Geschrieben von Dr. Jan Höpker

Aktualisiert am 25. April 2022


Nun wird auch Amazon Deutschland mit Schrottbüchern von Fake-Experten überflutet. Dahinter stecken Schrottbuch-Unternehmer, die am Fließband produzieren und nicht einmal vor ernsten Themen wie Krankheiten zurückschrecken.

Inhaltlich sind diese Ratgeberbücher minderwertig, aber dank unfairer Tricks verkaufen sie sich irre gut. Einige Themenbereiche werden bereits von Fake-Experten dominiert. Wie Johannes Haupt in einem ähnlichen Artikel erklärt, wird allen Lesern, Verlagen und ehrlichen Autoren großer Schaden zugefügt.

Dass das Problem existiert, ist Amazon offensichtlich bekannt. Jeff Bezos‘ eigene Zeitung, The Washington Post, hatte schon 2015 in einem ausführlichen Artikel auf das Problem der Fake-Experten aufmerksam gemacht.

Was sind Schrottbücher?

Schrottbücher sind Ratgeberbücher, die von Billig-Ghostwritern ohne fachliche Expertise geschrieben werden. Da bei ihrer Vermarktung Fake-Rezensionen sowie Pseudonyme mit erfundenen Qualifikationen und andere Lügen zum Einsatz kommen, entsteht der falsche Eindruck, es handele sich um hochwertige Bücher echter Experten, von denen Tausende Leser hellauf begeistert seien.

Wo kommen die Schrottbücher her?

Das Geschäftsmodell ist simpel:

Zuerst wählt man eine Nische, in der eine Nachfragen nach Ratgeberbüchern besteht. Dann rekrutiert man einen Ghostwriter, der sich die Inhalte im Internet zusammensucht und/oder sich etwas aus den Fingern saugt.

Und damit das Werk gekauft wird, erfindet man einen Experten, der es angeblich geschrieben haben soll.

Da die Schrottbuch-Unternehmer an allem, außer an verkaufsstarken Covern und Fake-Rezensionen sparen, erreichen sie hohe Margen. Und wenn sie ihre Gewinne in neuen Schrott reinvestieren, wächst ihr Business exponentiell.

Im Folgenden beschreibe ich die Entstehung der Schrottbücher noch einmal im Detail. Wer mag, kann diesen Teil überspringen, um weiter unten zu erfahren, woran man die Schrottbücher (und Fake-Experten) leicht erkennen kann.

Schritt 1: Nischenrecherche

Da die Schrottbuch-Unternehmer nicht an guten Büchern, sondern nur am schnellen und bequemen Geld interessiert sind, greifen sie nur solche Nischen an, bei denen sie glauben, die bereits existierenden Bücher schlagen zu können.

Datenkraken wie Helium10 stellen ihnen alle erdenklichen Marktdaten und Informationen über die Konkurrenz zur Verfügung.

Schritt 2: Einen Ghostwriter rekrutieren

Die allermeisten Schrottbuch-Unternehmer schreiben nicht selbst – sie lassen schreiben. Preisgünstige Texter finden sie auf Marktplätzen wie content oder textbroker. Oder sie schalten selbst Anzeigen bei Jobbörsen oder eBay Kleinanzeigen.

In dem TV-Beitrag Abzocke mit »Schrottbüchern«?, der am 15.12.2021 auf ARD lief, kommt eine Ghostwriterin zu Wort. Obwohl sie keine eigene Camping-Erfahrung hatte, wurde sie damit beauftragt, einen Camping-Ratgeber zu schreiben. Dafür soll sie 300 Euro erhalten haben. Bei Amazon wurde das Werk unter einem Pseudonym verkauft, in dessen Autorenbeschreibung damit geworben wurde, dass der angebliche Autor des Buches zwei Jahre lang von indianischen Ureinwohnern im Amazonas gelernt haben soll. Auch auf der Website des Verlags hieß es, dass die »Profi-Ratgeber« von Fachexperten verfasst werden. (Update: Kurz nach Erscheinen des TV-Beitrags hat Amazon alle Bücher des Verlags aus dem Shop entfernt.)

Die Honorare der Billig-Ghostwriter fangen bei etwa einem Cent pro Wort an. Allerdings hat sich in der Szene herumgesprochen, dass man in dieser Preiskategorie (wir sprechen von ca. 200 € für ein komplettes Buch) keine »Qualität« bekommt.

Die meisten aktuellen Schrottbücher dürften für 2 bis 3 Cent pro Wort geschrieben worden sein, was rund 400 bis 700 € pro Buch entspricht.

Dass Texter, die zu solch niedrigen Preisen schreiben, sehr wahrscheinlich keine Experten auf dem jeweiligen Fachgebiet sind, geschweige denn Zeit für eine gründliche Recherche haben, versteht sich von selbst.

Zu Honoraren von lediglich ein paar Hundert Euro für das Schreiben eines kompletten Buches kann man kaum mehr erwarten als sinngemäßes (oder sogar wörtliches) Abschreiben – oder dass der Texter die immer gleichen Klischees, Binsenweisheiten und Allgemeinplätze immer wieder umformuliert, um die geforderte Wortanzahl zu erreichen.

Was diese Bücher zu Fake-Ratgebern macht, ist die Zutat, die sie nicht enthalten: Expertenwissen.

Viele, wenn auch nicht alle Schrottbücher fallen außerdem durch zahlreiche Formatierungs‑, Rechtschreib- und Satzbaufehler auf.

Schritt 3: Ein verkaufsstarkes Cover designen lassen

Coverdesigner lassen sich auf Marktplätzen wie fiverr finden, wo die Preise schon bei fünf Euro anfangen. Doch am Cover zu sparen, wäre dumm, denn das Cover entscheidet darüber, ob die Zielgruppe anbeißt.

Bis 2019 konnte man die Schrottbücher auf den ersten Blick am Cover erkennen. Doch mittlerweile haben zumindest einige Schrottbuch-Unternehmer Cover im Einsatz, die sich kaum von denen großer Verlage unterscheiden.

Immer öfters tragen die Fake-Ratgeber sogar Logos frei erfundener Verlage.

Schritt 4: Einen Experten-Autor erfinden

Wenn die Zielgruppe wüsste, wer das Buch geschrieben hat und wie es entstanden ist, wäre das Interesse nahe null.

Der Schrottbuch-Unternehmer erfindet daher ein Pseudonym, damit die Zielgruppe glaubt, das Buch sei von einem echten Experten geschrieben worden.

Für das Autorenfoto kauft der Schrottbuch-Unternehmer sogenannte Stockfotos, die Kompetenz ausstrahlende Models zeigen. Diese gibt es schon für kleines Geld bei Anbietern wie depositphotos oder sogar kostenlos bei pixabay.

Der zum Foto passende Autorenname wird genauso frei erfunden wie die Biografie des angeblichen Autors. Letztere wird mit erfundenen persönlichen Erfolgen und Studienabschlüssen geschmückt. Um nicht aufzufliegen, werden die Stationen vage formuliert. Zum Beispiel steht in vielen erfundenen Biografien von Fake-Experten, dass der Autor »im Bereich Psychologie« studiert habe.

Ein Fake-Experte (Screenshot) | Das Foto zeigt ein Model (Quelle des Stockfotos) und der Lebenslauf dürfte ebenso frei erfunden sein wie der Doktortitel. Missbrauch von Doktortiteln ist übrigens eine Straftat. (Update: Das Foto und die Autorenbeschreibung dieses Pseudonyms wurden inzwischen abgeändert.)

Schritt 5: Fake-Rezensionen besorgen

Der Schrottbuch-Unternehmer weiß: Um eine hohe Konversionsrate zu erzielen, braucht sein Buch positive Rezensionen. Es können aber Monate verstreichen, ehe die ersten Rezensionen auf natürlichem Wege entstanden sind; und wenn diese negativ sind, wird das Buch ein Flop.

Dieses Risiko kann ein Schrottbuch-Unternehmer nicht eingehen. Deswegen »generiert« er die seiner Meinung nach notwendige Anzahl an positiven Rezensionen einfach selbst – zum Beispiel indem er sie einkauft oder sich mit anderen Schrottbuch-Unternehmern zum gegenseitigen Rezensieren verabredet. Sogenannte Rezi-Tauschgruppen gibt es zum Beispiel bei Facebook.

Noch vor wenigen Jahren haben Schrottbuch-Unternehmer typischerweise an die 20 Rezensionen pro Buch generiert. Da aber viele von ihnen offenbar der Auffassung sind, dass ihre Bücher mehr Rezensionen brauchen als die Bücher der Konkurrenz, ist ein regelrechtes Wettrüsten entbrannt.

Heutzutage erhalten die Schrottbücher typischerweise bereits in den ersten Wochen 50 bis 100 lobhudelnde Fake-Rezensionen.

(In meinem Artikel Die Zerstörung der Fake-Rezensionen berichte ich ausführlich über die Fake-Rezensionen der Schrottbücher.)

Rezi-Tauschpartner gesucht (Screenshot aus Facebook) | In einschlägigen Facebook-Gruppen werden Rezensionen zum Kauf und Tausch angeboten.

Schritt 6: profitable Werbeanzeigen schalten

Die meisten Schrottbuch-Unternehmer machen ihre Werke über Werbeanzeigen bekannt. Doch aufgrund der wachsenden Beliebtheit der Amazon-Ads klettern die Klickpreise in die Höhe, sodass insbesondere preisgünstige Bücher nicht mehr profitabel beworben werden können.

Bei hochpreisigen Büchern lohnen sich Werbeanzeigen nach wie vor. Das dürfte mit ein Grund sein, warum die Schrottbuch-Unternehmer mehrere Bücher jeweils eines Pseudonyms zu Bundles zusammenfügen, die sie zu unverschämt hohen Preisen von bis zu 69 Euro verkaufen.

Interessanterweise werden die Kindle-Ausgaben der überteuerten Bundles in den ersten Tagen für nur 99 Cent verkauft, obwohl die Einzeltitel, die in den Bundles enthalten sind, ein Vielfaches davon kosten. Diese irrational erscheinende Preisgestaltung dient der preisgünstigen Beschaffung von verifizierten Rezensionen.

Schritt 7: Den Gewinn reinvestieren

Der aus dem Verkauf erzielte Gewinn wird in die Produktion neuer Schrottbücher gesteckt. So lassen die Schrottbuch-Unternehmer in immer kürzeren Abständen immer mehr Bücher produzieren. Die fleißigsten unter ihnen haben bereits eine dreistellige Anzahl an Büchern unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht.

Das Geschäftsmodell verbreitet sich wie ein Virus

Einige Kindle-Unternehmer haben bereits zu einem anderen Geschäftsmodell gewechselt, mit dem sich noch mehr Geld verdienen lässt: Sie bringen anderen Menschen bei, wie man im E‑Book‑, Kindle- oder KDP-Business leichtes Geld verdient. Stefan James von ProjectLifeMastery hat schon mehr als eine Million Follower auf seinen englischsprachigen Social-Media-Kanälen.

Im deutschsprachigen Raum gehört Grigori Kalinski, der sich selbst »der E‑Book Coach« nennt, zu den Vorreitern. In einem Interview mit dem TV-Sender Hamburg1 (siehe Video) erklärt er seine Idee: Jeder kann ins E‑Book-Business einsteigen, auch wenn er wenig Zeit und kein Startkapital hat. Man muss nicht einmal schreiben können.

Das Interview und die Werbevideos, die Kalinski auf Facebook schaltet, dürften vor allem solche Menschen anziehen, die am schnellen und bequemen Geld interessiert sind. Den gleichen Effekt werden auch die zahlreichen YouTube-Interviews haben, in denen er mit seinen fortgeschrittenen Schülern über deren angeblich hohes vierstelliges Einkommen im Kindle-Business spricht.

Dass vom »E‑Book-« oder »Kindle-Business« die Rede ist, dürfte historische Gründe haben. Das meiste Geld verdienen diese Leute längst mit gedruckten Taschenbüchern. (Print-on-Demand macht es möglich.)

Screenshot aus YouTube | Die Interviews, die »der E‑Book Coach« Grigori Kalinski mit seinen Schülern führt, dürften vor allem solche Menschen anziehen, die am schnellen Geld interessiert sind.

Was sind das für Menschen, die ins Kindle-Business einsteigen? Anhand der Fragen, die diese in einschlägigen Facebook-Gruppen stellen, lässt sich unschwer erkennen, dass zumindest einige von ihnen keine Ahnung haben, was sie da überhaupt tun:

Typische Fragen von Kindle-Unternehmern in einschlägigen Foren (Screenshots aus Facebook) | Wie man sieht, wissen diese Leute einfach nicht, was sie tun. Und diesen beiden muss man noch zugute heißen, dass sie wenigsten nachfragen. Andere machen einfach, ohne sich zu informieren …

Einige Schrottbuch-Unternehmer scheinen zu glauben, dass sie das Urheberrecht außer Kraft setzen können, indem sie fremde Texte aus dem Internet leicht abändern. Tatsächlich habe ich zwei meiner eigenen Blogartikel in minimal abgeänderter Form in zwei Werken eines Fake-Experten wiedergefunden.

Der Plagiator hatte lediglich hier und da ein Wort durch ein Synonym ausgetauscht und einige Sätze umgestellt. Bei genauerem Hinsehen habe ich dann festgestellt, dass die entsprechenden Bücher ausschließlich aus leicht abgewandelten fremden Blogartikeln bestanden. (Inzwischen wurden die Plagiaten aus dem Verkehr gezogen.)

Was am beunruhigendsten ist: Es kommen ständig neue Schrottbücher dazu und sie sind immer schwerer zu erkennen, weil die Schrottbuch-Unternehmer schnell dazulernen.

Da viele Verbraucher glauben, dass nur 5‑Sterne-Rezensionen gefakt werden, generieren Schrottbuch-Unternehmer längst auch Rezensionen mit drei und vier Sternen. Trotz weniger Sterne wird das entsprechende Buch darin wärmstens empfohlen. Typischerweise wird ein für die meisten Verbraucher belangloser Grund genannt, warum man nicht fünf Sterne gibt.

Außerdem werden vernichtende negative Rezensionen aktiv versteckt, indem man einfach bei einem Dutzend zufällig ausgewählter positiver Rezensionen zigmal auf den nützlich-Button klicken lässt.

Die neueste Waffe der Schrottbuch-Unternehmer: nützlich-Klicks (Screenshot aus einschlägiger Facebook-Gruppe) | Indem man ausgewählte positive Rezensionen mehrfach »nützlich« klicken lässt, vermittelt man dem Algorithmus von Amazon, dass diese besonders relevant sind. Vernichtende negative Rezensionen, die ein Buch von echten Lesern bekommen hat, lassen sich mit diesem Trick nach hinten schieben, sodass sie auf der Verkaufsseite nicht mehr angezeigt werden.

Nur drei Sterne, aber positiver Text (Screenshots) | Zu den Schrottbüchern der mutmaßlichen Fake-Experten gibt es vermehrt Rezensionen, die zwar nur drei Sterne vergeben, das Buch aber trotzdem wärmstens empfehlen. So können Kunden überzeugt werden, die 5‑Sterne-Rezensionen nicht trauen und daher bewusst nur die Rezensionen mit zwei, drei oder vier Sternen lesen.

Man hat das Gefühl, es mit Kindern zu tun zu haben, für die das Schrottbuch-Business eine Art Computerspiel ist und die nicht zu realisieren scheinen, dass hinter ihren Verkaufszahlen echte Menschen mit echten Nöten und Problemen stehen, denen sie mit ihrem Verhalten schaden.

Da es keine scharfe Grenze zwischen ehrlichen Büchern und eindeutigem Fake gibt, muss jeder Leser selbst entscheiden, wo er seine Grenze ziehen möchte.

Meine Grenze verläuft dort, wo Fake-Experten-Pseudonyme mit erfundenen Qualifikationen sowie Fake-Rezensionen eingesetzt werden.

Bevor ich Bücher lese, um mir neues Wissen anzueignen, möchte ich wissen, aus wessen Kopf dieses Wissen stammt. Das Wissen von erfahrenen Experten interessiert mich sehr. Aber vor den Ergüssen irgendwelcher Billig-Ghostwriter, die über keinerlei Expertenwissen verfügen und deren Texte daher nicht über den Inhalt und die Tiefe kostenloser Blogartikel hinausreichen, möchte ich mich, mein Geld und meine Zeit schützen können.

Jeder Mensch sollte das Recht habe, schlechte Bücher zu veröffentlichen, aber niemand hat das Recht, seine Leser und alle ehrlichen Autoren zu betrügen.

Wie man Schrottbücher und Fake-Experten erkennt

Es folgen sieben Merkmale, an denen man Schrottbücher und Fake-Experten leicht erkennen kann.

Diese Merkmale sollten nicht als Beweise, sondern als Indizien verstanden werden. Je mehr Merkmale auf ein Buch zutreffen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Schrottbuch bzw. einen Fake-Experten handelt.

#1 | Ungewöhnlich viele Veröffentlichungen in kurzer Zeit

Etwas zu produzieren, das die Bezeichnung »Buch« verdient, dauert mehrere Monate oder sogar noch länger. Bei Experten, die im Monats- oder gar Wochenrhythmus neue Bücher veröffentlichen, ist wahrscheinlich etwas faul.

Hinter dem Pseudonym Viktoria Lakefield steckt ein besonders fleissiger Unternehmer: Zwischen dem 23. Juni und dem 1. Dezember 2019 sind 12 Bücher unter ihrem Namen erschienen.

Viktoria Lakefield ist nicht nur selbst ein Fake, sie hat auch einen Fake-Ehemann: William Lakefield. Dieser wird als Selfmade-Multimillionär und Finanz-Experte mit Universitätsabschluss von »einer der renommiertesten Universitäten in Amerika« präsentiert. Weil Lakefield Philantrop ist, gibt er sein Expertenwissen, dem er sein angeblich achtstelliges Vermögen zu verdanken hat, in Form von Finanzratgebern an die Nachwelt weiter.

Die Masche zieht: Lakefields erfolgreichstes Buch Aktien für Einsteiger rankt zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels (8. Januar 2020) auf Platz 73 der Amazon-Charts und dürfte damit zwischen 500 und 1.000 € pro Tag einspielen.

Wenig hilfreich: Wer nach »William Lakefield« googelt, bekommt die ersten Sätze der erfundenen Lebensgeschichte aus der bei Amazon hinterlegten Autorenbiografie noch einmal angezeigt.

Der Fake-Experte William Lakefield bei Google

Der Fake-Experte William Lakefield (Screenshot von Google) | Wer nach »William Lakefield« googelt, bekommt die ersten Sätze der erfundenen Lebensgeschichte aus der bei Amazon hinterlegten Autorenbiografie noch einmal angezeigt.

Dem real existierenden Wuppertaler Fotomodell und Coach Michael Weiger dürfte der Fake-Experte William Lakefield aus einem ganz anderen Grund ein Dorn im Auge sein: Es sind seine Fotos, die für William Lakefield verwendet wurden. (Update: Mittlerweile wird ein anderes Foto für William Lakefield verwendet.)

#2 | Unpassende Kategorien

Fast immer sind die Schrottbücher in Kategorien einsortiert, die mit dem Thema des Buches überhaupt nichts zu tun haben. Der Screenshot zeigt die Kategorien zweiter Bücher zum Thema Selbstdisziplin:

Unpassende Kategorien | Screenshots der Kategorien zweier Bücher zum Thema Selbstdisziplin. Gezeigt sind jeweils drei (von bis zu zehn) völlig unpassende Kategorien, in welche die Bücher eingeordnet wurden, um den Bestsellerstatus zu erlangen.

Hinter den falschen Kategorien steckt Kalkül: Dasjenige Buch, welches sich innerhalb irgendeiner der Kategorien, in die es eingeordnet ist, am öftesten verkauft, erhält die orange hinterlegte Kennzeichnung »Bestseller«.

Diese Kennzeichnung (Bestseller Badge) taucht nun überall bei Amazon neben dem Cover des Buches auf und bringt mehr Interessenten dazu, sich für dieses Buch zu entscheiden, weil sie annehmen, dass das Buch auch von vielen anderen Kunden gekauft wird (Social Proof).

Wenn es den Verkauf fördert, sortieren die Schrottbuch-Unternehmer ein Buch über Selbstdisziplin schon mal in Kategorien wie Oper, Industriegebäude und Kfz-Technik ein.

Der Bestseller Badge (Screenshot) | So erscheint ein Buch, das in mindestens einer Kategorie »Bestseller« ist, überall in den Suchergebnissen. Der mit oranger Farbe hinterlegte Bestseller Badge (links oben) wirkt sich positiv auf die Verkäufe aus, weshalb die Schrottbücher mitunter in völlig unpassende Kategorien einsortiert werden. Das Buch auf dem Screenshot ist unter anderem in der Kategorie Pop (Musik) Bestseller.

#3 | Dünnes Heftchen (aber 3D-Mockup zeigt dickes Buch)

Obwohl die meisten Schrottbücher zwischen zehn und 17 € kosten, sind sie oft so dünn, dass sie kaum die Bezeichnung »Buch« verdienen. Die meisten Schrottbücher haben einen Umfang von nur etwa 30 bis 120 Seiten.

Dabei kann der Umfang des tatsächlichen Inhalts sogar noch deutlich geringer sein. Nicht selten wird die Seitenzahl durch unnötig viele Anhang-Seiten in die Höhe getrieben. Inhaltsverzeichnis, Autorenbiografie, Haftungsausschluss, Urheberrechtshinweise, Impressum, Leerseiten für Notizen, Quellenangaben, Werbung für andere Schrottbücher etc. können in Summe 20 oder mehr Seiten füllen.

Um von der geringen Seitenzahl abzulenken, werden häufig sogenannte 3D-Mockups, die ein dickes Buch zeigen, in die Buchbeschreibung eingefügt.

#4 | Das Autorenfoto ist ein gekauftes Stockfoto

Hier hilft die umgekehrte Bildersuche von Google. Wenn das Autorenfoto auf Stockfoto-Seiten wie shutterstock, pixabay oder depositphotos gefunden wird, ist es ein gekauftes Stockfoto, welches nicht den Autor des Buches, sondern ein Model zeigt. In dem Fall ist es eindeutig: Der Autor ist Fake!

Es folgen einige konkrete Beispiele:

Konrad Sewell

Konrad Sewell, ein angeblich »promovierter Jurist«, der eine »Weiterbildung im Bereich Psychologie und Verhaltensweisen« absolviert haben soll, bringt es auf zehn Bücher in weniger als zehn Monaten (18. Februar bis 27. November 2019). Das Autorenfoto wurde bei shutterstock gekauft (siehe hier).

Der frei erfundene Experten-Autor Konrad Sewell (Screenshot) | Das Foto wurde bei shutterstock gekauft (siehe hier). (Update: Das Foto und die Autorenbeschreibung von Konrad Sewell wurden inzwischen abgeändert.)

Anthony Richards, Christopher Lodge und Sophie Baker

Das Autorenfoto von Anthony Richards wurde nicht gekauft, sondern geklaut: Der Mann auf dem Foto heißt in Wirklichkeit Dr. Craig Considine und er ist Islamwissenschaftler an der Rise University in Houston, Texas. Auf Amazon UK nutzt Considine das gleiche Foto in seinem eigenen Autorenprofil.

Der Diebstahl war Irene Gronegger aufgefallen. Auf ihrer Webseite berichtet die Journalistin, welche Antwort sie von Dr. Considine bekam, nachdem sie ihn wegen des geklauten Fotos angeschrieben hatte.

Interessanterweise ist die Autorenbeschreibungen von Anthony Richards mit derjenigen von Christopher Lodge aufs Wort identisch (nur der Name wurde ausgetauscht). Und wie Irene Gronegger in ihrem oben bereits erwähnten Artikel schreibt, ist im Impressum eines der Bücher von Sophie Baker der Anthony Richards-Verlag aus Düsseldorf angegeben (der allerdings weder Google noch der Deutschen Nationalbibliothek bekannt ist).

Hinter Anthony Richards, Sophie Baker und Christopher Lodge scheinen die gleichen Personen zu stecken. Im Impressum eines der Bücher von Christopher Lodge ist eine Firma angegeben: RPS Handel UG. Die beiden Geschäftsführer hatten 2017 einen Auftritt in der bekannten TV-Show Die Höhle der Löwen.

Einige Stockfotos scheinen besonders beliebt zu sein:

Drei Pseudonyme, aber das gleiche Fotomodell (Screenshots von Amazon) | Gehen den Schrottbuch-Unternehmern etwa die Stockfotos für ihre Fake-Experten Pseudonyme aus? Die Anzahl der Fake-Experten-Pseudonyme dürfte in die Hunderte gehen.

Matthias Brandt

Laut Autorenbeschreibung ist Matthias Brandt ein Management-Trainer, der über jahrelange Erfahrung als Unternehmer und Führungskraft verfügen soll. Außerdem soll er angeblich Leiter einer Management Agentur in Hamburg sein. 

Doch die BM Brandt-Management Agentur (der Name der Agentur wurde inzwischen aus der Autorenbeschreibung entfernt) existiert ebenso wenig wie Matthias Brandt selbst. Es sei denn, Brandt ließ sich einer gesichtschirurgischen Behandlung unterziehen, die ihn 20 Jahre älter aussehen lässt.

Bis Juni 2020 sah Matthias Brandt so aus:

Altes Autorenprofil von Matthias Brandt (Screenshot) | Die Fotos zeigen einen jungen Mann um die 30, bei dem es sich laut Autorenbeschreibung um einen ehemaligen Sport- und Mathelehrer aus Hamburg handeln soll.

Dann sah er plötzlich so aus (Das Foto stammte von depositphotos):

Altes Autorenprofil von Matthias Brandt (Screenshot) | Von Juli bis Dezember 2020 zeigten die Fotos einen Mann um die 50, und die Autorenbeschreibung erzählte ebenfalls eine ganz andere Geschichte.

Doch auch dieses Autorenprofil ist nicht mehr aktuell. Das Foto, welches seit Dezember 2020 für Matthias Brandt verwendet wird, stammt von keinem der üblichen Anbieter für Stockfotos:

Das aktuelle Autorenprofil von Matthias Brandt (Screenshot) | Die Stockfotos wurden durch ein einzelnes Foto ersetzt, das nicht bei einem der üblichen Anbieter für Stockfotos gekauft wurde (Stand: 06.01.2021).

Ob Matthias Brandts Ratgeber Die perfekte Bewerbung eine Chance hätte, wenn ersichtlich wäre, dass das Buch in Wahrheit nicht von einer erfahrenen Führungskraft geschrieben wurde, sondern – wie es scheint – von einem Studenten, der sich in seinem Leben wahrscheinlich noch nie auf eine richtige Stelle beworben, geschweige denn Bewerber eingestellt hat?

Bei vier weiteren Pseudonymen des gleichen Publishers Elena Fontenay, Annika Durand, Ben J. Morris und Kristin Berger-Loewenstein – wurden die bis Ende 2020 verwendeten Stockfotos ebenfalls ersetzt.

Bei den neuen Fotos, die alle Nahaufnahmen von Köpfen zeigen, scheint es sich um künstlich erzeugte Fake-Fotos zu handeln.

Tatsächlich sind die Fotos der »Autoren« des Publishers exakt gleich proportioniert wie die ca. 2,7 Millionen Fake-Fotos, die bei Generated Photos angeboten werden: Bei allen diesen Fotos befinden sich die Augen und der Mund an der exakt gleichen Position im Bild.

Die Fotos der Pseudonyme des Loewenstein Verlags wirken wie biometrische Passbilder

Die Fotos der Pseudonyme des Verlags scheinen künstlich erzeugte Fake-Fotos zu sein, die von dem Anbieter Generated Photos stammen könnten (Screenshots von Amazon und Generated Photos; Hilfslinien von mir) | Von links oben nach rechts unten: Matthias Brandt, Elena Fontenay, Annika Durand, Kristin Berger-Loewenstein, Ben J. Morris und ein beliebiges Foto von Generated Photos.

#5 | Fast alle Rezensionen nur zur Kindle-Ausgabe (entfällt)

Für die Schrottbuch-Unternehmer ist es einfacher und günstiger, Fake-Rezensionen, die als »verifizierter Kauf« gekennzeichnet sind, zu den Kindle-Ausgaben ihrer Bücher zu generieren, da sie die Verkaufspreise der Kindle-E-Books zu diesem Zweck vorübergehend bis auf 99 Cent reduzieren können.

Leider zeigt Amazon mittlerweile nicht mehr an, ob ein Rezensent das Taschenbuch oder die Kindle-Ausgabe gekauft hat. Als das gekaufte Format noch angezeigt wurde, konnte man sehen, dass die vielen positiven Rezensionen der Schrottbücher fast ausschließlich von Rezensenten stammten, die die Kindle-Ausgabe gekauft hatte, obwohl die Taschenbuch-Ausgaben häufiger gekauft werden.

#6 | Erst viele Rezensionen und dann gar keine mehr

Wenn ein Buch (oder sogar alle Bücher des entsprechenden Experten) bald nach der Veröffentlichung über wenige Tage oder Wochen regelmäßig positive Rezensionen erhalten hatte und die Serie von einem auf den anderen Tag beendet war, ist Vorsicht geboten.

Man braucht nicht alle Rezensionen händisch durchzugehen. Einfach die URL der Verkaufsseite des Buches in das dafür vorgesehene Feld bei ReviewMeta kopieren und in der Auswertung zum Report »Bewertungstrend« scrollen. Die blaugrauen Balken zeigen die Anzahl an Rezensionen an, die das Buch in dem entsprechenden Zeitraum erhalten hat. Dazu ein unverdächtiges und ein verdächtiges Beispiel:

Wann sind die Rezensionen veröffentlicht worden? (Screenshots zweier Auswertungen durch ReviewMeta) | Oben: Die 39 Rezensionen dieses Buches (blaugraue Balken) sind gleichmäßig über die gesamte Lebensdauer des Buches entstanden. Unten: Fast alle der insgesamt 96 Rezensionen dieses Buches wurden in den ersten zwei Monaten generiert, dann passierte nichts mehr.

#7 | Überwiegend fragwürdige Rezensenten

Wenn ein hoher Prozentsatz der positiven Rezensionen von Rezensenten stammt, die am laufenden Band (täglich oder sogar mehrmals täglich) mutmaßliche Schrottbücher mit fast ausschließlich fünf Sternen und Lobhudelei bewerten (meist ohne auf den Inhalt des Buches einzugehen), ist höchste Vorsicht geboten.

Welche Produkte ein Rezensent zuletzt rezensiert hat und/oder wie viele Rezensionen er insgesamt geschrieben hat, lässt sich mit einem Klick auf den Namen des Rezensenten leicht herausfinden. Zahlen im mittleren dreistelligen oder gar vierstelligen Bereich sind ein Indiz, dass der Rezensent für das Rezensieren bezahlt wird.

Ein Rezensenten-Profil (Screenshot) | Dieser Rezensent hat schon 1.074 Rezensionen verfasst. Wenn ein Rezensent viele Rezensionen schreibt und überwiegend mutmaßliche Schrottbücher (fast) immer mit fünf Sternen und Lobhudelei bewertet hat, ist höchste Vorsicht geboten. Mit einiger Wahrscheinlichkeit handelt es sich um das Profil eines Rezensenten, der für das Rezensieren bezahlt wird.

Wieder braucht man die Rezensenten nicht händisch durchzugehen. Einfach die URL der Verkaufsseite des Buches in das dafür vorgesehene Feld bei ReviewMeta kopieren und in der Auswertung zum Report »Reviewer Participation« scrollen. Die hellere der beiden Flächen sagt uns, wie viele Rezensionen die Rezensenten des Buches bereits veröffentlicht haben.

Das folgende Bild ist typisch für Schrottbücher mit zahlreichen Fake-Rezensionen; hier hat die große Mehrheit der Rezensenten schon mehr als 200 Rezensionen veröffentlicht:

ReviewMeta Report "Reviewer Participation" Beispiel Buch mit Fake-Rezensionen

Wie viele Rezensionen haben die Rezensenten des Buches bereits veröffentlicht? (Screenshot von ReviewMeta) | Dieses Bild ist typisch für Schrottbücher mit zahlreichen Fake-Rezensionen; die große Mehrhheit der Rezensenten hat schon mehr als 200 Rezensionen veröffentlicht.

Zum Vergleich ein Buch ohne Fake-Rezensionen; die helle Fläche sagt uns, dass die große Mehrhheit der Rezensenten deutlich weniger als 50 Rezensionen veröffentlicht hat:

ReviewMeta Report "Reviewer Participation" Beispiel Buch ohne Fake-Rezensionen

Wie viele Rezensionen haben die Rezensenten des Buches bereits veröffentlicht? (Screenshot von ReviewMeta) | Dieses Bild ist typisch für Sach- und Ratgeberbücher ohne Fake-Rezensionen; die große Mehrhheit der Rezensenten hat deutlich weniger als 50 Rezensionen veröffentlicht.

Wie man mit Schrottbüchern umgehen sollte

Ganz einfach: Nicht kaufen!

Außerdem: Fehlkäufe retournieren und eine Rezension schreiben, damit andere in Zukunft bessere Kaufentscheidungen treffen können.

Wer schweigt, unterstütz den Schrott!

Beim Rezensieren sollte man selbstverständlich bei der Wahrheit bleiben und auf die Einhaltung der Richtlinien achten. Bitte keine negativen Fake-Rezensionen schreiben!

Medienberichte zum Thema »Schrottbücher«

In der Mitgliederzeitschrift der vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di publik (Auflage: 1,8 Millionen Exemplare) ist im Oktober 2020 ein Artikel über Billig-Ratgeber von Fake-Experten erschienen.

Die Zeitschrift Business Punk hat mich im November 2020 über Schrottbücher von Fake-Experten interviewt.

Im Dezember 2020 hat der Radiosender SWR3 Irene Gronegger über Fake-Ratgeber interviewt. Nach Ablauf eines Jahres wurde der Beitrag aus der Mediathek entfernt.

Am 8. Dezember 2020 hat der Amazon-watchblog des Händlerbundes einen Artikel über Schrottbücher veröffentlicht.

Am 15. Dezember 2021 lief bei plusminus (ARD) ein 8‑minütiger TV-Beitrag zum Thema Abzocke mit »Schrottbüchern«? Über die Mediathek wird der Beitrag bis Ende 2022 verfügbar sein.

Am 22. Dezember 2021 lief ein Interview mit Ulli Schauen, dem Regisseur des plusminus-Beitrags, bei Deutschlandfunk.

Auf der Website von Heise Medien wurde am 3. Januar 2022 ein Beitrag von Irene Gronegger veröffentlicht, der einige Aspekte zum Thema Schrottbücher aufzeigt, die es aus Platzmangel nicht in den TV-Beitrag vom 15. Dezember 2021 geschafft hatten.

Am 23. April 2022 hat das Handelsblatt einen Artikel zum Thema Fake-Ratgeber veröffentlicht.

Mein Bezug zum Thema: Ich schreibe selbst Ratgeberbücher, in die ich sehr viel Zeit und Mühe investiere. Außerdem liebe ich es, gute Bücher zu lesen.

Dieser Beitrag darf gerne im Netz verbreitet werden. Je mehr Leser von den oben dargelegten wettbewerbswidrigen und die Leser täuschenden Praktiken der Schrottbuch-Unternehmer erfahren, umso besser.

P.S. Siehe auch meinen Artikel Die Zerstörung der Fake-Rezensionen.

  • Hey Jan, großes Kompliment für dieses tolle Stück Investigativjournalismus. Ich gehe selber unter die Autoren und würde gerne so viel mehr über dieses Thema wissen, kann man Dich auf Facebook adden? Ich frage mich, wie man etwaigen Mobbingtaktiken der Konkurrenz begegnen könnte, denn selbst wenn es nun gesetzlich verboten ist, positive Fake-Reviews einzukaufen, hat man vielleicht immer noch Möglichkeiten. Was meinst Du, wie die Entwicklung nun weitergehen wird? Es kann nicht sein, dass hier Kommentatoren ihre Bücher abschreiben müssen, nur weil ein Paar dumme Dep… im Bewertungsbereich Terror machen. Ich selber schrecke meinerseits nicht vor aggressivem Verhalten zurück, denn letztlich sollten es die Wahrhaftigen sein, die den Erfolg haben, und nicht die Gauner; da soll man nicht wie ein getroffener Hund die Flinte ins Korn werfen, das ist willensschwach. Eine aggressive Werbetaktik muss von den Richtigen kommen, nur leider scheinen die Richtigen oft nicht richtig genug zu sein, das zu erkennen. Es gilt das Recht des Stärkeren und dieser Stärkere wird im 21. Jahrhundert endlich die Wahrheit selbst sein.

  • Sehr erhellend. Danke für diese Aufklärungsarbeit. Ein Fakebuch hatte auch ich einmal bestellt, mich über die guten Rezensionen gewundert, aber es auch zurückgesendet. Und tatsächlich war ein Fakebuch, das ich hier gesehen habe, aufgrund des Titels auf meiner Liste.

  • Ich habe soeben die Anfrage einer Ghostwriting-Agentur erhalten, die mir – genau! – das Schreiben eines Ratgebers für 3 Cent pro Wort anbot. Und zwar zu einem Thema, zu dem es bereits tolle Bücher gibt.
    Das machte mich stutzig, und ich begab mich auf die Suche nach Informationen. Nun bin ich auf der Seite mit Ihrem Beitrag gelandet, den ich mit ungläubigem Staunen bis zum Schluss las – und das, obwohl ich schon viel über Schrottbücher und die Machenschaften der SchrottmacherInnen wusste.
    Was ich neben den von Ihnen beschriebenen kriminellen Fakes im Buchbereich ganz furchtbar und beängstigend finde, ist, dass dumme Menschen mit Dummbüchern noch mehr verdummt werden, was letztlich eine verdummte Gesellschaft schafft, deren Mitglieder nicht mehr zwischen RICHTIG und FALSCH unterscheiden, geschweige denn ihr Denken und Handeln vernunftbasiert argumentieren können.
    In diesem Zusammenhang erschreckend ist übrigens auch die Tatsache, dass ganze Doktorarbeiten von GhostwriterInnen geschrieben werden, sodass letztlich dadurch auch akad. Abschlüsse in Form von Fakes die akademische Landschaft verwässern und Fake-AbsolventInnen ohne besonderes Fachwissen den Markt überschwemmen.
    BILDUNG und WISSEN von echten FACHLEUTEN ist der einzige Weg, diese Gesellschaft demokratiefähig zu halten. Und ja: Gute Bücher gehören in diesen Kanon mit hinein.
    Aber was tun? Die Entwicklungen der letzten beiden Jahre zeigen, dass man die »Dummen« nicht erreicht.
    Auch nicht (mehr) mit Argumenten.
    Der Staat setzt auf eine Entwicklung, die auf dem Grundgedanken basiert, dass die Nachfrage den Markt regelt, und wird daher und sicher auch noch aus weiteren Gründen nicht aktiv.
    Vielleicht noch ein kleiner Tipp zum Nachmachen:
    Ich bewege mich bei Amazon nur im Sinne der Erstinformation. Dort verschaffe ich mir über den »Blick ins Buch« Anhaltspunkte über die Themen, die dort abgehandelt werden, schaue mir das Impressum und die Vita der AutorInnen an, lasse den Schreibstil auf mich wirken, suche mir bei Gefallen die ISBN-Nr. heraus, leite die Bestellinfos an meinen kleinen Buchladen um die Ecke weiter und habe meist nach einem Tag hochwertiges SlowFood für den Geist.

  • Exzellenter Beitrag. Ich habe im Anschluss an die Lektüre die ZDF-Reportage »frontal21« zum Thema Beschiss mit gekauften Bewertungen geschaut. Als Mensch mit einer gewissen kulturellen Grundausstattung käme ich allerdings auch nicht auf die Idee, ein so genanntes »Schrottbuch« käuflich zu erwerben. Stereotypes Layout, immergleiche Autorenfotos, dazu obskure, völlig reputationslose Pseudoverlage und das ganze Möchtegern-Gehabe des Marketings zu den vermeintlichen Problembewältigungsprofis – all dies sind ja eigentlich leicht zu durchschauende Merkmale, die auf einigermaßen gefestigte Menschen eher abschreckend wirken sollten. In der Summe ein Grund mehr, Amazon zum Teufel zu schicken.

  • Zunächst möchte auch ich mir sehr herzlich beim Autor für diesen Artikel, wie auch die weiteren Berichte von ihm auf anderen Seiten, bedanken. Aktuell handelt es sich meiner Kenntnis nach um die ausführlichsten Darstellungen dieser Problematik. Umso mehr irritiert mich nach wie vor das generelle Schweigen/Nichthandeln seitens der Medien, Verlage und Amazon zu diesem Thema. Schließlicht handelt es sich bei den »Fake-Ratgebern« schon lange nicht mehr um ein Randphänomen, welches vereinzelt in Kategorien auftaucht, sondern (stand heute) um einen brandgefährlichen Vorgang über alle Ratgeberkategorien hinweg. Einige der vermeintlichen »Rezensenten« erreichen bald die Marke von 3000 Bewertungen. In Wirklichkeit dürfte die Anzahl der Fake-Bücher jetzt schon höher ausfallen. 

    Tatsächlich befasse auch ich mich bereits seit Jahren ausführlich mit diesem Vorgang. Kurz zu meiner Person: Ich bin freiberuflicher Autor, habe einen kleinen Verlag mit Themenschwerpunkt Reisen gegründet und verkaufe seit Jahren über Amazon meine Bücher. Der Reisesektor blieb zunächst von »Fake-Ratgebern« verschont, auch, da die lukrativeren Kategorien sicher deutlich attraktiver waren. Zugleich bringt der Reisesektor aufgrund spezieller Eigenheiten, wie die Abbildungen vieler Reisebilder oder die individuellen Layouts, welche als E‑Book nicht umsetzbar sind, einige Hürden mit sich. Dies zeigte sich auch bei den ersten Versuchen der »Fake-Reise-Ratgeber« ab 2018, die aufgrund ihrer typischen Textwüsten und schwarz/weiß Bilder (soweit überhaupt vorhanden) sehr schnell negative (echte) Rezensionen erhielten. Gleichzeitig profitierten die »Fake-Ratgeber« von den eher wenigen Bewertungen der echten Ratgeber, die aufgrund häufig aktualisierter Auflagen die alten Bewertungen regelmäßig verlieren. So führten die »Fake-Ratgeber« mit 10 bis 20 gekauften Bewertungen oftmals die Liste an. Spätestens nach einem halben Jahr war aber Schluss und der erste Stern verloren. Damit entstand aber das erste, ernstzunehmend Problem, welches ich gerne als Ergänzung zum Haupttext erwähnen möchte. KDP lässt nämlich das nachträgliche Trennen zwischen E‑Books und KDP-Taschenbüchern zu. Da die gekauften Fake-Bewertungen mit dem E‑Book verknüpft sind, die allermeisten echten Negativbewertungen aber mit dem Taschenbuch, kann so ganz einfach ein neues, identisches Taschenbuch erstellt und dieses mit dem alten E‑Book verknüpft werden. Damit erscheint die Buchkombination wieder mit vollen fünf Sternen und die echten Negativrezensionen verbleiben beim alten Buch, das in kürzester Zeit aus dem Index verschwindet. Der ewige Kreislauf beginnt. Obgleich dieser Vorgang recht komfortabel wirkt, wurde sogar dieser bereits durch eine einfachere Lösung ersetzt. Nämlich dem steten Zuwachs an Fake-Rezensenten (wie im Hauptartikel bereits erwähnt). Mit Corona ist zwar der Reisemarkt insgesamt eingebrochen, doch im Hintergrund wurde anscheinend fleißig neuer »Content« produziert. Spätestens seit Mitte des Jahres (2021) erschien eine Welle neuer »Fake-Ratgeber« im Reisesegment. Seitdem wird auch nicht mehr auf die alte Methode gesetzt, sondern bei Fake-Bewertungen auf Masse. 100 bis 150 Bewertungen pro Buch sind keine Seltenheit mehr. Damit verfügen die »Fake-Ratgeber« mit Abstand über die meisten Bewertungen und die hohe Zahl reicht auch zur Kompensation der negativen Rezensionen aus, auch mit Blick auf reine Sternebewertungen. 

    Zugleich möchte ich an dieser Stelle auch auf die dramatische Verschiebung des Rankings innerhalb eines Suchbegriffes bei Veröffentlichung eines »Fake-Ratgebers« hinweisen. In nur einem Monat nach Veröffentlichung hat ein »Fake-Buch« rund 50 Bewertungen und in den meisten Fällen bereits einen Bestseller-Badge aus irgendeiner Sub-Kategorie. Zusammen mit der automatischen Platzierung auf Platz eins zerstört das Buch die gesamte organische Platzierung beim Ranking und damit natürlich auch die Verkaufszahlen. 

    Abschließend möchte ich noch kurz meinen aussichtslosen Kampf gegen die Windmühlen von Amazon erläutern. In den vergangenen Jahren habe ich zahlreiche Dokumente, Belege und Auflistungen von »Fake-Ratgebern« und Fake-Bewertungen sowie Rezensenten erstellt, dabei auf die Machenschaften dahinter hingewiesen und diese an Amazon geschickt. Amazon hat bis heute kein einziges Mal gehandelt. Nicht einmal bei solch eklatanten Bewertungen, bei denen »Rezensenten« unachtsam die falschen Texte gepostet haben. In diesen Fällen wurden ganz andere Destinationen beschrieben (bsp. Amsterdam anstatt Berlin). Ähnliches Bild bei den Bestseller-Kategorien. In auffälligen Fällen, in denen Kategorien aus Bereichen wie Weltkriege, Militär, Chemie, usw. gewählt wurden, habe ich mehrmals Amazon auf Richtlinienverstöße hingewiesen (Stichpunkt u.a. Irreführung des Kunden). Die seltenen Antworten von Amazon sahen darin aber keinerlei Verstöße. Quasi ein Freifahrtschein für die Betrüger. 

    Für die Zukunft sehe ich leider keine Besserung, obgleich dieser Umstand noch viel zu positiv formuliert ist. Da seit einiger Zeit neue Auflagen in bereits »übernommenen« Kategorien erscheinen, führt dies immer mehr zu einer Verdrängung der richtigen Bücher, sowohl im Ranking, langfristig aber auch auf dem gesamten Markt. Sollte dem kein Einhalt geboten werden, bestehen die oberen Ergebnislisten bald nur noch aus »Fake-Ratgebern«.

    • Vielen Dank für diesen Kommentar. Dass man negative Rezensionen loswerden kann, indem man das Taschenbuch vom E‑Book trennt und es anschließend neu veröffentlicht und wieder mit dem E‑Book verknüpft, wusste ich noch nicht.

  • Ganz herzlichen Dank für deine ausführliche Recherche und deinen Mut, diesen unlauteren Wettbewerb an die Öffentlichkeit zu bringen!! Meinen großen Respekt!!

  • Danke für diesen ausführlichen Bericht. Es hat mir einen ganz neuen Blick auf den Büchermarkt gegeben. Erschreckend finde ich, das Autoren, die sich wehren, auch noch bedroht werden. Rezensionen lese ich mir schon durch, auch mit dem Bewusstsein, das wahrscheinlich einige Fake sind. Für mich sind oft Empfehlungen von Freunden und Buchbesprechungen der Anreiz ein Buch zu kaufen.
    Bücher von diesen Fake Autoren habe ich bisher glücklicherweise nicht bestellt.

  • Hallo,
    nach der Entdeckung einer Jobanzeige, in der Ghostwriter für Kinderbücher gesucht wurden ‚wollte ich mich erstmal über das Unternehmen erkundigen.
    Tatsächlich ist die Website von M&M genauso ein Fake wie die Kununu Rezensionen. Dadurch bin ich auf ihren Artikel gestoßen und entsetzt. 

    Kompliment, ihre Recherche ist fabelhaft und transparent, daher habe ich Ihren Artikel gern auf Facebook mit meinem Freundeskreis geteilt. Jeder der gern liest und nicht nur im Buchladen, sondern auch bei Amazon kauft, sollte das lesen. 

    Mein naiver Traum mal so eben Kinderbuchautor zu werden, ist damit auch passè. Naja, vielleicht ja auf dem klassischen Weg.

  • Danke, für Ihren sehr guten und offenen Bericht, den ich aus eigener Erfahrung zu 100 % bestätigen kann. 

    Ich selbst bin eine Autorin von Büchern, die ich auf Amazon anbiete und ärgere mich dauerhaft über Amazon, die seit Jahren nichts gegen diese Fake-Bücher mit Fake-Autoren und Fake-Bewertungen unternehmen, was wiederum allen seriösen Autoren und Verlagen sehr schadet. 

    Danke auch für Ihren mutigen Kampf gegen die »Hamburger Schrotthändler« Malik & Mähleke GmbH und deren Loewenstein Verlag. Haben Sie mal in Erwägung gezogen, dass diese mit Amazon unter einer Decke stecken könnten, was wiederum Amazons zögerliches Vorgehen gegen Schrottbücher erklären würde.

    Einen Tipp an alle Amazon-Käufer möchte ich aber noch hinzufügen. Schrottbücher erkennen Sie schnell mit einem Blick in die »Produktinformation« (unterhalb jeder Buchbeschreibung). Steht dort unter HERAUSGEBER »Independently published« und hat das Buch dazu weniger als 180 Seiten ist es meist ein Fake-Buch. Also Finger weg!

    • Danke für Ihre Unterstützung! Ihr Tipp ist leider nur bedingt nützlich, weil bei vielen »Schrotthändler« nicht mehr »Independently published« steht, sondern der Name eines Verlages. Ob in diesen Fällen wirklich ein Verlag gegründet wurde oder ob die nur irgendwas in das entsprechende Formularfeld eintragen, ist mir nicht bekannt. Auch wäre es unfair gegenüber ehrlichen Selfpublishern, die es durchaus gibt, wenn »Independently published« zum K.O.-Kriterium würde.

    • Ich bin freier Autor, veröffentliche Kurzgeschichten unter 180 Seiten und bin, solange ich nicht alzeimerkrank bin, ein richtiger Mensch. das problem ist amazon, (mit einem kleinen a in einem gefühl des ekels geschrieben). Bevor wir unabhängige Autoren verurteilen und angreifen, sollten wir uns vergewissern, wer reake ist oder nicht.

  • Huhu.

    Ich bekam ebenfalls solch eine Drohmail von einer Rechtsabteilung für Autoren. Kurioserweise stand dort nicht um welche Rezension es sich handelt,wo die Rechtsabteilung ihren Sitz hat usw… Da ich aber nur eine (auch von Rezepte Profis) schrieb, kann es nur diese sein. Es ist erschreckend, wie dreist diese Menschen vorgehen. Meine Rezension jedenfalls werde ich nicht löschen und Amazon ist informiert.
    Das blöde ist wirklich, dass man angst bekommen könnte und seine Rezension ändert oder löscht und dann sind am Ende wieder nur die guten/gekauften Rezensionen da. Echt ein jammer. Das macht mich ziemlich sauer und ich bin nich nichtmal selbst Autor. Aber da wird man am Ende von vorn bis hinten verarscht…

    Ich jedenfalls bin sehr dankbar für diesen Blogeintrag. Noch einmal fall ich auf diesen Schrott nicht rein. Bücher werden in Zukunft entweder von namhaften Verlägen gekauft oder direkt im Buchhandel. Das macht es für Selbstpublisher schwer – aber wenn doch mal Interesse an einem Thema besteht, dann kann man die hier genannten Tipps ja super nutzen. 

    Danke für die ganze Recherchearbeit und diesen guten Artikel zur Aufklärung!

    P.S. der gute Johannes E. aus der »Rechtsabteilung« darf mir gerne postalisch die Klage zukommen lassen ;) viel Glück.

    • Jetzt bekam ich auch nochmal eine Folge-Drohmail, in der ich »netterweise« nochmal paar Tage bekomme um meine Rezension zu löschen. Wirklich nervig ‑_- ein klein wenig nervös macht es mich ehrlich gesagt schon. Aber ich bleibe standhaft und lösche die Rezension nicht.

      Kann mir hier jemand sagen ob es ok ist, wenn man die Rezension updated und rein schreibt, dass man aufgrund der negativen Rezension bedroht wird? Das gehört ja eigentlich nicht mehr zum Buch…

      Hier noch die Folge-Drohmail (hab die Namen raus gelöscht und mit »(…)« versehen):

      »Sehr geehrte (…),
      Sie haben unsere vorherige Mail bislang noch nicht gelesen, daher geben wir Ihnen hiermit letztmalig die Gelegenheit zu reagieren.

      Hier ist die Rechtsabteilung von mehreren namhaften Autoren, die ihre Bücher unter anderem auf der Plattform Amazon vertreiben.

      Wir mussten feststellen, dass Ihre Rezensionen vorsätzlich unwahre Tatsachenbehauptungen, rechtsverletzende Schmähkritik und Manipulation des Rezensionssystems beinhalten. 

      Wir gehen davon aus, dass Sie beauftragt wurden, diese Rezensionen zu schreiben, um unseren Klienten vorsätzlich zu schaden, oder selbst die Eigeninitiative zur Straftat ergriffen.

      Da es sich hierbei nicht um ein kleines Bagatellvergehen handelt, sondern um Straftaten die hohe Schadensersatzzahlungen nach sich ziehen werden, bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an, die Sie bis spätestens Donnerstag den 12.08.2021 wahrnehmen können.

      1. Sie geben uns die Kontaktdaten der Person, die Sie beauftragt hat, negative Rezensionen auf Amazon zu verfassen und löschen Ihre Rezension.

      2. Sie löschen Ihre Rezensionen unverzüglich, dann werden wir von weiteren Konsequenzen absehen. Falls nicht, haben wir den Aufwand und Sie die hohen Kosten der rechtlichen Schritte zu tragen, die wir gegen Sie veranlassen werden.

      Sollten Sie sich bis zum o.g. Datum nicht an diese Email-Adresse zurückmelden, nehmen wir an, dass Sie von einer Kooperation absehen und den rechtlichen Weg bestreiten wollen. Ihnen soll aber bewusst sein, dass wir aufgrund mehrerer vorliegenden Straftaten volle Härte walten lassen, da wir vorliegenden Sachverhalt in keiner Weise tolerieren. Die Kosten in Form von Abmahnungen, Feststellungsverfahren, Zahlungen wegen hochgerechneter ausgebliebener Gewinne und eventuelle Gerichtskosten hat der Angeklagte (Sie) zu tragen.

      Ihr Name wird öffentlich sichtbar auf unseren Webseiten und Partnerkanzleien in den Gegnerlisten aufgeführt. Dieser wird auch nach Abschluss des Falls nicht entfernt.

      Mit freundlichen Grüßen

      Johannes E(…)

      (i.A. Rechtsabteilung Autoren)«

      • Von der ominösen Rechtsabteilung hast du nichts zu befürchten. Die ist, wie alles, was diese Leute produzieren, nichts als heiße Luft. Theoretisch könntest du deine Rezension updaten. Schaue dir dazu mal die Rezensionen zum Buch »Selbstdisziplin« von Konrad Sewell an. Unter den 1‑Sterne-Rezensionen gibt es eine Rezension von Charly, der das auch gemacht hat. Und bei dem Buch »Speed Reading« (ebenfalls von Konrad Sewell) gibt es eine Rezension von Martin, der ebenfalls ein Update geschrieben hat, nachdem er eine solche E‑Mail bekam. 

        Daran, dass diese Rezensionen vom 26. bzw. 30. November 2020 stammen und immer noch da sind, kannst du sehen, wie leer die Drohungen dieser gefakten Rechtsabteilung sind. Ich an deiner Stelle würde die Rezension jedoch nicht updaten, denn in dem Fall würde sie möglicherweise von Amazon gelöscht werden, da du nun ja nicht mehr nur das Buch bewertest, sondern Geschehnisse beschreibst, die mit dem Buch erstmal nichts zu tun haben.

  • Hallo.
    Ich habe heute sowas wie eine »Drohmail« von »Rechtsabteilung Autoren« bekommen, weil ich ein Buch von »Rezepte Profis« negativ bewertet habe, weil die Nährwertangaben nicht richtig waren!

    Frage mich, wie die überhaupt an meine Email gekommen sind.
    Ich habe es Amazon gemeldet und die wollten, das ich die Email an Ihre Sicherheitsleute weiterleite und das ich die Email von denen ignorieren sollte.

    Mal sehen was passiert…

    • Hallo Burak,

      so lange du keine »Schmähkritik« oder unwahre Tatsachen behauptet hast, fällt deine Rezension unter die allgemeine Meinungsfreiheit. Welche seriöse Kanzlei schreibt mails und dann anonym? Die Masche von denen ist, dass die eine externe Agentur beauftragen, die Amazon darauf hinweist, dass eine Straftat vorliegt. Dann muss Amazon die Daten rausgeben. Die Juristen verwenden dafür vorgefertigte Schreiben. Das ist eine Einschüchterungstaktik, die sich für die sehr lohnt. Von 100 Drohmails löschen vielleicht 30 Leute die Rezension, 20 verändern sie und der Rest reagiert nicht. Daher nicht einschüchtern lassen und ignorieren!

      • Hallo Franz, danke erstmal. Ist das deiner Meinung nach eine »Schmähkritik«:

        KOMPLETT ALLES WAS UNTEN STEHT

        »Eine Sache vorab:

        Gefreut hatte ich mich schon auf das Buch, weil ich meine Ernährung komplett ändern möchte! Leider hat die Freude sehe kurz gedauert.

        Das Buch liefert interessante Infos über die Ernährung und wenn man sich bisschen damot beschäftigt wird es interessanter. Man lernt neue Sachen kennen und es sind Formel im Buch, damit man seinen Kalorienverbrauch errechnen kann und so weiter…

        Jetzt zum Problem:

        Tag 1 Ernährungsplan, Mittagessen Rezept 50

        Rezept für 12 Personen und pro Portion 549 kcal? Das ist ja kompletter Schwachsinn…

        Wenn man die Zutaten durch 12 teilt und anschließend für diese Menge die kcal ausrechnet, kommt man ca. auf 130 kcal…

        Sorry aber in einem KOCHBUCH solche Fehler? Ne, danke! Den anderen Rezepten kann ich dann auch nicht mehr vertauen, da man immer im Hintergedanken stutzig sein wird, ob den die Angaben stimmen oder nicht!

        Schade… hatte mich gefreut aber dann sowas! Fehlkauf!

        Und das Buch kann ich auch nicht mehr zurückschicken, da ich im Buch rumgeschrieben habe… Totale enttäuschung!«

      • Hallo Burak,

        ich sehe an deiner Rezension nichts verwerfliches. Lass dich bitte nicht einschüchtern. Die gehen hart vor um im Ihr Geschäft zu schützen und das mit dubiosen Methoden. Keine seriöse Kanzlei schickt Klageschreiben per Mail und das auch noch anonym!!! Das ist eine reine Einschüchterungstaktik!

  • Ich bin wieder auf die Masche reingefallen. Der neuste Fake Autor ist Johannes Freitag. Wie immer ist der Lebenslauf völlig unkonkret. Dass das Autoren-Bild kein echtes ist, wird deutlich. Da viele hundert Menschen in der Facebook Gruppe sind dachte ich es wäre alles echt, ist es aber nicht.

    Ich bin selbst in der Mentalarbeit ausgebildet und muss sagen, das Buch zum Glücksprinzip ist nicht nur äußerst kurz und oberflächlich, sondern kann für manche Menschen auch schädlich sein. Möchte also meine Warnung zu diesem Autor aussprechen.

  • Hallo. Erstmal vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag! Ich habe mir letzten Monat ein paar Kochbücher von den Autoren »Rezepte Profis« und Kitchen King« gekauft. So wie ich das sehe, steckt dahinter auch der Löwenstein Verlag. Leider bin auch drauf reingefallen:(

    • Der gehört zu Malik & Mähleke GmbH. Die bilden mit der Julius Loewenstein aus Hamburg ein Kartell. Du wirst sehen, dass die gleichen Themen auch von Malik & Mähleke bearbeitet und publiziert werden. So publizieren diese in allen nachgefragten Nischen, Psychologie, Aktien für Einsteiger, Stoizismus, Gesundheit etc. Im Impressum des Buchs siehst du die eigentlichen Urheber, da diese genannt werden müssen->Impressumspflicht Deutschland

      Beispiele: Aktien für Einsteiger: Robert A Wilson -> Loewenstein, 

      Lakefield ->Malik & Mähleke. Jetzt wird das ganze unter einem neuen Markennamen nebulös verschleiert, da Lakefield nun nicht mehr läuft,wird unter World of Finance bzw Books-World publiziert ->ETF für Einsteiger

      Das gleiche bei Kryptowährungen.
      Gibt es unter Robert A Wilson -> Loewenstein Verlag
      und William Lakefield –>Mähleke

      Psychologie: Annika Durand->Loewenstein,
      Titel: Die Kunst der Psychologie
      David Campell und Empire of Books ->Die Machtvolle Psychologie

      Justus Kronfeld und Empire of Books->Loewenstein Verlag , Titel: Manipulationstechniken. Die Macht der Manipulation

      David Cambell und Empire of Books ->Malik & Mähleke
      Titel: Die Kunst der Manipulation-Menschen lesen

      Stoizismus:Elias Theodorakis->Loewenstein,Titel: Stoizismus, die Kunst klar zu denken
      Manuel Nikolaidis & Books-World->Malik & Mähleke, Titel: Die Macht des Stoizismus

      Die Liste lässt sich beliebig steigern. Da die alten Pseudonyme nicht mehr so gut funktionieren nimmt man nun neue bzw eine neue Brand, um den Verbraucher zu täuschen.

      Alle weiteren Pseudonyme wurden auf dieser Seite exzellent recherchiert.

      Du verdrängst so den Wettbewerb und nimmst eine komplette Nische ein. Am Ende denkt der Konsument er kauft von einem anderen Anbieter, kauft aber im Endeffekt im selben Ökosystem ein. Man erkennt die Bücher relativ leicht an den Covern und den SEO optimierten Titeln. Desweiteren ist die Formatierung und der Verkaufstext fast zu 99% identisch.

      Wenn du nach deren Firmennamen googelst, kommst du auf ein Branchenverzeichnis, das die Verkettung bzw die wirtschaftliche Zugehörigkeit von Malik & Mähleke und dem Loewenstein Verlag anzeigt. Im Kern wird gegen Wettbewerbsrecht verstossen ->unlauterer Wettbewerb und es werden sicherlich bald einige Verlage darauf aufmerksam werden.

      • Einige deiner Zuordnungen stimmen nicht. Robert A. Wilson und Justus Kronfeld gehört nicht zu Loewenstein, sondern zu Malik & Mähleke.

    • Rezepte Profis haben wir auch diese Email geschickt, indem Sie mich aufgefordert haben die negative Bewertung zu löschen, da ansonsten ein Verfahren gegen mich eingeleitet wird von »Rechtsabteilung Autoren«.

  • Hi. Ich kaufe ja sehr selten Bücher, aber heute sollte es mal wieder soweit sein. Miese fake Amazon Rezis sind schon lange mein Thema. Bin über den Begriff»Schrottbücher« gestolpert und beim nachgoogeln hier gelandet. Danke für die Arbeit!

  • Danke! Fast wäre ich auf Martin Bachmeier reingefallen. Zum Glück hat mich mein Bauchgefühl nicht getäuscht. Ich bin dennoch geschockt über die Ausmaße dieser Machenschaften. Deine Tipps zum Erkennen der Fakebücher sind top.

  • Danke für diesen ausführlichen Beitrag!
    Fast wäre ich auf »Alessio Rammer« hereingefallen …
    Schrottbücher sind in der Tat ein großes Problem und Amazon ist dafür eine sehr geeignete Plattform.

  • Ausgezeichneter Beitrag.
    Es fragt sich, warum Amazon gegen diesen Mist nichts unternimmt. Klar ist es Umsatz, aber ob der Schaden durch Solche »Ratgeber« für Amazon nicht schlimmer ist?

  • Hallo Jan,

    danke für den großartigen Artikel. Bin bei der Suche via Namen eines Autors, dessen Titel mich sehr ansprach (Ich bin NLP-Trainer, also genau meine Materie) direkt hier im Artikel gelandet, wo ich sowohl den Namen fand als auch den Hinweis auf die hergestellte Art des Autorenfotos.

    Mich hatte der üppige Preis zögern lassen und die extrem zweischneidigen Bewertungen. Die positiven mit dem inhaltlich banalen Blabla und die eher fundierten Aussagen deren, die den Fehlkauf leider getätigt hatten. 

    Chapeau für Ihren Schneid, dass Sie das hier alles so deutlich zur Sprache bringen.

    Die angegebenen Hinweise, wie man hinter die Fakes steigen kann, helfen gut weiter. 

    »Mein« Autor ist auch einer der besonders Fleißigen, wie ich nun feststellen konnte. :-D

    Alles Gute und machen Sie weiter so. 

    Klara

  • Ghostwriter hinter »Konrad Sewell« scheint übrigens Stefan Mähleke aus Barsinghausen zu sein. Zumindest wird er im Buch »Führungskraft« als Kontakt zum Autor ausgepriesen.
    Gedruckt wurde das Buch in Polen durch »Amazon Fulfillment«. 

    Interessant auch die Kombination aus Haftungsausschluss und Urheberschutz im Buch:
    »Die Nutzung dieses Buches und die Umsetzung der enthaltenen Informationen, Anleitungen und Strategien erfolgt auf eigenes Risiko. Der Autor kann für etwaige Schäden jeglicher Art aus keinem Rechtsgrund eine Haftung übernehmen. …« und so fort.
    Dann der Hinweis auf urheberrechtlichen Schutz des Inhalts, der Informationen, Strategien und Tipps: »Die Inhalte dürfen keinesfalls veröffentlicht werden. Bei Missachtung werden rechtliche Schritte eingeleitet.«
    *lach* diese Kombination…so nach dem Motto: was aus dem Buch nutzt, dafür möchte ich entlohnt werden, wenn davon etwas schadet bin ich aber nicht verantwortlich.

    • Mähleke ist nicht der Ghostwriter, sondern er ist derjenige, der Ghostwriter beauftragt hat, um die Bücher zu schreiben. Er ist nicht nur bei den Büchern von Konrad Sewell als Kontakt angegeben, sondern auch bei William Lakefield, Victoria Lakefield, Theodor Roswell, Vital Experts und weiteren. Hätte er die Bücher alle selbst geschrieben, würde er mehr als ein Buch pro Woche schreiben, was offensichtlich nicht sein kann.

      Haftungsausschluss und Urheberrechtshinweise, wie sie in den Schrottbüchern üblich sind, sind im Grunde völliger Quatsch. Die Texte wären auch ohne einen solchen Hinweis geschützt, und außerdem kommt man so leicht nicht aus einer Haftung raus. Dass diese Hinweise in den Schrottbüchern auftauchen und dass sie oftmals jeweils eine ganze Seite füllen, hat den einfachen Grund, dass die Schrottbücher so zwei Seiten mehr haben, für die die Unternehmer nicht bezahlen müssen. Aus dem gleichen Grund ist hinten in den Büchern auch oftmals sehr viel Werbung für andere Schrottbücher drin.

  • Endlich klare Worte über phrasenhafte Ratgeberbücher. Bin schon selbst auf ein solches nichts-

    sagendes Buch reingefallen.

  • Danke für die Info! Schreibe seit 1 Jahr an einem Buch, ein Teil davon wird gerade lektoriert und schaue mich um wegen eines Verlages. Der erste, der mit mir ins Geschäft kommen will, ist wahrscheinlich so einer.…. ich kann jetzt besser achtgeben, an wen ich mich wenden muss, um es auch verkaufen zu können…

  • Kann es sein, dass Jolina Morgenstern auch zu diesen Autoren gehört?
    Rezensionen, Bilder etc. kommen mir ähnlich getstrickt vor. Außerdem finde ich nichts über sie im Netz.

    • Ja, diese »Autorin« scheint genauso fake zu sein wie auch ein großer Teil der Rezensionen zu ihren Büchern fake zu sein scheinen.

  • Danke für den professionell ermittelten Inhalt. Sicherlich darf ich auf den Beitrag als Quelle verweisen, wenn ich bestimmte Dinge der »Internet-Gurus« kritisiere.

  • Gibt es irgendeine Chance zu erkennen, ob eigene Texte in solchen Büchern verwendet werden? Ich schreibe nun schon recht lange und biete wohl recht viel Angriffsfläche für die Selbstbedienung.

    • Eine einfache Methode gibt es meines Wissens nach leider nicht. Ich habe einen meiner Texte damals durch Zufall in einem Schrottbuch gefunden. Ich wollte zu einem bestimmten Thema recherchieren, und da eines der Schrottbücher zu genau diesem Thema für 99 Cent zu haben war, habe ich es mir geholt. Beim Durchsehen kam mir ein Kapitel dann bekannt vor – weil es ein Blogartikel von mir war. In einem zweiten Buch des gleichen Pseudonyms habe ich dann noch einen weiteren Artikel von mir gefunden.

  • Ich bin zufällig auf die Seite gestoßen, da ich mir Psychologie Literatur zulegen und mich zunächst über die Autoren informieren wollte. Dass es, abgesehen von Amazons Verkaufslinks, keine weiteren Quellen gab, hat mich stutzig werden lassen.

    Durch diesen Artikel ist mir erst einmal bewusst geworden, wie viele von diesen »Schrottbüchern« auf Amazon zu finden sind und wie knapp es war, dass ich beinahe welche gekauft hätte. Zum Glück war mir die fachliche Relevanz der Autoren wichtig…

    An dieser Stelle möchte ich mich herzlich dafür bedanken, dass Menschen wie Sie mit solchen Artikel das Problem beleuchten und einige, unerfahrene Leute davor bewahren, Fehler zu begehen. Es ist erschreckend, wie damit seitens Amazon umgegangen wird.

  • Ich finde es toll, dass es dank Amazon möglich ist auch als No-Name-Persönlichkeit Bücher zu veröffentlichen und ich habe schon öfters Eigenverlag-Bücher gekauft, die alles andere als Schrottbücher waren. Außerdem bin ich im Moment selbst dabei, ein Büchlein in meiner Nische zu schreiben. Die derzeitige Entwicklung ist sehr schade, aber es bleibt zu hoffen, dass Amazon den Rezensions-Fake in den Griff bekommt. Ein Wahnsinn wie aggressiv die Schrott-Verlage reagieren, aber das ist wohl auch ein Zeichen, dass der Vorwurf einen Nerv getroffen hat.

  • Vielen Dank! Sehr gute Hinweise. Auch mich hat es davor bewahrt, Geld für ein solches Buch auszugeben. Danke für die umfangreiche Recherche.

  • wer negative Bewertungen hinterlegt, wird mit solchen Emails bedroht:

    Von: Abteilung Recht
    Betreff: Rechtliche Konsequenzen wegen Straftaten

    Sehr geehrte Herr XXX,

    Sie haben unsere letzte Email bereits am xx.xx.xx um xx:xx Uhr gelesen.

    Sie haben Ihre Rezensionen daraufhin nicht gelöscht und müssen nun mit den angekündigten Konsequenzen rechnen.

    Wir geben Ihnen letztmals die Möglichkeit bis XXXXXXden xx.xx.xx zu reagieren.

    Die Staatsanwaltschaft ist bereits von Ihren Straftaten und Nichtreagieren in Kenntnis gesetzt und wird mit Ablauf der Frist die nächsten Schritte einleiten.

    Wir weisen Sie nochmals auf die entstehenden Kosten und monatelangen Verfahren hin.

    Mit Einleiten des Strafverfahrens werden Sie namentlich öffentlich auf den Gegnerlisten der Webseiten unserer Partnerkanzleien gelistet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Autoren-Recht

    • Droh-E-Mails von »Autoren-Recht« (Absender: ‘Autoren-Recht@gmail.com’) wurden mir in den letzten Wochen von zahlreichen Rezensenten zugespielt. Meiner laienhaften Einschätzung nach, sind die Drohungen nichts als heiße Luft. Solange in einer Rezension keine unwahren Tatsachen behauptet werden, ist sie vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. 

      Wenn ich eine solche Droh-E-Mail von der ominösen »Rechtsabteilung namhafter Autoren« erhalten hätte, würde ich zwei Dinge tun: Erstens würde ich es Amazon melden und nachfragen, wie und warum der Absender der Mail an meinen Name und meine E‑Mail-Adresse gekommen ist und welche persönlichen Daten er außerdem noch hat. 

      Zweitens würde ich mich an die Polizei oder Staatsanwaltschaft wenden (das geht auch online, zum Beispiel hier: https://​online​-strafanzeige​.de/). Sich als anonym agierende Rechtsabteilung auszugeben und Rezensenten zu nötigen, dürfte nicht nur dumm, sondern auch strafbar sein. 

      • In den Mails sind die Vor- und Nachnamen der Rezensenten genannt und es gibt einen Link zu deren Profil bei Amazon. Interessanterweise wird die zu löschende Rezension aber nicht explizit benannt.

        Alle Empfänger einer solchen Mail, die sich bei mir gemeldet hatten, wussten aber sofort, welche Rezension gemeint war (siehe Update vom 18.12. unter dem Artikel). Zum Beispiel hat dieser Rezensent eine solche Droh-E-Mail erhalten, was er in seiner Rezension des Buches Selbstdisziplin von Konrad Sewell auch erwähnt. Da dieser Rezensent nur eine einzige negative Rezensionen veröffentlicht hat, ist klar, um welche Rezension es geht. Bei den anderen Empfängern war es ähnlich eindeutig.

        (Update: Interessant, dass Jappi diese Frage gestellt hat; das sieht doch stark nach Insiderwissen aus. Jemand ohne Insiderwissen würde wohl kaum auf die Idee kommen, dass in einer Droh-E-Mail, die dazu auffordert, eine Rezension zu löschen, gar nicht explizit genannt sein könnte, welche Rezension gelöscht werden soll.)

      • Warum darfst du dann auf Annahmen beruhend die Leute auffordern sich direkt gegen die Publisher zu wenden?
        Wie jeder weiß gibt es keine Möglichkeit die Daten von Rezensenten aus Amazon zu bekommen.
        Du solltest auch mal ein Update zu Fake 1 Sterne Rezensionen bringen. So wie ich es bei den Büchern gesehen habe stachelst du die Leute an die Bücher schlecht zu bewerten ohne auf den Inhalt einzugehen. Die schreiben dann unverifizierte Rezensionen die gegen die Amazon Richtlinien verstoßen.
        Und andere Publisher bewerten auch die bekannten in den Top Plätzen schlecht, weil sie hoffen sich damit besser als die anderen zu verkaufen.

        Jeder weiß auch das viele Konkurrenten von Büchern mit solchen Aktionen den anderen Publishern schaden wollen. Also solltest du als Redakteur auch die Möglichkeit betrachten dass mit solchen Mails gerade die Aufmerksamkeit auf die Publisher gelenkt werden soll obwohl die eventuell nichts damit zu tun haben.

        So funktioniert Journalismus..

      • Der Ratschlag, gegen den Absender der Droh-E-Mails Anzeige zu erstatten, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern der Ratschlag stammt von Amazon. 

        Falls die Droh-E-Mails nicht von euch versendet wurden (was ich wohlgemerkt an keiner Stelle behauptet habe), sondern von irgendwem, der euch mit dieser Aktion schaden möchte, indem er den Verdacht auf euch lenkt, wird euch schon nichts passieren, denn wie jeder weiß, leben wir nicht im Wilden Westen, sondern in einem Rechtsstaat ;)

        (Update: Jappi scheint die Antwort auf seine Frage tatsächlich schon gekannt zu haben. Interessant ist auch, dass seine Kommentare von einer Frankfurter IP-Adresse aus abgesendet wurden und dass jeweils gleich im Anschluss ein Leser mit Hamburger IP-Adresse aufgetaucht war, der die exakt gleiche Systemkonfiguration (Betriebssystem, Browser-Version etc.) hatte. Jappi scheint einen Proxy-Server zu nutzen, um seine Identität zu verschleiern. Ein Profi-Hacker ist er aber nicht. Ist Jappi der Absender der Droh-E-Mails?)

      • Du hattest ja geschrieben »warum der Publisher die Daten hat« was ja nicht belegt ist. Aber hast du ja jetzt geändert.

        Ich bin keiner von denen, deswegen verstehe ich nicht warum du »ihr/euch« schreibst.
        Aber ich bin selbst Publisher, lang nicht so groß wie die erwähnten.

        Ich finde du musst das Thema differenzierter betrachten: wenn die Bücher schrott sind, warum verkaufen sie sich dann tausende male im Monat? Und warum bekommen sie durchweg weitere 5 und 4 Sterne ohne Text dazu? Amazon versendet Emails um die Bücher ohne Text zu bewerten und dort bekommen sie trotzdem viele gute Bewertungen.

        Zudem ist es in Deutschland doch so:
        Wenn 1000 Leute ein Produkt gut finden, melden sich darauf hin 2 Stück mit einer positiven Rezi.
        Wenn 100 Leute ein Produkt schlecht finden schreiben 90 davon eine schlechte Bewertung.
        Natürlich muss man sich dann positive Bewertungen kaufen weil es einfach nicht anders funktioniert! In anderen Ländern wie USA und Italien bewerten echte Käufer auch von sich aus positiv. Und klar die Bücher mit den meisten Verkäufen bekommen auch die meisten schlechten Rezensionen, einfache Statistik.

        Es wäre gut wenn du auch diese Seite der Medaille erwähnen würdest.

        Und auch ja ich bewundere diese Seller, dass sie sich so gut positioniert haben. Ich habe 2 dieser Bücher gelesen und finde sie nicht schlecht. Deswegen steht bei den meisten auch »für Anfänger« oder »für Einsteiger«.

        Was ich von dir wissen möchte, was du dazu sagst, dass Leute unverifzierte oder gekaufte Bewertungen in deinem Namen schreiben und gar nicht auf das Produkt eingehen sondern es nur schlecht machen weil sie deinen Artikel gelesen haben. Damit verstößt du und die anderen direkt gegen Amazons Richtlinien und betreibst selbst Verleumdung.

        Ich wünschte ich wäre so erfolgreich wie diese Publisher, denn sie scheinen in Deutschland wohl alles richtig gemacht zu haben wenn die sich trotz so eines Gegenwindes am besten verkaufen. Das sieht man an speziellen Verkäufertools

        Viele Grüße
        Jens

      • Wir wissen beide, dass du eine Show abziehst. Aber wenn du weiterhin Eigentore schießen willst … deine Entscheidung.

      • Was für eine Show denn? Ich sympathisiere klar mit der Gegnerseite, das hatte ich ja deutlich gemacht.
        Ich verstehe nicht, warum du bereits 2 Mal meine Frage zu Fake 1 Sterne Rezensionen und den gegen die Richtlinien verstoßenden Rezensionen deiner Leser ignorierst.

        Und ich möchte wissen was du zu dem Fakt sagst der einfach in Deutschland herrscht. Zu der Doku hat ZDF ja auch auf deren Seite geschrieben, dass Ärzte, die Stadtwerke, Anwälte und jeder überall Rezensionen kauft. 3 mal darfst du raten warum das überhaupt nötig ist. Es spielt keine Rolle wie gut ein Produkt oder Dienstleistung ist (hatte ich oben erwähnt warum).

      • Ihr könnt doch nicht im riesengroßen Maßstab positive Rezensionen kaufen und dann rumjammern, weil ihr von ein paar Leuten, die sich nicht von euch belügen lassen wollen, negativ rezensiert wurdet.

        Ich erkläre den Leuten nur, was ihr macht. Dass sie danach wütend auf euch sind, habt ihr euch selbst zuzuschreiben.

      • Auf mich ist keiner wütend, ich habe von deinen Leuten noch keine negative Rezensionen bekommen.
        Zudem unterstützt du es in deinem Artikel schlecht zu bewerten, indem du einfach sagst man soll das Buch retournieren und dann entsprechend bewerten, was impliziert dass es eine negative Bewertung sein soll und zwar nur dahingehend, dass man durch deinen Artikel gemerkt hat, dass ein Pseudonym dahinter steckt. Dabei spielt es für dich anscheinend keine Rolle ob der Inhalt gut ist, man soll einfach alle Bücher von Pseudonymen laut deiner Aussage retournieren und schlecht (»ehrlich« ‑_-) bewerten.
        Und deine Leser haben gezeigt dass sie die Bücher in deinem Artikel und noch viele andere auf Amazon so bewerten und meistens auch unverifiziert oder sie nur kaufen um dann eine schlechte Bewertung zu schreiben und immer noch ohne auf den Inhalt einzugehen, sondern nur um deine Meinung zu verbreiten.

        Sogar J.K. Rowling hat erfundene Pseudonyme, trotzdem sind die Bücher gut und die Person des Pseudonyms hat einen erfundenen Lebenslauf sowie Foto.

        Was sagst du zu meiner Aussage, dass hunderte echte Personen diese Bücher trotzdem gut bewerten und das der Durchschnitt überwiegend positiv ist, durch die Mails die Amazon raussendet?

        Auf meine Aussage zu dem allgemein bekannten Fakt, dass in Deutschland fast nur bewertet wird, wenn es was zu beanstanden gibt und nicht umgekehrt hast du auch nichts gesagt.

        Zu deinen Updates: Ja ich spekuliere auch wie du gerne und poste meine Theorien. Du stellst durchweg nur unbelegte Behauptungen auf, das meiste in Annahmen verpackt. Da ist meine Annahme, ob das denn so stimmen kann mit den Mails, oder ob da weiterhin Publisher in den Schmutz gezogen werden und wie sich gleich nach meiner Frage rausgestellt hat, stimmt die Aussage nicht, dass man aus den Mails lesen kann wer dahintersteckt.
        Warum ich das überhaupt erst verteidige, weil ich die angebliche Mail amüsant finde.

        Was ich noch amüsanter finde, dass du jeden der Contra gegen den Artikel ist, direkt verdächtigst. Ja ich bin in Frankfurt unterwegs. Und ich glaube es gibt sogar noch ein paar Millionen andere Menschen in Hamburg und Frankfurt mit Browsern :O

        Was mich als noch kleiner Publisher stört: Du stellst es als Fakt dar, dass Rezensionen gekauft wurden. Kannst du das auch beweisen? Ich kenne aus Coachings, auch aus Amerika viele Personen die große Emaillisten, Bestandskunden und unbezahlte Produkttester haben. Ich habe selbst Bekannte die bis zu 7 Ebooks die Woche wirklich durchlesen und von sich aus rezensieren. Sie stöbern einfach durch Amazon durch. Warum man lust darauf hat, keine Ahnung.

        Also im Endeffekt kannst du fast nichts aus deinem eigenen Artikel belegen, sondern nur Annahmen äußern und dabei rufschädigend und teils verleumdend wirken, plus immer mehr Leute passiv auszubilden, die gewollt und ohne dass sie die Produkte kennen oder gelesen haben, schlecht bewerten. Was zudem eindeutig zu finanziellen Schäden der Publisher führt und Ihrer Reputation schadet.

        Dass du ein paar Publisher aus deinem Artikel namentlich erwähnst und an den Pranger stellst, nur auf Annahmen beruhend, kann rechtlich so auch nicht erlaubt sein, denn du erwähnst sie in einem Zug mit Annahmen zur Verleumdung und weiteren Straftaten die du nicht belegen kannst.

        Ja, ich verteidige die Selfpublisher Szene, ja ich bewundere die großen Publisher, einige Bücher von denen finde ich sogar richtig gut. Ich selbst bin dabei mein Business selbst so groß aufzuziehen und Qualität zu liefern. Was du nämlich nicht verstehst ist, dass Pseudonym und Selfpublisher nicht gleich schlecht bedeutet, aber laut deinem Artikel ist jedes Buch automatisch schrott das ein erfundenes Pseudonym beinhaltet.
        Die Aussage »schrott« musst du rechtlich auch belegen können, dass die erwähnten Bücher im Artikel wirklich »schrott« sind. Was bedeutet schrott? Ich beobachte ein paar dieser Bücher selbst und sehe mit jedem Monat mehr positive Rezensionen ohne Text (aber auch mit) und die Verkaufszahlen sind immer besser. Kann das »schrott« sein?
        Oder ist das öffentliche Diffarmierung auf eigene Meinung beruhend, die rechtlich sicher nicht einfach so zulässig sein kann?

        Ich bin gespannt auf deine Antworten. Finde ich merkwürdig, dass ich bisher der einzige Gegenpol zu dem Artikel bin, der das hier auch anders kritisch beleuchtet (ein Schelm wer dabei Böses denkt). Ich bin gespannt ob mein ehrlicher Kommentar veröffentlicht wird.

        Viele Grüße
        Jens

      • Du schreibst: »Zudem unterstützt du es in deinem Artikel schlecht zu bewerten, indem du einfach sagst man soll das Buch retournieren und dann entsprechend bewerten, was impliziert dass es eine negative Bewertung sein soll und zwar nur dahingehend, dass man durch deinen Artikel gemerkt hat, dass ein Pseudonym dahinter steckt.«

        Du glaubst also, dass meine Leser nicht selbst denken und entscheiden, sondern nur deswegen negative Rezensionen schreiben, weil ich das in meinem Artikel vorschlage?

        Nur weil ihr Leute habt, die auf Bestellung Rezensionen schreiben, bedeutet nicht, dass das hier genauso ist. Meine Leser tun das, was sie selbst für richtig halten.

        Du schreibst: »Dabei spielt es für dich anscheinend keine Rolle ob der Inhalt gut ist, man soll einfach alle Bücher von Pseudonymen laut deiner Aussage retournieren und schlecht (“ehrlich” ‑_-) bewerten.«

        Die Überschrift lautet: »Wie man mit Schrottbüchern umgehen sollte«. Schrott und Pseudonym ist nicht dasselbe.

        Du schreibst: »Und deine Leser haben gezeigt dass sie die Bücher in deinem Artikel und noch viele andere auf Amazon so bewerten und meistens auch unverifiziert oder sie nur kaufen um dann eine schlechte Bewertung zu schreiben und immer noch ohne auf den Inhalt einzugehen, sondern nur um deine Meinung zu verbreiten.«“

        Für wie mächtig hältst du mich eigentlich? Die Rezensenten verbreiten doch nicht meine Meinung, sondern ihre eigene Meinung. Und dass sie eine schlechte Meinung von euch haben, habt ihr euch selbst zuzuschreiben.

        Du schreibst: »Sogar J.K. Rowling hat erfundene Pseudonyme, trotzdem sind die Bücher gut und die Person des Pseudonyms hat einen erfundenen Lebenslauf sowie Foto.«

        Interessant, dass du dich mit Rowling vergleichst. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass ihr beide erfundene Geschichten verkauft. Der Unterschied ist, dass die Käufer der Bücher von Rowling Geschichten bestellt haben, die Käufer eurer Ratgeber aber nicht!

        Wenn Menschen zu einem Arzt, Anwalt oder Psychologen gehen, dann erwarten sie, dass dieser Experte tatsächlich die Qualifikation hat, die er zu haben vorgibt. 

        Wenn Menschen Ratgeberbüch von Börsenmillionären, Ärzten oder Psychologen kaufen, dann erwarten sie, dass die Bücher tatsächlich von diesen Experten geschrieben oder zumindest herausgegeben wurde. 

        Wenn du keinen Wert auf so etwas legst, dann lass‘ dir doch die nächste Füllung von einem Schauspieler machen, anstatt von einem echten Zahnarzt. Oder lass dich von Konrad Sewell verteidigen, falls die Nummer mit den Droh-E-Mails vor Gerichte gehen sollte.

        Du sagst: »Was sagst du zu meiner Aussage, dass hunderte echte Personen diese Bücher trotzdem gut bewerten und das der Durchschnitt überwiegend positiv ist, durch die Mails die Amazon raussendet?«

        Du gehst davon aus, dass Bücher, deren Rezensionen größtenteils gekauft sind, Sternebewertungen erhalten, die größtenteils von echten Lesern stammen? Ist das nur Naivität oder schon wieder Insiderwissen?

        Du schreibst: »Auf meine Aussage zu dem allgemein bekannten Fakt, dass in Deutschland fast nur bewertet wird, wenn es was zu beanstanden gibt und nicht umgekehrt hast du auch nichts gesagt.«

        Selbst wenn das so wäre, wäre es völlig irrelevant, weil deine Wettbewerber genau das gleiche Problem hätten.

        Der Grund, warum ihr kaum echte positive Rezensionen erhaltet, ist folgender: Die meisten eurer Pseudonyme sind extrem unsympathisch, und ihr liefert nicht einmal einen Bruchteil dessen, was ihr versprecht. Die Käufer eurer Bücher merken, dass eure einzige Intention ist, mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Geld zu verdienen. Eure Leser gehen euch am A**** vorbei. Das ist der Grund, warum ihr keine echten positiven Rezensionen bekommt, sodass ihr darauf angewiesen seid, welche zu kaufen.

        Du schreibst: »Was ich noch amüsanter finde, dass du jeden der Contra gegen den Artikel ist, direkt verdächtigst. Ja ich bin in Frankfurt unterwegs. Und ich glaube es gibt sogar noch ein paar Millionen andere Menschen in Hamburg und Frankfurt mit Browsern :O«

        Was du so alles amüsant findest …

        Du schreibst: »Was mich als noch kleiner Publisher stört: Du stellst es als Fakt dar, dass Rezensionen gekauft wurden. Kannst du das auch beweisen? Ich kenne aus Coachings, auch aus Amerika viele Personen die große Emaillisten, Bestandskunden und unbezahlte Produkttester haben. Ich habe selbst Bekannte die bis zu 7 Ebooks die Woche wirklich durchlesen und von sich aus rezensieren. Sie stöbern einfach durch Amazon durch. Warum man lust darauf hat, keine Ahnung.«

        Du kannst mir doch nicht weiter oben erzählen, dass es in Deutschland so schwer ist, an authentische positive Bewertungen zu kommen, und hier genau das Gegenteil behaupten.

        Dass in riesengroßem Maßstab positive Rezensionen für Schrottbücher gekauft (und/oder getauscht) werden, habe ich hier nachgewiesen.

        Keine deiner alternativen Erklärungen (E‑Mail-Liste, Masochismus etc.) würde auch nur annähernd die von mir beobachteten Muster in den Daten erzeugen.

        Du schreibst: »Also im Endeffekt kannst du fast nichts aus deinem eigenen Artikel belegen, sondern nur Annahmen äußern und dabei rufschädigend und teils verleumdend wirken, plus immer mehr Leute passiv auszubilden, die gewollt und ohne dass sie die Produkte kennen oder gelesen haben, schlecht bewerten. Was zudem eindeutig zu finanziellen Schäden der Publisher führt und Ihrer Reputation schadet.«

        Meine Artikel sind Sammlungen von Fakten. Mutmaßungen sind klar als solche zu erkennen.

        Du schreibst: »Dass du ein paar Publisher aus deinem Artikel namentlich erwähnst und an den Pranger stellst, nur auf Annahmen beruhend, kann rechtlich so auch nicht erlaubt sein, denn du erwähnst sie in einem Zug mit Annahmen zur Verleumdung und weiteren Straftaten die du nicht belegen kannst.«

        Woher weißt du denn, dass diese Publisher nicht bereits belangt wurden? Du machst dich schon wieder durch Insiderwissen verdächtig ;)

        Du schreibst: »Ja, ich verteidige die Selfpublisher Szene, ja ich bewundere die großen Publisher, einige Bücher von denen finde ich sogar richtig gut.«

        Du verteidigst nur dich selbst. Mit Selfpublishing hat das, was ihr da macht, absolut gar nichts zu tun. 

        Du schreibst: »Ich selbst bin dabei mein Business selbst so groß aufzuziehen und Qualität zu liefern. Was du nämlich nicht verstehst ist, dass Pseudonym und Selfpublisher nicht gleich schlecht bedeutet, aber laut deinem Artikel ist jedes Buch automatisch schrott das ein erfundenes Pseudonym beinhaltet.«

        Das ist Blödsinn. Siehe oben.

        Du schreibst: »Die Aussage “schrott” musst du rechtlich auch belegen können, dass die erwähnten Bücher im Artikel wirklich »schrott« sind. Was bedeutet schrott? Ich beobachte ein paar dieser Bücher selbst und sehe mit jedem Monat mehr positive Rezensionen ohne Text (aber auch mit) und die Verkaufszahlen sind immer besser. Kann das »schrott« sein?
        Oder ist das öffentliche Diffarmierung auf eigene Meinung beruhend, die rechtlich sicher nicht einfach so zulässig sein kann?«

        Lass dich mal von einem Juristen über die Unterschiede zwischen Verleumdung und Meinung sowie Tatsachen und Mutmaßungen aufklären. Du bringst da einiges durcheinander.

        Den Juristen Konrad Sewell würde ich dir aber nicht empfehlen, ich glaube der tut nur so, als ob er Jurist wäre ;)

        Du schreibst: »Ich bin gespannt auf deine Antworten. Finde ich merkwürdig, dass ich bisher der einzige Gegenpol zu dem Artikel bin, der das hier auch anders kritisch beleuchtet (ein Schelm wer dabei Böses denkt). Ich bin gespannt ob mein ehrlicher Kommentar veröffentlicht wird.«

        Als Troll der Schrottbuch-Unternehmer aus Hamburg bist du weder ehrlich noch ein ernst zu nehmender Gegenpol. Allerdings hatte ich von Anfang an gesagt, dass ich mich über eine Diskussion mit euch freuen würde, weshalb ich mich darauf eingelassen habe.

      • Ich habe ebenso eine Drohemail bekommen. Daher tausend Dank für diesen informativen Blogeintrag hier!

  • Danke für deinen wertvollen Artikel. Ich bin Gott sei Dank nicht die Zielgruppe dieser Schrottbücher, allerdings habe ich zufällig gerade eines dieser Bücher auf Amazon gesehen, spaßhalber den Autor „Justus Löwenstein“ gegoogelt und bin über die J. Loewenstein Media GmbH und deren Geschäftsführer auf deinen Artikel geraten. Was hier stattfindet ist meiner Meinung nach massiver Betrug. Dass Amazon hier nichts macht, ist eine Schande. Dasselbe Spiel gibt es übrigens auch bei Kochbüchern. Schau dir mal Bücher der „Rezepte Profis“ an. Ebenfalls billiges, schlecht recherchiertes Rezepte-Copy-Paste, viele Hunderte positive und gut erkennbare Fake-Rezensionen.

    • Hallo Harald, ich halte das alles ebenfalls für einen massiven Betrug. Dass nicht mehr dagegen unternommen wird, scheint auch rechtliche Gründe zu haben. Siehe dazu die Doku »Fake mit 5 Sternen«, die am Dienstag, den 15.12.2020 im ZDF lief (frontal21).

  • Sehr gut recherchiert, sehr gute Quellenarbeit, ansprechend geschrieben. Ein sehr guter Artikel, der zu recht die Aufmerksamkeit auf einen lange Zeit unbemerkten Missstand lenkt.

  • Habe so ein ’schrottbuch’ gekauft, wusste es vorher nicht. das buch ist aber nicht ganz so schlimm. ABER, will man das auf amazon rezensieren und bekanntgeben, dass es fake ist, schreibt amazon, dass die bewertung nicht veröffentlich werden kann, da es angeblich gegen richtliien verstößt, u.a.:
    ‘Jeder Versuch, die Inhalte oder Funktionen der Community zu manipulieren, einschließlich Beiträgen mit falschen, irreführenden und unechten Inhalten, ist strengstens untersagt.’
    der hammer.….

    • Hallo Sonja, sämtliche abgegebenen Rezensionen werden bei Amazon vor der Veröffentlichung von einem (selbstlernenden?) Algorithmus überprüft. Was genau dem Algorithmus an deiner Rezension nicht gefallen hat, weiß ich auch nicht. Zu vielen Schrottbüchern gibt es bei Amazon aber sehr wohl negative Rezensionen, in denen erklärt wird, dass die Autorenbiografie frei erfunden und das Buch von einem ahnungslosen Billigghostwriter geschrieben wurde. Wenn man sich an diesen bereits veröffentlichten Rezensionen anderer orientiert, sollte eigentlich nichts schiefgeben. So etwas wie »Der Autor ist fake!« zu schreiben, hilft ja niemandem wirklich. Ein sehr gute Beispiel für eine hilfreiche negative Rezension verbirgt sich hinter diesem Link. Die Rezension hat bereits über 160 nützlich-Stimmen erhalten und wird von Amazon ganz oben angezeigt, weil sie potenziellen Käufern wirklich weiterhilft.

  • Klasse Artikel, dankeschön. Ja, ich gebe zu, ich war auch einmal in solch einer Facebook-Tausch-Gruppe.
    Ich schreibe meine Bücher selber und es stimmt, mit positiven Rezensionen bekommt man mehr Verkäufe. Deshalb hatte ich das versucht. Und war entsetzt, welch schreckliche »Bücher« ich da teilweise zur Rezension bekommen habe. Da konnte man nichts aber auch garnichts Gutes finden.…

    • Sehr gerne! Genau das ist der Grund, warum die Amazon-Richtlinien »Rezi-Tausch« verbieten: Jedes Buch, auch wenn es noch so schlecht ist, wird positiv bewertet, weil man selbst auch eine positive Rezension bekommen möchte. Und wenn positive Rezensionen garantiert sind, warum sollte man sich mit dem Inhalt Mühe geben? Da die Autoren fake sind, hat niemand einen Ruf zu verlieren; zur Not erfindet man einfach einen neuen Autor und beginnt von vorne. Wir, die unter echten Namen veröffentlichen, wären für immer gebrandmarkt

  • Gruselig, das Ganze. In FB gibts Anbieter, die dir gegen Geld erklären, wie man in 3 Wochen Bücher schreibt… Du brauchst dich nur da und dort für Coaching interessieren und schon steckt dir FB die »passenden« Angebote zum Thema »einfach Gelddrucken ohne Ahnung und Anstrengung« zusammen.
    Vielen Dank für den Artikel!

    • Genau so ist es! Alle wollen schnell (und hektisch) als Onlinemarketing-Unternehmer reich werden; niemand will sich mehr die Mühe geben, echten Mehrwert zu erschaffen. Danke fürs Kommentieren!

  • Danke für den aufschlussreichen Artikel…ich muss gestehen, ich bin auch schon auf das eine oder andere Schrottbuch reingefallen…in Zukunft werde ich die „Bestseller“ erst mal genauer unter die Lupe nehmen!

  • Sieht ganz so aus, als würden die offensichtlichen Stockfotos allmählich gegen solche ausgetauscht, die nicht mehr sofort über Google image search zu entlarven sind, zumindest sind mir schon einige neue »Autoren»porträts aufgefallen, auf die das zutrifft. Hoffentlich ein Zeichen, dass die Luft so langsam dünner wird.

    • Das mit den neuen Fotos ist mir bei Kristin Berger-Loewenstein und einigen anderen Pseudonymen auch aufgefallen. Ja, wäre schön, wenn die Luft endlich mal dünner werden würde …

  • Danke für die ausführliche Beschreibung und natürlich für die riesige Recherchearbeit, die dahinter steckt. Kommentare sollte man also noch viel stärker anzweifeln, als bisher. Vor allem die 3‑Sterne-Kommentare, die dennoch das Buch loben – so etwas gibt es oft bei allen möglichen Artikeln, betrifft nicht nur Bücher …

    • Gerne! Die Schrottbuch-Unternehmer versuchen, immer einen Schritt voraus zu sein. Wenn die meisten Leser glauben, dass 3‑Sterne-Rezensionen immer echt sind, dann kaufen sie 3‑Sterne-Rezensionen. Wenn die meisten Leser glauben, dass Autoren, deren Fotos man nicht auf Stockfotoseiten findet, echt sind, dann fangen sie damit an, Fotos zu benutzen, die man nicht auf Stockfotoseiten findet (siehe Kommentar von Rolf) …

  • Hallo Jan,

    vielen Dank für die wertvolle Recherchearbeit. Ich bin ziemlich entsetzt, mit welchen Mitteln diese Anbieter arbeiten. Ich veröffentliche seit diesem Jahr selbst auf Amazon und beschäftige mich daher intensiv mit Wettbewerbern. Mir war auch schon einiges seltsam vorgekommen, und ich habe daher einen Autorennamen (»Viktoria Lakefield«) einmal recherchiert. Ich konnte zunächst keinerlei Infos zu der Dame finden außer ihrem Autorenprofil auf Amazon, bin dann aber auf deinen Beitrag hier gestoßen. Das erklärte dann alles.

    Ich werde mich trotzdem nicht entmutigen lassen und weiter über KDP veröffentlichen. Ich glaube, dass sich Qualität langfristig doch durchsetzen wird.

    Herzliche Grüße und weiterhin viel Erfolg
    Heide

  • Super Jan, herzlichen Dank für die Zusammenstellung. Das sollte mal im Börsenblatt thematisiert werden. Wir als Reiseführerverlag sind von Schrott-Publikationen leider auch betroffen.

  • Hallo Jan. Danke für deine Arbeit und die Tipps zu den qualitativ sehr fragwürdigen Büchern! Im Internet scheint leider schnell viel derlei Inhalt von unethischen Menschen zu entstehen.

  • Hallo! Dieser Artikel hat mich echt gerettet. Ich habe mich bei Malik und Mähleke als Coverdesigner beworben (über XING) und bereits nach einem kurzen schriftlichen Austausch ein seltsames Gefühl gehabt. Nach etlicher Suche auf Google habe ich weder eine Webseite noch Referenzen des Verlages gefunden. Dieser Artikel erklärt es!
    Tatsächlich wollte der Verlag, dass ich Probearbeiten für sie erledige, um zu sehen ob ich »professionell genug« für sie bin. Im Designbereich muss man immer Sorge tragen, dass solche Probearbeiten einfach geklaut werden und als unbezahlte Arbeit angesehen. Hier bin ich mir sicher, dass es sogar so wäre!

    • Hallo und Danke für das Feedback und die Insights. Ich weiß nicht, wie Probearbeiten im Designbereich üblicherweise ablaufen, aber ich möchte Malik und Mähleke nicht unterstellen, dass sie deine Arbeiten »geklaut« hätten. Ich habe den Eindruck, dass sie tatsächlich an einer möglichst professionellen »Verpackung« ihrer Bücher interessiert sind, denn wie jeder weiß entscheidet nichts so sehr wie das Cover darüber, ob ein Buch gekauft wird.

      • Hallo,
        nein unterstellen möchte ich es ihnen auch nicht. Nach dem Lesen dieses Artikels hat es aber definitiv die Sorge in mir aufgebracht! Und wer will schon solches Verhalten unterstützen und Schrottbücher designen… Danke für diesen Artikel! Er öffnet wirklich Augen.

      • Hallo, deine Sorge kann ich nachempfinden, und es freut mich, dass du den Auftrag nicht angenommen hast. Mir ist nur wichtig, dass dieser Artikel unangreifbar bleibt, und deswegen achte ich darauf, dass alle Behauptungen im Artikel und in den Kommentaren entweder belegt sind oder eindeutig unter freie Meinungsäußerung fallen. Wenn du Lust hast, schreib mir gerne eine Mail an die E‑Mail-Adresse im Impressum, dann können wir uns ein wenig austauschen. Viele Grüße, Jan

  • Bedauerlich, dass diese Menschen noch nicht erkennen können, dass sie immer auch sich selbst schaden, wenn sie anderen schaden… Und dabei könnten sie mit ihrem Wissen über Verkaufsstrategien und deutscher Sprache so wertvoll sein für die Gesellschaft…
    Danke dir ganz herzlich für deine Arbeit!

  • Herzlichen Dank für Ihre erhellende, ausführliche und nützliche Analyse hoch unseriöser Praktiken. Mein »Bauchgefühl« bei mehreren solcher Machwerke (von Literatur soll absichtlich nicht die Rede sein) wird Punkt für Punkt bestätigt.

  • »Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.«

    Das zeigt sich hier wieder mal eindeutig, wie getroffene Hunde bellen! Machen Sie weiter so, Herr Höpker und danke!

  • Hallo Herr Höpker,

    danke für diesen Artikel. Leider findet das Thema keine/wenig sonstige Verbereitung, aber es gibt sicher nicht wenige Menschen, die sich mittlerweile selbst über eines dieser Schrott-Bücher geärgert haben. 

    Mir ist es auch passiert mit zwei Büchern über vegane ketogene Rezept. Lieblos mit Word zusammengeschrieben, großer Zeilenabstand und inhaltlich teilweise falsch. Nur auf das schnelle Geld aus. Leider habe ich diese nicht zurückgeschickt, aber entsprechende Rezensionen hintergelassen.

    Ich selbst bin nicht studiert (aber im IT Bereich als Softwareentwickler tätig und heute als Produktmanager), kenne mich jedoch in zwei Domänen sehr gut aus und bin auch zu wissenschaftlicher Arbeit und Recherche in der Lage. Ich hatte deshalb auch mit dem Gedanken an Selfpublishing gespielt, würde jedoch mit Transparenz (wer ich bin) und Ehrlichkeit (keine gekauften Rezensionen) an das Thema herangehen.
    Mein Ziel wäre es, durch fundierte Recherche und Qualität zu bestechen. Wenn ich dann aber von den absichtlichen negativen Rezensionen von ihrem Kollegen oben lese, wird mir ob der rücksichtslosen kriminellen Energie ganz anders. Das schreckt schon etwas ab. Ich würde mich ja jeder sachlichen Kritik stellen, aber so etwas? Ich finde es sehr traurig, dass Amazon nicht daran interessiert ist, diesem Phänomen entsprechend Einhalt zu gebieten.
    Die hier auftauchenden negativen Kommentar sind allein aufgrund ihrer Ausdrucksweise und unsachlicher »Argumentation« leicht in ihrer Intention erkennbar. Wenigstens haben sie hier seit ein paar Wochen Ruhe.
    Viel Erfolg weiterhin mit ihrem Business

    • Hallo Michael, es freut mich, zu hören, dass du die beiden Schrottbücher rezensiert hast. Nur so kann der Quatsch gestoppt werden.
      Zu deinem Vorhaben: Qualität und fundierte Recherche sind auf jeden Fall ein guter Anfang. Gutes Marketing ist auf Amazon aber leider noch um einiges wichtiger. Wenn beides stimmt, kann das Buch ein großer Erfolg werden. Vor negativen Rezensionen von Konkurrenten brauchst du meiner Meinung nach keine Angst zu haben. Klar gibt es so etwas, aber es ist sicherlich nicht die Regel.
      Ich wünsche dir auch viel Erfolg! Viele Grüße, Jan

  • Hallo Herr Höpker,
    vielen Dank für Ihren Artikel.
    Mir waren solche Praktiken bisslang unbekannt und bin sehr verärgert darüber, wie Verbraucher getäuscht und hinters Licht geführt, seriöse Autoren diffamiert und somit abgewertet werden.
    Ich werde, soweit es mit möglich ist dafür sorgen, dass sich dies verbreitet und hoffe inständig, dass alle, die an diesem ominösen Geschäft teilhaben mit saftigen Konsequenzen zu rechnen haben.
    Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.
    MfG

  • Hallo Thomas, vielen Dank für deinen Kommentar und den Verweis auf die Verbraucherzentrale. Das Thema dieses Artikels ist der unlautere Wettbewerb bzw. Betrug durch Schrottbuch-Unternehmer bei Amazon. Mit Hochpreis-Coaching hat der Artikel nur insofern etwas zu tun, als dass die Coaching Angebote von »Ebook Coach« Grigori Kalinski und vergleichbaren Coaches hochpreisig zu sein scheinen. Ob Preise im hohen vierstelligen Bereich für derartige Coachings gerechtfertig – oder, wie du es nennst, »strafrechtlicher Wucher« – sind, kann ich nicht beurteilen. Was ich aber weiß ist, dass die Aquise von Coaching-Kunden über bezahlte Werbung ziemlich teuer ist, weswegen ein großer Teil der Summe, die das Coaching kostet, am Ende nicht beim Coach, sondern auf den Konten von Google und Facebook landet.
    Was du über Webinare sagst, entspricht hingegen exakt meiner persönlichen Erfahrung: In den allermeisten Fällen handelt es sich um reine Verkaufsveranstaltungen, bei denen man von Anfang bis Ende manipuliert wird, ohne dabei auch nur eine einzige Sache zu lernen, die nicht in kostenlosen Artikeln und Videos bei YouTube einfacher, besser und vor allem schneller erklärt wird. Viele Grüße, Jan

  • Hervorragender Artikel, sehr detaillierte Recherche! [***] Gregori Kalinski hat jetzt übrigens Werbung auf YouTube geschaltet. Lass dich nicht einschüchtern und mach weiter so!

  • Hi Jan,

    danke für deinen hochinteressanten Artikel.

    Ich habe mein selbstgeschriebenes Buch »Selbstdisziplin – Wie du dir das Leben erschaffst, von dem du schon immer geträumt hast« damals im Eigenverlag auf Amazon veröffentlicht, als die Nische quasi noch nicht existent war.

    Als das Buch ziemlich durch die Decke ging, wurde die »Schrottbuch«-Konkurrenz natürlich auf diese Nische aufmerksam und die Bücher sprießen aus dem Boden (u.a. Cherry Media, Justus van Homm etc.).

    Da mein Buch die Nische jedoch weiterhin dominierte (und zwar mit Abstand), bekam ich eine schlechte Rezension, die innerhalb von wenigen Tagen über 100 nützlich Klicks bekam und seitdem die erste Rezension ist, die angezeigt wird. Was mir natürlich das Buch gekillt hat.

    Gegen diesen Kommentar bin ich sogar anwaltlich vorgegangen, doch Amazon sieht keinen Grund diesen zu löschen, obwohl der Kommentar meiner Meinung nach in die Richtung Verleumdung geht.

    Naja, ich habe durch die ganze Situation definitiv sehr viel gelernt und werde mein zweites Buch, das ich gerade schreibe, über einen großen Verlag herausbringen :)

    Liebe Grüße
    Andreas

    • Hallo Andreas,
      Danke für deinen Kommentar und dass du von deinen Erfahrungen berichtest. Dein Buch über Selbstdisziplin kenne ich. Ich hatte mir letztes Jahr das Hörbuch angehört und außerdem hatte ich einige Videos von Tom Schmidt gesehen, in denen du als Case Study vorkamst. Dass dein Buch mit Hilfe von gekauften nützlich-Klicks von der Schrottbuch-Konkurrenz attackiert wurde, passt leider nur allzu gut ins Bild. Dass diese Leute nicht nur Rezensionen und nützlich-Klicks für ihre eigenen Bücher kaufen, sondern auch für Konkurrenz-Bücher, haben sie ja schon mehrfach bewiesen. Einfach nur ekelhaft!
      Viele Grüße und viel Erfolg mit deinem zweiten Buch,
      Jan

  • Hallo Herr Höpker,

    ich wurde auf Youtube massig von Werbung für das E‑book business belagert und dachte das Geschäftsmodell hinterfrage ich mal.
    Ein Glück bin ich auf Ihren sehr gut recherchierten Artikel gestoßen, der für mich einen enormen mehrwert, sowohl inhaltlich, als auch emotional geboten hat. 

    Inhaltlich habe ich einen sehr guten Einblick bekommen und hätte nie gedacht, das man so auch sein Geld verdienen kann. Emotional haben mich besonders die Kommentare von den verärgerten Fakebuchautoren erheitert, die jetzt Wunden lecken müssen. 

    Lassen Sie sich jicht unterkriegen und hoffentlich ersparen Sie leicht zu verführenden Menschen eine Menge Geld. 

    Ich würde an Ihrer Stelle die Reihenfolge der Kommentar auf der Website ändern (neueste oben). Dannn wachsen sich die Negativkommentare raus ;)

  • Christopher Hitchens sagte mal: »Jeder hat ein Buch in sich. In den meisten Fällen sollte es dort auch bleiben.«

    Der Artikel ist mal gar kein Schrott, sondern sehr gründlich und tief. Danke dafür.

    Ja, schlechte Qualität mit guten Marketing gibt es in vielen Bereichen. Und auch manche akademisch etablierte »Experten« schreiben Schrott, wenn auch tendenziell mehr Seiten.

  • Lieber Jan,
    Danke für diesen Beitrag! Ich wollte mir ein Buch von Victoria Lakefield bestellen und zunächst zu der Autorin recherchieren. Ich war erstaunt, dass sie so viele Bücher aus dem Markt sind. Auf den Fotos sieht sie sehr sympathisch aus!

    Ich hätte nicht gedacht, dass es völlig frei erfundene Autoren gibt.

    • Liebe Ellen,
      leider gibt es bei Amazon momentan sehr viele Autoren, die es in Wahrheit gar nicht gibt. Victoria Lakefield ist nur eine unter vielen. Dass für die Pseudonyme Fotos von sympathisch aussehenden Models gewählt werden, ist nur einer von vielen »Tricks«, die darauf abzielen, das entsprechende Buch von aussen besonders attraktiv wirken zu lassen. Aber das, worauf es dem Leser ankommt, nämlich der Inhalt, kann das Versprechen in den meisten Fällen leider nicht halten.
      Viele Grüße,
      Jan

  • Aktuell schaltet Kalinski massiv Werbung auf Youtube, vermutlich sind die Kosten wg. Covid zur Zeit niedrig. Dafür spricht mE. auch, dass dort grad viel Werbung auch von anderen windigen Privat-Coaches läuft.
    Da alles an diesem Typen und den lächerlich gescripteten Testimonials ganz laut Scam! schreit, habe ich den mal gegoogelt. Sehr informativer Artikel, da sollten die Schlafmützen bei den legacy-Medien endlich mal wach werden.

    • Hallo Alex,
      Kalinskis Werbung ist mir gestern auch aufgefallen, allerdings nicht auf YouTube, sondern bei Facebook. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich im Rahmen meiner Recherche für den Artikel kaum mit ihm beschäftigt hatte. Nur um zu zeigen, dass sich das beschriebene Geschäftsmodell in Zukunft noch weiter verbreiten könnte, habe ich ihn beispielhaft erwähnt. In der Zwischenzeit hat sich allerdings ein Coachee von Kalinski bei mir gemeldet und sich ein wenig ausgeheult. Die Person hatte einen sehr hohen vierstelligen Betrag für ein Coaching bezahlt und war schwer enttäuscht, weil sie nun quasi ungelesene Bücher von anderen Leuten aus der Gruppe positiv rezensieren sollte. Das erste Buch, das sie von einem Ghostwriter hat schreiben lassen, verkaufte sich anscheinend auch nicht wirklich gut.
      Viele Grüße, Jan

  • Hey,
    tatsächlich hatte ich ebenfalls ein Schrottbuch auf meiner Wunschliste und dieses erstmal schnell entfernt :).
    Ich finde es sehr Schade das mit dieser Aktion diese seit Jahrhunderten benutzte Quelle für Wissen (Bücher) ausgenutzt wird, damit so ein paar Betrüger viel Geld abbekommen.
    Was ich sehr Interessant finde, ist das für viele allein die Platzierung in einem Ranking entscheidend ist und nicht um welches Ranking es sich handelt.

    Zudem hoffe ich, dass deine Bücher weiterhin viele zurecht sehr gute Bewertungen bekommt. 

    Danke Jan

    • Hallo Tim,
      schön von dir zu hören! Deren Strategie mit den (falschen) Kategorien habe ich selbst noch nicht so ganz durchschaut. Warum sie falsche Kategorien verwenden, ist mir klar (wegen des Bestseller-Tags). Warum sie aber häufig nicht zusätzlich auch sinnvolle Kategorien wählen, verstehe ich nicht (bei Amazon kann jedes Buch in bis zu zehn Kategorien einsortiert sein). Warum ist zum Beispiel das Buch ZEIT & FOKUS von Matthias Brandt nicht in der Kategorie »Konzentrationstraining«, dafür aber das Buch Zeitmanagement von Matthias Brandt? Für mich macht das überhaupt keinen Sinn. Fokus & Konzentration von Vincent Matthiesen ist auch nicht in dieser Kategorie, obwohl es vom Titel her genau dort einsortiert werden müsste.
      Viele Grüße, Jan

    • Da hast du recht! Eigentlich hätte Anfang des Jahres ein Artikel in einer bekannten Zeitung erscheinen sollen … aber dann wurde der Corona-Virus leider wichtiger.

  • Hallo,

    Ja vielleicht habe ich das. Entschuldige bitte.
    Aber du verallgemeinerst auch und schreibst, wer nur 1 oder 2 Cent nimmt, kann kein gutes Buch schreiben. Letztendlich ist es der Markt, der die Preise macht und die Autoren verkaufen sich wie Billigsklaven.
    Ein teures Buch oder eines bei einem Verlag muss nicht automatisch auch gut sein. Buttlar hat auch haufenweise Bücher geschrieben bei Verlagen und später Kosmetik bei QVC verkauft. :-) Schlechtes Beiispiel.
    Wer soll den kontrollieren, ob ein Buch gut oder schlecht ist (oder ein EBook)? Wer überprüft den die Auftraggeber und entscheidet, was geht und was nicht? Das würde die Kosten nach oben drücken und die Autoren wären weg. Oder wie sortiert man die Lügner heraus?
    Aber ich verstehe, was du meinst. Ich hatte letztens 3 solcher Bücher in der Hand. Basisch kochen. Dann lebst du gesund und kannst auch deinen Krebs heilen. Der Autor hat sich wiederholt, einen ganz grässlichen Schreibstil verwendet und hat man ein wenig an US-Wunderheiler aus Horrorserien erinnert. Wer kauft sowas? 

    Viele Grüße
    René

    • Hallo René,
      Lass uns das Experten-Thema an einem konkreten Beispiel diskutieren: Für zwei Cent pro Wort soll Peter einen Ratgeber zum Thema Daytrading schreiben. Falls Peter über Expertenwissen zum Thema Daytrading verfügen würde, würde er den Auftrag nicht annehmen, weil er besseres zu tun hätte, nämlich mit Daytrading sehr viel mehr Geld verdienen (oder unter eigenem Namen über das Thema schreiben). Falls Peter den Auftrag also annimmt, ist er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Daytrading-Experte. Ergo haben (fast) alle Billigghostwriter, die über Daytrading schreiben, kein Expertenwissen über Daytrading. (Bei vielen anderen Themen ist es nicht ganz so offensichtlich, aber wenn man nachdenkt, wird man zu dem gleichen Schluss kommen.)

      Du fragst, wie man Lügner erkennen soll. Um das nochmal klarzustellen: Es geht mir nicht um Lügen, die sich möglicherweise in den Büchern befinden, sondern um Lügen bei der Vermarktung. Wenn man diese nicht leicht erkennen könnte, hätte ich nicht diesen Artikel geschrieben.
      Viele Grüße, Jan

  • Einige der schnell geschriebenen EBooks und Bücher mögen Schrott sein, das mag schon stimmen. Der Markt bietet jedoch Schreibern Möglichkeiten schnell und immer mal wieder Geld zu verdienen. Über die Plattformen finden auch StartUps Schreiber und sogenannte Business-Berater, die Free-EBooks anbieten wollen um damit Kunden zu rekrutieren. Das gabs früher auch schon. Damals waren das die »Wie du Millionär wirst in 30 Tagen«-Anbieter.
    Die Ghostwriter-Agenturen sind auch aus den Boden geschossen. Sie bieten das schnelle Schreiben von wissensch. HA´s, Bachelors und Masterarbeiten für faule Studenten an. Legal? Eher Grauzone. Und auch hier werden die Autoren mies bezahlt.
    Grüße René

    • Hallo René,
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Du scheinst mich missverstanden zu haben. Ich habe nichts gegen Anbieter wie Content oder Textbroker und ich habe auch nicht pauschal etwas gegen Ghostwriter. Jeder Mensch sollte das Recht haben, ein Buch zu schreiben oder eines schreiben zu lassen, und er sollte auch das Recht haben, es zu verkaufen. Ob ein Buch taugt, entscheidet letztlich immer der Markt, anders geht es nicht. Mein Punkt ist, dass besser darauf geachtet werden muss, dass die Vermarktung ehrlich abläuft. Wettbewerbswidrige Lügen dürfen sich nicht lohnen, und diejenigen, die ehrlich sind und sich an die Regeln halten, dürfen dadurch keinen Nachteil haben.
      Viele Grüße, Jan

  • Lieber Jan,

    Ich finde es großartig, dass du hier diesen tollen Aufklärungsartikel geschrieben hast. Die Schrottbuch-Unternehmer machen es allen ehrlichen Autoren (egal, ob Verlagsautor oder Self Publisher) das Leben enorm schwer. 

    Umso wichtiger ist es, dieses Verhalten schonungslos zu entlarven. Auch ein gewisser Herr [Name zensiert] scheint nun für die Schrottbuchbranche Werbung zu machen. 

    Siehe dieses Posting: [zensiert]

    • Lieber Paul,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe mir den von dir verlinkten Beitrag angesehen, muss aber sagen, dass das doch etwas völlig anderes ist. Auch möchte ich auf dieser Seite keine Hexenjagd veranstalten. Deswegen die Zensur. Jeder Mensch sollte das Recht haben, ein Buch zu schreiben und es auch zu veröffentlichen. Sich von anderen dabei helfen zu lassen, ist auch absolut in Ordnung. Es ist nur nicht okay, zu lügen, um das Buch besser verkaufen zu können.
      Viele Grüße, Jan

  • Hallo Jan,
    ich bin aus Zufall auf das Stichwort »KDP Business« aufmerksam geworden und natürlich prompt in dem Webinar von G.Kalinski gelandet. Na gut, dachte ich mir, vielleicht kann dieser selbsternannte »Guru« mal was neues erzählen. Die Neugier eben. Also tue ich mir das mal an.

    Das Webinar ist schon fast gesundheitsschädlich, weil ich kaum Luft bekommen habe vor Lachen: Das geht alleine schon damit los, dass das angebliche »Live-Webinar« mit der Frage beginnt: »Könnt ihr mich hören?« und allen ernstes auf die unsichtbaren Chatbeiträge reagiert wird. »Ich muss erst mal was trinken. Ah, XYZ schreibt gerade, ich solle es mir schmecken lassen.«

    Klasse.

    Ein Brüller folgt dem nächsten: Die 4 Geheimnisse(!), ein eBook zu schreiben. Achtung Spoiler (!): 1. Thema suchen 2. eBook schreiben 3. Cover designen 4. veröffentlichen.

    Wieder bekam ich kaum Luft, angesichts dieser fulminanten Wissensdarbietung. So ging das bis zum Schluss.

    Ich habe mich noch bis nahe zum Ende gequält, weil ich den Preis für das Coaching wissen wollte. Kam leider nicht. Aber Google sei Dank, war das auch kein Problem.

    Meine Meinung zu dem ganzen: Wieder ein Beispiel von endlosen »mal eben schnell Geld verdienen« – Mist ohne Nachhaltigkeit. In unserer angeblichen hyper-schnellen-Zeit muss alles auf »schnell« getunt sein. Damit haben Fake – News / Books etc. leichtes Spiel. Vergleichbar mit einer Heuschreckenplage werden sie weiterhin den Markt überschwemmen, bis dieser irgendwann gesättigt ist und es für diese Pappnasen uninteressant ist, weil es kein Geld mehr zu verdienen gibt. Schneller wird es gehen, wenn die Algorithmen angepasst werden. Erinnern wir uns an die Zeiten, als Webseiten sinnlos Keywords verteilt haben, nur um bei Google ranken zu können. Amazon wird daran arbeiten. Warum? Weil Amazon es sich schlicht nicht leisten kann (auch als Big Player) den Ruf zu bekommen »Nur Schrotthändler zu sein«. Google hat gnadenlos den SPAM bekämpft. Ähnliches muss Amazon tun. Sonst bleiben auch bei Amazon die Kunden weg.

    Das negative für »zivilisierte Autoren / Unternehmer«: Der Weg zum Erfolg bleibt eben steinig – es gibt keine Abkürzung. Das positive: dieser Weg ist nachhaltig und trotzt allen Updates von Suchmaschinen & Co.

    Nochmals Danke für den Artikel.

  • Hallo, Jan, vielen Dank für Ihre Aufklärung. Falsche Rezensionen bei Amazon habe ich schon selbst bemerkt, aber dass nun eine derartige Verleumdungskampagne gegen Sie geführt wird, hätte ich nicht für möglich gehalten. Sehr schmerzhafte Dolchstöße, das geht schon in Richtung schwarze Magie!
    Zum Glück gibt es eine allumfassende Gerechtigkeit im Kosmos: Das Gesetz von Ursache und Wirkung, auch bekannt unter dem Namen KARMA. Alles wird auf die Urheber dieser Verleumdungen zurückfallen. Sie schaufeln sich ihre eigene Grube, in die sie dann selbst hineinfallen werden. Nach meiner Erfahrung nicht erst in der nächsten Inkarnation, sondern bereits in dieser. INSTANT-KARMA! Wir leben in einer Zeit der Reinigung. Der Saustall wird bald ausgemistet werden (auch in der Politik). Tschau und viel Kraft!
    Helmut

  • Hi Jan,
    Danke für den aufschlussreichen Artikel, die umfassende Recherche und auch für Deinen persönlichen Einsatz, der ja offenbar auch umfasst persönlich angegriffen zu werden, wenn Du diese Machenschaften aufdeckst. Die hinter diesen Fake-Ratgeber stehenden Personen haben schlicht kein Verantwortungsbewusstsein oder Ehrgefühl – der Zweck des Geldscheffelns heiligt die Mittel.
    Nochmals Danke für den Einsatz & Viele Grüße

  • Lieber Jan, danke für deinen ausführlichen Artikel. Ich bin sprachlos, denn ich erahnte nicht die Skrupellosigkeit dieser Gewinnler. Da schwindet die Hoffnung auf eine werteorientierte und gemeinschaftlich denkende Gesellschaft. Respekt für deine Arbeit!

  • Kämpfe weiter Jan! Cool, dass du dich, trotz (so muss man es wahrscheinlich nennen) Rufmordkampagne nicht unterkriegen lässt!

    Gutes Beispiel für sachliche Antworten auf verleumdende Kommentare, respekt.

    Beste Grüße
    Darius

  • Neben Schrottbüchern scheint es auch Schrott-Übersetzungen zu geben.
    Millionaire Next Door ist da ein Kandidat.

    Dahinter stehen ja echte Bücher, aber die Übersetzung… Da ist jedes der Schrottbücher ein Meisterwerk gegen.

    • Ja, die Übersetzung von Millionaire Next Door scheint tatsächlich ziemlich schlecht zu sein. Dass die im Artikel genannten Schrottbücher dagegen Meisterwerke sind, stimmt aus meiner Sicht aber nicht. Die allermeisten Schrottbücher, die ich mir angeschaut hatte, waren gerade so gut, wie es nötig ist, damit die Mehrheit der betrogenen Leser nicht sofort auf die Barikaden geht. Die denken sich so etwas wie: ‘Das Buch ist furchtbar. Der Autor hat kein Talent und auch keine Ahnung vom Thema, über das er schreibt … aber er hat sich bestimmt Mühe gegeben, und vielleicht liegt es ja auch an mir, denn den vielen positiven Rezensionen nach zu urteilen, gibt es anscheinend Menschen, die so etwas gut finden. Eigentlich sollte man sich wehren, aber diesmal bin ich zu faul und habe außerdem besseres zu tun.’ Diese Reaktion ihrer Leser scheint das einzige Qualitätskriterium zu sein, das die Schrottbuch-Unternehmer haben. Vermutlich sind sie sich dessen nicht einmal bewusst.

  • Lieber Jan, vielen Dank für deine ausführliche Recherche und die vielen Belege zu den ganz offensichtlich betrügerischen Machenschaften der vermeintlichen „Autoren“. Als Buchliebhaber und seit Jahren aktiver Amazon-Rezensent (mittlerweile sogar in den Top 5.000 in Deutschland), gehen mir diese ganzen Autoren ziemlich auf die Nerven. Ich bin selbst schon auf einen derartigen „Experten“ hereingefallen und konnte in meiner anschließenden Rezension andere Käufer warnen. Genugtuung war es, das Buch zurückzuschicken, leider keinen Cent wert gewesen. Trotzdem erschwert es die Suche nach neuen Büchern extrem wenn zunächst die Glaubwürdigkeit des Autors geprüft werden muss. Aber schön zu sehen, dass es nicht nur mir so geht!

  • Ich verstehe es auch echt nicht, warum solchen Leuten wie Grigori Kalinski nicht endlich mal das Handwerk gelegt wird !? Es ist doch offensichtlich, dass wenn jemand irgendwelche Coachings für 5.000 €, mit dem Versprechen schnell reich werden zu können verkauft, da ganz sicher etwas nicht stimmen kann.

  • Wirklich beschämend. Was diese Doktoren und Unternehmer hier veranstalten, treibt mich zur Weißglut. In Zeiten des Corona Virus sollten wir zusammenhalten und nicht gegeneinander hetzen! Haben Sie denn keine Moral? Ich richte mich auch an Sie HErr Doktor. Wo bleibt Ihre Anstand? Lasst uns in Frieden leben statt Hass und Lügen zu verbreiten. Was Sie hier tun ist ekelhaft. Helfen Sie lieber den Menschen. Grüße Monika aus Albstadt

  • Super Beitrag, danke! Ich bin auf Amazon zufällig auf eines dieser Bücher gestoßen und habe mich sofort über die unzähligen künstlich klingenden Kommentare gewundert. Bei der Google-Suche nach dem ominösen „Julius Löwenstein« bin ich dann auf den Beitrag gestoßen.
    Ganz ehrlich, das ganze Thema sowie die Kommentare zum Beitrag hier lassen mich ein wenig die Hoffnung in die Menschheit verlieren. Wie egoistisch und gehässig muss man sein, um nicht nur sein täglich Brot damit zu verdienen, seine Mitmenschen mit dieser Masche abzuzocken, sondern dann auch noch hier in den Kommentaren so dreist zu lügen, zu beleidigen, und allgemein einfach nur Hass zu verbreiten? Sehr verstörend – ich hoffe dass diese Leute die psychische Hilfe erhalten, die sie benötigen…

    • Hallo Tim,
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Wie man diesem Jobangebot entnehmen kann, werden die Bücher des Loewenstein Verlags offenbar für ein paar Hundert Euro von Laien geschrieben. Die vielen künstlich klingenden Rezensionen wundern mich auch.

      Zu den hässlichen Kommentaren: Was da oben noch zu sehen ist, sind nur die harmloseren Kommentare; die richtig heftigen Dinger konnte ich nicht öffentlich stehen lassen, da diese nicht nur meine Persönlichkeitsrechte, sondern auch die Rechte Dritter verletzt haben. Ich sehe das aber einigermaßen entspannt: Über die IP-Adressen und die Daten der Rezensenten bei Amazon wird man die Verantwortlichen schon zur Rechenschaft ziehen. Die Justiz ermittelt bereits. Wenn Rezensionen mit Straftaten in Verbindung stehen, dann geben auch Plattformen wie Amazon die Identitäten der Rezensenten heraus. Und wenn erst einmal bewiesen ist, dass der Täter Verleumdungen und negative Fake-Rezensionen gegen Konkurrenten und Kritiker einsetzt, wird man auch bei den dubiosen positiven Rezensionen zu dessen eigenen Büchern genau hinschauen …

      Viele Grüße,
      Jan

  • Lieber Jan, ich lese nun schon seit einigen Monaten deinen Blog und finde deine Artikel wirklich hilfreich. Bei dem hier gucke ich öfter mal in die Kommentare, denn hier wird sich rege und seit den letzten Kommentare blödsinnig ausgetauscht.
    Worauf ich dich aber hinweisen wollte ist, dass du mit deinem Kommentar auf Richards Nachricht ja selbst diese Autoren verleumdest, denn glaubst du wirklich gerade diese großen Unternehmer und Firmen scheren sich um den Blogartikel oder deine Bücher? Du stellst es als Fakt dar, dass die erwähnten Autoren von deinem Artikel dahinterstecken.
    Ich selbst bin in einigen Kindle Gruppen auf Facebook unterwegs und auch aktiv und ich sehe vermehrt die kleinen Publisher, oder von Coaching Gruppen gegen dich wettern, denn die betrifft der Artikel am meisten, da du die Coaches und Programme beanstandest. Leider haben schon etliche Leute aus den Gruppen nichts gutes über dich zu sagen und ich habe mitbekommen, dass sich viele gegen dich verschworen haben.
    Von diesen Leuten wurde wie ich es sehe keiner in dem Artikel erwähnt, aber viele machen sich einen Spaß daraus Dinge über dich zu erzählen.

    Halt die Ohren steif!
    Liebe Grüße
    Dirk

  • Hallo Jan,

    danke für Deinen beherzten Beitrag. Das fällt mir als Profi Hörbuchsprecher, Produzent und Verlag ebenso auf. Deswegen lasse ich mir immer bevor ich mich auf eine Produktion einlasse, vorher das ganze Buch senden. Und habe so auch einige potentielle Projekte abgesagt, die einfach nur grotte waren. Kollegen, die sowas annehmen oder sagen wir lieber Amateur-Sprecher (ich rede hier jetzt speziell über ACX) haben auch keinen Ruf zu verlieren.

    Alle ernsthaften Sprecher würden diese Bücher genauso ablehnen. Ich weise dann die Autoren auch die Unzulänglichkeiten hin und warum ich es nicht mache. 

    Meistens sind diese Bücher tierisch aufgeblasen mit Infos, die mit dem Thema an sich nichts zu tun haben oder es werden Füllsel und Sprüche eingesetzt, um das Buch künstilich in die Länge zu ziehen. Wiederholungen sind auch sehr beliebt ;-)

    Übrigens diese Fake-Autoren tummeln sich auch im Belletristik-Bereich. Jeden Monat ein Buch vom selben Autor. Unabhängig von der Grammatik und Orthografie, klingen die Bücher wie mit einem besseren Googletranslator übersetzt. Ganz schlimm zu lesen, jeder Satz holpert. Da hab ich in der Grundschule bessere und spannendere Aufsätze geschrieben, owbohl das Schreiben nie mein Ding war. Und nätürlich über 100 5 Sterne Rezensionen, die das Buch über den grünen Klee loben und wie spannend es sei und bla bla bla. 

    Wie auch immer, Hörbücher sind meine Passion und deswegen verschwende ich meine Energie nicht an minderwertige Skripte.

    Wenn du magst können wir uns gerne über eine evt. Hörbuchproduktion Deiner Bücher unterhalten unnter Umständen auch auf Royalty Share Basis, wenn die Eckdaten passen. Melde dich einfach bei mir. Bis denne und danke noch mal für Deinen mutigen Beitrag.

    Gruss Richard

    • Hallo Richard,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und dass Du deine Erfahrungen als Hörbuch-Sprecher einbringst. Wenn diese Bücher nur schlecht wären, ginge das für mich sogar in Ordnung. Jeder sollte das Recht haben, Bücher zu schreiben. Was mich an diesem Geschäftsmodell so sehr stört, sind die Fake-Rezensionen und erfundenen Lebensläufe, denn nur dadurch haben diese Werke überhaupt eine Chance. Würden sich diese „Unternehmer“ an alle gesetzlichen (und moralischen) Regeln halten, würden sie recht bald von enttäuschten Lesern abgestraft werden und ihre Bücher würden in der Versenkung verschwinden, ehe sie größeren Schaden anrichten können. Aktuell wird aber das Vertrauen missbraucht und zerstört, das ehrliche Autoren, Verlage und Leser in der Vergangenheit aufgebaut haben. Diese „Unternehmer“ stellen den persönlichen Gewinn über alles und nehmen billigend in Kauf, dass allen anderen Beteiligten großer Schaden zugefügt wird.

      Viele Grüße,
      Jan

      P.S.: Danke für das Angebot. Ich werde darüber nachdenken :)

  • Größter Versager auf dem Planeten, der seiner Konkurrenz dauernd 1 Sterne Rezensionen verpasst um sein Versagen zu kompensieren, weil seine Bücher auf Amazon in Grund und Boden versinken. Richtiger Loser

  • Die Sache Internet und Moral in einem Zusammenhang zu bringen vermag womöglich nur ein »echter« Doktor. In der Tat mag es moralische Bedenken geben das sich Fakes im Web eine goldene Nase verdienen aber in der realen Welt tun das auch »echte« Doktoren. 

    Ich denke wir brauchen weder Fakes noch schlaue Doktoren. Die Welt ist über unendliche Zeit ohne diese Zeitgeister ausgekommen. Erst als sich Fakes und Doktoren aufspielen geht es mit der Welt so richtig den Bach runter.

  • Hab den Artikel zugeschickt bekommen und es ist lustig zu sehen wie unerfolgreiche Menschen wie Herr Doktor mehr Arbeit in sowas steckt als in seinen eigenen Erfolg. Kennt er nicht die Regeln woran man Versager erkennt 1. Nur negativ reden, 2. Andere runterziehen anstatt sie aufzubauen, 3. Energiesauger etc.
    Und dann selber Bücher über Erfolg, Konzentration und Fokus haben xDD Macht mit so einem Blogartikel genau das Gegenteil.
    Ich kenne keins seiner Bücher oder die der erwähnten im Artikel vom Inhalt her, aber er muss schon einen harten Groll gegen Unternehmer hegen die seine Existenz kaufen könnten :D Ich selbst betreibe Dropshipping und da gibt es genug solcher Knechts die andere schlecht bewerten und dann noch ihre Leute draufhetzen.

    Es ist mir auch völlig egal, was mit den andere Büchern und Autoren ist, ich kann nur solche Lappen nicht ab die nur negative Vibes versprühen

    Lauchkiller69 ende und out

  • Ich höre schon von so vielen, dass Sie Jan Höpker abmahnen wollen bzw. werden. Wie ich das gesehen habe, sind die meisten der Personen in dem Artikel gar nicht erwähnt. Er hat sich anscheinend schon im gesamten Business unbeliebt und Feinde gemacht.
    Wenn er wüsste wie negativ er bei allen Menschen außerhalb dieses Artikels dasteht, auch bei Kunden und in allen möglichen Facebook Gruppen

    • Ich warte immer noch … Abmahnen wollen und abmahnen können sind halt zwei Paar Schuhe! Nur weil Dir die Wahrheit nicht gefällt, heißt nicht, dass Du den Überbringer der Wahrheit abmahnen kannst. Lieber mal an die eigene Nase fassen!

  • Jan Höpker manipuliert Kommentare auf seiner Website. Als ich vor 2 Wochen mal hier reingeschaut habe, waren die neusten ganz oben. Nun da hier auch negative Kommentare kamen wie ich sehe, versucht er sie möglichst weit unten zu verstecken. Wirklich schlimm wie er seine Negativität in die Welt hinaus lässt.

  • … sollte nicht mit Steinen werfen. Höpker, selbst ein erbärmlicher Schrottbuch Autor, kann sich im Markt nicht durchsetzen und heult jetzt seine 10-Mann-Community voll, die im Grunde auch nur aus Totalversagern wie ihm selber besteht. Konntest Du Deine Mobbing-Erfahrungen aus der Schule immer noch nicht richtig verarbeiten? Armer Wicht. Sieh zu, dass Du Dich auf die Abmahnung gut vorbereitest.

  • Ich habe schon viele Blogartikel zu Themen wie Konzentration und Fokus gelesen, aber der Hass von Jan Höpker auf seine Mitmenschen ist wirklich unglaublich traurig. Er scheint ein hasserfüllter Mensch zu sein. Die Wortwahl in diesem Artikel und die Darstellung von Behauptungen als Fakt sind ür einen angeblich seriösen Autor wirklich unter aller Sau

    • Liebe Brigitte, von welcher Wortwahl und von welchen Behauptungen sprichst Du? Würde ich meine Mitmenschen hassen, würde ich meine Leser auch mit Ghostwritern, Fake-Pseudonymen und gekauften Rezensionen melken … aus finanzieller Sicht wäre das bestimmt lukrativer. Denk mal darüber nach. Viele Grüße, Jan

  • ACHTUNG!!: Bei meinen tiefgründigen Recherchen bin ich auf die erscheckende Erkenntnis gestoßen, dass Jan Höpker IN WIRKLICHKEIT KEINEN DOKTORTITEL BESITZT! Er versucht anscheinend durch betrügerische falsche Titel seine Leser aktiv zu täuschen und Ihnen mit Binsenweisheiten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich bin zutiefst erschüttert, wie dieser Mann noch weiter als Autor agieren darf. Ich werde Jan Höpker strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen.
    Das lasse ich mir ehrlicher Leser der sich massiv hinters Licht geführt fühlt, nicht länger gefallen!

    • Liebe Frau Dr. A., vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie recherchiert man denn, ob jemand keinen Doktortitel hat? Gibt es ein Verzeichnis mit allen Personen, die keinen Titel haben? Da Sie auch einen Doktortitel führen, wundert mich, dass Sie nicht auf die Idee gekommen sind, in der Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek nachzuschauen. Ich habe das mal für Sie gemacht. Hier ist meine Doktorarbeit (Dissertation): https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D1042383111. Und wo finde ich Ihre Dissertation?

      Liebe Grüße, Jan

      P.S.: Wo wir gerade beim Thema sind: Interessanterweise scheinen die allermeisten mutmaßlichen Schrottbücher der Fake-Experten nicht bei der Nationalbibliothek geführt zu sein. Autoren aus Deutschland müssen dort aber sogenannte Pflichtexemplare ihrer Bücher abliefern, sonst droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

  • Hallo,
    ich wurde kürzlich von einem Verlag kontaktiert, um ein Buch für sie zu schreiben. Ich war ein wenig verstutzt darüber, wie wenig mein Fachwissen überprüft wurde.
    Also wollte ich mal einen der anderen Autoren anschreiben… Allerdings war keiner von denen in den üblichen Netzwerken zu finden. Also habe ich nach den Autorenbildern gesucht, mit dem Ergebnis, dass das alles Stockfotos waren.
    Ich habe meinen Kontakt darauf angesprochen und der hat das damit begründet, dass viele Autoren lieber unter einem Pseudonym veröffentlichen.
    Daraufhin bin ich bei der Recherche auf diesen Blog-Post gestoßen und fühle mich in meiner Entscheidung, den Kontakt sofort abzubrechen, bestätigt.
    Danke!!!

  • Lieber Jan,

    es ist belustigend, aber auch erschreckend wie die beim Betrügen ertappten Herausgeber von Fake Ratgebern, versuchen, sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, an Dir zu rächen. Offensichtlich ist man stolz auf den eigenen Murks und den Betrug am Leser. Doch diese Kleinkriminellen können nur deshalb Ihren Schund verbreiten, weil Amazon sie gewähren lässt! Schließlich verdient Amazon an schlechten Büchern genauso, wie an guten. 

    Viele Grüße
    Achim

    • Lieber Achim, vielen Dank für Deinen Kommentar. Über Amazon möchte ich an dieser Stelle keine Mutmaßungen anstellen, weil ich glaube, dass sich hinter den Kulissen sehr viel mehr abspielt als wir Außenstehende uns vorstellen können. Viele Grüße, Jan

  • Schwacher Artikel der mit wilden Theorien ohne jegliche Beweise versucht seine Konkurrenz schlecht zu machen. Jan Höpker wurde wohl auf dem Spielplatz die Sandburg zu oft eingetreten und jetzt lässt er es an Mitbewerbern aus, weil seine eigenen Schrottbücher nicht laufen. Da sind auch so viele Rechtschreibfehler drin und sinnlose Formulierungen, es ist unglaublich wie sogar ein Doktor so etwas hinbekommt. Der Doktor muss ziemlich leicht zu holen gewesen sein.
    Rechtlich gesehen kann man ihn mehrfach verklagen, ich bin gespannt wann er seine Seite schließen und Schadensersatz blechen muss.
    Neues Buch: »Vom Doktor in die Privatinsolvenz – Wie ich es geschafft habe mir zahllose Feinde zu machen und meine Existenz mit Straftaten zu ruinieren. Die Schritt für Schritt Anleitung + Aufbau spekulativer Theorien für angehende Hater und Vollversager«

    • Liebe Marianna, vielen Dank für Deinen Kommentar. Etwaige Rechtschreibfehler und schiefe Formulierungen in meinen eigenen Büchern tun hier doch überhaupt nichts zur Sache. Und dass ich meine Konkurrenten schlechtmachen würde, ist glatt gelogen. Einige meiner direkten »Konkurrenten« stehen sogar auf meiner Top100-Bücherliste, die ich den rund 30.000 monatlichen Lesern dieser Webseite ans Herz lege. Im Gegensatz zu den von mir kritisierten Fake-Experten geht es mir nämlich nicht darum, mich auf Kosten Anderer zu bereichern, sondern möglichst viel Mehrwert zu liefern. Viele Grüße, Jan

  • Ich muss schmunzeln, ich lese gerade den Artikel zu Ende und sehe wie er am Ende von Racheaktionen berichtet. Dass er nicht auf die Idee kommt, dass es echte Leser sein könnten die hier Kommentare verfassen und auch andere als nur positive von ihm gekaufte Rezensionen und gekaufte Nützlich Klicks bei Amazon erscheinen

    • Lieber Tom, wenn Du behauptest, dass ich Rezensionen und nützlich Klicks gekauft habe, solltest Du das beweisen können, sonst handelt es sich um eine Verleumdung und damit eine Straftat. Fakt ist: Alle positiven Rezensionen zu allen meinen Büchern sind echt :)

  • So verzweifelt der Artikel auch klingen mag, dass Herr Höpker sich anscheinend in einem großen Markt nicht durchsetzen kann und seinen Frust an der Konkurrenz mit haltlosen Anschuldigungen Luft macht, so scheinheilig ist er zugleich. Guckt man sich die 3 Gratis Ebooks an, die man beim Eintragen der Mail erhalten soll, sind diese als dicke Hardcover Bücher mit Anschein von mehreren hundert Seiten dargestellt. Es handelt sich aber um Ebooks mit wenigen Seiten und Inhalt, aber er selbst wirft seinen Mitbewerbern vor, sie täuschen angeblich absichtlich mit einem 3D Mockup, wobei ein 3D Bild noch lange nicht das finale Produkt darstellen muss.
    Von den eigenen Fake Rezensionen auf seinem Buch »Erfolg durch Fokus & Konzentration« ganz zu schweigen…

    • Lieber Thomas, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Was die 3D-Mockups angeht: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wer nach gedruckten Büchern auf Amazon sucht, erwartet eine bestimmte Mindestanzahl an Seiten – einfach weil die allermeisten gedruckten Bücher deutlich über 100 Seiten haben. Wer sich hingegen für einen kostenlosen E‑Mail-Newsletter einträgt, erwartet nicht, dass er als Willkommensgeschenk drei dicke gedruckte Bücher kostenlos zugeschickt bekommt. Der springende Punkt ist: Bei kostenlosen digitalen Freebies sind 3D-Mockups gängige Praxis – bei gedruckten Büchern, die verkauft werden, ist es hingegen keine gängige Praxis. Außerdem: Wenn du meinen Artikel gelesen und verstanden hättest, dann wüsstest Du, dass ich 3D-Mockups nicht per se verteufel – ich habe sie lediglich als eines von insgesamt sieben typischen Merkmalen (Indizien) der Schrottbücher von Fake-Experten ins Spiel gebracht. Wie du siehst: Der einzige, der sich hier mit haltlosen Anschuldigungen Luft zu machen versucht, bist Du! Lass uns doch mal über Dich reden: Warum sind die Praktiken, die ich in meinem Artikel angeprangert habe, für Dich akzeptabel? Bist du wirklich der Meinung, dass diese Praktiken Menschen dabei helfen, eine gute Kaufentscheidung zu treffen? Ich bin gespannt auf Deine Antwort. Wer bist Du überhaupt? Welche Bücher sind von Dir? Gib Dich doch mal zu erkennen! Viele Grüße, Jan

      P.S.: Die Rezensionen zu meinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzentration sind nicht Fake. Siehe dazu meine Antwort auf den Kommentar von Peter etwas weiter unten.

  • Schockierend wie sich ein Doktor sich so negativ und verleumdend über Mitbewerber auslassen kann. Da scheint einer sehr neidisch zu sein. Die Bücher von Jan Höpker sind auch nichts besonderes, ich habe mal reingestöbert und sie zum Glück nur ausgeliehen. In jedem Youtube Video findet man dieselben Infos, aber dafür nicht von solchen peinlichen Menschen. Dass er dafür noch sein Gesicht hinhält ist zu bewundern

    • Liebe Miriam, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Wenn Du mich schon der Verleumdung bezichtigst, dann solltest Du vielleicht etwas konkreter werden und spezifizieren, an welcher Stelle im Artikel ich welche Person verleumdet haben soll. Wenn Du das nämlich nicht tust (und/oder kannst), dann bist Du hier diejenige, die mich verleumdet. Also: Wer wird von mir verleumdet? An welcher Stelle im Artikel passiert das? Ich bin gespannt auf Deine Antwort. Viele Grüße, Jan

  • Jan Höpker, du bist echt ein trauriges Geschöpf. Reißt mit deinen Büchern gar nichts, wurden alle von Konkurrenten übernommen, da diese augenscheinlich zigfach besser sind als deine »Schrottbücher«.
    Über Reviewmeta kommt auch Großteils Fake auf dein Buch raus.
    Versteckst dich hinter dem Rezensentennamen »Kunde« und bewertest alle Bücher schlecht die besser laufen als deine 3 Absturzbücher. Schon weit über 30 Jahre alt, aber nichts gerissen, Loser-Mindset eines cholerischen Kindes. Macht sich mehr Arbeit andere Menschen schlecht zu machen, als selbst an sich zu arbeiten. Deine Familie muss stolz auf dich sein, armselig ;)
    Der Artikel ist so rechtswidrig, das schreit nach einer dicken Abmahnung, die du bald erhalten wirst.

    • Lieber Peter, vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback. Daran, dass ReviewMeta auch bei meinen Büchern fragwürdige Rezensionen erkennt, sieht man, dass ReviewMeta – zumindest bei Büchern – einfach nicht gut funktioniert … weil es überempfindlich ist. Das ist bekannt und steht auch in dem Disclaimer, der einem gezeigt wird, wenn man ReviewMeta benutzt. Wenn es so einfach wäre, mit einer Software einen akkuraten Schnitt genau zwischen den echten und den unechten Rezensionen zu machen, dann würde Amazon diese Methode doch schon längst selbst anwenden. So einfach ist es halt nicht. Und nur zur Erklärung: Mein Buch Erfolg durch Fokus & Konzentration war in den letzten drei Jahren zweimal für je drei Monate im Prime-Reading-Programm und wurde in dieser Zeit auf ganz natürliche Weise häufiger heruntergeladen, gelesen und rezensiert. Diese zeitlichen Anhäufungen von Rezensionen findet die Software fragwürdig, weil sie vom Prime-Reading-Programm nichts weiß. Viele Grüße, Jan

  • Danke für diesen ausführlichen Artikel. Auch mir war es nicht klar, dass es so einen großen Fake Markt gibt. Ich bin schon des Öfteren bei AMAZON über seltsame KINDLE Books gestolpert und habe sie in der Regel nie gekauft, weil ich kein Geld (und wenn es noch so billig ist) für »Bücher« mit weniger als 100 Seiten ausgeben will. In meinem Fachgebiet (Ernährungswissenschaften) gibt es auch ohne diese gefakten Bücher so viel Unsinn, dass ich IMMER die Autoren erst mal google. Dann erledigt sich vieles von selbst. Aber jetzt bin ich wohl noch vorsichtiger.…

    • Hallo Frau Dr. Franz. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Zumindest bei Themen, über die man locker Hunderte Seiten schreiben könnte, machen Bücher mit weniger als 100 Seiten für mich auch überhaupt keinen Sinn. Da drängt sich doch sofort die Frage auf, warum der Autor so vieles weggelassen hat. Bei meiner Recherche musste auch ich feststellen, dass sich im Bereich Ernährung schon ganz besonders viel Schrott auf Amazon angesammelt hat. Interessanterweise findet man dort weniger Einzelexperten, sondern vermehrt Expertenteams. Diese nennen sich zum Beispiel „Vital Experts“ oder „Superior Lifestyle Experts“ und laut Autorenbeschreibung soll es sich um Gruppierungen mehrerer Fachleute handeln, die zu Ernährungs- und Gesundheitsthemen schreiben. Sehr dubios! Viele Grüße, Jan

      (Weitere fragwürdige Experten-Teams, die ich auf die Schnelle gefunden habe: Health Alpen Experts, Biohacking Academy, Healthcare Institute, Heilkunde Akademie, S.A. Health Institute, Health Friends, Nature Health Factory, Korpus Experts, Psychology Experts, Healthcare Experts, Nerve Experts, Alternate Health.)

  • Hallo Jan,
    danke für die ausführliche Analyse – das Problem war mir in diesem Umfang nicht bewusst.
    Ein wichtiger Artikel – hier sollte wirklich intensiv Aufklärung betrieben werden. Amazon-Käufer müssen wissen, was da auf dem Buchmarkt los ist! Duch die Fake-Flut werden seriöse Autoren immer mehr untergehen – und ich befürchte, dass wir erst am Anfang sind. Das Problem wird noch stark wachsen. Schaden nehmen alle – seriöse Autoren, hilfesuchende Leser, der Buchmarkt ingesamt. Aber jedes Problem bietet auch eine Chance – in diesem Fall vielleicht für den stationären Buchhandel, sich durch seine Beratungskompetenz wieder zu stärken.
    Liebe Grüße
    Lena

    • Hallo Lena, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Unterstützung. Ich fürchte auch, dass da noch sehr viel mehr Schrott auf uns zukommen könnte. Bisher hatte ich das Problem auf Amazon noch nicht als Chance für den stationären Buchhandel erkannt, aber was Du sagst, macht Sinn. Liebe Grüße, Jan

    • Ich war etwas verwirrt, weil ich dachte, dass es eine Art Beweisfoto ist, das zu dem Text gehört, der links von dem Bild steht. Dort heißt es: »Die Top-Positionen in der Ratgeber-Ecke des Kindle Store sind fest in der Hand von Fake-Konstrukten.« Da hatte ich erwartet, auf dem Bild zumindest einige Fake-Ratgeber zu sehen. Wie auch immer, Ihr Artikel ist sehr gut und wichtig. Danke für die gute Arbeit und viele Grüße, Jan

  • Hallo Jan,

    Danke für die Recherchen und den guten und wichtigen Artikel!
    In der Nische Geld-verdienen-im-Internet tummeln sich einfach zu viele unseriöse Geschäftemacher… :(
    Wichtig finde ich noch den Hinweis, dass man Kindle-Ebooks bei Nichtgefallen eine Woche nach Kauf zurückgeben kann. Das habe ich jedenfalls bereits ein paar Mal gemacht, wenn ich das Gefühl hatte, das Buch ist ein Windbeutel oder es ist zuviel Eigenwerbung drin.

    Das weiß kaum jemand – ist aber immerhin etwas, das man als geprellter Leser machen kann.

    Herzliche Grüße
    Marit

  • Hallo Jan,

    du kannst den Namen Kristin Berger-Löwenstein noch hinzufügen. Habe es getestet. Oder mit anderen Worten: Ich bin drauf reingefallen … Das Buch passt so gut in deine Analyse.

    Ich habe gerade eine schlechte (und verifizierte!) Bewertung hinterlassen und das Buch zurückgegeben. Danke für den interessanten Artikel.

    • Hallo Miri, vielen Dank für Deine Unterstützung und dass Du einen weiteren Kandidaten identifiziert hast. Ich hatte tatsächlich mal daran gedacht, hier eine Art „schwarze Liste“ mit allen Fake-Experten anzulegen, habe mich jedoch dagegen entschieden. Zum einen glaube ich, dass den Lesern sehr viel mehr geholfen ist, wenn sie lernen, die Fake-Experten und deren Schrottbücher selbst zu identifizieren. Mein Ziel mit diesem Artikel ist, möglichst viele Leser auf das Problem der Fake-Experten hinzuweisen – gelöst werden kann das Problem aber nur von Amazon. Ein noch wichtigeres Gegenargument habe ich schon in meiner Antwort auf den Kommentar von Barbara genannt: Da diese Leute sowohl ihre Profile als auch ihre Bücher jederzeit aktualisieren können, müsste ich alle Beschuldigten regelmäßig überprüfen, um niemanden zu Unrecht zu beschuldigen. Viele Grüße, Jan

  • Hallo Jan,

    nachdem ich gerade meinen Kommentar verfasst habe, habe ich auf die von Dir verlinkten Seiten geschaut (vielleicht sollte ich das in Zukunft vorher machen) und mir ist aufgefallen, dass auf dem Screenshot des Kindle-Stores auf der von Dir verlinkten Seite von gesundfit​.de (https://​www​.gesundfit​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​d​a​s​-​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​e​-​g​e​s​c​h​a​e​f​t​-​m​i​t​-​f​a​k​e​-​r​a​t​g​e​b​e​r​n​-​b​e​i​-​a​m​a​z​o​n​-​4​1​7​0​/​?​f​b​c​l​i​d​=​I​w​A​R​2​a​K​s​L​G​l​T​L​K​H​c​g​Y​Z​H​P​j​y​S​A​j​e​G​9​k​f​G​t​O​7​R​a​k​K​g​e​5​G​-​X​2​C​p​c​6​a​b​p​5​z​L​d49bA) unter der Überschrift »Kindle Store in fester Hand der Fake-Ratgeber« auch Dein Buch »Erfolg durch Fokus und Konzentration« ist… Ich hoffe, dass dadurch nicht der Eindruck entsteht, das sei ebenfalls ein Fake-Ratgeber?

    Viele Grüße
    Barbara

    • Hallo Barbara, Ja, der anscheinend etwas unglücklich gewählte Screenshot in dem von mir verlinkten Artikel zeigt unter anderem auch das Cover meines Buches »Erfolg durch Fokus & Konzentration«. Soweit ich das bei der geringen Auflösung erkennen kann, stammt kein einziges der 17 Bücher auf dem Screenshot von einem Fake-Experten. Es scheinen einfach die »non-ficton« Bestseller auf Amazon zu sein. Was der Autor des Artikels mit dem Screenshot zeigen will, verstehe ich nicht. Danke für den Hinweis und viele Grüße, Jan

  • Hallo Jan,

    von dem Problem habe ich noch überhaupt nichts gehört, danke für den Hinweis! Vor allem für alle wirklichen Autoren, die sich extrem intensiv in ein Thema einarbeiten, muss das einen wahnsinnigen Verlust darstellen.
    Ich bin ohnehin sehr vorsichtig, was ich kaufe, und hätte ein solches Buch vermutlich sofort retourniert… Insofern scheint mir der Schaden für die Käufer zumindest begrenzbar, im Gegensatz zu dem derer, die sich für ihre Bücher wirklich Mühe geben.
    Würde es vielleicht Sinn machen, hier mal eine Seite/einen Eintrag mit einer Auflistung aller vermutlichen Fake-Autoren und Schrottbücher zu machen, damit man einen entsprechenden Eintrag zumindest dann findet, wenn man sich die Mühe macht, nach dem Titel/dem Autor zu googlen?

    Viele Grüße und danke für Deine Mühe und dass Du Deine Erkenntnisse mit uns teilst!
    Barbara

    • Hallo Barbara, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Unterstützung. Bei der von Dir vorgeschlagenen Liste mit allen Fake-Experten und Schrottbüchern steckt der Teufel leider im Detail. Um weiterhin gut schlafen zu können, müsste ich mir zu 100 Prozent sicher sein, dass kein Buch zu Unrecht auf die Liste gelangt. Und zwar nicht nur zum Zeitpunkt der Erstellung der Liste, sondern an jedem einzelnen Tag, an dem die Liste online ist. Theoretisch könnten die Fake-Experten ja jederzeit ihre Profile und Bücher aktualisieren. Kurz, Dein Grundgedanke ist schon gut, aber für mich ist das Projekt leider nicht umsetzbar. Viele Grüße, Jan

  • Hallo Jan,
    das ist wirklich eine krasse Sache, die mir vor dem Lesen so gar nicht bewusst war.
    Mir, als Autor von bislang zwei Ratgeber-Büchern, die zum Teil auch über Amazon vermarktet werden, brennt das natürlich im Herzen. Ich will Menschen mit meinen Inhalten wirklich helfen und ich erreiche (auch durch solche Anbieter) deutlich weniger, als ich könnte.
    Bei allen Vorteilen, die FBA und KDP einem auch bieten, eröffnen sich dadurch natürlich auch immer Potential für Betrug. Das Ausmaß war mir jedoch wahrlich nicht ansatzweise bewusst.
    Viele Grüße
    Jahn

    • Hallo Jahn, vielen Dank für Deine Unterstützung. Ja, es sollte im Interesse von uns allen sein, dass sich die Bücher der ehrlichen Autoren, die viel Liebe, Energie und Wissen in ihre Bücher stecken, wieder häufiger verkaufen als der zusammenkopierte Mist der Billigghostwriter. Genau dafür müssen wir uns einsetzen. Meiner Beobachtung nach machen viele ehrliche Autoren allerdings den Fehler, zu glauben, dass sich ihre Bücher von alleine verkaufen, nachdem sie den „Veröffentlichen“-Button gedrückt haben. Dass sich die Schrottratgeber gut verkaufen, liegt schon auch daran, dass die guten, echten Ratgeber nicht gut präsentiert und beworben werden. Marketing ist richtig und wichtig, nur darf man seinen moralischen Kompass dabei eben nicht ausschalten. Viele Grüße, Jan

  • Das war mir noch nicht bekannt, vielen Dank für den Artikel. Es ist ja wirklich unglaublich, dass die Gauner es heutzutage überall versuchen, einen über den Tisch zu ziehen.
    Fake-Bücher, Fake-Shops, Fake-News, Deep-Fakes, Trolle, Hass, Spin-Doktoren, Filterbubbles„„ wenn wir dem nicht Herr werden, schafft sich das web selbst ab.

    • Lieber Gerd, vielen Dank für Deine Unterstützung. Gauner gibt es leider überall. Ich habe die Vermutung, dass sich viele dieser Leute, im Gegensatz zu echten Gaunern, nicht bewusst sind, dass das, was sie da tun, nicht in Ordnung ist. Der moralische Kompass scheint bei vielen dieser Leute einfach noch nicht voll entwickelt zu sein. Ich habe von mindestens zwei Fällen gehört, in denen E‑Book-Unternehmer erst nach einer ganzen Weile gemerkt haben, dass es kein seriöses Geschäft ist, das sie da betreiben. Viele Grüße, Jan

  • Hallo Jan,

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich war auch auf Gregori Kalinski aufmerksam geworden, weil ich lernen wollte Bücher zu schreiben.
    Genau aus den Gründen die Du beschrieben hast, habe ich das Thema nicht weiter verfolgt. Was soll ein Ghostwriter zu dem Preis schon für ein Wissen haben?
    Ich habe nun alleine mein Buch geschrieben. Es hat 1,5 Jahre gedauert. Ich habe 4‑stellige Investitionen gehabt, bin aber unglaublich stolz auf das was ich produziert habe. Die Rezensionen (bisher eine Rezension) kommen hoffentlich nach und nach und das ist für mich vollkommen in Ordnung.
    Der Verdienst pro Buch ist bescheiden weil das nicht mein primäres Ziel ist.
    Ich bin sehr dankbar für deinen Artikel, weil es andere solide arbeitende Autoren tatsächlich in Verruf bringen können.
    Ich hoffe diesen Machenschaften wird bald ein Ende gesetzt.

    Herzliche Grüße Hendrik

    • Lieber Hendrik, vielen lieben Dank für Deine Unterstützung und herzlichen Glückwunsch zu Deinem ehrlichen Buch, auf das Du stolz sein kannst. Wenn Dein Buch wirklich gut ist, was ich annehme, dann werden die Rezensionen mit der Zeit schon kommen. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir und Deinem Buch alles Gute! Viele Grüße, Jan

  • Hallo!
    Danke für deinen interessanten Artikel. Übrigens unterstützt du mit Links zu 30taus*nd in anderen Artikeln einen Art*r Neum*nn, der genau dieses Ghostwriting anbietet.
    LG, Larissa

    • Hallo Larissa, vielen Dank für deine Unterstützung. Was du sagst, ist mir neu. Soweit ich informiert war, lässt Herr Neumann seine Ghostwriter Bücher für echte Personen schreiben, die sich Autor nennen wollen, aber keine Zeit haben, selbst zu schreiben. Inwieweit das (moralisch) verwerflich ist, müsste man separat diskutieren. In diesem Artikel ging es mir um Fake-Experten, die mit allem drum und dran völlig frei erfunden sind. Im Übrigen habe ich an keiner Stelle Neumanns Ghostwriting-Service unterstützt, sondern bloß einzelne Fachartikel verlinkt, die Herr Neumann im Rahmen eines ganz anderen Projekts geschrieben hat. Ich werde mir die Sache trotzdem noch einmal genauer anschauen und danke Dir für den Hinweis. Liebe Grüße, Jan

    • Hallo Michael, vielen Dank für Deine Unterstützung und den Hinweis auf den Artikel von Edubily. Wie dieser sehr schön zeigt, zieht sich das Problem mit den Fake-Bewertungen durch das komplette Sortiment. Viele Grüße, Jan

  • Grigori Kalinski ist ein Dampfpauderer.
    Hatte aus Interesse mal sein Webinar angeschaut und anschließend eine »Coaching Session« durchgemacht, die nur darin bestand mich mithilfe von billigsten Marketing Tricks dazu zu bringen sein »Programm« für wohlgemerkt 5000 (!) Euro zu kaufen. Musste mir das Lachen echt verkneifen

  • Lieber Jan,
    da hast Du aber ein gewaltiges Wespennest angestochen!
    Ich werde den Artikel in meinem Unterricht besprechen und weiterverbreiten.
    Darüberhinaus erhalten ihn meine Buchhändler, das sind kleine Geschäfte in den Innenstädten. Ich kaufe nirgends sonst Bücher. Die werden das sicher auslegen.
    Vielen Dank – AMAZON geht mir schon lange auf den Keks, siehe »Schnauze – Alexa«!
    Liebe Grüße
    Dirk

    • Lieber Dirk, vielen lieben Dank für Deine Unterstützung. In echten Buchläden kann man das Problem zumindest insofern umgehen, als dass man die Bücher vor dem Kauf in die Hand nehmen kann. Als Autor, der selbst auf Amazon veröffentlicht, muss ich Amazon aber auch ein Stück weit in Schutz nehmen: Vieles ist dort sehr gut gelöst! Das Problem mit den Fake-Experten muss aber dringend behoben werden. Da Amazon so sehr auf die langfristige Kundenerfahrung setzt, sollte das auch in deren eigenem Interesse sein. Liebe Grüße auch an Deine Schüler, Jan

      • Hallo Herr Höpker, ich habe versucht ihnen eine Email zu schreiben. Leider konnte diese nicht zugestellt werden.

      • Hallo Michaela, da scheint es aktuell ein technisches Problem zu geben. Schicken Sie ihre Mail an habitgym​.de ‘at’ gmail​.com, das sollte funktionieren.

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