Die Zerstö­rung der Fake-Ratgeber (auf Amazon)

Zuletzt aktua­li­siert am 09. März 2020 von Dr. Jan Höpker.

Nun wird auch Amazon Deutsch­land mit Schrott­bü­chern von Fake-Experten über­flutet. Dahinter stecken Schrott­buch-Unter­nehmer, die am Fließband produ­zieren und nicht einmal vor ernsten Themen wie Krank­heiten zurück­schre­cken. Inhalt­lich sind diese Bücher unter­ir­disch schlecht, aber dank unfairer Tricks verkaufen sie sich irre gut. Einige Themen­be­reiche werden bereits von Schrott dominiert.

Wie Johannes Haupt in einem ähnlichen Artikel dargelegt hat, wird allen Lesern, Verlagen und ehrlichen Autoren großer Schaden zugefügt.

Dass das Problem existiert, ist dem welt­größten Online­händler aus Seattle offen­sicht­lich bekannt. Jeff Bezos‘ eigene Zeitung, The Washington Post, hatte schon 2015 in einem ausführ­li­chen Artikel auf das Problem der Fake-Experten aufmerksam gemacht.

Wo der Schrott herkommt

Das Prinzip, nach dem die Schrott­buch-Unter­nehmer vorgehen, ist simpel: Zuerst wählt man ein Thema, mit dem man glaubt, Geld verdienen zu können. Dann rekru­tiert man einen Ghost­writer, der sich einen Text aus den Fingern saugt und/oder diesen aus dem Internet zusam­men­ko­piert. Wenn der Text (eigent­lich) zu kurz für ein Buch ist, wählt man einfach eine über­trieben große Schrift und große Zeilen­ab­stände, um auf eine Anzahl von Seiten zu kommen, die gerade so als Buch durchgeht. Und damit das Werk gekauft wird, erfindet man schließ­lich noch einen Experten, der es angeblich geschrieben haben soll.

Da die Schrott­buch-Unter­nehmer an allem, außer an der Aufma­chung (Produkt­prä­sen­ta­tion) sparen, erreichen sie hohe Gewinn­spannen. Und wenn sie die Gewinne in neuen Schrott reinves­tieren, kann ihr »Kindle-Business« expo­nen­tiell wachsen.

Im Folgenden beschreibe ich die Entste­hung der Schrott­bü­cher noch einmal detail­lierter. Wer mag, kann diesen Teil über­springen, um weiter unten zu erfahren, warum Schrott­bü­cher ein großes Problem sind und woran man sie leicht erkennen kann.

Schritt 1: Nischen­fin­dung

Da der Schrott­buch-Unter­nehmer nicht an guten Büchern, sondern am schnellen und bequemen Geld inter­es­siert ist, greift er nur lukrative Nischen an, bei denen er halbwegs sicher ist, dass er die bereits exis­tie­renden Bücher schlagen kann. Daten­kraken wie Helium10 stellen ihm alle erdenk­li­chen Markt­daten und Infor­ma­tionen über die Konkur­renz zur Verfügung.

Schritt 2: Einen Ghost­writer rekru­tieren

Schrott­buch-Unter­nehmer schreiben nicht selbst – sie lassen schreiben. Günstige Ghost­writer findet man online, zum Beispiel auf Markt­plätzen wie content​.de oder text​broker​.de. Zu Einstiegs­preisen von nur einem Cent pro Wort kann man sich für weniger als 200 € ein komplettes Schrott­buch schreiben lassen.

Dass Ghost­writer, die ihre Dienst­leis­tung zu solchen Preisen anbieten, wahrlich keine Experten auf irgend­einem Gebiet sein können, geschweige denn einen Anreiz haben, intensiv zu recher­chieren, versteht sich von selbst. Zu diesem Preis kann man kaum mehr erwarten als wört­li­ches oder sinn­ge­mäßes Kopieren aus Blog­ar­ti­keln oder Wikipedia. Außerdem wimmelt es in diesen Büchern meist nur so von Recht­schreib- und Satz­bau­feh­lern.

Schritt 3: Ein Cover designen lassen

Cover­de­si­gner lassen sich auf Markt­plätzen wie fiverr​.com finden, wo die Preise schon bei fünf Euro anfangen. Tatsäch­lich dürften aber einige Schrott­buch-Unter­nehmer mehr Geld in die Cover inves­tieren, als ihnen die Inhalte der Bücher wert sind. Am Cover zu sparen wäre dumm, denn bei Amazon entscheidet nichts so sehr wie das Cover darüber, ob die Ziel­gruppe anbeißt.

Schritt 4: Einen Experten-Autor erfinden

Wenn die Ziel­gruppe wüsste, wer das Buch geschrieben hat und wie es entstanden ist, wäre das Interesse nahe null. Der Schrott­buch-Unter­nehmer braucht daher unbedingt ein Pseudonym, an dem die Ziel­gruppe Gefallen findet. Zu den wich­tigsten Elementen gehören ein Autoren­foto und eine Autoren­bio­grafie.

Für das Autoren­foto kauft der Schrott­buch-Unter­nehmer soge­nannte Stock­fotos, die Kompetenz ausstrah­lende Models zeigen. Diese gibt es schon für kleines Geld bei Anbietern wie depo​sit​photos​.com oder sogar kostenlos bei pixabay​.com. Der zum Foto passende Autoren­name wird genauso frei erfunden wie dessen Lebens­lauf. Letzterer wird mit erfun­denen Erfolgen und Abschlüssen aufge­wertet.

Der frei erfundene Experten-Autor Konrad Sewell (Screen­shot) | Das Foto zeigt ein Model (Quelle des Stock­fotos) und der Lebens­lauf dürfte ebenso frei erfunden sein, wie der Doktor­titel. (Das Erfinden eines Doktor­ti­tels ist übrigens eine Straftat, für die man sogar ins Gefängnis kommen kann.)

Schritt 5: Für positive Rezen­sionen sorgen

Der Schrott­buch-Unter­nehmer weiß: Um den Großteil seiner Ziel­gruppe zu über­zeugen, braucht er positive Rezen­sionen. Leider können aber Wochen oder sogar Monate verstrei­chen, ehe die ersten Rezen­sionen auf natür­li­chem Wege entstanden sind, und negative Rezen­sionen würden sein Buch zu diesem Zeitpunkt regel­recht vernichten. Dieses Risiko kann und will ein Schrott­buch-Unter­nehmer natürlich nicht eingehen. Um weitere Schrott­bü­cher finan­zieren zu können, müssen sich seine Werke zumindest amor­ti­sieren.

Der Schrott­buch-Unter­nehmer kennt einen Ausweg: Er »generiert« die seiner Meinung nach notwen­dige Anzahl an positiven Rezen­sionen einfach selbst. Soge­nannte »Rezi-Tausch­gruppen«, in denen sich die Schrott­buch-Unter­nehmer verab­reden, um sich gegen­seitig positive Rezen­sionen zuzu­schieben, gibt es zum Beispiel bei Facebook.

Rezi-Tausch­partner gesucht (Screen­shot aus Facebook) | In einschlä­gigen Facebook-Gruppen werden Rezen­sionen zum Kauf und Tausch angeboten.

Noch vor wenigen Jahren hat man pro Buch typi­scher­weise um die 20 Rezen­sionen generiert – heute haben viele Schrott­bü­cher schon an die 100 oder sogar noch mehr lobhu­delnde 5‑Sterne-Rezen­sionen, die größ­ten­teils von Personen stammen, die das Buch gar nicht gelesen haben.

Schritt 6: Bezahlte Werbung schalten

Seit Oktober 2019 haben nicht nur Verlage, sondern alle Self­pu­blisher die Möglich­keit, ihre Werke über bezahlte Werbung direkt auf Amazon bekannt zu machen. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann ein Schrott­buch innerhalb kürzester Zeit in den Markt pressen. Die Gewinne kommen früher und das Kindle-Business wächst noch schneller.

Schritt 7: Den Gewinn reinves­tieren

Der Gewinn aus den Schrott­bü­chern wird in neue Schrott­bü­cher gesteckt. So lassen die erfolg­reichsten Schrott­buch-Unter­nehmer in immer kürzeren Abständen immer mehr Schrott­bü­cher schreiben, die sie unter einer wach­senden Anzahl von Pseud­onymen veröf­fent­li­chen. Wenn ein Buch aufge­flogen ist, wird es mitunter einfach mit einem anderen Titel und Cover versehen und unter einem anderen Pseudonym erneut veröf­fent­licht.

Das Geschäfts­mo­dell verbreitet sich wie ein Virus

Einige »Kindle-Unter­nehmer« haben bereits zu einem anderen Geschäfts­mo­dell gewech­selt, mit dem sich noch mehr Geld verdienen lässt: Sie bringen anderen Menschen bei, wie man mit einem E‑Book-Business durch­startet. Stefan James von Project­Li­fe­Mas­tery hat schon mehr als eine Million Follower auf seinen englisch­spra­chigen Social-Media-Kanälen.

Im deutsch­spra­chigen Raum gehört Grigori Kalinski, der sich selbst »der E‑Book Coach« nennt, zu den Vorrei­tern. In einem Interview mit dem TV-Sender Hamburg1 (siehe Video) erklärt er seine Idee: Jeder kann ins E‑Book-Business einsteigen, auch wenn er wenig Zeit und kein Start­ka­pital hat. Man muss nicht einmal schreiben können.

Das Interview und die Werbe­vi­deos, die Kalinski auf Facebook schaltet, dürften vor allem solche Menschen anziehen, die am schnellen und bequemen Geld inter­es­siert sind. Den gleichen Effekt werden auch die zahl­rei­chen YouTube-Inter­views haben, in denen er mit seinen fort­ge­schrit­tenen Schülern über deren angeblich hohes vier­stel­liges Einkommen (es handelt sich wohl eher um den Umsatz) im »Kindle-Business« spricht. Dass vom »Kindle-« oder »E‑Book-Business« die Rede ist, dürfte histo­ri­sche Gründe haben. Das meiste Geld verdienen diese Leute längst mit gedruckten Büchern.

Screen­shot aus YouTube | Die Inter­views, die »der E‑Book Coach« Grigori Kalinski mit seinen Schülern führt, dürften vor allem solche Menschen anziehen, die am schnellen Geld inter­es­siert sind.

Was sind das für Menschen, die ins Kindle-Business einsteigen? Anhand der Fragen, die diese in einschlä­gigen Inter­net­foren stellen, lässt sich unschwer erkennen, dass zumindest einige von ihnen keine Ahnung haben, was sie da überhaupt tun:

Typische Fragen von Kindle-Unter­neh­mern in einschlä­gigen Foren (Screen­shots aus Facebook) | Wie man sieht wissen diese Leute einfach nicht, was sie tun. Und diesen beiden muss man noch zugute heißen, dass sie wenigsten nach­fragen. Andere machen einfach, ohne sich zu infor­mieren ...

Was am beun­ru­hi­gendsten ist: Es kommen ständig neue Schrott­bü­cher dazu und sie sind immer schwerer zu erkennen, weil die Schrott­buch-Unter­nehmer schnell dazu­lernen. Längst werden auch schlechte Rezen­sionen generiert, aber so, dass sie das entspre­chende Buch trotz weniger Sterne wärmstens empfehlen. Außerdem werden vernich­tende negative Rezen­sionen aktiv versteckt, indem man einfach bei einem Dutzend zufällig ausge­wählter positiver Rezen­sionen zigmal auf »nützlich« klickt und/oder diese kommen­tiert.

Die neueste Waffe der Schrott­buch-Unter­nehmer: Nützlich-Klicks (Screen­shot aus einschlä­giger Facebook-Gruppe) | Indem man positive Rezen­sionen mehrfach »nützlich«-klicken lässt, vermit­telt man dem Algo­rithmus von Amazon, dass diese besonders relevant sind. Vernich­tende negative Rezen­sionen, die ein Buch von echten Lesern bekommen hat, lassen sich mit diesem Trick nach hinten schieben, sodass sie auf der Verkaufs­seite nicht mehr angezeigt werden.

Nur drei Sterne, aber positiver Text (Screen­shots) | Zu den Schrott­bü­chern der mutmaß­li­chen Fake-Experten gibt es vermehrt Rezen­sionen, die zwar nur drei Sterne vergeben, das Buch aber trotzdem wärmstens empfehlen. So können Kunden überzeugt werden, die positiven Rezen­sionen nicht trauen und daher bewusst nur die negativen Rezen­sionen lesen.

Man hat das Gefühl, es mit Kindern zu tun zu haben, für die das Kindle-Business eine Art Compu­ter­spiel ist, und die gar nicht zu reali­sieren scheinen, dass hinter ihren Verkaufs­zahlen echte Menschen mit echten Nöten und Problemen stehen.

Es geht nicht nur um Recht, sondern auch um Moral!

Da der Übergang zwischen ehrlichen Büchern und Schrott fließend ist, muss jeder Leser selbst entscheiden, wo er die Grenze ziehen möchte. Bei Sach- und Ratge­ber­bü­chern verläuft meine Grenze dort, wo Pseud­onyme einge­setzt werden. Bei Romanen stören mich Pseud­onyme hingegen nicht.

Bevor ich mir neues Wissen aneigne, möchte ich über­prüfen können, aus wessen Kopf dieses Wissen stammt. Das Wissen von Experten (mit oder ohne Uni-Abschluss) inter­es­siert mich sehr. Vor den Ergüssen irgend­eines ausschließ­lich monetär moti­vierten Ghost­wri­ters, der sehr wahr­schein­lich nicht über Exper­ten­wissen verfügt, möchte ich mich schützen können. Wenn Laien als Ghost­writer einge­setzt und zur Verkaufs­för­de­rung Dutzende Fake-Rezen­sionen und Exper­ten­bio­gra­fien erfunden werden, ist meine Grenze daher weit über­schritten. Ich kenne niemanden, der das akzep­tabel findet. Dabei spielt es keine Rolle, dass diese Art der Rezen­sions-Beschaf­fung sowie erfundene Experten von Amazon nicht ausdrück­lich verboten werden.

Woran ich Schrott und Fake erkenne

Es folgen einige ganz konkrete Merkmale, an denen ich Schrott­bü­cher und Fake-Experten erkenne. Diese Merkmale sollten nicht als Beweise, sondern als Indizien verstanden werden. Je mehr Merkmale auf ein Buch zutreffen, umso größer ist die Wahr­schein­lich­keit, dass es sich um ein Schrott­buch bzw. einen Fake-Experten handelt. Mit etwas Übung erkennt man den Schrott auf den ersten Blick.

#1 | Unge­wöhn­lich viele Veröf­fent­li­chungen in kurzer Zeit

Etwas zu produ­zieren, was die Bezeich­nung »Buch« verdient, dauert mehrere Monate oder sogar noch länger. Bei Experten, die im Monats- oder gar Wochen­rhythmus neue Sach- und/oder Ratge­ber­bü­cher veröf­fent­li­chen, ist sehr wahr­schein­lich etwas faul.

Hinter dem Pseudonym Viktoria Lakefield steckt ein Unter­nehmer, der es besonders eilig hatte: Zwischen dem 23. Juni 2019 und dem 1. Dezember 2019 sind 12 Bücher unter ihrem Namen erschienen. (Funfact: Viktoria Lakefield hat sogar einen Fake-Ehemann: William Lakefield, der sich bei Amazon als Finanz-Experte präsen­tiert. Sein Buch Aktien für Einsteiger rankt zum Zeitpunkt des Erschei­nens dieses Artikels auf Platz 73 der Amazon-Charts und dürfte damit zwischen 500 und 1.000 € pro Tag einspielen.)

Hinweis: Bei Amazon findet man das Datum der Veröf­fent­li­chung eines Buches auf der Verkaufs­seite der Taschen­buch­aus­gabe gleich hinter dem Titel.

#2 | Völlig unpas­sende Kate­go­rien

Bei Amazon können E‑Books und Taschen­bü­cher in jeweils bis zu zehn Kate­go­rien einge­ordnet werden, wobei die Auswahl der Kate­go­rien nicht von Amazon, sondern vom Autor selbst getroffen wird. Fast immer sind die Schrott­bü­cher in völlig sinnfreie Kate­go­rien einsor­tiert. Der Screen­shot zeigt die Kate­go­rien zweiter Bücher zum Thema Selbst­dis­zi­plin:

Völlig sinnfreie Kate­go­rien | Screen­shots der Kate­go­rien zweier Bücher zum Thema Selbst­dis­zi­plin. Gezeigt sind jeweils drei (von zehn) völlig sinnfreie Kate­go­rien, in welche die Bücher einge­ordnet wurden, um den Best­sel­ler­status zu erlangen.

Dahinter steckt Kalkül. Dasjenige Buch, welches sich innerhalb irgend­einer Kategorie, in die es einge­ordnet ist, am meisten verkauft, erhält die orange hinter­legte Kenn­zeich­nung »Best­seller« bzw. »Best­seller Nr. 1«. Diese Kenn­zeich­nung (Best­seller-Tag) taucht nicht nur innerhalb der Kategorie, sondern überall auf Amazon neben dem Cover des Buches auf. Der Best­seller-Tag wirkt sich signi­fi­kant positiv auf die Verkäufe aus. Schrott­buch-Unter­nehmer wählen die Kate­go­rien ihrer Bücher daher so, dass diese möglichst leicht den Best­seller-Tag erhalten. Wenn es den Verkauf fördert, landet ein Buch über Selbst­dis­zi­plin schon mal in Kate­go­rien wie »Oper«, »Indus­trie­ge­bäude« und »Kfz-Technik«.

Der Best­seller-Tag (Screen­shot) | So erscheint ein Buch, das in mindes­tens einer Kategorie »Best­seller« ist, überall in den Such­ergeb­nissen. Der mit oranger Farbe hinter­legte Best­seller-Tag (links oben) wirkt sich positiv auf die Verkäufe aus, weshalb die Schrott­bü­cher mitunter in völlig unpas­sende Kate­go­rien einsor­tiert werden. Das Buch auf dem Screen­shot ist unter anderem in der Kategorie »Pop« (Musik) Best­seller.

#3 | Dünnes Buch, aber 3D-Mockup zeigt dickes Buch

Schrott­bü­cher sind häufig so dünn, dass sie kaum die Bezeich­nung »Buch« verdienen. Um von der geringen Seiten­zahl abzu­lenken, werden häufig soge­nannte 3D-Mockups in die Buch­be­schrei­bung eingefügt, die ein dickes Buch zeigen.

Ein Beispiel: Das Buch Selbst­be­wusst­sein von Julius Loewen­stein hat nur 61 Seiten, aber das 3D-Mockup sugge­riert ein Buch von mindes­tens 200 Seiten:

Irre­füh­rendes 3D-Mockup (Screen­shot) | Das Buch »Selbst­be­wusst­sein« von Julius Loewen­stein hat nur 61 Seiten (siehe roter Pfeil), aber das 3D-Mockup sugge­riert ein Buch von mindes­tens 200 Seiten.

Inter­es­san­ter­weise gibt es bei den entspre­chenden Büchern auffal­lend oft noch eine 5‑Sterne-Rezension mit Kunden­fotos, auf denen man die Dicke des Buches nicht erkennen kann:

Eine Rezension mit Kunden­fotos (Screen­shot) | Auf den Fotos ist nicht zu erkennen, dass es nur ein dünnes Heft von 61 Seiten ist.

#4 | Das Autoren­foto ist ein gekauftes Stockfoto

Hier hilft die umge­kehrte Bilder­suche von Google. Dazu einfach auf das kleine Kamera-Symbol rechts neben dem Suchfeld klicken und dann die URL des frag­wür­digen Autoren­fotos in das dafür vorge­se­hene Feld kopieren. Google zeigt dann alle Webseiten an, auf denen das gleiche Foto zu finden ist. Wenn dieses auf Stockfoto-Seiten wie shut­ter­stock, pixabay oder depo­sit­photos gefunden wird, ist es ein gekauftes Stockfoto, welches nicht den Autor, sondern ein Model zeigt. In dem Fall ist es eindeutig: Der Autor ist Fake!

Es folgen einige konkrete Beispiele:

Laut Autoren­be­schrei­bung soll Matthias Brandt »Spezia­list für effi­zi­entes Selbst­ma­nage­ment und Projekt­orga­ni­sa­tion« sein und haupt­be­ruf­lich Menschen coachen. Dass er in weniger als sechs Monaten (22. Juni bis 13. Dezember 2019) sieben Bücher veröf­fent­licht hat, die fast alle in völlig unpas­senden Kate­go­rien »Nr. 1 Best­seller« sind, lässt bereits vermuten, dass es sich um einen Fake-Experten handelt, hinter dem ein Schrott­buch-Unter­nehmer steckt. Tatsäch­lich wurde das Autoren­foto bei depo­sit­photos gekauft (siehe hier).

Konrad Sewell, ein angeblich »promo­vierter Jurist«, der eine »Weiter­bil­dung im Bereich Psycho­logie und Verhal­tens­weisen« absol­viert haben soll, bringt es auf zehn Bücher in weniger als zehn Monaten (18. Februar bis 27. November 2019). Das Autoren­foto wurde bei shut­ter­stock gekauft (siehe hier).

Das Autoren­foto von Anthony Richards wurde nicht gekauft, sondern geklaut: Der Mann auf dem Foto heißt in Wirk­lich­keit Dr. Craig Considine und er ist Islam­wis­sen­schaftler an der Rise Univer­sity in Houston, Texas. Auf Amazon UK nutzt Considine das gleiche Foto in seinem eigenen Autoren­profil. Der Diebstahl war Irene Gronegger aufge­fallen. Auf ihrer Webseite berichtet die Jour­na­listin, welche Antwort sie von Dr. Craig Considine bekam, nachdem sie ihn wegen des geklauten Fotos ange­schrieben hatte.

Inter­es­san­ter­weise ist die Autoren­be­schrei­bungen von Anthony Richards mit derje­nigen von Chris­to­pher Lodge aufs Wort identisch (nur der Name wurde ausge­tauscht). Und wie Irene Gronegger in ihrem oben bereits erwähnten Artikel schreibt, ist im Impressum eines der Bücher von Sophie Baker der Anthony Richards – Verlag aus Düssel­dorf angegeben (der aller­dings weder Google noch der Deutschen Natio­nal­bi­blio­thek bekannt ist). Hinter Anthony Richards, Sophie Baker und Chris­to­pher Lodge scheinen die gleichen Personen zu stecken. Im Impressum eines der Bücher von Chris­to­pher Lodge ist eine Firma angegeben: RPS Handel UG. Die beiden Geschäfts­führer hatten 2017 einen Auftritt in der bekannten TV-Show Die Höhle der Löwen. (Und auf dem Cover eines Buches, das unter dem Pseudonym Anthony Richards veröf­fent­licht wurde, steht sogar der Name eines der beiden Geschäfts­führer der RPS Handel UG.)

Weitere Kandi­daten:

Die Anzahl der Fake-Experten könnte in die Hunderte gehen.

Noch mehr verrückte Beispiele gibt es in diesem Artikel.

#5 | Rezen­sionen nur zur Kindle-Ausgabe

Für die Schrott­buch-Unter­nehmer ist es sehr viel einfacher und günstiger, Rezen­sionen zu den Kindle-Ausgaben ihrer Bücher zu gene­rieren. In der Regel verkaufen sich die Taschen­buch-Ausgaben von Sach- und Ratge­ber­bü­chern aber besser.

Daher gilt: Wenn so gut wie alle 5‑Sterne-Rezen­sionen eines Buches den Zusatz »Format: Kindle Ausgabe« tragen, ist Vorsicht geboten.

#6 | Erst viele Rezen­sionen und dann gar keine mehr

Wenn ein Buch (oder sogar alle Bücher des entspre­chenden Experten) bald nach der Veröf­fent­li­chung über Wochen regel­mäßig positive Rezen­sionen erhalten hatte und die Serie von einem auf den anderen Tag beendet war, ist Vorsicht geboten.

Mein Tipp: Man braucht nicht alle Rezen­sionen händisch durch­zu­gehen. Einfach die URL der Verkaufs­seite des Buches in das dafür vorge­se­hene Feld bei Review­Meta kopieren und in der Auswer­tung zur entspre­chenden Stelle scrollen. Die blau­grauen Balken zeigen die Anzahl an Rezen­sionen an, die das Buch in dem entspre­chenden Zeitraum erhalten hat. Dazu ein unver­däch­tiges und ein verdäch­tiges Beispiel:

Wann sind die Rezen­sionen entstanden? (Screen­shots der Auswer­tungen von Review­Meta) | Oben: Die 39 Rezen­sionen dieses Buches (blaugraue Balken) sind gleich­mäßig über die gesamte Lebens­dauer des Buches entstanden. Unten: Fast alle der insgesamt 96 Rezen­sionen dieses Buches wurden in den ersten zwei Monaten generiert, dann passierte nichts mehr.

Bei diesem Indiz ist insofern Vorsicht geboten, als dass es durchaus die Möglich­keit gibt, auf legale und ehren­hafte Art und Weise in begrenztem Umfang ehrliche Rezen­sionen zu gene­rieren. Zum Beispiel kann man eine soge­nannte Leserunde bei lovely­books veran­stalten. Der Schrott­buch-Unter­nehmer scheut diesen Weg jedoch, denn er bietet keine Möglich­keit, den Inhalt einer Rezension und die Anzahl der Sterne zu beein­flussen. Da seine Bücher Schrott sind, wäre die Gefahr eines Verrisses für ihn viel zu hoch.

#7 | Über­wie­gend frag­wür­dige Rezen­senten

Wenn ein hoher Prozent­satz der positiven Rezen­sionen von Rezen­senten stammt, die am laufenden Band (täglich oder sogar mehrmals täglich) mutmaß­liche Schrott­bü­cher mit ausschließ­lich fünf Sternen und Lobhu­delei bewerten (meist ohne auf den Inhalt des Buches einzu­gehen), ist höchste Vorsicht geboten.

Welche Produkte ein Rezensent zuletzt rezen­siert hat und wie viele Rezen­sionen er insgesamt geschrieben hat, lässt sich leicht heraus­finden: Einfach auf das kleine Icon oberhalb der entspre­chenden Rezension klicken. Zahlen im mittleren drei­stel­ligen Bereich sind sehr verdächtig.

Ein Rezen­senten-Profil (Screen­shot) | Dieser Rezensent hat schon 1.074 Rezen­sionen verfasst. Wenn ein Rezensent viele Rezen­sionen schreibt und über­wie­gend mutmaß­liche Schrott­bü­cher immer mit 5‑Sternen und Lobhu­delei bewertet hat, ist höchste Vorsicht geboten.

Wie man mit Schrott­bü­chern umgehen sollte

Ganz einfach: Nicht kaufen!

Außerdem: Fehlkäufe retour­nieren und/oder die entspre­chenden Bücher ehrlich rezen­sieren.

Wer schweigt, unter­stütz den Schrott!

Wichtig: Beim Rezen­sieren unbedingt sachlich bleiben und auf die Einhal­tung der Richt­li­nien achten. So gut wie alle meine negativen Rezen­sionen wurden von Amazon bereits wieder gelöscht, weil diese angeblich belei­di­gende Inhalte hatten. Ich wurde verwarnt und darf nun überhaupt keine Rezen­sionen mehr schreiben.

Amazon scheint aller­gisch zu reagieren, wenn man in einer Rezension die Echtheit der anderen Rezen­sionen anzwei­felt. Zu schreiben, dass man »die vielen positiven Rezen­sionen nicht nach­voll­ziehen kann«, ist aber erlaubt. Zu schreiben, dass der Experten-Autor gar nicht existiert und dass man seine Bücher daher für Betrug hält, wird anschei­nend als Belei­di­gung einge­stuft.

Theo­re­tisch könnte man eine Verlet­zung von Richt­li­nien auch direkt bei Amazon melden. Ich habe das schon mehrmals gemacht, aber bisher blieben meine Bemü­hungen erfolglos.

Mein Bezug zum Thema: Ich schreibe selbst erfolg­reich Ratge­ber­bü­cher, in die ich sehr viel Zeit und Mühe inves­tiere. Außerdem liebe ich es, gute Bücher zu lesen.

Dieser Beitrag darf gerne im Netz verbreitet werden. Je mehr Leser von den oben darge­legten wett­be­werbs­wid­rigen und die Leser täuschenden Praktiken der Schrott­buch-Unter­nehmer erfahren, umso besser.


Update (20.01.2020) – Rache­ak­tionen gegen meine Person und meine Bücher

Am heutigen Morgen kam es zu einigen Rache­ak­tionen gegen meine Person und meine Bücher:

  1. Ein gewisser Peter greift mich in einem belei­di­genden Kommentar persön­lich an (siehe Kommen­tar­be­reich unter dem Artikel).
  2. Eine Person mit dem Benut­zer­namen »Leseratte« veröf­fent­licht auf Amazon zwei Rache-Rezen­sionen mit frei erfun­denen Behaup­tungen und irre­füh­renden Fotos über meine Bücher (siehe unten).
  3. Dieser Blog-Artikel wird innerhalb weniger Minuten 230-mal negativ bewertet.

Die beiden Rache-Rezen­sionen:

Rezension zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion als »Antwort« auf diesen Artikel (Screen­shot) | Eine Anein­an­der­rei­hung frei erfun­dener Behaup­tungen, mit denen man mir schaden möchte.

Rezension zu meinem Buch Erfolg durch selbst­be­stimmtes Lernen als »Antwort« auf diesen Artikel (Screen­shot) | Eine Anein­an­der­rei­hung frei erfun­dener Behaup­tungen, mit denen man mir schaden möchte.

Update (22.01.2020) – Weitere Rache­ak­tionen

Es kam zu weiteren Rache­ak­tionen: Dieser Artikel wurde erneut mehr als 300-mal negativ bewertet und es wurden zwei belei­di­gende Kommen­tare unter dem Artikel veröf­fent­licht (siehe unten). Außerdem wurden die beiden Rache-Rezen­sionen (siehe oben) jeweils fünfmal mit »nützlich« bewertet, um sie auf Amazon sicht­barer zu machen.

Welche Schrott­buch-Unter­nehmer auch immer dahin­ter­ste­cken, mit ihren kindi­schen Aktionen bestä­tigen sie genau das im Artikel beschrie­bene rechts- und wett­be­werbs­wid­rige Verhalten und schaden sich und ihres­glei­chen dadurch nur noch mehr.


Update (09.03.2020) – Löwen­stein?

In einem Kommentar auf dieser Seite hatte ich am 4. März eine Stel­len­an­zeige verlinkt, in der die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH einen Ghost­writer für Ratge­ber­bü­cher gesucht hatte. Kurze Zeit später musste ich zu meiner Verwun­de­rung fest­stellen, dass es auf der von mir verlinkten Seite offenbar nicht mehr um einen Nebenjob als Ghost­writer, sondern um eine Stelle als Finanz­buch­halter ging.

Hatte ich eine falsche Seite verlinkt? Nein, denn mein Screen­shot, den ich im Rahmen der Verlin­kung gemacht hatte, zeigt eindeutig, dass ein Ghost­writer gesucht wurde.

Da mir die Sache seltsam vorkam, habe ich Teile des neuen Joban­ge­botes für eine Google-Suche verwendet. Und was habe ich gefunden? Das exakt wort­gleiche Joban­gebot – aber auf einem anderen Jobportal und nicht von der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH, sondern von einer anderen Firma.

Beweise (Screen­shots öffnen in neuem Tab):

Wie lässt sich das erklären? Jemand von der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH hatte anschei­nend meinen Artikel besucht und meine Verlin­kung entdeckt. Um mir eins auszu­wi­schen (Motto: »Schaut mal, wie der gehässige Doktor schon wieder seine Konkur­renten durch den Kakao zieht!«), hat derjenige das Joban­gebot aber nicht gelöscht, sondern mit einem anderen Text über­schrieben, den er zu diesem Zweck von einem x‑beliebigen Joban­gebot aus dem Internet geklaut hat.

Passend zu diesem vermeint­li­chen Sieg über mich – jedoch nicht zwingend damit in Zusam­men­hang stehend –, tauchte schon einen Tag später (7. März) diese Rezension zu meinem Buch Erfolg durch selbst­be­stimmtes Lernen bei Amazon auf:

Rezension zu meinem Buch Erfolg durch selbst­be­stimmtes Lernen (Screen­shot) | Was hat das mit meinem Buch zu tun? Link zur Rezension | Link zum Rezen­sen­ten­profil

Könnte die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH etwas mit der Rufmord­kam­pagne zu tun haben, die seit dem 20. Januar gegen mich und meine Bücher geführt wird? Ein Motiv wäre jeden­falls vorhanden.

In einem Kommentar vom 25. Februar hatte ich bereits einen leisen Verdacht dies­be­züg­lich ange­deutet (diesen Teil des Kommen­tars habe ich inzwi­schen wieder gelöscht). Daraufhin hat ein gewisser Dirk am 27. Februar in einem Kommentar das hier geschrieben:

»[…] glaubst du wirklich gerade diese großen Unter­nehmer und Firmen scheren sich um den Blog­ar­tikel oder deine Bücher?«

»Ich selbst bin in einigen Kindle Gruppen auf Facebook unterwegs und auch aktiv und ich sehe vermehrt die kleinen Publisher, oder von Coaching Gruppen gegen dich wettern […]. Leider haben schon etliche Leute aus den Gruppen nichts gutes über dich zu sagen und ich habe mitbe­kommen, dass sich viele gegen dich verschworen haben. […] viele machen sich einen Spaß daraus Dinge über dich zu erzählen.«

Also doch nicht die Loewen­stein Bücher&Medien GmbH, sondern irgend­welche Leute aus irgend­wel­chen Gruppen bei Facebook? (Meiner Bitte, mir Screen­shots aus den Facebook-Gruppen zu schicken, ist Dirk leider nicht nach­ge­kommen.)

Fakt ist: In dem relativ kurzen Zeit­fenster zwischen meiner Verlin­kung des Joban­ge­botes und dem Zeitpunkt, als ich bemerkt hatte, dass dieses von der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH editiert worden war, war mein Artikel von einem Besucher mit einer IP-Adresse aus Hamburg innerhalb weniger Sekunden mehrfach negativ bewertet worden.

Diese mehrfache Nega­tiv­be­wer­tung aus Hamburg ist insofern inter­es­sant, als dass mehrfache Nega­tiv­be­wer­tungen (auch von Besuchern mit IP-Adressen aus Hamburg) in der Vergan­gen­heit immer wieder parallel zu den straf­baren Kommen­taren unter dem Artikel aufge­taucht waren. (Hierbei handelt es sich um ein sehr starkes Signal, fast schon um eine Signatur des Täters, denn in den Jahren davor war es auf meiner gesamten Webseite nicht ein einziges Mal zu negativen Mehr­fach­be­wer­tungen gekommen, obwohl Hundert­tau­sende Besucher theo­re­tisch die Möglich­keit dazu gehabt hätten.)

Aber wie passt das mit der Aussage von Dirk zusammen? Ganz einfach: Der Kommentar von Dirk – der zufäl­li­ger­weise auch von einer IP-Adresse aus Hamburg abgegeben wurde – dürfte ein Ablen­kungs­ma­növer des Täters gewesen sein. (Dazu passt, dass Dirks Argu­men­ta­tion unglaub­würdig ist und auch der Zeitpunkt, zu dem er seinen Kommentar abgegeben hat: an einem Wochentag mitten in der Nacht.)

Zurück zum Thema. Konkret passierte immer wieder Folgendes: Der Täter kam auf den Artikel (oft mitten in der Nacht), bewertete diesen bis zu 357-mal negativ (was großen Unmut vermuten lässt) und postete zeitnah einen Kommentar mit zum Teil rechts­wid­rigen Inhalten. Am gleichen Tag, an dem er das zum ersten Mal gemacht hatte (20. Januar 2020), tauchten auch die ersten beiden verleum­de­ri­schen Rezen­sionen von Leseratte bei Amazon auf (siehe die beiden Screen­shots weiter oben auf dieser Seite).

Einige der Kommen­tare, die seit dem 20. Januar unter diesem Artikel hinter­lassen wurden, sind so offen­sicht­lich strafbar, dass ich sie nicht einmal zu Beweis­zwe­cken öffent­lich stehen lassen konnte. Zum Beispiel wurde von einem Kommen­tator der Führer gegen Juden gehetzt. In einem anderen Kommentar gab sich der Kommen­tator als meine Mutter aus und behaup­tete, dass ich wütend auf meine Konkur­renten sei, weil ich in meiner Kindheit angeblich von meinem Onkel miss­braucht wurde. Ein Kommentar von jemandem, der sich als mein Onkel ausgab, folgte vier Tage später. (Ein Tritt­brett­fahrer kann ausge­schlossen werden, weil der Vorgän­ger­kom­mentar, auf den sich der besagte Kommentar bezog, zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr öffent­lich sichtbar war.)

Am 23. Februar hat ein gewisser Detlef Sieben­hoch eine verleum­de­ri­sche Rezension zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion bei Amazon veröf­fent­licht. Genauer gesagt scheint die verleum­de­ri­sche Rezension von Leseratte durch die inhalt­lich ähnliche, aber glaub­wür­di­gere verleum­de­ri­sche Rezension von Detlef Sieben­hoch ausge­tauscht worden zu sein.

Rezension von Detlef Sieben­hoch zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion (Screen­shot) | Schmäh­kritik und unwahre Tatsa­chen­be­haup­tungen (Verleum­dungen). Link zur Rezension | Link zum Rezen­sen­ten­profil von Detlef Sieben­hoch.

Könnte die Rezension von Leseratte nicht zufällig in dem Moment von Amazon gelöscht worden sein, als die Rezension von Detlef Sieben­hoch veröf­fent­licht wurde? Unmöglich, denn ich hatte Amazon kurz zuvor in einer E‑Mail darum gebeten, die Rezen­sionen von Leseratte zu löschen, aber Amazon hat sich ausdrück­lich geweigert, das zu tun. Außerdem: Die zweite Rezension von Leseratte zu meinem anderen Buch ist nach wie vor auf Amazon sichtbar.

Neben Schmäh­kritik und irre­füh­renden Fotos enthält die Rezension von Detlef Sieben­hoch einige nach­weisbar unwahre Tatsa­chen­be­haup­tungen (Verleum­dungen):

  • »Der Zeilen­ab­stand ist verboten riesig, ja fast schon gigan­tisch.«
  • »Effektiv hat das Buch nicht 200, sondern 70 – 80 Seiten.«

Dass die Rezension von einem enttäuschten Leser stammt, ist unwahr­schein­lich. Enttäuschte Leser haben keinen Grund, unwahre Tatsachen über ein Buch zu erfinden oder Fotos eines von ihnen selbst mutwillig beschä­digten Buches hoch­zu­laden. Nein, mit dieser Rezension will man mir schaden und/oder mir drohen.

Wer ist Detlef Sieben­hoch? Auf Amazon ist sein Profil auf anonym gestellt, d. h. man kann zwar sehen, dass er bisher (nur) sechs Rezen­sionen veröf­fent­licht hat, aber man sieht nicht, welche Produkte von ihm bewertet wurden. Mit einer Google-Suche habe ich Detlef Sieben­hoch bei der Amazon-Tochter Audible finden können, wo er das Hörbuch Rhetorik von Julius Löwen­stein in den Himmel gelobt und in allen Kate­go­rien mit der Bestnote (5 Sterne) bewertet hat. Was für ein Zufall!

Rezension von Detlef Sieben­hoch zum Hörbuch Rhetorik von Julius Löwen­stein (Screen­shot) | Link zum Rezen­sen­ten­profil von Detlef Sieben­hoch bei Audible

Was ist mit den anderen Rezen­senten, die mich bzw. meine Bücher bei Amazon verleumdet haben?

Wie schon erwähnt, liegt der Verdacht nahe, dass zwischen Kanal­ratte und Detlef Sieben­hoch eine Absprache stattfand. Ein weiterer Rezensent – Amasohn Kunde – hat die meisten der zum Teil schon seit über einem Jahr exis­tie­renden negativen Bewer­tungen zu allen(!) meinen Büchern just an dem Tag kommen­tiert (zum Beispiel mit Schmäh­kritik und Belei­di­gungen), als jemand die Rezen­sionen von Leseratte in Form von Kommen­taren infrage gestellt und auf diesen Artikel verwiesen hatte. Was für ein Zufall!

Wer ist Amasohn Kunde? Das Profil ist auf anonym gestellt, aber über Google konnte ich etwas über ihn finden: In seiner einzigen(!) Rezension auf Amazon verun­glimpft er ein Buch mit dem Titel Fett verbrennen am Bauch (incl. Foto, welches das Buch in einem Mülleimer zeigt). Diese Rezension hat den exakt gleichen Titel, den auch die mitt­ler­weile verschwun­dene Rezension von Leseratte zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion hatte: »Absolute Frechheit!« Was für ein Zufall!

Rezension zum Buch Fett verbrennen am Bauch von Dennis Koch (Screen­shot) | Link zur Rezension | Link zum Rezen­sen­ten­profil von Amasohn Kunde bei Amazon

Nicht weniger inter­es­sant: Auf Amazon gibt es ein weiteres Buch mit dem Titel Fett verbrennen am Bauch. Dieses stammt von einem Publisher, dessen Geschäfts­partner zufäl­li­ger­weise auch einer der beiden Geschäfts­führer der Loewen­stein Bücher&Medien GmbH ist. Und genau dieser Publisher hat zufäl­li­ger­weise genau am 20. Januar 2020, also dem Tag, an dem die Rufmord­kam­pagne gegen mich anfing, ein Buch mit dem Titel Fokus & Konzen­tra­tion auf den Markt gebracht. (Nur am Rande: Wie üblich hat dieses Buch nur sechs Wochen nach seiner Veröf­fent­li­chung bereits 71 lobhu­delnde Rezen­sionen von den üblichen Rezen­senten erhalten.)

Ein Schelm, wer zwischen all den Zufällen irgend­welche Zusam­men­hänge sieht und/oder sich Böses dabei denkt.

4.89/5 (89)

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67 Antworten auf Die Zerstö­rung der Fake-Ratgeber (auf Amazon)

  1. AvatarDirk Bitter sagt:

    Lieber Jan,
    da hast Du aber ein gewal­tiges Wespen­nest ange­sto­chen!
    Ich werde den Artikel in meinem Unter­richt bespre­chen und weiter­ver­breiten.
    Darüber­hinaus erhalten ihn meine Buch­händler, das sind kleine Geschäfte in den Innen­städten. Ich kaufe nirgends sonst Bücher. Die werden das sicher auslegen.
    Vielen Dank – AMAZON geht mir schon lange auf den Keks, siehe »Schnauze – Alexa«!
    Liebe Grüße
    Dirk

    • Lieber Dirk, vielen lieben Dank für Deine Unter­stüt­zung. In echten Buchläden kann man das Problem zumindest insofern umgehen, als dass man die Bücher vor dem Kauf in die Hand nehmen kann. Als Autor, der selbst auf Amazon veröf­fent­licht, muss ich Amazon aber auch ein Stück weit in Schutz nehmen: Vieles ist dort sehr gut gelöst! Das Problem mit den Fake-Experten muss aber dringend behoben werden. Da Amazon so sehr auf die lang­fris­tige Kunden­er­fah­rung setzt, sollte das auch in deren eigenem Interesse sein. Liebe Grüße auch an Deine Schüler, Jan

  2. AvatarMichael sagt:

    Grigori Kalinski ist ein Dampf­pau­derer.
    Hatte aus Interesse mal sein Webinar ange­schaut und anschlie­ßend eine »Coaching Session« durch­ge­macht, die nur darin bestand mich mithilfe von billigsten Marketing Tricks dazu zu bringen sein »Programm« für wohl­ge­merkt 5000 (!) Euro zu kaufen. Musste mir das Lachen echt verkneifen

    • Hallo Michael, Danke für deinen Kommentar. Ich hatte schon vermutet, dass die Preise des Coachings »saftig« sind, aber 5.000 € ist echt krass! Viele Grüße, Jan

    • Hallo Michael, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung und den Hinweis auf den Artikel von Edubily. Wie dieser sehr schön zeigt, zieht sich das Problem mit den Fake-Bewer­tungen durch das komplette Sortiment. Viele Grüße, Jan

  3. AvatarLarissa sagt:

    Hallo!
    Danke für deinen inter­es­santen Artikel. Übrigens unter­stützt du mit Links zu 30taus*nd in anderen Artikeln einen Art*r Neum*nn, der genau dieses Ghost­wri­ting anbietet.
    LG, Larissa

    • Hallo Larissa, vielen Dank für deine Unter­stüt­zung. Was du sagst, ist mir neu. Soweit ich infor­miert war, lässt Herr Neumann seine Ghost­writer Bücher für echte Personen schreiben, die sich Autor nennen wollen, aber keine Zeit haben, selbst zu schreiben. Inwieweit das (moralisch) verwerf­lich ist, müsste man separat disku­tieren. In diesem Artikel ging es mir um Fake-Experten, die mit allem drum und dran völlig frei erfunden sind. Im Übrigen habe ich an keiner Stelle Neumanns Ghost­wri­ting-Service unter­stützt, sondern bloß einzelne Fach­ar­tikel verlinkt, die Herr Neumann im Rahmen eines ganz anderen Projekts geschrieben hat. Ich werde mir die Sache trotzdem noch einmal genauer anschauen und danke Dir für den Hinweis. Liebe Grüße, Jan

  4. Hallo Jan,

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich war auch auf Gregori Kalinski aufmerksam geworden, weil ich lernen wollte Bücher zu schreiben.
    Genau aus den Gründen die Du beschrieben hast, habe ich das Thema nicht weiter verfolgt. Was soll ein Ghost­writer zu dem Preis schon für ein Wissen haben?
    Ich habe nun alleine mein Buch geschrieben. Es hat 1,5 Jahre gedauert. Ich habe 4‑stellige Inves­ti­tionen gehabt, bin aber unglaub­lich stolz auf das was ich produ­ziert habe. Die Rezen­sionen (bisher eine Rezension) kommen hoffent­lich nach und nach und das ist für mich voll­kommen in Ordnung.
    Der Verdienst pro Buch ist bescheiden weil das nicht mein primäres Ziel ist.
    Ich bin sehr dankbar für deinen Artikel, weil es andere solide arbei­tende Autoren tatsäch­lich in Verruf bringen können.
    Ich hoffe diesen Machen­schaften wird bald ein Ende gesetzt.

    Herzliche Grüße Hendrik

    • Lieber Hendrik, vielen lieben Dank für Deine Unter­stüt­zung und herz­li­chen Glück­wunsch zu Deinem ehrlichen Buch, auf das Du stolz sein kannst. Wenn Dein Buch wirklich gut ist, was ich annehme, dann werden die Rezen­sionen mit der Zeit schon kommen. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir und Deinem Buch alles Gute! Viele Grüße, Jan

  5. AvatarGerd sagt:

    Das war mir noch nicht bekannt, vielen Dank für den Artikel. Es ist ja wirklich unglaub­lich, dass die Gauner es heut­zu­tage überall versuchen, einen über den Tisch zu ziehen.
    Fake-Bücher, Fake-Shops, Fake-News, Deep-Fakes, Trolle, Hass, Spin-Doktoren, Filter­bub­bles„„ wenn wir dem nicht Herr werden, schafft sich das web selbst ab.

    • AvatarJan Höpker sagt:

      Lieber Gerd, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung. Gauner gibt es leider überall. Ich habe die Vermutung, dass sich viele dieser Leute, im Gegensatz zu echten Gaunern, nicht bewusst sind, dass das, was sie da tun, nicht in Ordnung ist. Der mora­li­sche Kompass scheint bei vielen dieser Leute einfach noch nicht voll entwi­ckelt zu sein. Ich habe von mindes­tens zwei Fällen gehört, in denen E‑Book-Unter­nehmer erst nach einer ganzen Weile gemerkt haben, dass es kein seriöses Geschäft ist, das sie da betreiben. Viele Grüße, Jan

  6. Hallo Jan,
    das ist wirklich eine krasse Sache, die mir vor dem Lesen so gar nicht bewusst war.
    Mir, als Autor von bislang zwei Ratgeber-Büchern, die zum Teil auch über Amazon vermarktet werden, brennt das natürlich im Herzen. Ich will Menschen mit meinen Inhalten wirklich helfen und ich erreiche (auch durch solche Anbieter) deutlich weniger, als ich könnte.
    Bei allen Vorteilen, die FBA und KDP einem auch bieten, eröffnen sich dadurch natürlich auch immer Potential für Betrug. Das Ausmaß war mir jedoch wahrlich nicht ansatz­weise bewusst.
    Viele Grüße
    Jahn

    • Hallo Jahn, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung. Ja, es sollte im Interesse von uns allen sein, dass sich die Bücher der ehrlichen Autoren, die viel Liebe, Energie und Wissen in ihre Bücher stecken, wieder häufiger verkaufen als der zusam­men­ko­pierte Mist der Billigg­host­writer. Genau dafür müssen wir uns einsetzen. Meiner Beob­ach­tung nach machen viele ehrliche Autoren aller­dings den Fehler, zu glauben, dass sich ihre Bücher von alleine verkaufen, nachdem sie den „Veröffentlichen“-Button gedrückt haben. Dass sich die Schrot­trat­geber gut verkaufen, liegt schon auch daran, dass die guten, echten Ratgeber nicht gut präsen­tiert und beworben werden. Marketing ist richtig und wichtig, nur darf man seinen mora­li­schen Kompass dabei eben nicht ausschalten. Viele Grüße, Jan

  7. AvatarBarbara sagt:

    Hallo Jan,

    von dem Problem habe ich noch überhaupt nichts gehört, danke für den Hinweis! Vor allem für alle wirk­li­chen Autoren, die sich extrem intensiv in ein Thema einar­beiten, muss das einen wahn­sin­nigen Verlust darstellen.
    Ich bin ohnehin sehr vorsichtig, was ich kaufe, und hätte ein solches Buch vermut­lich sofort retour­niert... Insofern scheint mir der Schaden für die Käufer zumindest begrenzbar, im Gegensatz zu dem derer, die sich für ihre Bücher wirklich Mühe geben.
    Würde es viel­leicht Sinn machen, hier mal eine Seite/einen Eintrag mit einer Auflis­tung aller vermut­li­chen Fake-Autoren und Schrott­bü­cher zu machen, damit man einen entspre­chenden Eintrag zumindest dann findet, wenn man sich die Mühe macht, nach dem Titel/dem Autor zu googlen?

    Viele Grüße und danke für Deine Mühe und dass Du Deine Erkennt­nisse mit uns teilst!
    Barbara

    • Hallo Barbara, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Unter­stüt­zung. Bei der von Dir vorge­schla­genen Liste mit allen Fake-Experten und Schrott­bü­chern steckt der Teufel leider im Detail. Um weiterhin gut schlafen zu können, müsste ich mir zu 100 Prozent sicher sein, dass kein Buch zu Unrecht auf die Liste gelangt. Und zwar nicht nur zum Zeitpunkt der Erstel­lung der Liste, sondern an jedem einzelnen Tag, an dem die Liste online ist. Theo­re­tisch könnten die Fake-Experten ja jederzeit ihre Profile und Bücher aktua­li­sieren. Kurz, Dein Grund­ge­danke ist schon gut, aber für mich ist das Projekt leider nicht umsetzbar. Viele Grüße, Jan

  8. AvatarBarbara sagt:

    Hallo Jan,

    nachdem ich gerade meinen Kommentar verfasst habe, habe ich auf die von Dir verlinkten Seiten geschaut (viel­leicht sollte ich das in Zukunft vorher machen) und mir ist aufge­fallen, dass auf dem Screen­shot des Kindle-Stores auf der von Dir verlinkten Seite von gesundfit​.de (https://​www​.gesundfit​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​d​a​s​-​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​e​-​g​e​s​c​h​a​e​f​t​-​m​i​t​-​f​a​k​e​-​r​a​t​g​e​b​e​r​n​-​b​e​i​-​a​m​a​z​o​n​-​4​1​7​0​/​?​f​b​c​l​i​d​=​I​w​A​R​2​a​K​s​L​G​l​T​L​K​H​c​g​Y​Z​H​P​j​y​S​A​j​e​G​9​k​f​G​t​O​7​R​a​k​K​g​e​5​G​-​X​2​C​p​c​6​a​b​p​5​z​L​d49bA) unter der Über­schrift »Kindle Store in fester Hand der Fake-Ratgeber« auch Dein Buch »Erfolg durch Fokus und Konzen­tra­tion« ist... Ich hoffe, dass dadurch nicht der Eindruck entsteht, das sei ebenfalls ein Fake-Ratgeber?

    Viele Grüße
    Barbara

    • Hallo Barbara, Ja, der anschei­nend etwas unglück­lich gewählte Screen­shot in dem von mir verlinkten Artikel zeigt unter anderem auch das Cover meines Buches »Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion«. Soweit ich das bei der geringen Auflösung erkennen kann, stammt kein einziges der 17 Bücher auf dem Screen­shot von einem Fake-Experten. Es scheinen einfach die »non-ficton« Best­seller auf Amazon zu sein. Was der Autor des Artikels mit dem Screen­shot zeigen will, verstehe ich nicht. Danke für den Hinweis und viele Grüße, Jan

  9. AvatarMiri D sagt:

    Hallo Jan,

    du kannst den Namen Kristin Berger-Löwen­stein noch hinzu­fügen. Habe es getestet. Oder mit anderen Worten: Ich bin drauf rein­ge­fallen ... Das Buch passt so gut in deine Analyse.

    Ich habe gerade eine schlechte (und veri­fi­zierte!) Bewertung hinter­lassen und das Buch zurück­ge­geben. Danke für den inter­es­santen Artikel.

    • Hallo Miri, vielen Dank für Deine Unter­stüt­zung und dass Du einen weiteren Kandi­daten iden­ti­fi­ziert hast. Ich hatte tatsäch­lich mal daran gedacht, hier eine Art „schwarze Liste“ mit allen Fake-Experten anzulegen, habe mich jedoch dagegen entschieden. Zum einen glaube ich, dass den Lesern sehr viel mehr geholfen ist, wenn sie lernen, die Fake-Experten und deren Schrott­bü­cher selbst zu iden­ti­fi­zieren. Mein Ziel mit diesem Artikel ist, möglichst viele Leser auf das Problem der Fake-Experten hinzu­weisen – gelöst werden kann das Problem aber nur von Amazon. Ein noch wich­ti­geres Gegen­ar­gu­ment habe ich schon in meiner Antwort auf den Kommentar von Barbara genannt: Da diese Leute sowohl ihre Profile als auch ihre Bücher jederzeit aktua­li­sieren können, müsste ich alle Beschul­digten regel­mäßig über­prüfen, um niemanden zu Unrecht zu beschul­digen. Viele Grüße, Jan

  10. AvatarMarit Alke sagt:

    Hallo Jan,

    Danke für die Recher­chen und den guten und wichtigen Artikel!
    In der Nische Geld-verdienen-im-Internet tummeln sich einfach zu viele unseriöse Geschäf­te­ma­cher... :(
    Wichtig finde ich noch den Hinweis, dass man Kindle-Ebooks bei Nicht­ge­fallen eine Woche nach Kauf zurück­geben kann. Das habe ich jeden­falls bereits ein paar Mal gemacht, wenn ich das Gefühl hatte, das Buch ist ein Wind­beutel oder es ist zuviel Eigen­wer­bung drin.

    Das weiß kaum jemand – ist aber immerhin etwas, das man als geprellter Leser machen kann.

    Herzliche Grüße
    Marit

  11. Das Bild hat den Unter­titel »Ratgeber-Sektion im Kindle Store« und zeigt ebendiese :-)

    Viele Grüße
    Johannes Haupt

    • Ich war etwas verwirrt, weil ich dachte, dass es eine Art Beweis­foto ist, das zu dem Text gehört, der links von dem Bild steht. Dort heißt es: »Die Top-Posi­tionen in der Ratgeber-Ecke des Kindle Store sind fest in der Hand von Fake-Konstrukten.« Da hatte ich erwartet, auf dem Bild zumindest einige Fake-Ratgeber zu sehen. Wie auch immer, Ihr Artikel ist sehr gut und wichtig. Danke für die gute Arbeit und viele Grüße, Jan

  12. Hallo Jan,
    danke für die ausführ­liche Analyse – das Problem war mir in diesem Umfang nicht bewusst.
    Ein wichtiger Artikel – hier sollte wirklich intensiv Aufklä­rung betrieben werden. Amazon-Käufer müssen wissen, was da auf dem Buchmarkt los ist! Duch die Fake-Flut werden seriöse Autoren immer mehr unter­gehen – und ich befürchte, dass wir erst am Anfang sind. Das Problem wird noch stark wachsen. Schaden nehmen alle – seriöse Autoren, hilfe­su­chende Leser, der Buchmarkt ingesamt. Aber jedes Problem bietet auch eine Chance – in diesem Fall viel­leicht für den statio­nären Buch­handel, sich durch seine Bera­tungs­kom­pe­tenz wieder zu stärken.
    Liebe Grüße
    Lena

    • Hallo Lena, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Unter­stüt­zung. Ich fürchte auch, dass da noch sehr viel mehr Schrott auf uns zukommen könnte. Bisher hatte ich das Problem auf Amazon noch nicht als Chance für den statio­nären Buch­handel erkannt, aber was Du sagst, macht Sinn. Liebe Grüße, Jan

  13. Danke für diesen ausführ­li­chen Artikel. Auch mir war es nicht klar, dass es so einen großen Fake Markt gibt. Ich bin schon des Öfteren bei AMAZON über seltsame KINDLE Books gestol­pert und habe sie in der Regel nie gekauft, weil ich kein Geld (und wenn es noch so billig ist) für »Bücher« mit weniger als 100 Seiten ausgeben will. In meinem Fach­ge­biet (Ernäh­rungs­wis­sen­schaften) gibt es auch ohne diese gefakten Bücher so viel Unsinn, dass ich IMMER die Autoren erst mal google. Dann erledigt sich vieles von selbst. Aber jetzt bin ich wohl noch vorsich­tiger....

    • Hallo Frau Dr. Franz. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zumindest bei Themen, über die man locker Hunderte Seiten schreiben könnte, machen Bücher mit weniger als 100 Seiten für mich auch überhaupt keinen Sinn. Da drängt sich doch sofort die Frage auf, warum der Autor so vieles wegge­lassen hat. Bei meiner Recherche musste auch ich fest­stellen, dass sich im Bereich Ernährung schon ganz besonders viel Schrott auf Amazon ange­sam­melt hat. Inter­es­san­ter­weise findet man dort weniger Einzel­ex­perten, sondern vermehrt Exper­ten­teams. Diese nennen sich zum Beispiel „Vital Experts“ oder „Superior Lifestyle Experts“ und laut Autoren­be­schrei­bung soll es sich um Grup­pie­rungen mehrerer Fachleute handeln, die zu Ernäh­rungs- und Gesund­heits­themen schreiben. Sehr dubios! Viele Grüße, Jan

      (Weitere frag­wür­dige Experten-Teams, die ich auf die Schnelle gefunden habe: Health Alpen Experts, Biohacking Academy, Health­care Institute, Heilkunde Akademie, S.A. Health Institute, Health Friends, Nature Health Factory, Korpus Experts, Psycho­logy Experts, Health­care Experts, Nerve Experts, Alternate Health.)

  14. AvatarPeter sagt:

    Jan Höpker, du bist echt ein trauriges Geschöpf. Reißt mit deinen Büchern gar nichts, wurden alle von Konkur­renten über­nommen, da diese augen­schein­lich zigfach besser sind als deine »Schrott­bü­cher«.
    Über Review­meta kommt auch Großteils Fake auf dein Buch raus.
    Versteckst dich hinter dem Rezen­sen­ten­namen »Kunde« und bewertest alle Bücher schlecht die besser laufen als deine 3 Absturz­bü­cher. Schon weit über 30 Jahre alt, aber nichts gerissen, Loser-Mindset eines chole­ri­schen Kindes. Macht sich mehr Arbeit andere Menschen schlecht zu machen, als selbst an sich zu arbeiten. Deine Familie muss stolz auf dich sein, armselig ;)
    Der Artikel ist so rechts­widrig, das schreit nach einer dicken Abmahnung, die du bald erhalten wirst.

    • Lieber Peter, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Daran, dass Review­Meta auch bei meinen Büchern frag­wür­dige Rezen­sionen erkennt, sieht man, dass Review­Meta – zumindest bei Büchern – einfach nicht gut funk­tio­niert … weil es über­emp­find­lich ist. Das ist bekannt und steht auch in dem Disc­laimer, der einem gezeigt wird, wenn man Review­Meta benutzt. Wenn es so einfach wäre, mit einer Software einen akkuraten Schnitt genau zwischen den echten und den unechten Rezen­sionen zu machen, dann würde Amazon diese Methode doch schon längst selbst anwenden. So einfach ist es halt nicht. Und nur zur Erklärung: Mein Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion war in den letzten drei Jahren zweimal für je drei Monate im Prime-Reading-Programm und wurde in dieser Zeit auf ganz natür­liche Weise häufiger herun­ter­ge­laden, gelesen und rezen­siert. Diese zeit­li­chen Anhäu­fungen von Rezen­sionen findet die Software frag­würdig, weil sie vom Prime-Reading-Programm nichts weiß. Viele Grüße, Jan

  15. AvatarMiriam sagt:

    Scho­ckie­rend wie sich ein Doktor sich so negativ und verleum­dend über Mitbe­werber auslassen kann. Da scheint einer sehr neidisch zu sein. Die Bücher von Jan Höpker sind auch nichts beson­deres, ich habe mal rein­ge­stö­bert und sie zum Glück nur ausge­liehen. In jedem Youtube Video findet man dieselben Infos, aber dafür nicht von solchen pein­li­chen Menschen. Dass er dafür noch sein Gesicht hinhält ist zu bewundern

    • Liebe Miriam, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Wenn Du mich schon der Verleum­dung bezich­tigst, dann solltest Du viel­leicht etwas konkreter werden und spezi­fi­zieren, an welcher Stelle im Artikel ich welche Person verleumdet haben soll. Wenn Du das nämlich nicht tust (und/oder kannst), dann bist Du hier diejenige, die mich verleumdet. Also: Wer wird von mir verleumdet? An welcher Stelle im Artikel passiert das? Ich bin gespannt auf Deine Antwort. Viele Grüße, Jan

  16. AvatarThomas W. sagt:

    So verzwei­felt der Artikel auch klingen mag, dass Herr Höpker sich anschei­nend in einem großen Markt nicht durch­setzen kann und seinen Frust an der Konkur­renz mit haltlosen Anschul­di­gungen Luft macht, so schein­heilig ist er zugleich. Guckt man sich die 3 Gratis Ebooks an, die man beim Eintragen der Mail erhalten soll, sind diese als dicke Hardcover Bücher mit Anschein von mehreren hundert Seiten darge­stellt. Es handelt sich aber um Ebooks mit wenigen Seiten und Inhalt, aber er selbst wirft seinen Mitbe­wer­bern vor, sie täuschen angeblich absicht­lich mit einem 3D Mockup, wobei ein 3D Bild noch lange nicht das finale Produkt darstellen muss.
    Von den eigenen Fake Rezen­sionen auf seinem Buch »Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion« ganz zu schweigen...

    • Lieber Thomas, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Was die 3D-Mockups angeht: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wer nach gedruckten Büchern auf Amazon sucht, erwartet eine bestimmte Mindest­an­zahl an Seiten – einfach weil die aller­meisten gedruckten Bücher deutlich über 100 Seiten haben. Wer sich hingegen für einen kosten­losen E‑Mail-News­letter einträgt, erwartet nicht, dass er als Will­kom­mens­ge­schenk drei dicke gedruckte Bücher kostenlos zuge­schickt bekommt. Der sprin­gende Punkt ist: Bei kosten­losen digitalen Freebies sind 3D-Mockups gängige Praxis – bei gedruckten Büchern, die verkauft werden, ist es hingegen keine gängige Praxis. Außerdem: Wenn du meinen Artikel gelesen und verstanden hättest, dann wüsstest Du, dass ich 3D-Mockups nicht per se verteufel – ich habe sie lediglich als eines von insgesamt sieben typischen Merkmalen (Indizien) der Schrott­bü­cher von Fake-Experten ins Spiel gebracht. Wie du siehst: Der einzige, der sich hier mit haltlosen Anschul­di­gungen Luft zu machen versucht, bist Du! Lass uns doch mal über Dich reden: Warum sind die Praktiken, die ich in meinem Artikel ange­pran­gert habe, für Dich akzep­tabel? Bist du wirklich der Meinung, dass diese Praktiken Menschen dabei helfen, eine gute Kauf­ent­schei­dung zu treffen? Ich bin gespannt auf Deine Antwort. Wer bist Du überhaupt? Welche Bücher sind von Dir? Gib Dich doch mal zu erkennen! Viele Grüße, Jan

      P.S.: Die Rezen­sionen zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzen­tra­tion sind nicht Fake. Siehe dazu meine Antwort auf den Kommentar von Peter etwas weiter unten.

  17. AvatarTom sagt:

    Ich muss schmun­zeln, ich lese gerade den Artikel zu Ende und sehe wie er am Ende von Rache­ak­tionen berichtet. Dass er nicht auf die Idee kommt, dass es echte Leser sein könnten die hier Kommen­tare verfassen und auch andere als nur positive von ihm gekaufte Rezen­sionen und gekaufte Nützlich Klicks bei Amazon erscheinen

    • Lieber Tom, wenn Du behaup­test, dass ich Rezen­sionen und nützlich Klicks gekauft habe, solltest Du das beweisen können, sonst handelt es sich um eine Verleum­dung und damit eine Straftat. Fakt ist: Alle positiven Rezen­sionen zu allen meinen Büchern sind echt :)

  18. AvatarMarianna sagt:

    Schwacher Artikel der mit wilden Theorien ohne jegliche Beweise versucht seine Konkur­renz schlecht zu machen. Jan Höpker wurde wohl auf dem Spiel­platz die Sandburg zu oft einge­treten und jetzt lässt er es an Mitbe­wer­bern aus, weil seine eigenen Schrott­bü­cher nicht laufen. Da sind auch so viele Recht­schreib­fehler drin und sinnlose Formu­lie­rungen, es ist unglaub­lich wie sogar ein Doktor so etwas hinbe­kommt. Der Doktor muss ziemlich leicht zu holen gewesen sein.
    Rechtlich gesehen kann man ihn mehrfach verklagen, ich bin gespannt wann er seine Seite schließen und Scha­dens­er­satz blechen muss.
    Neues Buch: »Vom Doktor in die Privat­in­sol­venz – Wie ich es geschafft habe mir zahllose Feinde zu machen und meine Existenz mit Straf­taten zu ruinieren. Die Schritt für Schritt Anleitung + Aufbau speku­la­tiver Theorien für angehende Hater und Voll­ver­sager«

    • Liebe Marianna, vielen Dank für Deinen Kommentar. Etwaige Recht­schreib­fehler und schiefe Formu­lie­rungen in meinen eigenen Büchern tun hier doch überhaupt nichts zur Sache. Und dass ich meine Konkur­renten schlecht­ma­chen würde, ist glatt gelogen. Einige meiner direkten »Konkur­renten« stehen sogar auf meiner Top100-Bücher­liste, die ich den rund 30.000 monat­li­chen Lesern dieser Webseite ans Herz lege. Im Gegensatz zu den von mir kriti­sierten Fake-Experten geht es mir nämlich nicht darum, mich auf Kosten Anderer zu berei­chern, sondern möglichst viel Mehrwert zu liefern. Viele Grüße, Jan

  19. AvatarAchim sagt:

    Lieber Jan,

    es ist belus­ti­gend, aber auch erschre­ckend wie die beim Betrügen ertappten Heraus­geber von Fake Ratgebern, versuchen, sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, an Dir zu rächen. Offen­sicht­lich ist man stolz auf den eigenen Murks und den Betrug am Leser. Doch diese Klein­kri­mi­nellen können nur deshalb Ihren Schund verbreiten, weil Amazon sie gewähren lässt! Schließ­lich verdient Amazon an schlechten Büchern genauso, wie an guten.

    Viele Grüße
    Achim

    • Lieber Achim, vielen Dank für Deinen Kommentar. Über Amazon möchte ich an dieser Stelle keine Mutma­ßungen anstellen, weil ich glaube, dass sich hinter den Kulissen sehr viel mehr abspielt als wir Außen­ste­hende uns vorstellen können. Viele Grüße, Jan

  20. AvatarSoner sagt:

    Hallo,
    ich wurde kürzlich von einem Verlag kontak­tiert, um ein Buch für sie zu schreiben. Ich war ein wenig verstutzt darüber, wie wenig mein Fach­wissen überprüft wurde.
    Also wollte ich mal einen der anderen Autoren anschreiben... Aller­dings war keiner von denen in den üblichen Netz­werken zu finden. Also habe ich nach den Autoren­bil­dern gesucht, mit dem Ergebnis, dass das alles Stock­fotos waren.
    Ich habe meinen Kontakt darauf ange­spro­chen und der hat das damit begründet, dass viele Autoren lieber unter einem Pseudonym veröf­fent­li­chen.
    Daraufhin bin ich bei der Recherche auf diesen Blog-Post gestoßen und fühle mich in meiner Entschei­dung, den Kontakt sofort abzu­bre­chen, bestätigt.
    Danke!!!

  21. AvatarDr. Susanne A. sagt:

    ACHTUNG!!: Bei meinen tief­grün­digen Recher­chen bin ich auf die ersche­ckende Erkenntnis gestoßen, dass Jan Höpker IN WIRKLICHKEIT KEINEN DOKTORTITEL BESITZT! Er versucht anschei­nend durch betrü­ge­ri­sche falsche Titel seine Leser aktiv zu täuschen und Ihnen mit Binsen­weis­heiten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich bin zutiefst erschüt­tert, wie dieser Mann noch weiter als Autor agieren darf. Ich werde Jan Höpker straf­recht­lich zur Rechen­schaft ziehen.
    Das lasse ich mir ehrlicher Leser der sich massiv hinters Licht geführt fühlt, nicht länger gefallen!

    • Liebe Frau Dr. A., vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie recher­chiert man denn, ob jemand keinen Doktor­titel hat? Gibt es ein Verzeichnis mit allen Personen, die keinen Titel haben? Da Sie auch einen Doktor­titel führen, wundert mich, dass Sie nicht auf die Idee gekommen sind, in der Datenbank der Deutschen Natio­nal­bi­blio­thek nach­zu­schauen. Ich habe das mal für Sie gemacht. Hier ist meine Doktor­ar­beit (Disser­ta­tion): https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D1042383111. Und wo finde ich Ihre Disser­ta­tion?

      Liebe Grüße, Jan

      P.S.: Wo wir gerade beim Thema sind: Inter­es­san­ter­weise scheinen die aller­meisten mutmaß­li­chen Schrott­bü­cher der Fake-Experten nicht bei der Natio­nal­bi­blio­thek geführt zu sein. Autoren aus Deutsch­land müssen dort aber soge­nannte Pflicht­ex­em­plare ihrer Bücher abliefern, sonst droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

  22. AvatarBrigitte Nissen sagt:

    Ich habe schon viele Blog­ar­tikel zu Themen wie Konzen­tra­tion und Fokus gelesen, aber der Hass von Jan Höpker auf seine Mitmen­schen ist wirklich unglaub­lich traurig. Er scheint ein hass­erfüllter Mensch zu sein. Die Wortwahl in diesem Artikel und die Darstel­lung von Behaup­tungen als Fakt sind ür einen angeblich seriösen Autor wirklich unter aller Sau

    • Liebe Brigitte, von welcher Wortwahl und von welchen Behaup­tungen sprichst Du? Würde ich meine Mitmen­schen hassen, würde ich meine Leser auch mit Ghost­wri­tern, Fake-Pseud­onymen und gekauften Rezen­sionen melken ... aus finan­zi­eller Sicht wäre das bestimmt lukra­tiver. Denk mal darüber nach. Viele Grüße, Jan

  23. AvatarWer im Glashaus sitzt ... sagt:

    ... sollte nicht mit Steinen werfen. Höpker, selbst ein erbärm­li­cher Schrott­buch Autor, kann sich im Markt nicht durch­setzen und heult jetzt seine 10-Mann-Community voll, die im Grunde auch nur aus Total­ver­sa­gern wie ihm selber besteht. Konntest Du Deine Mobbing-Erfah­rungen aus der Schule immer noch nicht richtig verar­beiten? Armer Wicht. Sieh zu, dass Du Dich auf die Abmahnung gut vorbe­rei­test.

  24. AvatarSaugnapf sagt:

    Jan Höpker mani­pu­liert Kommen­tare auf seiner Website. Als ich vor 2 Wochen mal hier rein­ge­schaut habe, waren die neusten ganz oben. Nun da hier auch negative Kommen­tare kamen wie ich sehe, versucht er sie möglichst weit unten zu verste­cken. Wirklich schlimm wie er seine Nega­ti­vität in die Welt hinaus lässt.

  25. Avatarpatty325 sagt:

    Ich höre schon von so vielen, dass Sie Jan Höpker abmahnen wollen bzw. werden. Wie ich das gesehen habe, sind die meisten der Personen in dem Artikel gar nicht erwähnt. Er hat sich anschei­nend schon im gesamten Business unbeliebt und Feinde gemacht.
    Wenn er wüsste wie negativ er bei allen Menschen außerhalb dieses Artikels dasteht, auch bei Kunden und in allen möglichen Facebook Gruppen

    • Ich warte immer noch ... Abmahnen wollen und abmahnen können sind halt zwei Paar Schuhe! Nur weil Dir die Wahrheit nicht gefällt, heißt nicht, dass Du den Über­bringer der Wahrheit abmahnen kannst. Lieber mal an die eigene Nase fassen!

  26. AvatarLauchkiller69 sagt:

    Hab den Artikel zuge­schickt bekommen und es ist lustig zu sehen wie uner­folg­reiche Menschen wie Herr Doktor mehr Arbeit in sowas steckt als in seinen eigenen Erfolg. Kennt er nicht die Regeln woran man Versager erkennt 1. Nur negativ reden, 2. Andere runter­ziehen anstatt sie aufzu­bauen, 3. Ener­gie­sauger etc.
    Und dann selber Bücher über Erfolg, Konzen­tra­tion und Fokus haben xDD Macht mit so einem Blog­ar­tikel genau das Gegenteil.
    Ich kenne keins seiner Bücher oder die der erwähnten im Artikel vom Inhalt her, aber er muss schon einen harten Groll gegen Unter­nehmer hegen die seine Existenz kaufen könnten :D Ich selbst betreibe Dropship­ping und da gibt es genug solcher Knechts die andere schlecht bewerten und dann noch ihre Leute drauf­hetzen.

    Es ist mir auch völlig egal, was mit den andere Büchern und Autoren ist, ich kann nur solche Lappen nicht ab die nur negative Vibes versprühen

    Lauchkiller69 ende und out

  27. AvatarNiko sagt:

    Die Sache Internet und Moral in einem Zusam­men­hang zu bringen vermag womöglich nur ein »echter« Doktor. In der Tat mag es mora­li­sche Bedenken geben das sich Fakes im Web eine goldene Nase verdienen aber in der realen Welt tun das auch »echte« Doktoren.

    Ich denke wir brauchen weder Fakes noch schlaue Doktoren. Die Welt ist über unend­liche Zeit ohne diese Zeit­geister ausge­kommen. Erst als sich Fakes und Doktoren aufspielen geht es mit der Welt so richtig den Bach runter.

  28. Avatarasdfsd sagt:

    Größter Versager auf dem Planeten, der seiner Konkur­renz dauernd 1 Sterne Rezen­sionen verpasst um sein Versagen zu kompen­sieren, weil seine Bücher auf Amazon in Grund und Boden versinken. Richtiger Loser

    • Wer verpasst seinen Konkur­renten dauernd 1‑Sterne-Rezen­sionen? Wenn Du solche Dinge behaup­test, solltest Du das beweisen können, sonst ist es eine Verleum­dung.

  29. AvatarRichard sagt:

    Hallo Jan,

    danke für Deinen beherzten Beitrag. Das fällt mir als Profi Hörbuch­spre­cher, Produzent und Verlag ebenso auf. Deswegen lasse ich mir immer bevor ich mich auf eine Produk­tion einlasse, vorher das ganze Buch senden. Und habe so auch einige poten­ti­elle Projekte abgesagt, die einfach nur grotte waren. Kollegen, die sowas annehmen oder sagen wir lieber Amateur-Sprecher (ich rede hier jetzt speziell über ACX) haben auch keinen Ruf zu verlieren.

    Alle ernst­haften Sprecher würden diese Bücher genauso ablehnen. Ich weise dann die Autoren auch die Unzu­läng­lich­keiten hin und warum ich es nicht mache.

    Meistens sind diese Bücher tierisch aufge­blasen mit Infos, die mit dem Thema an sich nichts zu tun haben oder es werden Füllsel und Sprüche einge­setzt, um das Buch künsti­lich in die Länge zu ziehen. Wieder­ho­lungen sind auch sehr beliebt ;-)

    Übrigens diese Fake-Autoren tummeln sich auch im Belle­tristik-Bereich. Jeden Monat ein Buch vom selben Autor. Unab­hängig von der Grammatik und Ortho­grafie, klingen die Bücher wie mit einem besseren Goog­le­trans­lator übersetzt. Ganz schlimm zu lesen, jeder Satz holpert. Da hab ich in der Grund­schule bessere und span­nen­dere Aufsätze geschrieben, owbohl das Schreiben nie mein Ding war. Und nätürlich über 100 5 Sterne Rezen­sionen, die das Buch über den grünen Klee loben und wie spannend es sei und bla bla bla.

    Wie auch immer, Hörbücher sind meine Passion und deswegen verschwende ich meine Energie nicht an minder­wer­tige Skripte.

    Wenn du magst können wir uns gerne über eine evt. Hörbuch­pro­duk­tion Deiner Bücher unter­halten unnter Umständen auch auf Royalty Share Basis, wenn die Eckdaten passen. Melde dich einfach bei mir. Bis denne und danke noch mal für Deinen mutigen Beitrag.

    Gruss Richard

    • Hallo Richard,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und dass Du deine Erfah­rungen als Hörbuch-Sprecher einbringst. Wenn diese Bücher nur schlecht wären, ginge das für mich sogar in Ordnung. Jeder sollte das Recht haben, Bücher zu schreiben. Was mich an diesem Geschäfts­mo­dell so sehr stört, sind die Fake-Rezen­sionen und erfun­denen Lebens­läufe, denn nur dadurch haben diese Werke überhaupt eine Chance. Würden sich diese „Unter­nehmer“ an alle gesetz­li­chen (und mora­li­schen) Regeln halten, würden sie recht bald von enttäuschten Lesern abge­straft werden und ihre Bücher würden in der Versen­kung verschwinden, ehe sie größeren Schaden anrichten können. Aktuell wird aber das Vertrauen miss­braucht und zerstört, das ehrliche Autoren, Verlage und Leser in der Vergan­gen­heit aufgebaut haben. Diese „Unter­nehmer“ stellen den persön­li­chen Gewinn über alles und nehmen billigend in Kauf, dass allen anderen Betei­ligten großer Schaden zugefügt wird.

      Viele Grüße,
      Jan

      P.S.: Danke für das Angebot. Ich werde darüber nach­denken :)

  30. AvatarDirk sagt:

    Lieber Jan, ich lese nun schon seit einigen Monaten deinen Blog und finde deine Artikel wirklich hilfreich. Bei dem hier gucke ich öfter mal in die Kommen­tare, denn hier wird sich rege und seit den letzten Kommen­tare blöd­sinnig ausge­tauscht.
    Worauf ich dich aber hinweisen wollte ist, dass du mit deinem Kommentar auf Richards Nachricht ja selbst diese Autoren verleum­dest, denn glaubst du wirklich gerade diese großen Unter­nehmer und Firmen scheren sich um den Blog­ar­tikel oder deine Bücher? Du stellst es als Fakt dar, dass die erwähnten Autoren von deinem Artikel dahin­ter­ste­cken.
    Ich selbst bin in einigen Kindle Gruppen auf Facebook unterwegs und auch aktiv und ich sehe vermehrt die kleinen Publisher, oder von Coaching Gruppen gegen dich wettern, denn die betrifft der Artikel am meisten, da du die Coaches und Programme bean­stan­dest. Leider haben schon etliche Leute aus den Gruppen nichts gutes über dich zu sagen und ich habe mitbe­kommen, dass sich viele gegen dich verschworen haben.
    Von diesen Leuten wurde wie ich es sehe keiner in dem Artikel erwähnt, aber viele machen sich einen Spaß daraus Dinge über dich zu erzählen.

    Halt die Ohren steif!
    Liebe Grüße
    Dirk

  31. AvatarTim sagt:

    Super Beitrag, danke! Ich bin auf Amazon zufällig auf eines dieser Bücher gestoßen und habe mich sofort über die unzäh­ligen künstlich klin­genden Kommen­tare gewundert. Bei der Google-Suche nach dem ominösen „Julius Löwen­stein« bin ich dann auf den Beitrag gestoßen.
    Ganz ehrlich, das ganze Thema sowie die Kommen­tare zum Beitrag hier lassen mich ein wenig die Hoffnung in die Mensch­heit verlieren. Wie egois­tisch und gehässig muss man sein, um nicht nur sein täglich Brot damit zu verdienen, seine Mitmen­schen mit dieser Masche abzu­zo­cken, sondern dann auch noch hier in den Kommen­taren so dreist zu lügen, zu belei­digen, und allgemein einfach nur Hass zu verbreiten? Sehr verstö­rend – ich hoffe dass diese Leute die psychi­sche Hilfe erhalten, die sie benötigen...

    • Hallo Tim,
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Wie man diesem Joban­gebot entnehmen kann, werden die Bücher von Löwen­stein offenbar für ein paar Hundert Euro von Laien geschrieben. Die vielen künstlich klin­genden Rezen­sionen wundern mich auch.

      Zu den häss­li­chen Kommen­taren: Was da oben noch zu sehen ist, sind nur die harm­lo­seren Kommen­tare; die richtig heftigen Dinger konnte ich nicht öffent­lich stehen lassen, da diese nicht nur meine Persön­lich­keits­rechte, sondern auch die Rechte Dritter verletzt haben. Ich sehe das aber eini­ger­maßen entspannt: Über die IP-Adressen und die Daten der Rezen­senten bei Amazon wird man die Verant­wort­li­chen schon zur Rechen­schaft ziehen. Die Justiz ermittelt bereits. Wenn Rezen­sionen mit Straf­taten in Verbin­dung stehen, dann geben auch Platt­formen wie Amazon die Iden­ti­täten der Rezen­senten heraus. Und wenn erst einmal bewiesen ist, dass der Täter Verleum­dungen und negative Fake-Rezen­sionen gegen Konkur­renten und Kritiker einsetzt, wird man auch bei den dubiosen positiven Rezen­sionen zu dessen eigenen Büchern genau hinschauen …

      Viele Grüße,
      Jan

  32. AvatarMonika aus Albstadt sagt:

    Wirklich beschä­mend. Was diese Doktoren und Unter­nehmer hier veran­stalten, treibt mich zur Weißglut. In Zeiten des Corona Virus sollten wir zusam­men­halten und nicht gegen­ein­ander hetzen! Haben Sie denn keine Moral? Ich richte mich auch an Sie HErr Doktor. Wo bleibt Ihre Anstand? Lasst uns in Frieden leben statt Hass und Lügen zu verbreiten. Was Sie hier tun ist ekelhaft. Helfen Sie lieber den Menschen. Grüße Monika aus Albstadt

  33. AvatarVolker Spiewak sagt:

    Ich verstehe es auch echt nicht, warum solchen Leuten wie Grigori Kalinski nicht endlich mal das Handwerk gelegt wird !? Es ist doch offen­sicht­lich, dass wenn jemand irgend­welche Coachings für 5.000 €, mit dem Verspre­chen schnell reich werden zu können verkauft, da ganz sicher etwas nicht stimmen kann.

  34. AvatarLukas sagt:

    Lieber Jan, vielen Dank für deine ausführ­liche Recherche und die vielen Belege zu den ganz offen­sicht­lich betrü­ge­ri­schen Machen­schaften der vermeint­li­chen „Autoren“. Als Buch­lieb­haber und seit Jahren aktiver Amazon-Rezensent (mitt­ler­weile sogar in den Top 5.000 in Deutsch­land), gehen mir diese ganzen Autoren ziemlich auf die Nerven. Ich bin selbst schon auf einen derar­tigen „Experten“ herein­ge­fallen und konnte in meiner anschlie­ßenden Rezension andere Käufer warnen. Genug­tuung war es, das Buch zurück­zu­schi­cken, leider keinen Cent wert gewesen. Trotzdem erschwert es die Suche nach neuen Büchern extrem wenn zunächst die Glaub­wür­dig­keit des Autors geprüft werden muss. Aber schön zu sehen, dass es nicht nur mir so geht!

    • Lieber Lukas,
      Danke, dass Du irrtüm­lich gekaufte Schrott­bü­cher rezen­sierst und zurück­schickst. Alle betro­genen Leser sollten das tun.
      Viele Grüße, Jan

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