personen stammen, die das Buch gar nicht gelesen haben.

Schritt 6: Bezahlte Werbung schalten

Seit Oktober 2019 haben nicht nur Verlage, sondern alle Self­pu­blisher die Möglich­keit, ihre Werke über bezahlte Werbung direkt auf Amazon bekannt zu machen. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann ein Schrott­buch innerhalb kürzester Zeit in den Markt pressen. Die Gewinne kommen früher und das Kindle-Business wächst noch schneller.

Schritt 7: Den Gewinn reinves­tieren

Der Gewinn aus den Schrott­bü­chern wird in neue Schrott­bü­cher gesteckt. So lassen die erfolg­reichsten Schrott­buch-Unter­nehmer in immer kürzeren Abständen immer mehr Schrott­bü­cher schreiben, die sie unter einer wach­senden Anzahl von Pseud­onymen veröf­fent­li­chen.

Wenn ein Buch aufge­flogen ist, wird es mitunter einfach mit einem anderen Titel und Cover versehen und erneut veröf­fent­licht. In letzter Zeit erschienen vermehrt Bundles, in denen meist vier ältere Schrott­bü­cher zu ähnlichen Themen enthalten sind. Vorteil für den entspre­chenden Schrott­buch-Unter­nehmer: Er ist die negativen Rezen­sionen los, die die im Bundle enthal­tenen Einzel­titel inzwi­schen von enttäuschten Käufern erhalten hatten.

Das Geschäfts­mo­dell verbreitet sich wie ein Virus

Einige Kindle-Unter­nehmer haben bereits zu einem anderen Geschäfts­mo­dell gewech­selt, mit dem sich noch mehr Geld verdienen lässt: Sie bringen anderen Menschen bei, wie man mit einem E‑Book-Business durch­startet. Stefan James von Project­Li­fe­Mas­tery hat schon mehr als eine Million Follower auf seinen englisch­spra­chigen Social-Media-Kanälen.

Im deutsch­spra­chigen Raum gehört Grigori Kalinski, der sich selbst »der E‑Book Coach« nennt, zu den Vorrei­tern. In einem Interview mit dem TV-Sender Hamburg1 (siehe Video) erklärt er seine Idee: Jeder kann ins E‑Book-Business einsteigen, auch wenn er wenig Zeit und kein Start­ka­pital hat. Man muss nicht einmal schreiben können.

Das Interview und die Werbe­vi­deos, die Kalinski auf Facebook schaltet, dürften vor allem solche Menschen anziehen, die am schnellen und bequemen Geld inter­es­siert sind. Den gleichen Effekt werden auch die zahl­rei­chen YouTube-Inter­views haben, in denen er mit seinen fort­ge­schrit­tenen Schülern über deren angeblich hohes vier­stel­liges Einkommen (es handelt sich wohl eher um den Umsatz) im Kindle-Business spricht.

Dass vom »Kindle-« oder »E‑Book-Business« die Rede ist, dürfte histo­ri­sche Gründe haben. Das meiste Geld verdienen diese Leute längst mit gedruckten Büchern. (Print-on-Demand macht es möglich.)

Screen­shot aus YouTube | Die Inter­views, die »der E‑Book Coach« Grigori Kalinski mit seinen Schülern führt, dürften vor allem solche Menschen anziehen, die am schnellen Geld inter­es­siert sind.

Was sind das für Menschen, die ins Kindle-Business einsteigen? Anhand der Fragen, die diese in einschlä­gigen Inter­net­foren stellen, lässt sich unschwer erkennen, dass zumindest einige von ihnen keine Ahnung haben, was sie da überhaupt tun:

Typische Fragen von Kindle-Unter­neh­mern in einschlä­gigen Foren (Screen­shots aus Facebook) | Wie man sieht wissen diese Leute einfach nicht, was sie tun. Und diesen beiden muss man noch zugute heißen, dass sie wenigsten nach­fragen. Andere machen einfach, ohne sich zu infor­mieren ...

Was am beun­ru­hi­gendsten ist: Es kommen ständig neue Schrott­bü­cher dazu und sie sind immer schwerer zu erkennen, weil die Schrott­buch-Unter­nehmer schnell dazu­lernen. Längst werden auch schlechte Rezen­sionen generiert, aber so, dass sie das entspre­chende Buch trotz weniger Sterne wärmstens empfehlen. Außerdem werden vernich­tende negative Rezen­sionen aktiv versteckt, indem man einfach bei einem Dutzend zufällig ausge­wählter positiver Rezen­sionen zigmal auf den nützlich-Button klicken lässt.

Die neueste Waffe der Schrott­buch-Unter­nehmer: Nützlich-Klicks (Screen­shot aus einschlä­giger Facebook-Gruppe) | Indem man ausge­wählte positive Rezen­sionen mehrfach »nützlich« klicken lässt, vermit­telt man dem Algo­rithmus von Amazon, dass diese besonders relevant sind. Vernich­tende negative Rezen­sionen, die ein Buch von echten Lesern bekommen hat, lassen sich mit diesem Trick nach hinten schieben, sodass sie auf der Verkaufs­seite nicht mehr angezeigt werden.

Nur drei Sterne, aber positiver Text (Screen­shots) | Zu den Schrott­bü­chern der mutmaß­li­chen Fake-Experten gibt es vermehrt Rezen­sionen, die zwar nur drei Sterne vergeben, das Buch aber trotzdem wärmstens empfehlen. So können Kunden überzeugt werden, die 5‑Sterne-Rezen­sionen nicht trauen und daher bewusst nur die Rezen­sionen mit zwei, drei oder vier Sternen lesen.

Man hat das Gefühl, es mit Kindern zu tun zu haben, für die das Kindle-Business eine Art Compu­ter­spiel ist, und die gar nicht zu reali­sieren scheinen, dass hinter ihren Verkaufs­zahlen echte Menschen mit echten Nöten und Problemen stehen.

Da der Übergang zwischen ehrlichen Büchern und Schrott fließend ist, muss jeder Leser selbst entscheiden, wo er die Grenze ziehen möchte. Bei Sach- und Ratge­ber­bü­chern verläuft meine Grenze dort, wo Pseud­onyme einge­setzt werden. Bei Romanen stören mich Pseud­onyme hingegen nicht.

Warum Pseud­onyme mit erfun­denen Lebens­läufen im Ratge­ber­be­reich nichts verloren haben (sollte)

Bevor ich mir neues Wissen aneigne, möchte ich über­prüfen können, aus wessen Kopf dieses Wissen stammt. Das Wissen von erfah­renen Experten (mit oder ohne Uni-Abschluss) inter­es­siert mich sehr. Vor den Ergüssen irgend­eines ausschließ­lich monetär moti­vierten Billig-Ghost­wri­ters, der sehr wahr­schein­lich nicht über Exper­ten­wissen verfügt, möchte ich mich schützen können.

Wenn Laien als Ghost­writer einge­setzt und zur Verkaufs­för­de­rung Dutzende Fake-Rezen­sionen und Exper­ten­bio­gra­fien erfunden werden, ist meine Grenze daher weit über­schritten. Ich kenne niemanden, der das akzep­tabel findet. Dabei spielt es keine Rolle, dass diese Art der Rezen­sions-Beschaf­fung sowie erfundene Experten von Amazon nicht ausdrück­lich verboten werden.

Es geht nicht nur um Recht, sondern auch um Moral!

Woran ich Schrott und Fake erkenne

Es folgen einige ganz konkrete Merkmale, an denen ich Schrott­bü­cher und Fake-Experten erkenne. Diese Merkmale sollten nicht als Beweise, sondern als Indizien verstanden werden. Je mehr Merkmale auf ein Buch zutreffen, umso größer ist die Wahr­schein­lich­keit, dass es sich um ein Schrott­buch bzw. einen Fake-Experten handelt. Mit etwas Übung erkennt man den Schrott auf den ersten Blick.

#1 | Unge­wöhn­lich viele Veröf­fent­li­chungen in kurzer Zeit

Etwas zu produ­zieren, was die Bezeich­nung »Buch« verdient, dauert mehrere Monate oder sogar noch länger. Bei Experten, die im Monats- oder gar Wochen­rhythmus neue Sach- und/oder Ratge­ber­bü­cher veröf­fent­li­chen, ist sehr wahr­schein­lich etwas faul.

Hinter dem Pseudonym Viktoria Lakefield steckt ein Unter­nehmer, der es besonders eilig hatte: Zwischen dem 23. Juni 2019 und dem 1. Dezember 2019 sind 12 Bücher unter ihrem Namen erschienen.

Viktoria Lakefield ist nicht nur selbst ein Fake, sie hat auch einen Fake-Ehemann: William Lakefield. Dieser wird als Selfmade-Multi­mil­lionär und Finanz-Experte (incl. frei erfun­dener Univer­si­täts­ab­schlüsse) präsen­tiert. Weil er angeblich Phil­an­troph ist, gibt er sein Exper­ten­wissen nun in Form von Finanz­rat­ge­bern weiter.

Die Masche zieht: William Lakefields erfolg­reichstes Buch Aktien für Einsteiger rankt zum Zeitpunkt des Erschei­nens dieses Artikels auf Platz 73 der Amazon-Charts und dürfte damit zwischen 500 und 1.000 € pro Tag einspielen.

(Diesen Trick nach­zu­ma­chen, empfiehlt sich aller­dings nicht, denn die frei erfun­denen Univer­si­täts­ab­schlüsse des William Lakefield könnten den Verant­wort­li­chen zumindest theo­re­tisch sogar ins Gefängnis bringen.)

#2 | Völlig unpas­sende Kate­go­rien

Bei Amazon können E‑Books und Taschen­bü­cher in jeweils bis zu zehn Kate­go­rien einge­ordnet werden, wobei die Auswahl der Kate­go­rien nicht von Amazon, sondern vom Publisher selbst getroffen wird. Fast immer sind die Schrott­bü­cher in völlig sinnfreie Kate­go­rien einsor­tiert. Der Screen­shot zeigt die Kate­go­rien zweiter Bücher zum Thema Selbst­dis­zi­plin:

Völlig sinnfreie Kate­go­rien | Screen­shots der Kate­go­rien zweier Bücher zum Thema Selbst­dis­zi­plin. Gezeigt sind jeweils drei (von bis zu zehn) völlig sinnfreie Kate­go­rien, in welche die Bücher einge­ordnet wurden, um den Best­sel­ler­status zu erlangen.

Nicht nur sinnfrei, sondern auch pietätlos (Screen­shot) | Das Buch Der grosse Uni-Ratgeber Bestnote auf Knopf­druck des Pseud­onyms Matthias Brandt ist Best­seller in der Kategorie Wider­stand im Dritten Reich.

Dahinter steckt Kalkül. Dasjenige Buch, welches sich innerhalb irgend­einer Kategorie, in die es einge­ordnet ist, am öftesten verkauft, erhält die orange hinter­legte Kenn­zeich­nung »Best­seller« bzw. »Best­seller Nr. 1«. Diese Kenn­zeich­nung (Best­seller-Tag) taucht nicht nur innerhalb der Kategorie, sondern überall auf Amazon neben dem Cover des Buches auf.

Der Best­seller-Tag wirkt sich signi­fi­kant positiv auf die Verkäufe aus. Schrott­buch-Unter­nehmer wählen die Kate­go­rien ihrer Bücher daher so, dass diese möglichst leicht den Best­seller-Tag erhalten. Wenn es den Verkauf fördert, landet ein Buch über Selbst­dis­zi­plin schon mal in Kate­go­rien wie Oper, Indus­trie­ge­bäude und Kfz-Technik.

Der Best­seller-Tag (Screen­shot) | So erscheint ein Buch, das in mindes­tens einer Kategorie »Best­seller« ist, überall in den Such­ergeb­nissen. Der mit oranger Farbe hinter­legte Best­seller-Tag (links oben) wirkt sich positiv auf die Verkäufe aus, weshalb die Schrott­bü­cher mitunter in völlig unpas­sende Kate­go­rien einsor­tiert werden. Das Buch auf dem Screen­shot ist unter anderem in der Kategorie Pop (Musik) Best­seller.

#3 | Dünnes Heftchen, aber 3D-Mockup zeigt dickes Buch

Schrott­bü­cher sind oft (aber nicht immer) so dünn, dass sie kaum die Bezeich­nung »Buch« verdienen. Um von der geringen Seiten­zahl abzu­lenken, werden soge­nannte 3D-Mockups, die ein dickes Buch zeigen, in die Buch­be­schrei­bung eingefügt.

Ein Beispiel: Das Buch Selbst­be­wusst­sein von Julius Loewen­stein hat nur 61 Seiten, aber das 3D-Mockup sugge­riert ein Buch von mindes­tens 200 Seiten:

Irre­füh­rendes 3D-Mockup (Screen­shot) | Das Buch Selbst­be­wusst­sein von Julius Loewen­stein hat nur 61 Seiten (siehe roter Pfeil), aber das 3D-Mockup sugge­riert ein Buch von mindes­tens 200 Seiten.

Inter­es­san­ter­weise gibt es zu den entspre­chenden Büchern auffal­lend oft noch eine (und nur eine!) 5‑Sterne-Rezension mit Kunden­fotos, auf denen man die Dicke des Buches nicht erkennen kann:

Eine Rezension mit Kunden­fotos (Screen­shot) | Auf den Fotos, die der Rezensent hoch­ge­laden hat, ist nicht zu erkennen, dass es nur ein dünnes Heft von 61 Seiten ist.

#4 | Das Autoren­foto ist ein gekauftes Stockfoto

Hier hilft die umge­kehrte Bilder­suche von Google. Dazu einfach auf das kleine Kamera-Symbol rechts neben dem Suchfeld klicken und dann die URL des frag­wür­digen Autoren­fotos in das dafür vorge­se­hene Feld kopieren. Google zeigt dann alle Webseiten an, auf denen das gleiche Foto zu finden ist. Wenn dieses auf Stockfoto-Seiten wie shut­ter­stock, pixabay oder depo­sit­photos gefunden wird, ist es ein gekauftes Stockfoto, welches nicht den Autor, sondern ein Model zeigt. In dem Fall ist es eindeutig: Der Autor ist Fake!

Es folgen einige konkrete Beispiele (zum Üben):

Laut Autoren­be­schrei­bung soll Matthias Brandt »Spezia­list für effi­zi­entes Selbst­ma­nage­ment und Projekt­orga­ni­sa­tion« sein und haupt­be­ruf­lich Menschen coachen. Dass er in weniger als sechs Monaten (22. Juni bis 13. Dezember 2019) sieben Bücher veröf­fent­licht hat, die fast alle in völlig unpas­senden Kate­go­rien Best­seller sind, lässt bereits vermuten, dass es sich um einen Fake-Experten handelt, hinter dem ein Schrott­buch-Unter­nehmer steckt. Tatsäch­lich wurde das Autoren­foto bei depo­sit­photos gekauft (siehe hier).

Konrad Sewell, ein angeblich »promo­vierter Jurist«, der eine »Weiter­bil­dung im Bereich Psycho­logie und Verhal­tens­weisen« absol­viert haben soll, bringt es auf zehn Bücher in weniger als zehn Monaten (18. Februar bis 27. November 2019). Das Autoren­foto wurde bei shut­ter­stock gekauft (siehe hier).

Das Autoren­foto von Anthony Richards wurde nicht gekauft, sondern geklaut: Der Mann auf dem Foto heißt in Wirk­lich­keit Dr. Craig Considine und er ist Islam­wis­sen­schaftler an der Rise Univer­sity in Houston, Texas. Auf Amazon UK nutzt Considine das gleiche Foto in seinem eigenen Autoren­profil. Der Diebstahl war Irene Gronegger aufge­fallen. Auf ihrer Webseite berichtet die Jour­na­listin, welche Antwort sie von Dr. Craig Considine bekam, nachdem sie ihn wegen des geklauten Fotos ange­schrieben hatte.

Inter­es­san­ter­weise ist die Autoren­be­schrei­bungen von Anthony Richards mit derje­nigen von Chris­to­pher Lodge aufs Wort identisch (nur der Name wurde ausge­tauscht). Und wie Irene Gronegger in ihrem oben bereits erwähnten Artikel schreibt, ist im Impressum eines der Bücher von Sophie Baker der Anthony Richards – Verlag aus Düssel­dorf angegeben (der aller­dings weder Google noch der Deutschen Natio­nal­bi­blio­thek bekannt ist).

Hinter Anthony Richards, Sophie Baker und Chris­to­pher Lodge scheinen die gleichen Personen zu stecken. Im Impressum eines der Bücher von Chris­to­pher Lodge ist eine Firma angegeben: RPS Handel UG. Funfact: Die beiden Geschäfts­führer hatten 2017 einen Auftritt in der bekannten TV-Show Die Höhle der Löwen.

Einige Stock­fotos scheinen besonders beliebt zu sein:

Drei Pseud­onyme, aber das gleiche Model (Screen­shots von Amazon) | Gehen den Schrott­buch-Unter­neh­mern etwa die Stock­fotos für ihre Fake-Experten Pseud­onyme aus? Die Anzahl der Fake-Experten-Pseud­onyme dürfte in die Hunderte gehen.

Weitere Kandi­daten:

Noch mehr verrückte Beispiele gibt es in diesem Artikel.

#5 | Rezen­sionen nur zur Kindle-Ausgabe

Für die Schrott­buch-Unter­nehmer ist es sehr viel einfacher und günstiger, Rezen­sionen zu den Kindle-Ausgaben ihrer Bücher zu gene­rieren. In der Regel verkaufen sich die Taschen­buch-Ausgaben ihrer Ratge­ber­bü­chern aber besser.

Daher gilt: Wenn so gut wie alle 5‑Sterne-Rezen­sionen eines Buches den Zusatz »Format: Kindle Ausgabe« tragen, ist Vorsicht geboten. Bei vielen Schrott­bü­chern gibt es nur eine einzige 5‑Sterne-Rezension zur Taschen­buch-Ausgabe, nämlich die mit den Kunden­fotos (siehe #3).

#6 | Erst viele Rezen­sionen und dann gar keine mehr

Wenn ein Buch (oder sogar alle Bücher des entspre­chenden Experten) bald nach der Veröf­fent­li­chung über wenige Tage oder Wochen regel­mäßig positive Rezen­sionen erhalten hatte und die Serie von einem auf den anderen Tag beendet war, ist Vorsicht geboten.

Mein Tipp: Man braucht nicht alle Rezen­sionen händisch durch­zu­gehen. Einfach die URL der Verkaufs­seite des Buches in das dafür vorge­se­hene Feld bei Review­Meta kopieren und in der Auswer­tung zur entspre­chenden Stelle scrollen. Die blau­grauen Balken zeigen die Anzahl an Rezen­sionen an, die das Buch in dem entspre­chenden Zeitraum erhalten hat. Dazu ein unver­däch­tiges und ein verdäch­tiges Beispiel:

Wann sind die Rezen­sionen entstanden? (Screen­shots der Auswer­tungen von Review­Meta) | Oben: Die 39 Rezen­sionen dieses Buches (blaugraue Balken) sind gleich­mäßig über die gesamte Lebens­dauer des Buches entstanden. Unten: Fast alle der insgesamt 96 Rezen­sionen dieses Buches wurden in den ersten zwei Monaten generiert, dann passierte nichts mehr.

Bei diesem Indiz ist insofern Vorsicht geboten, als dass es durchaus die Möglich­keit gibt, auf legale und moralisch vertret­bare Art und Weise in begrenztem Umfang ehrliche Rezen­sionen zu gene­rieren. Zum Beispiel kann man eine soge­nannte Leserunde bei lovely­books veran­stalten. Der Schrott­buch-Unter­nehmer scheut diesen Weg jedoch, denn er bietet keine Möglich­keit, den Inhalt einer Rezension und die Anzahl der Sterne zu beein­flussen. Da seine Bücher Schrott sind, wäre die Gefahr eines Verrisses für ihn viel zu hoch.

#7 | Über­wie­gend frag­wür­dige Rezen­senten

Wenn ein hoher Prozent­satz der positiven Rezen­sionen von Rezen­senten stammt, die am laufenden Band (täglich oder sogar mehrmals täglich) mutmaß­liche Schrott­bü­cher mit ausschließ­lich fünf Sternen und Lobhu­delei bewerten (meist ohne auf den Inhalt des Buches einzu­gehen), ist höchste Vorsicht geboten.

Welche Produkte ein Rezensent zuletzt rezen­siert hat und/oder wie viele Rezen­sionen er insgesamt geschrieben hat, lässt sich leicht heraus­finden: Einfach auf das kleine Icon oberhalb der entspre­chenden Rezension klicken. Zahlen im mittleren drei­stel­ligen Bereich sind sehr verdächtig.

Ein Rezen­senten-Profil (Screen­shot) | Dieser Rezensent hat schon 1.074 Rezen­sionen verfasst. Wenn ein Rezensent viele Rezen­sionen schreibt und über­wie­gend mutmaß­liche Schrott­bü­cher (fast) immer mit fünf Sternen und Lobhu­delei bewertet hat, ist höchste Vorsicht geboten. Mit einiger Wahr­schein­lich­keit handelt es sich um das Profil eines Schrott­buch-Unter­neh­mers, der fleissig Rezi-Tausch betreibt, um Rezen­sionen für seine eigenen Bücher zu gene­rieren.

(Auf gekaufte Rezen­sionen gehe ich in einem separaten Artikel vom 15.05.2020 noch ausführ­li­cher ein: Die Zersörung der gekauften Rezen­sionen.)

Wie man mit Schrott­bü­chern umgehen sollte

Ganz einfach: Nicht kaufen!

Außerdem: Fehlkäufe retour­nieren und/oder die entspre­chenden Bücher ehrlich rezen­sieren.

Wer schweigt, unter­stütz den Schrott!

Wichtig: Beim Rezen­sieren unbedingt sachlich bleiben und auf die Einhal­tung der Richt­li­nien achten, damit die Rezension von Amazon nicht wieder gelöscht wird.

Ganz besonders effektiv sind übrigens Rezen­sionen mit Kunden­fotos, denn die Fotos werden bei Amazon gut sichtbar oberhalb der Rezen­sionen angezeigt. Ich rufe ausdrück­lich nicht dazu auf, irgend­welche Fotos hoch­zu­laden, nur um Fotos hoch­zu­laden, aber wenn an dem entspre­chenden Buch ganz offen­sicht­lich etwas faul ist, könnte man ein Foto zumindest in Erwägung ziehen. Die gleiche Taktik wird übrigens von einigen Schrott­buch-Unter­neh­mern einge­setzt, um Konkur­renten zu schaden. Mehr dazu später.

Mein Bezug zum Thema: Ich schreibe selbst erfolg­reich Ratge­ber­bü­cher, in die ich sehr viel Zeit und Mühe inves­tiere. Außerdem liebe ich es, gute Bücher zu lesen.

Dieser Beitrag darf gerne im Netz verbreitet werden. Je mehr Leser von den oben darge­legten wett­be­werbs­wid­rigen und die Leser täuschenden Praktiken der Schrott­buch-Unter­nehmer erfahren, umso besser.


Update (20.01.2020) – Rache­ak­tionen gegen meine Person und meine Bücher

Zwei Wochen nach der Erst­ver­öf­fent­li­chung dieses Artikels kam es am heutigen Morgen zu einigen Rache­ak­tionen gegen meine Person und meine Bücher:

  1. Ein gewisser Peter greift mich in einem belei­di­genden Kommentar persön­lich an (siehe Kommen­tar­be­reich unter dem Artikel).
  2. Ein Rezensent Leseratte veröf­fent­licht bei Amazon zwei negative (Rache-)Rezensionen mit frei erfun­denen Behaup­tungen und irre­füh­renden Fotos zu meinen Bücher (siehe Screen­shots).
  3. Dieser Blog-Artikel wird innerhalb weniger Minuten 230-mal negativ bewertet.

Die beiden Rezen­sionen von Leseratte:

(Rache-)Rezension zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion als Antwort auf diesen Artikel (Screen­shot) | Eine Anein­an­der­rei­hung frei erfun­dener Behaup­tungen, mit denen man mir schaden und/oder drohen möchte.

(Rache-)Rezension zu meinem Buch Erfolg durch selbst­be­stimmtes Lernen als Antwort auf diesen Artikel (Screen­shot) | Eine Anein­an­der­rei­hung frei erfun­dener Behaup­tungen, mit denen man mir schaden und/oder drohen möchte.

Update (22.01.2020) – Weitere Rache­ak­tionen

Dieser Artikel wurde erneut mehr als 300-mal negativ bewertet und es wurden zwei belei­di­gende Kommen­tare unter dem Artikel veröf­fent­licht (siehe unten). Außerdem wurden die beiden (Rache-)Rezensionen von Leseratte jeweils fünfmal mit nützlich bewertet, um sie auf Amazon sicht­barer zu machen.

Welche Schrott­buch-Unter­nehmer auch immer dahin­ter­ste­cken, mit ihren kindi­schen Aktionen bestä­tigen sie genau das im Artikel beschrie­bene rechts- und wett­be­werbs­wid­rige Verhalten und schaden sich und ihres­glei­chen dadurch nur noch mehr. (Update 14.03.2020: Es wird immer klarer, wer dahin­ter­steckt. Siehe neueste Updates weiter unten.)


Update (09.03.2020) – Löwen­stein wurde beim Klauen erwischt

Sehr dubios: In meiner Antwort auf einen Kommentar unter diesem Artikel hatte ich am 4. März eine Stel­len­an­zeige verlinkt, in der die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH einen Billig-Ghost­writer für Ratge­ber­bü­cher gesucht hatte.

(Die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH steckt hinter den Pseud­onymen Julius Löwen­stein, Matthias Brandt, Kristin Berger-Loewen­stein und Annika Durand.)

Kurze Zeit später musste ich zu meiner Verwun­de­rung fest­stellen, dass es auf der von mir verlinkten Seite nicht mehr um einen Nebenjob als Ghost­writer, sondern um eine Fest­an­stel­lung als Finanz­buch­halter ging. Hatte ich eine falsche Seite verlinkt?

Nein, denn mein Screen­shot, den ich vor der Verlin­kung gemacht hatte, zeigte eindeutig, dass ein Ghost­writer gesucht wurde. Außerdem: Wer sucht denn auf einem Jobportal für Studenten nach einem ausge­lernten Finanz­buch­halter?

Da mir die Sache seltsam vorkam, habe ich Teile des neuen Joban­ge­botes für eine Google-Suche verwendet. Und was habe ich gefunden? Das exakt wort­gleiche Joban­gebot, aber auf einem anderen Jobportal und nicht von der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH, sondern von einer anderen Firma.

Beweise (Screen­shots öffnen in neuem Tab):

Wie lässt sich das erklären? Jemand von der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH hatte anschei­nend meinen Artikel besucht und meine Verlin­kung entdeckt. Um zu vertu­schen, dass die Bücher von Billig-Ghost­wri­tern geschrieben werden und um mir obendrein eins auszu­wi­schen (Motto: »Schaut mal, wie der gehässige Doktor schon wieder seine Konkur­renten durch den Kakao zieht!«), hat derjenige das Joban­gebot aber nicht gelöscht, sondern mit einem anderen Text über­schrieben, den er zu diesem Zweck von einem x‑beliebigen Joban­gebot aus dem Internet geklaut hat.

Passend zu diesem vermeint­li­chen Sieg über mich – aber natürlich nicht zwingend damit in Zusam­men­hang stehend –, tauchte schon einen Tag später (7. März) diese Rezension zu meinem Buch Erfolg durch selbst­be­stimmtes Lernen bei Amazon auf:

Droh-Rezension zu meinem Buch (Screen­shot) | Welche Autoren soll ich denn bitte durch den Dreck gezogen haben? Fake-Experten-Pseud­onyme mit Stock­fotos und Fake-Rezen­sionen sind doch keine Autoren. Und wenn es so schlimm für euch ist, dass ich die Wahrheit über euch und euer Verhalten erzähle, warum verhaltet ihr euch dann nicht einfach anders? Link zur Rezension | Link zum Rezen­sen­ten­profil

Könnte die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH auch etwas mit der Rufmord­kam­pagne zu tun haben, die seit dem 20. Januar gegen mich und meine Bücher geführt wird? Ein Motiv wäre jeden­falls vorhanden.

In einem Kommentar vom 25. Februar hatte ich bereits einen leisen Verdacht dies­be­züg­lich ange­deutet (diesen Teil des Kommen­tars habe ich inzwi­schen wieder gelöscht). Daraufhin hat ein gewisser Dirk am 27. Februar in einem Kommentar das hier geschrieben:

»[…] glaubst du wirklich gerade diese großen Unter­nehmer und Firmen scheren sich um den Blog­ar­tikel oder deine Bücher?«

»Ich selbst bin in einigen Kindle Gruppen auf Facebook unterwegs und auch aktiv und ich sehe vermehrt die kleinen Publisher, oder von Coaching Gruppen gegen dich wettern […]. Leider haben schon etliche Leute aus den Gruppen nichts gutes über dich zu sagen und ich habe mitbe­kommen, dass sich viele gegen dich verschworen haben. […] viele machen sich einen Spaß daraus Dinge über dich zu erzählen.«

Also doch nicht die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH, sondern irgend­welche Leute aus irgend­wel­chen Gruppen bei Facebook? (Meiner Bitte, mir Screen­shots aus den Facebook-Gruppen zu schicken, ist Dirk leider nicht nach­ge­kommen.)

Fakt ist: In dem relativ kurzen Zeit­fenster zwischen meiner Verlin­kung des Joban­ge­botes und dem Zeitpunkt, als ich bemerkt hatte, dass dieses von der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH editiert worden war, war mein Artikel von einem Besucher mit einer IP-Adresse aus Hamburg innerhalb weniger Sekunden mehrfach negativ bewertet worden.

Diese mehrfache Nega­tiv­be­wer­tung aus Hamburg ist insofern inter­es­sant, als dass mehrfache Nega­tiv­be­wer­tungen (auch von Besuchern mit IP-Adressen aus Hamburg) in der Vergan­gen­heit immer wieder parallel zu den straf­baren Kommen­taren unter dem Artikel aufge­taucht waren. (Hierbei handelt es sich um ein sehr starkes Signal, fast schon um eine Signatur des Täters, denn in den Jahren davor war es auf meiner gesamten Webseite nicht ein einziges Mal zu negativen Mehr­fach­be­wer­tungen gekommen, obwohl Hundert­tau­sende Besucher theo­re­tisch die Möglich­keit dazu gehabt hätten.)

Aber wie passt das mit der Aussage von Dirk zusammen? Ganz einfach: Der Kommentar von Dirk – der zufäl­li­ger­weise auch von einer IP-Adresse aus Hamburg abgegeben wurde – dürfte ein Ablen­kungs­ma­növer des Täters gewesen sein. Dazu passt, dass Dirks Argu­men­ta­tion unglaub­würdig ist und auch der Zeitpunkt, zu dem er seinen Kommentar abgegeben hat: an einem Wochentag mitten in der Nacht.

Zurück zum Thema. Konkret passierte immer wieder Folgendes: Der Täter kam auf den Artikel (oft mitten in der Nacht), bewertete diesen bis zu 357-mal negativ (was großen Unmut vermuten lässt) und postete zeitnah einen Kommentar mit zum Teil rechts­wid­rigen Inhalten. Am gleichen Tag, an dem er das zum ersten Mal gemacht hatte (20. Januar 2020), tauchten auch die ersten beiden verleum­de­ri­schen Rezen­sionen von Leseratte bei Amazon auf (siehe die beiden Screen­shots weiter oben auf dieser Seite).

Einige der Kommen­tare, die seit dem 20. Januar unter diesem Artikel hinter­lassen wurden, sind so offen­sicht­lich strafbar, dass ich sie nicht einmal zu Beweis­zwe­cken öffent­lich stehen lassen konnte. Zum Beispiel wurde von einem Kommen­tator der Führer gegen Juden gehetzt. In einem anderen Kommentar gab sich der Kommen­tator als meine Mutter aus und behaup­tete, dass ich wütend auf meine Konkur­renten sei, weil ich in meiner Kindheit angeblich von meinem Onkel miss­braucht wurde. Ein Kommentar von jemandem, der sich als mein Onkel ausgab, folgte vier Tage später. (Ein Tritt­brett­fahrer kann ausge­schlossen werden, weil der Vorgän­ger­kom­mentar, auf den sich der besagte Kommentar bezog, zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr öffent­lich sichtbar war.)

Am 23. Februar hat ein gewisser Detlef Sieben­hoch eine weitere verleum­de­ri­sche Rezension zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion bei Amazon veröf­fent­licht. Genauer gesagt scheint die verleum­de­ri­sche Rezension von Leseratte durch die inhalt­lich ähnliche, aber besser durch­dachte, verleum­de­ri­sche Rezension von Detlef Sieben­hoch ausge­tauscht worden zu sein:

Rezension von Detlef Sieben­hoch zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion (Screen­shot) | Schmäh­kritik und unwahre Tatsa­chen­be­haup­tungen (Verleum­dungen). Link zur Rezension | Link zum Rezen­sen­ten­profil von Detlef Sieben­hoch.

Könnte die Rezension von Leseratte nicht zufällig genau in dem Moment durch Amazon gelöscht worden sein, als die Rezension von Detlef Sieben­hoch veröf­fent­licht wurde? Unmöglich, denn ich hatte Amazon kurz zuvor in einer E‑Mail darum gebeten, die Rezen­sionen von Leseratte zu löschen, aber Amazon hat sich geweigert, das zu tun.

Dass die Rezension von einem enttäuschten Leser stammt, ist auch mehr als unwahr­schein­lich, denn enttäuschte Leser haben keinen Grund, unwahre Tatsachen über ein Buch zu erfinden oder Fotos von einem Buch hoch­zu­laden, das sie selbst mutwillig beschä­digt haben. Nein, mit dieser Rezension will man mir schaden und/oder mir drohen.

Wer ist Detlef Sieben­hoch? Auf Amazon ist sein Profil auf anonym gestellt, d. h. man kann zwar sehen, dass er bisher (nur) sechs Rezen­sionen veröf­fent­licht hat, aber man sieht nicht, welche Produkte von ihm bewertet wurden. Mit einer Google-Suche habe ich Detlef Sieben­hoch jedoch bei der Amazon-Tochter Audible finden können, wo er das Hörbuch Rhetorik von Julius Löwen­stein, einem Pseudonym der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH, in den Himmel gelobt und in allen Kate­go­rien mit der Bestnote (5 Sterne) bewertet hat. Welch inter­es­santer Zufall!

Rezension von Detlef Sieben­hoch zum Hörbuch Rhetorik von Julius Löwen­stein (Screen­shot) | Link zum Rezen­sen­ten­profil von Detlef Sieben­hoch bei Audible

Was ist mit den anderen Rezen­senten, die mich bzw. meine Bücher bei Amazon verleumdet haben? Gibt es bei ihnen auch eine Verbin­dung zu Löwen­stein?

Wie schon erwähnt, liegt der Verdacht nahe, dass zwischen Leseratte und Detlef Sieben­hoch eine Absprache stattfand. Ein weiterer Rezensent, Amasohn Kunde, scheint ebenfalls dazu zu gehören. Amasohn Kunde hatte die meisten der zum Teil schon seit über einem Jahr exis­tie­renden negativen Bewer­tungen zu allen(!) meinen Büchern ausge­rechnet an dem Tag mit Schmäh­kritik und Belei­di­gungen kommen­tiert, als die Rezen­sionen von Leseratte von Dritten kommen­tiert wurden. Die Rezen­senten Leseratte, Detlef Sieben­hoch und Amasohn Kunde stecken sehr wahr­schein­lich unter einer Decke.

Wer ist Amasohn Kunde? Das Profil ist auf anonym gestellt, aber über Google konnte ich etwas über ihn finden: In seiner einzigen(!) Rezension auf Amazon verun­glimpft Amasohn Kunde ein Buch mit dem Titel Fett verbrennen am Bauch (incl. Foto, welches das Buch in einem Mülleimer zeigt). Und diese Rezension hat den exakt gleichen Titel, den auch die mitt­ler­weile verschwun­dene Rezension von Leseratte zu meinem Buch hatte: »Absolute Frechheit!«.

Rezension zum Buch Fett verbrennen am Bauch von Dennis Koch (Screen­shot) | Link zur Rezension | Link zum Rezen­sen­ten­profil von Amasohn Kunde bei Amazon

Jetzt wird es inter­es­sant: Bei Amazon gibt es noch ein Buch mit dem Titel Fett verbrennen am Bauch. Dieses wird unter dem Pseudonym Vital Experts verkauft. Laut Impressum steckt ein gewisser Stefan Mähleke dahinter. Inter­es­san­ter­weise ist Stefan Mähleke ein Geschäfts­partner von Noah Malik, der wiederum einer der beiden Geschäfts­führer der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH ist.

Räumt Mähleke unlieb­same Konkur­renten aus dem Weg, indem er ihnen negative Rezen­sionen verpasst oder verpassen lässt? Dafür spricht, dass genau an dem Tag, an dem die Rufmord­kam­pagne gegen mich begann unter anderem mit einer verleum­de­ri­schen Rezension zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion durch Leseratte – Mählekes Pseudonym Vincent Mattiesen ein Schrott­buch mit dem Titel Fokus & Konzen­tra­tion auf den Markt gebracht hat.

(Nur am Rande: Wie nicht anders zu erwarten, hatte Matt­hie­sens Buch Fokus & Konzen­tra­tion nur sechs Wochen nach der Veröf­fent­li­chung bereits 71 lobhu­delnde Rezen­sionen von den üblichen Rezen­senten erhalten.)


Update (13.04.2020) – Ein drittes Verleum­dungs­opfer

Durch Zufall bin ich bei Amazon auf eine neue Rezension von Leseratte gestoßen (siehe Screen­shot). Es ist eine Verleum­dung nach altbe­kanntem Muster. Der Titel der Rezension ist sogar exakt der gleiche wie bei der Rezension zu meinem Buch Erfolg durch selbst­be­stimmtes Lernen: »Achtung, Finger weg!«. Wieder wurden irre­füh­rende Screen­shots als Kunden­bilder hoch­ge­laden, um der Rezension mehr Sicht­bar­keit zu verleihen.

Das neue Opfer ist ein Ratgeber, der sich an angehende Führungs­kräfte richtet. Beim Autor handelt es sich um einen real exis­tie­renden Experten.

Leseratte verleumdet ein Buch für angehende Führungs­kräfte (Screen­shot) | Link zur Rezension | Link zum Rezen­sen­ten­profil von Leseratte bei Amazon

Wie passt das ins Bild? Ganz einfach: Zufäl­li­ger­weise haben die beiden Fake-Experten-Pseud­onyme Konrad Sewell und Vincent Matt­hiesen ebenfalls Ratgeber mit dem Titel Führungs­kraft im Programm. Damit ist auch das dritte Verleum­dungs­opfer des Rezen­senten-Trios (Leseratte, Detlef Sieben­hoch, Amasohn Kunde) ein direkter Konkur­rent von Stefan Mähleke.

(Mähleke steckt hinter den Pseud­onymen Konrad Sewell, Vincent Matt­hiesen, Victoria Lakefield, William Lakefield, Marie Sommer, Vital Experts und Theodor Roswell.)

Und wie schon gesagt, ist die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH nur einen Schritt weit entfernt: Stefan Mähleke führt zusammen mit Noah Malik die Malik & Mähleke GmbH und Noah Malik hat gemeinsam mit Jan Sergienko die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH. Beide GmbHs sitzen in Hamburg und waren zumindest zeitweise sogar unter der gleichen Adresse gemeldet.

Ein Schelm, wer zwischen all den Zufällen irgend­welche Zusam­men­hänge sieht und/oder sich Böses dabei denkt.

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101 Antworten auf Die Zerstö­rung der Fake-Ratgeber (auf Amazon)

  1. AvatarDirk Bitter sagt:

    Lieber Jan,
    da hast Du aber ein gewal­tiges Wespen­nest ange­sto­chen!
    Ich werde den Artikel in meinem Unter­richt bespre­chen und weiter­ver­breiten.
    Darüber­hinaus erhalten ihn meine Buch­händler, das sind kleine Geschäfte in den Innen­städten. Ich kaufe nirgends sonst Bücher. Die werden das sicher auslegen.
    Vielen Dank – AMAZON geht mir schon lange auf den Keks, siehe »Schnauze – Alexa«!
    Liebe Grüße
    Dirk

    • Lieber Dirk, vielen lieben Dank für Deine Unter­stüt­zung. In echten Buchläden kann man das Problem zumindest insofern umgehen, als dass man die Bücher vor dem Kauf in die Hand nehmen kann. Als Autor, der selbst auf Amazon veröf­fent­licht, muss ich Amazon aber auch ein Stück weit in Schutz nehmen: Vieles ist dort sehr gut gelöst! Das Problem mit den Fake-Experten muss aber dringend behoben werden. Da Amazon so sehr auf die lang­fris­tige Kunden­er­fah­rung setzt, sollte das auch in deren eigenem Interesse sein. Liebe Grüße auch an Deine Schüler, Jan

  2. AvatarMichael sagt:

    Grigori Kalinski ist ein Dampf­pau­derer.
    Hatte aus Interesse mal sein Webinar ange­schaut und anschlie­ßend eine »Coaching Session« durch­ge­macht, die nur darin bestand mich mithilfe von billigsten Marketing Tricks dazu zu bringen sein »Programm« für wohl­ge­merkt 5000 (!) Euro zu kaufen. Musste mir das Lachen echt verkneifen

    • Hallo Michael, Danke für deinen Kommentar. Ich hatte schon vermutet, dass die Preise des Coachings »saftig« sind, aber 5.000 € ist echt krass! Viele Grüße, Jan

    • Hallo Michael, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung und den Hinweis auf den Artikel von Edubily. Wie dieser sehr schön zeigt, zieht sich das Problem mit den Fake-Bewer­tungen durch das komplette Sortiment. Viele Grüße, Jan

  3. AvatarLarissa sagt:

    Hallo!
    Danke für deinen inter­es­santen Artikel. Übrigens unter­stützt du mit Links zu 30taus*nd in anderen Artikeln einen Art*r Neum*nn, der genau dieses Ghost­wri­ting anbietet.
    LG, Larissa

    • Hallo Larissa, vielen Dank für deine Unter­stüt­zung. Was du sagst, ist mir neu. Soweit ich infor­miert war, lässt Herr Neumann seine Ghost­writer Bücher für echte Personen schreiben, die sich Autor nennen wollen, aber keine Zeit haben, selbst zu schreiben. Inwieweit das (moralisch) verwerf­lich ist, müsste man separat disku­tieren. In diesem Artikel ging es mir um Fake-Experten, die mit allem drum und dran völlig frei erfunden sind. Im Übrigen habe ich an keiner Stelle Neumanns Ghost­wri­ting-Service unter­stützt, sondern bloß einzelne Fach­ar­tikel verlinkt, die Herr Neumann im Rahmen eines ganz anderen Projekts geschrieben hat. Ich werde mir die Sache trotzdem noch einmal genauer anschauen und danke Dir für den Hinweis. Liebe Grüße, Jan

  4. Hallo Jan,

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich war auch auf Gregori Kalinski aufmerksam geworden, weil ich lernen wollte Bücher zu schreiben.
    Genau aus den Gründen die Du beschrieben hast, habe ich das Thema nicht weiter verfolgt. Was soll ein Ghost­writer zu dem Preis schon für ein Wissen haben?
    Ich habe nun alleine mein Buch geschrieben. Es hat 1,5 Jahre gedauert. Ich habe 4‑stellige Inves­ti­tionen gehabt, bin aber unglaub­lich stolz auf das was ich produ­ziert habe. Die Rezen­sionen (bisher eine Rezension) kommen hoffent­lich nach und nach und das ist für mich voll­kommen in Ordnung.
    Der Verdienst pro Buch ist bescheiden weil das nicht mein primäres Ziel ist.
    Ich bin sehr dankbar für deinen Artikel, weil es andere solide arbei­tende Autoren tatsäch­lich in Verruf bringen können.
    Ich hoffe diesen Machen­schaften wird bald ein Ende gesetzt.

    Herzliche Grüße Hendrik

    • Lieber Hendrik, vielen lieben Dank für Deine Unter­stüt­zung und herz­li­chen Glück­wunsch zu Deinem ehrlichen Buch, auf das Du stolz sein kannst. Wenn Dein Buch wirklich gut ist, was ich annehme, dann werden die Rezen­sionen mit der Zeit schon kommen. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir und Deinem Buch alles Gute! Viele Grüße, Jan

  5. AvatarGerd sagt:

    Das war mir noch nicht bekannt, vielen Dank für den Artikel. Es ist ja wirklich unglaub­lich, dass die Gauner es heut­zu­tage überall versuchen, einen über den Tisch zu ziehen.
    Fake-Bücher, Fake-Shops, Fake-News, Deep-Fakes, Trolle, Hass, Spin-Doktoren, Filter­bub­bles„„ wenn wir dem nicht Herr werden, schafft sich das web selbst ab.

    • AvatarJan Höpker sagt:

      Lieber Gerd, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung. Gauner gibt es leider überall. Ich habe die Vermutung, dass sich viele dieser Leute, im Gegensatz zu echten Gaunern, nicht bewusst sind, dass das, was sie da tun, nicht in Ordnung ist. Der mora­li­sche Kompass scheint bei vielen dieser Leute einfach noch nicht voll entwi­ckelt zu sein. Ich habe von mindes­tens zwei Fällen gehört, in denen E‑Book-Unter­nehmer erst nach einer ganzen Weile gemerkt haben, dass es kein seriöses Geschäft ist, das sie da betreiben. Viele Grüße, Jan

  6. Hallo Jan,
    das ist wirklich eine krasse Sache, die mir vor dem Lesen so gar nicht bewusst war.
    Mir, als Autor von bislang zwei Ratgeber-Büchern, die zum Teil auch über Amazon vermarktet werden, brennt das natürlich im Herzen. Ich will Menschen mit meinen Inhalten wirklich helfen und ich erreiche (auch durch solche Anbieter) deutlich weniger, als ich könnte.
    Bei allen Vorteilen, die FBA und KDP einem auch bieten, eröffnen sich dadurch natürlich auch immer Potential für Betrug. Das Ausmaß war mir jedoch wahrlich nicht ansatz­weise bewusst.
    Viele Grüße
    Jahn

    • Hallo Jahn, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung. Ja, es sollte im Interesse von uns allen sein, dass sich die Bücher der ehrlichen Autoren, die viel Liebe, Energie und Wissen in ihre Bücher stecken, wieder häufiger verkaufen als der zusam­men­ko­pierte Mist der Billigg­host­writer. Genau dafür müssen wir uns einsetzen. Meiner Beob­ach­tung nach machen viele ehrliche Autoren aller­dings den Fehler, zu glauben, dass sich ihre Bücher von alleine verkaufen, nachdem sie den „Veröffentlichen“-Button gedrückt haben. Dass sich die Schrot­trat­geber gut verkaufen, liegt schon auch daran, dass die guten, echten Ratgeber nicht gut präsen­tiert und beworben werden. Marketing ist richtig und wichtig, nur darf man seinen mora­li­schen Kompass dabei eben nicht ausschalten. Viele Grüße, Jan

  7. AvatarBarbara sagt:

    Hallo Jan,

    von dem Problem habe ich noch überhaupt nichts gehört, danke für den Hinweis! Vor allem für alle wirk­li­chen Autoren, die sich extrem intensiv in ein Thema einar­beiten, muss das einen wahn­sin­nigen Verlust darstellen.
    Ich bin ohnehin sehr vorsichtig, was ich kaufe, und hätte ein solches Buch vermut­lich sofort retour­niert... Insofern scheint mir der Schaden für die Käufer zumindest begrenzbar, im Gegensatz zu dem derer, die sich für ihre Bücher wirklich Mühe geben.
    Würde es viel­leicht Sinn machen, hier mal eine Seite/einen Eintrag mit einer Auflis­tung aller vermut­li­chen Fake-Autoren und Schrott­bü­cher zu machen, damit man einen entspre­chenden Eintrag zumindest dann findet, wenn man sich die Mühe macht, nach dem Titel/dem Autor zu googlen?

    Viele Grüße und danke für Deine Mühe und dass Du Deine Erkennt­nisse mit uns teilst!
    Barbara

    • Hallo Barbara, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Unter­stüt­zung. Bei der von Dir vorge­schla­genen Liste mit allen Fake-Experten und Schrott­bü­chern steckt der Teufel leider im Detail. Um weiterhin gut schlafen zu können, müsste ich mir zu 100 Prozent sicher sein, dass kein Buch zu Unrecht auf die Liste gelangt. Und zwar nicht nur zum Zeitpunkt der Erstel­lung der Liste, sondern an jedem einzelnen Tag, an dem die Liste online ist. Theo­re­tisch könnten die Fake-Experten ja jederzeit ihre Profile und Bücher aktua­li­sieren. Kurz, Dein Grund­ge­danke ist schon gut, aber für mich ist das Projekt leider nicht umsetzbar. Viele Grüße, Jan

  8. AvatarBarbara sagt:

    Hallo Jan,

    nachdem ich gerade meinen Kommentar verfasst habe, habe ich auf die von Dir verlinkten Seiten geschaut (viel­leicht sollte ich das in Zukunft vorher machen) und mir ist aufge­fallen, dass auf dem Screen­shot des Kindle-Stores auf der von Dir verlinkten Seite von gesundfit​.de (https://​www​.gesundfit​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​d​a​s​-​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​e​-​g​e​s​c​h​a​e​f​t​-​m​i​t​-​f​a​k​e​-​r​a​t​g​e​b​e​r​n​-​b​e​i​-​a​m​a​z​o​n​-​4​1​7​0​/​?​f​b​c​l​i​d​=​I​w​A​R​2​a​K​s​L​G​l​T​L​K​H​c​g​Y​Z​H​P​j​y​S​A​j​e​G​9​k​f​G​t​O​7​R​a​k​K​g​e​5​G​-​X​2​C​p​c​6​a​b​p​5​z​L​d49bA) unter der Über­schrift »Kindle Store in fester Hand der Fake-Ratgeber« auch Dein Buch »Erfolg durch Fokus und Konzen­tra­tion« ist... Ich hoffe, dass dadurch nicht der Eindruck entsteht, das sei ebenfalls ein Fake-Ratgeber?

    Viele Grüße
    Barbara

    • Hallo Barbara, Ja, der anschei­nend etwas unglück­lich gewählte Screen­shot in dem von mir verlinkten Artikel zeigt unter anderem auch das Cover meines Buches »Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion«. Soweit ich das bei der geringen Auflösung erkennen kann, stammt kein einziges der 17 Bücher auf dem Screen­shot von einem Fake-Experten. Es scheinen einfach die »non-ficton« Best­seller auf Amazon zu sein. Was der Autor des Artikels mit dem Screen­shot zeigen will, verstehe ich nicht. Danke für den Hinweis und viele Grüße, Jan

  9. AvatarMiri D sagt:

    Hallo Jan,

    du kannst den Namen Kristin Berger-Löwen­stein noch hinzu­fügen. Habe es getestet. Oder mit anderen Worten: Ich bin drauf rein­ge­fallen ... Das Buch passt so gut in deine Analyse.

    Ich habe gerade eine schlechte (und veri­fi­zierte!) Bewertung hinter­lassen und das Buch zurück­ge­geben. Danke für den inter­es­santen Artikel.

    • Hallo Miri, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung und dass Du einen weiteren Kandi­daten iden­ti­fi­ziert hast. Ich hatte tatsäch­lich mal daran gedacht, hier eine Art „schwarze Liste“ mit allen Fake-Experten anzulegen, habe mich jedoch dagegen entschieden. Zum einen glaube ich, dass den Lesern sehr viel mehr geholfen ist, wenn sie lernen, die Fake-Experten und deren Schrott­bü­cher selbst zu iden­ti­fi­zieren. Mein Ziel mit diesem Artikel ist, möglichst viele Leser auf das Problem der Fake-Experten hinzu­weisen – gelöst werden kann das Problem aber nur von Amazon. Ein noch wich­ti­geres Gegen­ar­gu­ment habe ich schon in meiner Antwort auf den Kommentar von Barbara genannt: Da diese Leute sowohl ihre Profile als auch ihre Bücher jederzeit aktua­li­sieren können, müsste ich alle Beschul­digten regel­mäßig über­prüfen, um niemanden zu Unrecht zu beschul­digen. Viele Grüße, Jan

  10. AvatarMarit Alke sagt:

    Hallo Jan,

    Danke für die Recher­chen und den guten und wichtigen Artikel!
    In der Nische Geld-verdienen-im-Internet tummeln sich einfach zu viele unseriöse Geschäf­te­ma­cher... :(
    Wichtig finde ich noch den Hinweis, dass man Kindle-Ebooks bei Nicht­ge­fallen eine Woche nach Kauf zurück­geben kann. Das habe ich jeden­falls bereits ein paar Mal gemacht, wenn ich das Gefühl hatte, das Buch ist ein Wind­beutel oder es ist zuviel Eigen­wer­bung drin.

    Das weiß kaum jemand – ist aber immerhin etwas, das man als geprellter Leser machen kann.

    Herzliche Grüße
    Marit

  11. Das Bild hat den Unter­titel »Ratgeber-Sektion im Kindle Store« und zeigt ebendiese :-)

    Viele Grüße
    Johannes Haupt

    • Ich war etwas verwirrt, weil ich dachte, dass es eine Art Beweis­foto ist, das zu dem Text gehört, der links von dem Bild steht. Dort heißt es: »Die Top-Posi­tionen in der Ratgeber-Ecke des Kindle Store sind fest in der Hand von Fake-Konstrukten.« Da hatte ich erwartet, auf dem Bild zumindest einige Fake-Ratgeber zu sehen. Wie auch immer, Ihr Artikel ist sehr gut und wichtig. Danke für die gute Arbeit und viele Grüße, Jan

  12. Hallo Jan,
    danke für die ausführ­liche Analyse – das Problem war mir in diesem Umfang nicht bewusst.
    Ein wichtiger Artikel – hier sollte wirklich intensiv Aufklä­rung betrieben werden. Amazon-Käufer müssen wissen, was da auf dem Buchmarkt los ist! Duch die Fake-Flut werden seriöse Autoren immer mehr unter­gehen – und ich befürchte, dass wir erst am Anfang sind. Das Problem wird noch stark wachsen. Schaden nehmen alle – seriöse Autoren, hilfe­su­chende Leser, der Buchmarkt ingesamt. Aber jedes Problem bietet auch eine Chance – in diesem Fall viel­leicht für den statio­nären Buch­handel, sich durch seine Bera­tungs­kom­pe­tenz wieder zu stärken.
    Liebe Grüße
    Lena

    • Hallo Lena, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Unter­stüt­zung. Ich fürchte auch, dass da noch sehr viel mehr Schrott auf uns zukommen könnte. Bisher hatte ich das Problem auf Amazon noch nicht als Chance für den statio­nären Buch­handel erkannt, aber was Du sagst, macht Sinn. Liebe Grüße, Jan

  13. Danke für diesen ausführ­li­chen Artikel. Auch mir war es nicht klar, dass es so einen großen Fake Markt gibt. Ich bin schon des Öfteren bei AMAZON über seltsame KINDLE Books gestol­pert und habe sie in der Regel nie gekauft, weil ich kein Geld (und wenn es noch so billig ist) für »Bücher« mit weniger als 100 Seiten ausgeben will. In meinem Fach­ge­biet (Ernäh­rungs­wis­sen­schaften) gibt es auch ohne diese gefakten Bücher so viel Unsinn, dass ich IMMER die Autoren erst mal google. Dann erledigt sich vieles von selbst. Aber jetzt bin ich wohl noch vorsich­tiger....

    • Hallo Frau Dr. Franz. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zumindest bei Themen, über die man locker Hunderte Seiten schreiben könnte, machen Bücher mit weniger als 100 Seiten für mich auch überhaupt keinen Sinn. Da drängt sich doch sofort die Frage auf, warum der Autor so vieles wegge­lassen hat. Bei meiner Recherche musste auch ich fest­stellen, dass sich im Bereich Ernährung schon ganz besonders viel Schrott auf Amazon ange­sam­melt hat. Inter­es­san­ter­weise findet man dort weniger Einzel­ex­perten, sondern vermehrt Exper­ten­teams. Diese nennen sich zum Beispiel „Vital Experts“ oder „Superior Lifestyle Experts“ und laut Autoren­be­schrei­bung soll es sich um Grup­pie­rungen mehrerer Fachleute handeln, die zu Ernäh­rungs- und Gesund­heits­themen schreiben. Sehr dubios! Viele Grüße, Jan

      (Weitere frag­wür­dige Experten-Teams, die ich auf die Schnelle gefunden habe: Health Alpen Experts, Biohacking Academy, Health­care Institute, Heilkunde Akademie, S.A. Health Institute, Health Friends, Nature Health Factory, Korpus Experts, Psycho­logy Experts, Health­care Experts, Nerve Experts, Alternate Health.)

  14. AvatarPeter sagt:

    Jan Höpker, du bist echt ein trauriges Geschöpf. Reißt mit deinen Büchern gar nichts, wurden alle von Konkur­renten über­nommen, da diese augen­schein­lich zigfach besser sind als deine »Schrott­bü­cher«.
    Über Review­meta kommt auch Großteils Fake auf dein Buch raus.
    Versteckst dich hinter dem Rezen­sen­ten­namen »Kunde« und bewertest alle Bücher schlecht die besser laufen als deine 3 Absturz­bü­cher. Schon weit über 30 Jahre alt, aber nichts gerissen, Loser-Mindset eines chole­ri­schen Kindes. Macht sich mehr Arbeit andere Menschen schlecht zu machen, als selbst an sich zu arbeiten. Deine Familie muss stolz auf dich sein, armselig ;)
    Der Artikel ist so rechts­widrig, das schreit nach einer dicken Abmahnung, die du bald erhalten wirst.

    • Lieber Peter, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Daran, dass Review­Meta auch bei meinen Büchern frag­wür­dige Rezen­sionen erkennt, sieht man, dass Review­Meta – zumindest bei Büchern – einfach nicht gut funk­tio­niert … weil es über­emp­find­lich ist. Das ist bekannt und steht auch in dem Disc­laimer, der einem gezeigt wird, wenn man Review­Meta benutzt. Wenn es so einfach wäre, mit einer Software einen akkuraten Schnitt genau zwischen den echten und den unechten Rezen­sionen zu machen, dann würde Amazon diese Methode doch schon längst selbst anwenden. So einfach ist es halt nicht. Und nur zur Erklärung: Mein Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion war in den letzten drei Jahren zweimal für je drei Monate im Prime-Reading-Programm und wurde in dieser Zeit auf ganz natür­liche Weise häufiger herun­ter­ge­laden, gelesen und rezen­siert. Diese zeit­li­chen Anhäu­fungen von Rezen­sionen findet die Software frag­würdig, weil sie vom Prime-Reading-Programm nichts weiß. Viele Grüße, Jan

  15. AvatarMiriam sagt:

    Scho­ckie­rend wie sich ein Doktor sich so negativ und verleum­dend über Mitbe­werber auslassen kann. Da scheint einer sehr neidisch zu sein. Die Bücher von Jan Höpker sind auch nichts beson­deres, ich habe mal rein­ge­stö­bert und sie zum Glück nur ausge­liehen. In jedem Youtube Video findet man dieselben Infos, aber dafür nicht von solchen pein­li­chen Menschen. Dass er dafür noch sein Gesicht hinhält ist zu bewundern

    • Liebe Miriam, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Wenn Du mich schon der Verleum­dung bezich­tigst, dann solltest Du viel­leicht etwas konkreter werden und spezi­fi­zieren, an welcher Stelle im Artikel ich welche Person verleumdet haben soll. Wenn Du das nämlich nicht tust (und/oder kannst), dann bist Du hier diejenige, die mich verleumdet. Also: Wer wird von mir verleumdet? An welcher Stelle im Artikel passiert das? Ich bin gespannt auf Deine Antwort. Viele Grüße, Jan

  16. AvatarThomas W. sagt:

    So verzwei­felt der Artikel auch klingen mag, dass Herr Höpker sich anschei­nend in einem großen Markt nicht durch­setzen kann und seinen Frust an der Konkur­renz mit haltlosen Anschul­di­gungen Luft macht, so schein­heilig ist er zugleich. Guckt man sich die 3 Gratis Ebooks an, die man beim Eintragen der Mail erhalten soll, sind diese als dicke Hardcover Bücher mit Anschein von mehreren hundert Seiten darge­stellt. Es handelt sich aber um Ebooks mit wenigen Seiten und Inhalt, aber er selbst wirft seinen Mitbe­wer­bern vor, sie täuschen angeblich absicht­lich mit einem 3D Mockup, wobei ein 3D Bild noch lange nicht das finale Produkt darstellen muss.
    Von den eigenen Fake Rezen­sionen auf seinem Buch »Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion« ganz zu schweigen...

    • Lieber Thomas, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Was die 3D-Mockups angeht: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wer nach gedruckten Büchern auf Amazon sucht, erwartet eine bestimmte Mindest­an­zahl an Seiten – einfach weil die aller­meisten gedruckten Bücher deutlich über 100 Seiten haben. Wer sich hingegen für einen kosten­losen E‑Mail-News­letter einträgt, erwartet nicht, dass er als Will­kom­mens­ge­schenk drei dicke gedruckte Bücher kostenlos zuge­schickt bekommt. Der sprin­gende Punkt ist: Bei kosten­losen digitalen Freebies sind 3D-Mockups gängige Praxis – bei gedruckten Büchern, die verkauft werden, ist es hingegen keine gängige Praxis. Außerdem: Wenn du meinen Artikel gelesen und verstanden hättest, dann wüsstest Du, dass ich 3D-Mockups nicht per se verteufel – ich habe sie lediglich als eines von insgesamt sieben typischen Merkmalen (Indizien) der Schrott­bü­cher von Fake-Experten ins Spiel gebracht. Wie du siehst: Der einzige, der sich hier mit haltlosen Anschul­di­gungen Luft zu machen versucht, bist Du! Lass uns doch mal über Dich reden: Warum sind die Praktiken, die ich in meinem Artikel ange­pran­gert habe, für Dich akzep­tabel? Bist du wirklich der Meinung, dass diese Praktiken Menschen dabei helfen, eine gute Kauf­ent­schei­dung zu treffen? Ich bin gespannt auf Deine Antwort. Wer bist Du überhaupt? Welche Bücher sind von Dir? Gib Dich doch mal zu erkennen! Viele Grüße, Jan

      P.S.: Die Rezen­sionen zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion sind nicht Fake. Siehe dazu meine Antwort auf den Kommentar von Peter etwas weiter unten.

  17. AvatarTom sagt:

    Ich muss schmun­zeln, ich lese gerade den Artikel zu Ende und sehe wie er am Ende von Rache­ak­tionen berichtet. Dass er nicht auf die Idee kommt, dass es echte Leser sein könnten die hier Kommen­tare verfassen und auch andere als nur positive von ihm gekaufte Rezen­sionen und gekaufte Nützlich Klicks bei Amazon erscheinen

    • Lieber Tom, wenn Du behaup­test, dass ich Rezen­sionen und nützlich Klicks gekauft habe, solltest Du das beweisen können, sonst handelt es sich um eine Verleum­dung und damit eine Straftat. Fakt ist: Alle positiven Rezen­sionen zu allen meinen Büchern sind echt :)

  18. AvatarMarianna sagt:

    Schwacher Artikel der mit wilden Theorien ohne jegliche Beweise versucht seine Konkur­renz schlecht zu machen. Jan Höpker wurde wohl auf dem Spiel­platz die Sandburg zu oft einge­treten und jetzt lässt er es an Mitbe­wer­bern aus, weil seine eigenen Schrott­bü­cher nicht laufen. Da sind auch so viele Recht­schreib­fehler drin und sinnlose Formu­lie­rungen, es ist unglaub­lich wie sogar ein Doktor so etwas hinbe­kommt. Der Doktor muss ziemlich leicht zu holen gewesen sein.
    Rechtlich gesehen kann man ihn mehrfach verklagen, ich bin gespannt wann er seine Seite schließen und Scha­dens­er­satz blechen muss.
    Neues Buch: »Vom Doktor in die Privat­in­sol­venz – Wie ich es geschafft habe mir zahllose Feinde zu machen und meine Existenz mit Straf­taten zu ruinieren. Die Schritt für Schritt Anleitung + Aufbau speku­la­tiver Theorien für angehende Hater und Voll­ver­sager«

    • Liebe Marianna, vielen Dank für Deinen Kommentar. Etwaige Recht­schreib­fehler und schiefe Formu­lie­rungen in meinen eigenen Büchern tun hier doch überhaupt nichts zur Sache. Und dass ich meine Konkur­renten schlecht­ma­chen würde, ist glatt gelogen. Einige meiner direkten »Konkur­renten« stehen sogar auf meiner Top100-Bücher­liste, die ich den rund 30.000 monat­li­chen Lesern dieser Webseite ans Herz lege. Im Gegensatz zu den von mir kriti­sierten Fake-Experten geht es mir nämlich nicht darum, mich auf Kosten Anderer zu berei­chern, sondern möglichst viel Mehrwert zu liefern. Viele Grüße, Jan

  19. AvatarAchim sagt:

    Lieber Jan,

    es ist belus­ti­gend, aber auch erschre­ckend wie die beim Betrügen ertappten Heraus­geber von Fake Ratgebern, versuchen, sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, an Dir zu rächen. Offen­sicht­lich ist man stolz auf den eigenen Murks und den Betrug am Leser. Doch diese Klein­kri­mi­nellen können nur deshalb Ihren Schund verbreiten, weil Amazon sie gewähren lässt! Schließ­lich verdient Amazon an schlechten Büchern genauso, wie an guten.

    Viele Grüße
    Achim

    • Lieber Achim, vielen Dank für Deinen Kommentar. Über Amazon möchte ich an dieser Stelle keine Mutma­ßungen anstellen, weil ich glaube, dass sich hinter den Kulissen sehr viel mehr abspielt als wir Außen­ste­hende uns vorstellen können. Viele Grüße, Jan

  20. AvatarSoner sagt:

    Hallo,
    ich wurde kürzlich von einem Verlag kontak­tiert, um ein Buch für sie zu schreiben. Ich war ein wenig verstutzt darüber, wie wenig mein Fach­wissen überprüft wurde.
    Also wollte ich mal einen der anderen Autoren anschreiben... Aller­dings war keiner von denen in den üblichen Netz­werken zu finden. Also habe ich nach den Autoren­bil­dern gesucht, mit dem Ergebnis, dass das alles Stock­fotos waren.
    Ich habe meinen Kontakt darauf ange­spro­chen und der hat das damit begründet, dass viele Autoren lieber unter einem Pseudonym veröf­fent­li­chen.
    Daraufhin bin ich bei der Recherche auf diesen Blog-Post gestoßen und fühle mich in meiner Entschei­dung, den Kontakt sofort abzu­bre­chen, bestätigt.
    Danke!!!

  21. AvatarDr. Susanne A. sagt:

    ACHTUNG!!: Bei meinen tief­grün­digen Recher­chen bin ich auf die ersche­ckende Erkenntnis gestoßen, dass Jan Höpker IN WIRKLICHKEIT KEINEN DOKTORTITEL BESITZT! Er versucht anschei­nend durch betrü­ge­ri­sche falsche Titel seine Leser aktiv zu täuschen und Ihnen mit Binsen­weis­heiten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich bin zutiefst erschüt­tert, wie dieser Mann noch weiter als Autor agieren darf. Ich werde Jan Höpker straf­recht­lich zur Rechen­schaft ziehen.
    Das lasse ich mir ehrlicher Leser der sich massiv hinters Licht geführt fühlt, nicht länger gefallen!

    • Liebe Frau Dr. A., vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie recher­chiert man denn, ob jemand keinen Doktor­titel hat? Gibt es ein Verzeichnis mit allen Personen, die keinen Titel haben? Da Sie auch einen Doktor­titel führen, wundert mich, dass Sie nicht auf die Idee gekommen sind, in der Datenbank der Deutschen Natio­nal­bi­blio­thek nach­zu­schauen. Ich habe das mal für Sie gemacht. Hier ist meine Doktor­ar­beit (Disser­ta­tion): https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D1042383111. Und wo finde ich Ihre Disser­ta­tion?

      Liebe Grüße, Jan

      P.S.: Wo wir gerade beim Thema sind: Inter­es­san­ter­weise scheinen die aller­meisten mutmaß­li­chen Schrott­bü­cher der Fake-Experten nicht bei der Natio­nal­bi­blio­thek geführt zu sein. Autoren aus Deutsch­land müssen dort aber soge­nannte Pflicht­ex­em­plare ihrer Bücher abliefern, sonst droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

  22. AvatarBrigitte Nissen sagt:

    Ich habe schon viele Blog­ar­tikel zu Themen wie Konzen­tra­tion und Fokus gelesen, aber der Hass von Jan Höpker auf seine Mitmen­schen ist wirklich unglaub­lich traurig. Er scheint ein hass­erfüllter Mensch zu sein. Die Wortwahl in diesem Artikel und die Darstel­lung von Behaup­tungen als Fakt sind ür einen angeblich seriösen Autor wirklich unter aller Sau

    • Liebe Brigitte, von welcher Wortwahl und von welchen Behaup­tungen sprichst Du? Würde ich meine Mitmen­schen hassen, würde ich meine Leser auch mit Ghost­wri­tern, Fake-Pseud­onymen und gekauften Rezen­sionen melken ... aus finan­zi­eller Sicht wäre das bestimmt lukra­tiver. Denk mal darüber nach. Viele Grüße, Jan

  23. AvatarWer im Glashaus sitzt ... sagt:

    ... sollte nicht mit Steinen werfen. Höpker, selbst ein erbärm­li­cher Schrott­buch Autor, kann sich im Markt nicht durch­setzen und heult jetzt seine 10-Mann-Community voll, die im Grunde auch nur aus Total­ver­sa­gern wie ihm selber besteht. Konntest Du Deine Mobbing-Erfah­rungen aus der Schule immer noch nicht richtig verar­beiten? Armer Wicht. Sieh zu, dass Du Dich auf die Abmahnung gut vorbe­rei­test.

  24. AvatarSaugnapf sagt:

    Jan Höpker mani­pu­liert Kommen­tare auf seiner Website. Als ich vor 2 Wochen mal hier rein­ge­schaut habe, waren die neusten ganz oben. Nun da hier auch negative Kommen­tare kamen wie ich sehe, versucht er sie möglichst weit unten zu verste­cken. Wirklich schlimm wie er seine Nega­ti­vität in die Welt hinaus lässt.

  25. Avatarpatty325 sagt:

    Ich höre schon von so vielen, dass Sie Jan Höpker abmahnen wollen bzw. werden. Wie ich das gesehen habe, sind die meisten der Personen in dem Artikel gar nicht erwähnt. Er hat sich anschei­nend schon im gesamten Business unbeliebt und Feinde gemacht.
    Wenn er wüsste wie negativ er bei allen Menschen außerhalb dieses Artikels dasteht, auch bei Kunden und in allen möglichen Facebook Gruppen

    • Ich warte immer noch ... Abmahnen wollen und abmahnen können sind halt zwei Paar Schuhe! Nur weil Dir die Wahrheit nicht gefällt, heißt nicht, dass Du den Über­bringer der Wahrheit abmahnen kannst. Lieber mal an die eigene Nase fassen!

  26. AvatarLauchkiller69 sagt:

    Hab den Artikel zuge­schickt bekommen und es ist lustig zu sehen wie uner­folg­reiche Menschen wie Herr Doktor mehr Arbeit in sowas steckt als in seinen eigenen Erfolg. Kennt er nicht die Regeln woran man Versager erkennt 1. Nur negativ reden, 2. Andere runter­ziehen anstatt sie aufzu­bauen, 3. Ener­gie­sauger etc.
    Und dann selber Bücher über Erfolg, Konzen­tra­tion und Fokus haben xDD Macht mit so einem Blog­ar­tikel genau das Gegenteil.
    Ich kenne keins seiner Bücher oder die der erwähnten im Artikel vom Inhalt her, aber er muss schon einen harten Groll gegen Unter­nehmer hegen die seine Existenz kaufen könnten :D Ich selbst betreibe Dropship­ping und da gibt es genug solcher Knechts die andere schlecht bewerten und dann noch ihre Leute drauf­hetzen.

    Es ist mir auch völlig egal, was mit den andere Büchern und Autoren ist, ich kann nur solche Lappen nicht ab die nur negative Vibes versprühen

    Lauchkiller69 ende und out

  27. AvatarNiko sagt:

    Die Sache Internet und Moral in einem Zusam­men­hang zu bringen vermag womöglich nur ein »echter« Doktor. In der Tat mag es mora­li­sche Bedenken geben das sich Fakes im Web eine goldene Nase verdienen aber in der realen Welt tun das auch »echte« Doktoren.

    Ich denke wir brauchen weder Fakes noch schlaue Doktoren. Die Welt ist über unend­liche Zeit ohne diese Zeit­geister ausge­kommen. Erst als sich Fakes und Doktoren aufspielen geht es mit der Welt so richtig den Bach runter.

  28. Avatarasdfsd sagt:

    Größter Versager auf dem Planeten, der seiner Konkur­renz dauernd 1 Sterne Rezen­sionen verpasst um sein Versagen zu kompen­sieren, weil seine Bücher auf Amazon in Grund und Boden versinken. Richtiger Loser

    • Wer verpasst seinen Konkur­renten dauernd 1‑Sterne-Rezen­sionen? Wenn Du solche Dinge behaup­test, solltest Du das beweisen können, sonst ist es eine Verleum­dung.

  29. AvatarRichard sagt:

    Hallo Jan,

    danke für Deinen beherzten Beitrag. Das fällt mir als Profi Hörbuch­spre­cher, Produzent und Verlag ebenso auf. Deswegen lasse ich mir immer bevor ich mich auf eine Produk­tion einlasse, vorher das ganze Buch senden. Und habe so auch einige poten­ti­elle Projekte abgesagt, die einfach nur grotte waren. Kollegen, die sowas annehmen oder sagen wir lieber Amateur-Sprecher (ich rede hier jetzt speziell über ACX) haben auch keinen Ruf zu verlieren.

    Alle ernst­haften Sprecher würden diese Bücher genauso ablehnen. Ich weise dann die Autoren auch die Unzu­läng­lich­keiten hin und warum ich es nicht mache.

    Meistens sind diese Bücher tierisch aufge­blasen mit Infos, die mit dem Thema an sich nichts zu tun haben oder es werden Füllsel und Sprüche einge­setzt, um das Buch künsti­lich in die Länge zu ziehen. Wieder­ho­lungen sind auch sehr beliebt ;-)

    Übrigens diese Fake-Autoren tummeln sich auch im Belle­tristik-Bereich. Jeden Monat ein Buch vom selben Autor. Unab­hängig von der Grammatik und Ortho­grafie, klingen die Bücher wie mit einem besseren Goog­le­trans­lator übersetzt. Ganz schlimm zu lesen, jeder Satz holpert. Da hab ich in der Grund­schule bessere und span­nen­dere Aufsätze geschrieben, owbohl das Schreiben nie mein Ding war. Und nätürlich über 100 5 Sterne Rezen­sionen, die das Buch über den grünen Klee loben und wie spannend es sei und bla bla bla.

    Wie auch immer, Hörbücher sind meine Passion und deswegen verschwende ich meine Energie nicht an minder­wer­tige Skripte.

    Wenn du magst können wir uns gerne über eine evt. Hörbuch­pro­duk­tion Deiner Bücher unter­halten unnter Umständen auch auf Royalty Share Basis, wenn die Eckdaten passen. Melde dich einfach bei mir. Bis denne und danke noch mal für Deinen mutigen Beitrag.

    Gruss Richard

    • Hallo Richard,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und dass Du deine Erfah­rungen als Hörbuch-Sprecher einbringst. Wenn diese Bücher nur schlecht wären, ginge das für mich sogar in Ordnung. Jeder sollte das Recht haben, Bücher zu schreiben. Was mich an diesem Geschäfts­mo­dell so sehr stört, sind die Fake-Rezen­sionen und erfun­denen Lebens­läufe, denn nur dadurch haben diese Werke überhaupt eine Chance. Würden sich diese „Unter­nehmer“ an alle gesetz­li­chen (und mora­li­schen) Regeln halten, würden sie recht bald von enttäuschten Lesern abge­straft werden und ihre Bücher würden in der Versen­kung verschwinden, ehe sie größeren Schaden anrichten können. Aktuell wird aber das Vertrauen miss­braucht und zerstört, das ehrliche Autoren, Verlage und Leser in der Vergan­gen­heit aufgebaut haben. Diese „Unter­nehmer“ stellen den persön­li­chen Gewinn über alles und nehmen billigend in Kauf, dass allen anderen Betei­ligten großer Schaden zugefügt wird.

      Viele Grüße,
      Jan

      P.S.: Danke für das Angebot. Ich werde darüber nach­denken :)

  30. AvatarDirk sagt:

    Lieber Jan, ich lese nun schon seit einigen Monaten deinen Blog und finde deine Artikel wirklich hilfreich. Bei dem hier gucke ich öfter mal in die Kommen­tare, denn hier wird sich rege und seit den letzten Kommen­tare blöd­sinnig ausge­tauscht.
    Worauf ich dich aber hinweisen wollte ist, dass du mit deinem Kommentar auf Richards Nachricht ja selbst diese Autoren verleum­dest, denn glaubst du wirklich gerade diese großen Unter­nehmer und Firmen scheren sich um den Blog­ar­tikel oder deine Bücher? Du stellst es als Fakt dar, dass die erwähnten Autoren von deinem Artikel dahin­ter­ste­cken.
    Ich selbst bin in einigen Kindle Gruppen auf Facebook unterwegs und auch aktiv und ich sehe vermehrt die kleinen Publisher, oder von Coaching Gruppen gegen dich wettern, denn die betrifft der Artikel am meisten, da du die Coaches und Programme bean­stan­dest. Leider haben schon etliche Leute aus den Gruppen nichts gutes über dich zu sagen und ich habe mitbe­kommen, dass sich viele gegen dich verschworen haben.
    Von diesen Leuten wurde wie ich es sehe keiner in dem Artikel erwähnt, aber viele machen sich einen Spaß daraus Dinge über dich zu erzählen.

    Halt die Ohren steif!
    Liebe Grüße
    Dirk

  31. AvatarTim sagt:

    Super Beitrag, danke! Ich bin auf Amazon zufällig auf eines dieser Bücher gestoßen und habe mich sofort über die unzäh­ligen künstlich klin­genden Kommen­tare gewundert. Bei der Google-Suche nach dem ominösen „Julius Löwen­stein« bin ich dann auf den Beitrag gestoßen.
    Ganz ehrlich, das ganze Thema sowie die Kommen­tare zum Beitrag hier lassen mich ein wenig die Hoffnung in die Mensch­heit verlieren. Wie egois­tisch und gehässig muss man sein, um nicht nur sein täglich Brot damit zu verdienen, seine Mitmen­schen mit dieser Masche abzu­zo­cken, sondern dann auch noch hier in den Kommen­taren so dreist zu lügen, zu belei­digen, und allgemein einfach nur Hass zu verbreiten? Sehr verstö­rend – ich hoffe dass diese Leute die psychi­sche Hilfe erhalten, die sie benötigen...

    • Hallo Tim,
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Wie man diesem Joban­gebot entnehmen kann, werden die Bücher von Löwen­stein offenbar für ein paar Hundert Euro von Laien geschrieben. Die vielen künstlich klin­genden Rezen­sionen wundern mich auch.

      Zu den häss­li­chen Kommen­taren: Was da oben noch zu sehen ist, sind nur die harm­lo­seren Kommen­tare; die richtig heftigen Dinger konnte ich nicht öffent­lich stehen lassen, da diese nicht nur meine Persön­lich­keits­rechte, sondern auch die Rechte Dritter verletzt haben. Ich sehe das aber eini­ger­maßen entspannt: Über die IP-Adressen und die Daten der Rezen­senten bei Amazon wird man die Verant­wort­li­chen schon zur Rechen­schaft ziehen. Die Justiz ermittelt bereits. Wenn Rezen­sionen mit Straf­taten in Verbin­dung stehen, dann geben auch Platt­formen wie Amazon die Iden­ti­täten der Rezen­senten heraus. Und wenn erst einmal bewiesen ist, dass der Täter Verleum­dungen und negative Fake-Rezen­sionen gegen Konkur­renten und Kritiker einsetzt, wird man auch bei den dubiosen positiven Rezen­sionen zu dessen eigenen Büchern genau hinschauen …

      Viele Grüße,
      Jan

  32. AvatarMonika aus Albstadt sagt:

    Wirklich beschä­mend. Was diese Doktoren und Unter­nehmer hier veran­stalten, treibt mich zur Weißglut. In Zeiten des Corona Virus sollten wir zusam­men­halten und nicht gegen­ein­ander hetzen! Haben Sie denn keine Moral? Ich richte mich auch an Sie HErr Doktor. Wo bleibt Ihre Anstand? Lasst uns in Frieden leben statt Hass und Lügen zu verbreiten. Was Sie hier tun ist ekelhaft. Helfen Sie lieber den Menschen. Grüße Monika aus Albstadt

  33. AvatarVolker Spiewak sagt:

    Ich verstehe es auch echt nicht, warum solchen Leuten wie Grigori Kalinski nicht endlich mal das Handwerk gelegt wird !? Es ist doch offen­sicht­lich, dass wenn jemand irgend­welche Coachings für 5.000 €, mit dem Verspre­chen schnell reich werden zu können verkauft, da ganz sicher etwas nicht stimmen kann.

  34. AvatarLukas sagt:

    Lieber Jan, vielen Dank für deine ausführ­liche Recherche und die vielen Belege zu den ganz offen­sicht­lich betrü­ge­ri­schen Machen­schaften der vermeint­li­chen „Autoren“. Als Buch­lieb­haber und seit Jahren aktiver Amazon-Rezensent (mitt­ler­weile sogar in den Top 5.000 in Deutsch­land), gehen mir diese ganzen Autoren ziemlich auf die Nerven. Ich bin selbst schon auf einen derar­tigen „Experten“ herein­ge­fallen und konnte in meiner anschlie­ßenden Rezension andere Käufer warnen. Genug­tuung war es, das Buch zurück­zu­schi­cken, leider keinen Cent wert gewesen. Trotzdem erschwert es die Suche nach neuen Büchern extrem wenn zunächst die Glaub­wür­dig­keit des Autors geprüft werden muss. Aber schön zu sehen, dass es nicht nur mir so geht!

    • Lieber Lukas,
      Danke, dass Du irrtüm­lich gekaufte Schrott­bü­cher rezen­sierst und zurück­schickst. Alle betro­genen Leser sollten das tun.
      Viele Grüße, Jan

  35. AvatarLudger Rinsche sagt:

    Neben Schrott­bü­chern scheint es auch Schrott-Über­set­zungen zu geben.
    Million­aire Next Door ist da ein Kandidat.

    Dahinter stehen ja echte Bücher, aber die Über­set­zung... Da ist jedes der Schrott­bü­cher ein Meis­ter­werk gegen.

    • Ja, die Über­set­zung von Million­aire Next Door scheint tatsäch­lich ziemlich schlecht zu sein. Dass die im Artikel genannten Schrott­bü­cher dagegen Meis­ter­werke sind, stimmt aus meiner Sicht aber nicht. Die aller­meisten Schrott­bü­cher, die ich mir ange­schaut hatte, waren gerade so gut, wie es nötig ist, damit die Mehrheit der betro­genen Leser nicht sofort auf die Barikaden geht. Die denken sich so etwas wie: ‘Das Buch ist furchtbar. Der Autor hat kein Talent und auch keine Ahnung vom Thema, über das er schreibt ... aber er hat sich bestimmt Mühe gegeben, und viel­leicht liegt es ja auch an mir, denn den vielen positiven Rezen­sionen nach zu urteilen, gibt es anschei­nend Menschen, die so etwas gut finden. Eigent­lich sollte man sich wehren, aber diesmal bin ich zu faul und habe außerdem besseres zu tun.’ Diese Reaktion ihrer Leser scheint das einzige Quali­täts­kri­te­rium zu sein, das die Schrott­buch-Unter­nehmer haben. Vermut­lich sind sie sich dessen nicht einmal bewusst.

  36. AvatarDarius A. sagt:

    Kämpfe weiter Jan! Cool, dass du dich, trotz (so muss man es wahr­schein­lich nennen) Rufmord­kam­pagne nicht unter­kriegen lässt!

    Gutes Beispiel für sachliche Antworten auf verleum­dende Kommen­tare, respekt.

    Beste Grüße
    Darius

  37. AvatarKaren sagt:

    Lieber Jan, danke für deinen ausführ­li­chen Artikel. Ich bin sprachlos, denn ich erahnte nicht die Skru­pel­lo­sig­keit dieser Gewinnler. Da schwindet die Hoffnung auf eine werte­ori­en­tierte und gemein­schaft­lich denkende Gesell­schaft. Respekt für deine Arbeit!

  38. AvatarDirk sagt:

    Hi Jan,
    Danke für den aufschluss­rei­chen Artikel, die umfas­sende Recherche und auch für Deinen persön­li­chen Einsatz, der ja offenbar auch umfasst persön­lich ange­griffen zu werden, wenn Du diese Machen­schaften aufdeckst. Die hinter diesen Fake-Ratgeber stehenden Personen haben schlicht kein Verant­wor­tungs­be­wusst­sein oder Ehrgefühl – der Zweck des Geldschef­felns heiligt die Mittel.
    Nochmals Danke für den Einsatz & Viele Grüße

  39. AvatarHelmut sagt:

    Hallo, Jan, vielen Dank für Ihre Aufklä­rung. Falsche Rezen­sionen bei Amazon habe ich schon selbst bemerkt, aber dass nun eine derartige Verleum­dungs­kam­pagne gegen Sie geführt wird, hätte ich nicht für möglich gehalten. Sehr schmerz­hafte Dolch­stöße, das geht schon in Richtung schwarze Magie!
    Zum Glück gibt es eine allum­fas­sende Gerech­tig­keit im Kosmos: Das Gesetz von Ursache und Wirkung, auch bekannt unter dem Namen KARMA. Alles wird auf die Urheber dieser Verleum­dungen zurück­fallen. Sie schaufeln sich ihre eigene Grube, in die sie dann selbst hinein­fallen werden. Nach meiner Erfahrung nicht erst in der nächsten Inkar­na­tion, sondern bereits in dieser. INSTANT-KARMA! Wir leben in einer Zeit der Reinigung. Der Saustall wird bald ausge­mistet werden (auch in der Politik). Tschau und viel Kraft!
    Helmut

  40. AvatarRené sagt:

    Hallo Jan,
    ich bin aus Zufall auf das Stichwort »KDP Business« aufmerksam geworden und natürlich prompt in dem Webinar von G.Kalinski gelandet. Na gut, dachte ich mir, viel­leicht kann dieser selbst­er­nannte »Guru« mal was neues erzählen. Die Neugier eben. Also tue ich mir das mal an.

    Das Webinar ist schon fast gesund­heits­schäd­lich, weil ich kaum Luft bekommen habe vor Lachen: Das geht alleine schon damit los, dass das angeb­liche »Live-Webinar« mit der Frage beginnt: »Könnt ihr mich hören?« und allen ernstes auf die unsicht­baren Chat­bei­träge reagiert wird. »Ich muss erst mal was trinken. Ah, XYZ schreibt gerade, ich solle es mir schmecken lassen.«

    Klasse.

    Ein Brüller folgt dem nächsten: Die 4 Geheim­nisse(!), ein eBook zu schreiben. Achtung Spoiler (!): 1. Thema suchen 2. eBook schreiben 3. Cover designen 4. veröf­fent­li­chen.

    Wieder bekam ich kaum Luft, ange­sichts dieser fulmi­nanten Wissens­dar­bie­tung. So ging das bis zum Schluss.

    Ich habe mich noch bis nahe zum Ende gequält, weil ich den Preis für das Coaching wissen wollte. Kam leider nicht. Aber Google sei Dank, war das auch kein Problem.

    Meine Meinung zu dem ganzen: Wieder ein Beispiel von endlosen »mal eben schnell Geld verdienen« – Mist ohne Nach­hal­tig­keit. In unserer angeb­li­chen hyper-schnellen-Zeit muss alles auf »schnell« getunt sein. Damit haben Fake – News / Books etc. leichtes Spiel. Vergleichbar mit einer Heuschre­cken­plage werden sie weiterhin den Markt über­schwemmen, bis dieser irgend­wann gesättigt ist und es für diese Pappnasen unin­ter­es­sant ist, weil es kein Geld mehr zu verdienen gibt. Schneller wird es gehen, wenn die Algo­rithmen angepasst werden. Erinnern wir uns an die Zeiten, als Webseiten sinnlos Keywords verteilt haben, nur um bei Google ranken zu können. Amazon wird daran arbeiten. Warum? Weil Amazon es sich schlicht nicht leisten kann (auch als Big Player) den Ruf zu bekommen »Nur Schrott­händler zu sein«. Google hat gnadenlos den SPAM bekämpft. Ähnliches muss Amazon tun. Sonst bleiben auch bei Amazon die Kunden weg.

    Das negative für »zivi­li­sierte Autoren / Unter­nehmer«: Der Weg zum Erfolg bleibt eben steinig – es gibt keine Abkürzung. Das positive: dieser Weg ist nach­haltig und trotzt allen Updates von Such­ma­schinen & Co.

    Nochmals Danke für den Artikel.

  41. Lieber Jan,

    Ich finde es großartig, dass du hier diesen tollen Aufklä­rungs­ar­tikel geschrieben hast. Die Schrott­buch-Unter­nehmer machen es allen ehrlichen Autoren (egal, ob Verlags­autor oder Self Publisher) das Leben enorm schwer.

    Umso wichtiger ist es, dieses Verhalten scho­nungslos zu entlarven. Auch ein gewisser Herr [Name zensiert] scheint nun für die Schrott­buch­branche Werbung zu machen.

    Siehe dieses Posting: [zensiert]

    • Lieber Paul,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe mir den von dir verlinkten Beitrag angesehen, muss aber sagen, dass das doch etwas völlig anderes ist. Auch möchte ich auf dieser Seite keine Hexenjagd veran­stalten. Deswegen die Zensur. Jeder Mensch sollte das Recht haben, ein Buch zu schreiben und es auch zu veröf­fent­li­chen. Sich von anderen dabei helfen zu lassen, ist auch absolut in Ordnung. Es ist nur nicht okay, zu lügen, um das Buch besser verkaufen zu können.
      Viele Grüße, Jan

  42. AvatarRené Gäbler sagt:

    Einige der schnell geschrie­benen EBooks und Bücher mögen Schrott sein, das mag schon stimmen. Der Markt bietet jedoch Schrei­bern Möglich­keiten schnell und immer mal wieder Geld zu verdienen. Über die Platt­formen finden auch StartUps Schreiber und soge­nannte Business-Berater, die Free-EBooks anbieten wollen um damit Kunden zu rekru­tieren. Das gabs früher auch schon. Damals waren das die »Wie du Millionär wirst in 30 Tagen«-Anbieter.
    Die Ghost­writer-Agenturen sind auch aus den Boden geschossen. Sie bieten das schnelle Schreiben von wissensch. HA´s, Bachelors und Master­ar­beiten für faule Studenten an. Legal? Eher Grauzone. Und auch hier werden die Autoren mies bezahlt.
    Grüße René

    • Hallo René,
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Du scheinst mich miss­ver­standen zu haben. Ich habe nichts gegen Anbieter wie Content oder Text­broker und ich habe auch nicht pauschal etwas gegen Ghost­writer. Jeder Mensch sollte das Recht haben, ein Buch zu schreiben oder eines schreiben zu lassen, und er sollte auch das Recht haben, es zu verkaufen. Ob ein Buch taugt, entscheidet letztlich immer der Markt, anders geht es nicht. Mein Punkt ist, dass besser darauf geachtet werden muss, dass die Vermark­tung ehrlich abläuft. Wett­be­werbs­wid­rige Lügen dürfen sich nicht lohnen, und dieje­nigen, die ehrlich sind und sich an die Regeln halten, dürfen dadurch keinen Nachteil haben.
      Viele Grüße, Jan

  43. AvatarRené Gäbler sagt:

    Hallo,

    Ja viel­leicht habe ich das. Entschul­dige bitte.
    Aber du verall­ge­mei­nerst auch und schreibst, wer nur 1 oder 2 Cent nimmt, kann kein gutes Buch schreiben. Letzt­end­lich ist es der Markt, der die Preise macht und die Autoren verkaufen sich wie Billig­sklaven.
    Ein teures Buch oder eines bei einem Verlag muss nicht auto­ma­tisch auch gut sein. Buttlar hat auch haufen­weise Bücher geschrieben bei Verlagen und später Kosmetik bei QVC verkauft. :-) Schlechtes Beiispiel.
    Wer soll den kontrol­lieren, ob ein Buch gut oder schlecht ist (oder ein EBook)? Wer überprüft den die Auftrag­geber und entscheidet, was geht und was nicht? Das würde die Kosten nach oben drücken und die Autoren wären weg. Oder wie sortiert man die Lügner heraus?
    Aber ich verstehe, was du meinst. Ich hatte letztens 3 solcher Bücher in der Hand. Basisch kochen. Dann lebst du gesund und kannst auch deinen Krebs heilen. Der Autor hat sich wieder­holt, einen ganz gräss­li­chen Schreib­stil verwendet und hat man ein wenig an US-Wunder­heiler aus Horror­se­rien erinnert. Wer kauft sowas?

    Viele Grüße
    René

    • Hallo René,
      Lass uns das Experten-Thema an einem konkreten Beispiel disku­tieren: Für zwei Cent pro Wort soll Peter einen Ratgeber zum Thema Dayt­ra­ding schreiben. Falls Peter über Exper­ten­wissen zum Thema Dayt­ra­ding verfügen würde, würde er den Auftrag nicht annehmen, weil er besseres zu tun hätte, nämlich mit Dayt­ra­ding sehr viel mehr Geld verdienen (oder unter eigenem Namen über das Thema schreiben). Falls Peter den Auftrag also annimmt, ist er mit an Sicher­heit gren­zender Wahr­schein­lich­keit kein Dayt­ra­ding-Experte. Ergo haben (fast) alle Billigg­host­writer, die über Dayt­ra­ding schreiben, kein Exper­ten­wissen über Dayt­ra­ding. (Bei vielen anderen Themen ist es nicht ganz so offen­sicht­lich, aber wenn man nachdenkt, wird man zu dem gleichen Schluss kommen.)

      Du fragst, wie man Lügner erkennen soll. Um das nochmal klar­zu­stellen: Es geht mir nicht um Lügen, die sich mögli­cher­weise in den Büchern befinden, sondern um Lügen bei der Vermark­tung. Wenn man diese nicht leicht erkennen könnte, hätte ich nicht diesen Artikel geschrieben. Nimm die Autoren­bio­grafie des Fake-Experten William Lakefield, unter dessen Namen Bücher zum Thema Geld und Finanzen verkauft werden. Diese Autoren­bio­grafie ist eine einzige Lüge. Nimm das Buch Der große Uni-Ratgeber von Matthias Brandt, das bewusst in die falsche Kategorie Wider­stand im Dritten Reich einsor­tiert wurde (siehe Screen­shot im Artikel). Auch das ist eine ganz offen­sicht­liche Lüge. Oder das 3D-Mockup des Buches Selbst­be­wusst­sein: Selbst­be­wusst auftreten von Julius Löwen­stein, das ein vergleichs­weise dickes Taschen­buch zeigt (siehe Screen­shot im Artikel), während das Taschen­buch in Wahrheit nur 61 Seiten hat. Auch das ist eine offen­sicht­liche Lüge. Ganz zu schweigen von gekauften Rezen­sionen. Nur dank solcher Lügen können die Sach- und Ratge­ber­bü­cher der Billigg­host­writer überhaupt verkauft werden.
      Viele Grüße, Jan

  44. AvatarDarragh sagt:

    Danke Jan, das Thema gehört mit viel mehr Reich­weite versehen!

    • Da hast du recht! Eigent­lich hätte Anfang des Jahres ein Artikel in einer bekannten Zeitung erscheinen sollen ... aber dann wurde der Corona-Virus leider wichtiger.

  45. AvatarTim sagt:

    Hey,
    tatsäch­lich hatte ich ebenfalls ein Schrott­buch auf meiner Wunsch­liste und dieses erstmal schnell entfernt :).
    Ich finde es sehr Schade das mit dieser Aktion diese seit Jahr­hun­derten benutzte Quelle für Wissen (Bücher) ausge­nutzt wird, damit so ein paar Betrüger viel Geld abbe­kommen.
    Was ich sehr Inter­es­sant finde, ist das für viele allein die Plat­zie­rung in einem Ranking entschei­dend ist und nicht um welches Ranking es sich handelt.

    Zudem hoffe ich, dass deine Bücher weiterhin viele zurecht sehr gute Bewer­tungen bekommt.

    Danke Jan

    • Hallo Tim,
      schön von dir zu hören! Deren Strategie mit den (falschen) Kate­go­rien habe ich selbst noch nicht so ganz durch­schaut. Warum sie falsche Kate­go­rien verwenden, ist mir klar (wegen des Best­seller-Tags). Warum sie aber häufig nicht zusätz­lich auch sinnvolle Kate­go­rien wählen, verstehe ich nicht (bei Amazon kann jedes Buch in bis zu zehn Kate­go­rien einsor­tiert sein). Warum ist zum Beispiel das Buch ZEIT & FOKUS von Matthias Brandt nicht in der Kategorie »Konzen­tra­ti­ons­trai­ning«, dafür aber das Buch Zeit­ma­nage­ment von Matthias Brandt? Für mich macht das überhaupt keinen Sinn. Fokus & Konzen­tra­tion von Vincent Matt­hiesen ist auch nicht in dieser Kategorie, obwohl es vom Titel her genau dort einsor­tiert werden müsste.
      Viele Grüße, Jan

  46. AvatarAlex Micham sagt:

    Aktuell schaltet Kalinski massiv Werbung auf Youtube, vermut­lich sind die Kosten wg. Covid zur Zeit niedrig. Dafür spricht mE. auch, dass dort grad viel Werbung auch von anderen windigen Privat-Coaches läuft.
    Da alles an diesem Typen und den lächer­lich gescrip­teten Testi­mo­nials ganz laut Scam! schreit, habe ich den mal gegoogelt. Sehr infor­ma­tiver Artikel, da sollten die Schlaf­mützen bei den legacy-Medien endlich mal wach werden.

    • Hallo Alex,
      Kalinskis Werbung ist mir gestern auch aufge­fallen, aller­dings nicht auf YouTube, sondern bei Facebook. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich im Rahmen meiner Recherche für den Artikel kaum mit ihm beschäf­tigt hatte. Nur um zu zeigen, dass sich das beschrie­bene Geschäfts­mo­dell in Zukunft noch weiter verbreiten könnte, habe ich ihn beispiel­haft erwähnt. In der Zwischen­zeit hat sich aller­dings ein Coachee von Kalinski bei mir gemeldet und sich ein wenig ausge­heult. Die Person hatte einen sehr hohen vier­stel­ligen Betrag für ein Coaching bezahlt und war schwer enttäuscht, weil sie nun quasi unge­le­sene Bücher von anderen Leuten aus der Gruppe positiv rezen­sieren sollte. Das erste Buch, das sie von einem Ghost­writer hat schreiben lassen, verkaufte sich anschei­nend auch nicht wirklich gut.
      Viele Grüße, Jan

  47. AvatarEllen Orbic sagt:

    Lieber Jan,
    Danke für diesen Beitrag! Ich wollte mir ein Buch von Victoria Lakefield bestellen und zunächst zu der Autorin recher­chieren. Ich war erstaunt, dass sie so viele Bücher aus dem Markt sind. Auf den Fotos sieht sie sehr sympa­thisch aus!

    Ich hätte nicht gedacht, dass es völlig frei erfundene Autoren gibt.

    • Liebe Ellen,
      leider gibt es bei Amazon momentan sehr viele Autoren, die es in Wahrheit gar nicht gibt. Victoria Lakefield ist nur eine unter vielen. Dass für die Pseud­onyme Fotos von sympa­thisch ausse­henden Models gewählt werden, ist nur einer von vielen »Tricks«, die darauf abzielen, das entspre­chende Buch von aussen besonders attraktiv wirken zu lassen. Aber das, worauf es dem Leser ankommt, nämlich der Inhalt, kann das Verspre­chen in den meisten Fällen leider nicht halten.
      Viele Grüße,
      Jan

  48. AvatarAlexander sagt:

    Chris­to­pher Hitchens sagte mal: »Jeder hat ein Buch in sich. In den meisten Fällen sollte es dort auch bleiben.«

    Der Artikel ist mal gar kein Schrott, sondern sehr gründlich und tief. Danke dafür.

    Ja, schlechte Qualität mit guten Marketing gibt es in vielen Bereichen. Und auch manche akade­misch etablierte »Experten« schreiben Schrott, wenn auch tenden­ziell mehr Seiten.

  49. AvatarJannes Cerol sagt:

    Hallo Herr Höpker,

    ich wurde auf Youtube massig von Werbung für das E‑book business belagert und dachte das Geschäfts­mo­dell hinter­frage ich mal.
    Ein Glück bin ich auf Ihren sehr gut recher­chierten Artikel gestoßen, der für mich einen enormen mehrwert, sowohl inhalt­lich, als auch emotional geboten hat.

    Inhalt­lich habe ich einen sehr guten Einblick bekommen und hätte nie gedacht, das man so auch sein Geld verdienen kann. Emotional haben mich besonders die Kommen­tare von den verär­gerten Fake­buch­au­toren erheitert, die jetzt Wunden lecken müssen.

    Lassen Sie sich jicht unter­kriegen und hoffent­lich ersparen Sie leicht zu verfüh­renden Menschen eine Menge Geld.

    Ich würde an Ihrer Stelle die Reihen­folge der Kommentar auf der Website ändern (neueste oben). Dannn wachsen sich die Nega­tiv­kom­men­tare raus ;)

  50. Hi Jan,

    danke für deinen hoch­in­ter­es­santen Artikel.

    Ich habe mein selbst­ge­schrie­benes Buch »Selbst­dis­zi­plin – Wie du dir das Leben erschaffst, von dem du schon immer geträumt hast« damals im Eigen­verlag auf Amazon veröf­fent­licht, als die Nische quasi noch nicht existent war.

    Als das Buch ziemlich durch die Decke ging, wurde die »Schrottbuch«-Konkurrenz natürlich auf diese Nische aufmerksam und die Bücher sprießen aus dem Boden (u.a. Cherry Media, Justus van Homm etc.).

    Da mein Buch die Nische jedoch weiterhin domi­nierte (und zwar mit Abstand), bekam ich eine schlechte Rezension, die innerhalb von wenigen Tagen über 100 nützlich Klicks bekam und seitdem die erste Rezension ist, die angezeigt wird. Was mir natürlich das Buch gekillt hat.

    Gegen diesen Kommentar bin ich sogar anwalt­lich vorge­gangen, doch Amazon sieht keinen Grund diesen zu löschen, obwohl der Kommentar meiner Meinung nach in die Richtung Verleum­dung geht.

    Naja, ich habe durch die ganze Situation definitiv sehr viel gelernt und werde mein zweites Buch, das ich gerade schreibe, über einen großen Verlag heraus­bringen :)

    Liebe Grüße
    Andreas

    • Hallo Andreas,
      Danke für deinen Kommentar und dass du von deinen Erfah­rungen berich­test. Dein Buch über Selbst­dis­zi­plin kenne ich. Ich hatte mir letztes Jahr das Hörbuch angehört und außerdem hatte ich einige Videos von Tom Schmidt gesehen, in denen du als Case Study vorkamst. Dass dein Buch mit Hilfe von gekauften nützlich-Klicks von der Schrott­buch-Konkur­renz atta­ckiert wurde, passt leider nur allzu gut ins Bild. Dass diese Leute nicht nur Rezen­sionen und nützlich-Klicks für ihre eigenen Bücher kaufen, sondern auch für Konkur­renz-Bücher, haben sie ja schon mehrfach bewiesen. Einfach nur ekelhaft!
      Viele Grüße und viel Erfolg mit deinem zweiten Buch,
      Jan

  51. AvatarDon sagt:

    Hervor­ra­gender Artikel, sehr detail­lierte Recherche! [***] Gregori Kalinski hat jetzt übrigens Werbung auf YouTube geschaltet. Lass dich nicht einschüch­tern und mach weiter so!

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