11 beliebte Selbst­ma­nage­ment Methoden einfach erklärt

Selbstmanagement und Zeitmanagement - MethodenWer beruflich und privat mehr als nur Mittel­mä­ßig­keit erreichen möchte, kommt am Selbst­ma­nage­ment nicht vorbei.

Dieser Artikel stellt 11 bewährte Methoden zum Selbst­ma­nage­ment vor, mit deren Hilfe du dein persön­li­ches und beruf­li­ches Schicksal in die eigenen Hände nehmen kannst.

Aber sei gewarnt! Die Methoden allein werden dich noch nicht zu einem erfolg­rei­chen Manager deiner selbst machen.

Ein erfolg­rei­ches Selbst­ma­nage­ment steht auf zwei Säulen: effektive Methoden und Selbst­be­wusst­sein

Ein starkes Selbst­be­wusst­sein (im Sinne von «sich seiner selbst bewusst sein») entwi­ckelt man, indem man Erfah­rungen sammelt und reflek­tiert.

11 Selbst­ma­nage­ment Methoden

#1 | Ziel­set­zung

Ohne ein Ziel macht Manage­ment keinen Sinn. Am Anfang steht also das Ziel. Es exis­tieren verschie­dene Methoden der Ziel­set­zung.

Besonders beliebt sind die soge­nannten S.M.A.R.T. Ziele

S.M.A.R.T. ist eine Abkürzung und steht für:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Erreichbar (englisch: «Accepted»)
  • Realis­tisch
  • Terminiert

Das Ziel muss alle diese Kriterien erfüllen. Diese Art der Ziel­set­zung wird gerne im Projekt­ma­nage­ment ange­wendet und dort macht sie auch sehr viel Sinn.

Für persön­liche Ziele ist die S.M.A.R.T. Methode jedoch höchstens in einer leicht abge­wan­delten Form zu gebrau­chen. Mehr dazu in meinem Artikel über persön­liche Ziele.


#2 | Die Prin­zi­pien von Ray Dalio

Es empfiehlt sich, nicht allzu viel zu theo­re­ti­sieren, sondern einfach die Methoden von erfolg­rei­chen Prak­ti­kern zu über­nehmen und diese an die eigenen Bedürf­nisse anzu­passen.

Eines der meiner Meinung nach besten Selbst­ma­nage­ment-Systeme stammt von Ray Dalio, einem US-ameri­ka­ni­schen Hedge­fonds-Manager und self-made Multi­mil­li­ardär.

Sein System beruht auf soge­nannten Prin­zi­pien, einfachen Regeln die sich – verein­facht gespro­chen – mit den zehn Geboten aus der Bibel verglei­chen lassen.

In meinem Artikel über die Macht der Prin­zi­pien stelle ich die Methode im Detail vor.


#3 | Planung und Ausfüh­rung strikt trennen

Dies ist eines der für mich stärksten von insgesamt über 200 Prin­zi­pien von Ray Dalio.

Die Planung und die Durch­füh­rung eines Plans sollten auch gedank­lich strikt vonein­ander getrennt werden

Beim Erstellen des Plans sollte man sich noch nicht damit befassen, wie es später sein wird, ihn in die Tat umzu­setzen.

Auf diese Weise verhin­dert man Selbst­be­trug.

Tipp: Sich bei der Erstel­lung des Plans vorstellen, dass dieser für eine andere Person bestimmt ist.


#4 | Die ALPEN-Methode

Das Erstellen eines Plans kann Teil der soge­nannten ALPEN-Methode sein, die aus insgesamt fünf Schritten besteht:

  1. Aufgabe und Termine aufschreiben
  2. Die Dauer abschätzen bezie­hungs­weise festlegen
  3. Puffer­zeiten einplanen (In der Praxis braucht man etwa 50 % länger als gedacht)
  4. Entschei­dungen treffen
  5. Nach­kon­trolle

(Klicke hier um noch mehr über die ALPEN-Methode zu erfahren.)

Bevor man sich an die Planung und Durch­füh­rung des Plans macht, sollte man sich mit den Prio­ri­täten ausein­an­der­setzen.

Wer gut darin ist Prio­ri­täten zu setzen, kann sehr viel Zeit sparen und dadurch auf lange Sicht deutlich mehr erreichen, als jemand, der nicht mit Prio­ri­täten arbeiten.


#5 | Das Pareto-Prinzip

Dass es so wichtig ist, Prio­ri­täten zu setzen, kann mit dem Pareto-Prinzip erklärt werden, welches auch als 80/20-Regel bekannt ist.

Verein­facht gespro­chen besagt das Pareto-Prinzip, dass sich 80 % der Resultate bereits mit 20 % des Aufwandes erreichen lassen.

Leider wird das Pareto-Prinzip von vielen Leuten zu sehr verein­facht und auf Situa­tionen ange­wendet, wo es gar keine Gültig­keit hat.

Mehr über das Pareto-Prinzip und seine korrekte Anwendung erfährst du in meinem Artikel über das Pareto-Prinzip.

#6 | Das Eisen­hower Prinzip (Eisen­hower-Matrix)

Das Eisen­hower Prinzip beruht auf der Tatsache, dass man bestimmten Aufgaben die Attribute wichtig und dringend zuweisen kann.

Dadurch ergeben sich insgesamt vier Klassen von Aufgaben:

  1. Wichtig und dringend
  2. Wichtig aber nicht dringend
  3. Dringend aber nicht wichtig
  4. Nicht wichtig und auch nicht dringend

In dem sehr zu empfeh­lenden Buch Die 7 Wege zur Effek­ti­vität (*) erklärt Stephen Covey, dass das mensch­liche Gehirn so verdrahtet ist, dass wir den drin­genden aber nicht wichtigen Aufgaben (Klasse Nr. 3) intuitiv fast immer den Vorzug vor wichtigen aber nicht drin­genden Aufgaben (Kasse Nr. 2) geben.

Im Rahmen eines guten Selbst­ma­nage­ments sollten diese beiden Prio­ri­täten vertauscht werden.

(Klicke hier um mehr über das Eisen­hower Prinzip erfahren.)

#7 | Die ABC-Analyse

Die ABC-Analyse ist eine Art light Version der Eisen­hower Methode. Sie betrachtet nur eine Dimension und ist daher einfacher, aber weniger mächtig als das Eisen­hower-Prinzip.

Die zu erledigen Aufgaben werden gemäß ihrer Wich­tig­keit in drei Kate­go­rien A, B und C einge­teilt.

  1. A-Aufgaben: Sehr wichtige Aufgaben, die sofort erledigt werden sollten
  2. B-Aufgaben: Weniger wichtige Aufgaben, die delegiert oder erst später erledigt werden sollten
  3. C-Aufgaben: Unwich­tige Aufgaben, die man entweder delegiert oder verwirft

(Klicke hier um mehr über die ABC-Analyse zu erfahren.)


#8 | Die Pomodoro Technik

Die Pomodoro-Technik zwingt einen dazu, regel­mäßig Pausen einzu­legen, um auf Dauer eine hohe Leis­tungs­fä­hig­keit und Produk­ti­vität aufrecht­zu­er­halten.

Man stellt sich einen Timer auf 25 Minuten und macht dann 5 Minuten lang Pause.

Nach 4 Zyklen gönnt man sich eine Pause von 30 Minuten.

(Klicke hier, um mehr über die Pomodoro Technik zu erfahren.)

Selbstmanagement und Zeitmanagement Übungen

#9 | Eine Not-To-Do-Liste

Eine der wohl sinn­vollsten Methoden zum Selbst­ma­nage­ment ist die Not-To-Do-Liste. Diese enthält all jene Projekte, Pläne und Tätig­keiten, die uns von unseren wich­tigsten To-Dos ablenken.

(Klicke hier um zu erfahren, wie auf eine elegante Art und Weise eine Not-To-Do-Liste erstellst.)


#10 | Ein Katalog an Fokus-Fragen

Eine Fokus-Frage ist eine Frage, die man an sich selbst stellt, um sich gedank­lich wieder auf die richtige Bahn zu lenken, falls man mal vom Weg abge­kommen ist.

Eine gute Fokus-Frage stammt aus dem Buch The ONE Thing (*) von Gary Keller und lautet:

Welche eine Sache kann ich jetzt tun, damit in Zukunft alles einfacher wird?

Hier noch eine weitere mögliche Anwendung der Fokus-Frage: Bevor man einen Impuls, etwas zu tun, befolgt, sollte man sich fragen, ob diese Aufgabe überhaupt bear­beitet werden sollte.


#11 | Intuitiv arbeiten

Diese Idee stammt aus dem Buch Wie werde ich ein erfolg­rei­cher Unter­nehmer (*) von Stefan Merath.

Sinnhaft steht dort, dass unsere Intuition um einiges schneller arbeitet, als unser Verstand.

Und im Endeffekt werden fast alle unsere Entschei­dungen sowieso intuitiv getroffen. Der Verstand ist eher dazu da, die Intuition zu erklären und zu begründen.

Stefan Merath sagt, dass sich hier ein großer Geschwin­dig­keits­vor­teil für Unter­nehmer ergibt, die ihre (intui­tiven) Entschei­dungen im Gegensatz zu Managern und Poli­ti­kern nicht recht­fer­tigen und tausend­fach absichern müssen.

Also können sie sich das Ratio­na­li­sieren auch einfach sparen und direkt der Intuition folgen.

(Im Artikel über Intuition gehe ich ausführ­lich auf Bauch­ent­schei­dungen ein.)

Warum Selbst­ma­nage­ment so wichtig ist

Ein großer Teil der arbei­tenden Bevöl­ke­rung ist chronisch gestresst. Einige sind bereits am Ende ihrer Kräfte angelangt und leiden unter den Symptomen der Über­for­de­rung, wie zum Beispiel chro­ni­schen Schlaf­stö­rungen.

Bei vielen der Betrof­fenen lassen sich die Probleme damit erklären, dass sie sich noch nie willent­lich und bewusst weiter­ent­wi­ckelt haben. Ihr Leben gleicht der Kugel in einem Flip­per­au­to­maten: Sie bekommen nur das, was der Zufall für sie vorge­sehen hat – also nicht besonders viel.

Selbstmanagement und Zeitmanagement Tipps

Die Defi­ni­tion von Selbst­ma­nage­ment

Selbst­ma­nage­ment ist die Kompetenz, die eigene persön­liche und beruf­liche Entwick­lung unab­hängig von äußeren Einflüssen zu gestalten.

Drei Dinge sind wichtig:

1. Selbst­ma­nage­ment braucht ein Ziel

Wer etwas gestalten möchte, braucht einen Plan. Da Pläne niemals will­kür­lich sind, setzt Selbst­ma­nage­ment die Existenz eines Ziels voraus.

Wer keine Ahnung hat, wer er ist und wo er hin möchte, kann sich nicht sinnvoll selbst managen.

2. Selbst­ma­nage­ment gilt nicht 9-to-5 sondern immer

Selbst­ma­nage­ment sollte nicht bloß auf den Beruf ange­wendet werden, sondern auf das gesamte Leben.

Selbst­ma­nage­ment ist eine bestimmte Art zu denken und lässt sich nicht einfach nach Feier­abend abschalten.

3. Selbst­ma­nage­ment beginnt schon bei der Auswahl der Aufgaben

Selbst­ma­nage­ment beginnt schon sehr viel früher, als die meisten Menschen glauben.

Viele Menschen beginnen damit, sich für das Selbst­ma­nage­ment zu inter­es­sieren, weil sie eine anspruchs­volle Aufgabe zu meistern haben, die sie an ihre Grenzen führt. Vom Selbst­ma­nage­ment erhoffen sie sich, dass es ihnen dabei hilft, diese Aufgabe zu bewäl­tigen.

Idea­ler­weise beginnt Selbst­ma­nage­ment aber schon viel früher: Es schließt die Berufs- und damit auch Aufga­ben­wahl mit ein.

Das bedeutet natürlich nicht, dass das Selbst­ma­nage­ment diesen Menschen gar nicht weiter­helfen kann – Selbst­ma­nage­ment ist immer hilfreich. Seine volle Leis­tungs­fä­hig­keit kann das Selbst­ma­nage­ment aller­dings nur dann entfalten, wenn es – bildlich gespro­chen – auf der grünen Wiese bauen kann.

Selbst­ma­nage­ment ist der wohl einzige Weg zur dauer­haften Selbst­be­stim­mung.

Selbst­ma­nage­ment vs. Zeit­ma­nage­ment

Selbst­ma­nage­ment ist insofern mit dem Zeit­ma­nage­ment verwandt, als dass beide Diszi­plinen das gleiche Ziel haben: Die Selbst­wirk­sam­keit und Umset­zungs­kom­pe­tenz zu erhöhen.

Ist Zeit­ma­nage­ment überhaupt möglich?

Einige Experten sind der Meinung, dass es so etwas wie Zeit­ma­nage­ment gar nicht geben könne. Da die Zeit auf der Erde mit der immer gleichen Geschwin­dig­keit voran­schreitet, ist Zeit eine Konstante, die sich keinen Regeln, Gesetze oder Vorschriften fügt.

Wer mit der Zeit zusam­men­ar­beiten möchte, muss sich an die Zeit anpassen, indem er sich ihr unter­ordnet. Zeit entzieht sich jedem Versuch, sie zu managen.

Man sollte also nicht die Zeit managen, sondern sich selbst.

Selbst­ma­nage­ment und Selbst­ver­ant­wor­tung

Eine Grund­vor­aus­set­zung von Selbst­ma­nage­ment ist Selbst­ver­ant­wor­tung, also die Übernahme von Verant­wor­tung für die eigene Entwick­lung. Wer nicht dazu in der Lage ist selbst die Verant­wor­tung für seine Entwick­lung zu über­nehmen, kann sich nicht selbst managen.

Laut Wikipedia ist Selbst­ma­nage­ment eine Fähigkeit, die aus verschie­denen Teil­kom­pe­tenzen besteht, die größ­ten­teils durch den eigenen Willen (Volition) gesteuert werden.

Die Teil­kom­pe­tenzen des Selbst­ma­nage­ment

Bei Wikipedia erfährt man, dass unter anderem die folgenden Fähig­keiten zum Selbst­ma­nage­ment gehören:

  • Sich selbst sinnvolle und authen­ti­sche Ziele zu setzen
  • Einen Plan und eine Strategie zur (effi­zi­enten) Umsetzung zu erstellen
  • Den Plan konse­quent umzu­setzen
  • Regel­mäßig den Fort­schritt und die Ergeb­nisse zu kontrol­lieren
  • Aus dem Feedback Maßnahmen zur Stei­ge­rung der Effizienz abzu­leiten

Selbstmanagement und persönliche Entwicklung

Die Entwick­lung von Selbst­ma­nage­ment

Der Best­seller-Autor Stephen Covey beschreibt die Evolution des Selbst­ma­nage­ments.

Seiner Ansicht nach lassen sich insgesamt vier Genera­tionen des Selbst­ma­nage­ment unter­scheiden.

Die 1. Genera­tion von Selbst­ma­nage­ment

Hier stand das Zeit­ma­nage­ment im Vorder­grund.

Die einge­setzten Werkzeuge waren

  • Check­listen
  • Kalender
  • To-Do-Listen

Man versuchte, die eigene Produk­ti­vität durch bestimmte Arbeits­ab­läufe zu steigern.

Es ging darum, die äußeren Bedin­gungen im Sinne einer gestei­gerten Produk­ti­vität zu gestalten.

Die eigene Stärken und Schwächen und die Persön­lich­keit spielten dabei keine Rolle.

Die 2. Genera­tion von Selbst­ma­nage­ment

In der zweiten Genera­tion wurde der Schwer­punkt auf die sinnvolle Planung von Projekten, Aufgaben und Meetings verlagert.

Dazu gehörte auch:

  • das Setzen von Prio­ri­täten
  • der Fokus auf das Wesent­liche

Meiner Einschät­zung nach, entspricht das Selbst­ma­nage­ment, das uns quasi zwischen den Zeilen in der Schule vermit­telt wird, in etwa der zweiten Genera­tion von Selbst­ma­nage­ment: Die Schule nimmt gar keine (oder nur alibi­mäßig) Rücksicht auf die zum Teil stark unter­schied­li­chen Persön­lich­keiten und Fähig­keiten der einzelnen Schüler und versucht, sie alle in eine einzige starre Form zu pressen.

Was nicht passt, wird passend gemacht

Das Problem der ersten und zweiten Genera­tion des Selbst­ma­nage­ments bestand insbe­son­dere darin, dass das Selbst­ma­nage­ment von außen Kräfte auf den Menschen richtete, die im Inneren des Menschen auf Gegen­kräfte stießen oder diese herauf­be­schworen.

So entstand Reibung, was dazu führte, dass die Leis­tungs­fä­hig­keit des Menschen, mit der Zeit immer weiter sank. Die Menschen brannten aus.

Realis­tisch betrachtet handelte es sich bei den ersten beiden Genera­tionen des Selbst­ma­nage­ments gar nicht wirklich um Selbst­ma­nage­ment, sondern vielmehr um eine Methode des geringsten Wider­standes, die es den Vorge­setzten und anderen Macht­ha­bern möglichst einfach machte.

Wir haben uns selbst ausge­beutet und sie haben davon profi­tiert.

Die indi­vi­du­ellen Kräfte, die im Inneren eines Menschen wirken, dürfen vom Selbst­ma­nage­ment nicht ignoriert werden.

Ab der dritten Genera­tion werden diese Kräfte berück­sich­tigt.

Die 3. Genera­tion von Selbst­ma­nage­ment

In der dritten Genera­tion berück­sich­tigt das Selbst­ma­nage­ment die persön­li­chen Werte und Ziele des Indi­vi­duums.

Hier wird also zum ersten Mal berück­sich­tigt, dass Menschen unter­schied­lich sind.

Die 4. Genera­tion von Selbst­ma­nage­ment

In der vierten Genera­tion konzen­triert sich das Selbst­ma­nage­ment auch auf die Verbes­se­rung der Lebens­qua­lität, indem es die Befrie­di­gung von Grund­be­dürf­nissen berück­sich­tigt.

Dieser Aspekt von Selbst­ma­nage­ment basiert auf der Erkenntnis, dass Menschen für einen bestimmten Zweck und nicht bloß für ihren Lebens­un­ter­halt arbeiten wollen.

Die 5. Genera­tion von Selbst­ma­nage­ment

Aktuell entsteht eine fünfte Genera­tion des Selbst­ma­nage­ments, deren Schwer­punkt auf der Selbst­re­gu­la­tion und Umset­zungs­kom­pe­tenz liegt.

Im Einzelnen spielen die folgenden Fähig­keiten eine Rolle:

  • Steuerung der eigenen Gedanken und Fokus auf das Wesent­liche
  • Ziel­ge­rich­tete Beein­flus­sung der eigenen Gedanken und Gefühle
  • Aufschieben von Impulsen
  • Selbst­mo­ti­vie­rung
  • Stei­ge­rung der eigenen Leis­tungs­fä­hig­keit durch das Erlernen neuer Fähig­keiten aus einem eigenen Antrieb heraus

Selbst­ma­nage­ment ist Persön­lich­keits­ent­wick­lung

Selbst­ma­nage­ment ist nicht einfach nur eine Fähigkeit, die man einmal erlernt und dann bei Bedarf auf Knopf­druck anwendet.

Vielmehr gleicht das Erlernen von Selbst­ma­nage­ment einer persön­li­chen Entwick­lung, die niemals komplett abge­schlossen sein kann.

Selbst­ma­nage­ment ist eine Meta­kom­pe­tenz

Selbst­ma­nage­ment ist die Kompetenz, mit Kompe­tenzen umzugehen.

Nur wer diese Fähigkeit besitzt, kann die eigenen Kompe­tenzen beur­teilen und sie situa­ti­ons­ab­hängig anpassen.

Selbst­ma­nage­ment findet aus Metaebene statt

Ein Mensch kann mit seinem Denken zwei verschie­dene Perspek­tive einnehmen: Die Ego-Perspek­tive und die Metaebene (man könnte auch Vogel­per­spek­tive dazu sagen).

Effek­tives Selbst­ma­nage­ment setzt die Fähigkeit voraus, sich selbst aus einer Metaebene heraus zu betrachten.

Derjenige, der ausschließ­lich in der Ego-Perspek­tive lebt, übersieht die großen Zusam­men­hänge.

Selbst­be­trug ist eine große Hürde

Zu den größten Hürden des Selbst­ma­nage­ments zählt der Glaube vieler Menschen, dass sie überhaupt keine Zeit haben, um sich ein effek­tives und effi­zi­entes System zur zeit­li­chen Entlas­tung ihrer selbst aufzu­bauen.

Weil sie ja so viel zu tun haben.

Die Geschichte des Wanderers und des Sägers, die in dem sehr empfeh­lens­werten Buch Die 7 Wege zur Effek­ti­vität (*) erzählt wird, verdeut­licht dieses verbrei­tete Problem sehr schön:

Ein Spazier­gänger kommt in einem Wald an einem Wald­ar­beiter vorbei der schwer damit beschäf­tigt ist, einige Baum­stämme zu zersägen. Für den Spazier­gänger ist offen­sicht­lich, dass der Säger mit einer stumpfen Säge arbeitet. Er spricht den Säger darauf an und fragt ihn, warum er denn nicht erst einmal seine Säge schärfe. Der Säger entgegnet ihm, dass er sehr wohl wisse, dass seine Säge stumpf sei, dass er aber offen­sicht­lich keine Zeit habe, die Säge zu schärfen, weil er ja diese ganzen Baum­stämme zersägen muss.

In vielen Situa­tionen sind wir dieser Säger. Unseren Selbst­be­trug zu erkennen, ist der erste Schritt zum Selbst­ma­nage­ment.

Selbst­ma­nage­ment und Fokus

Durch die Fokus-Brille betrachtet, geht es beim Selbst­ma­nage­ment zunächst einmal darum, zu elimi­nieren, zu auto­ma­ti­sieren und zu dele­gieren.

Sich auf sehr wenige oder gar nur eine einzige Aufgabe oder Tätigkeit zu fokus­sieren, bedeutet vor allem eines: Ablen­kungen zu elimi­nieren.

All jene zweit­ran­gigen To-Dos, die sich so hart­nä­ckig um unsere Aufmerk­sam­keit bemühen, sollten möglichst voll­ständig aus unserem Fokus elimi­niert werden.

Dies lässt sich am einfachsten mit einer Not-To-Do-Liste erreichen.

Was sich nicht einfach elimi­nieren lässt, kann mögli­cher­weise auto­ma­ti­siert oder delegiert werden. Im digitalen Zeitalter bieten sich dafür viele gute Lösungen an.

Wer beispiels­weise immer wieder die gleichen Fragen beant­worten muss, kann diese Fragen einmalig in Form eines Videos beant­worten und dieses Video all jenen Personen zur Verfügung stellen, die die entspre­chende Frage stellen.

Sehr viele Aufgaben lassen sich außerdem an virtuelle Assis­tenten oder an speziell zu diesem Zweck gegrün­dete Platt­formen, wie zum Beispiel Fiverr, dele­gieren.

Zeit und Selbstmanagement Methoden

Wie mit Selbst­ma­nage­ment beginnen?

Bei umfang­rei­chen Themen wie dem Selbst­ma­nage­ment, ist es nicht ganz einfach, einen sinn­vollen Einstieg zu finden.

Da gutes Selbst­ma­nage­ment insbe­son­dere von einer guten Selbst­kenntnis und Selbst­be­ob­ach­tung abhängt, empfiehlt es sich, zunächst diese beiden Grund­lagen zu trai­nieren.

Vielen Menschen mangelt es an Fokus und Konzen­tra­tion. Sie würden sich gerne selbst managen,  aber sie sind einfach zu unfo­kus­siert.

Wenn du dich ange­spro­chen fühlst, könnte mein Über­sichts­ar­tikel über Methoden zum  effek­tiven Steigern der Konzen­tra­tion ein sinn­voller nächster Schritt für dich sein.

Meine Bücher
Dr. Jan Höpker - Foto Autorenbox

Über Dr. Jan Höpker

«Schärfe deinen Fokus!»

«Steigere deine Konzen­tra­tion!»

«Denn es ist der einzige Weg, auf dem du jedes Ziel erreichen und dir ganz nebenbei mehr Zeit, Geld und Glück gleich­zeitig in dein Leben holen kannst!»

Ich zeige dir wie es geht ... in meinem kosten­losen News­letter und in meinen Büchern.

Diese Webseite (HabitGym) hat über 32.000 monat­liche Besucher und mehr als 2.022 Leser empfangen meinen kosten­losen News­letter.

Abonniere meinen kosten­losen News­letter, um nützliche Infor­ma­tionen, Impulse, Tipps und Tricks zum Thema fokus­siertes Leben, Lernen und Arbeiten per Email zu erhalten (Mein Geschenk an neue Abon­nenten: 3 nützliche Ebooks).

Klicke hier, um mehr über mich zu erfahren!

(*) Die mit Sternchen gekenn­zeich­neten Links sind soge­nannte Affiliate-Links. Wenn du auf einen Affiliate-Link klickst und anschlie­ßend bei Amazon einkaufst, erhalte ich eine geringe Provision, die einen Teil meiner Server­kosten deckt. Für dich verändert sich der Preis natürlich nicht. Keine Sorge, dies ist keine Verkaufs­seite. Ich empfehle nur Bücher, die ich wirklich gelesen habe und die mich weiter­ge­bracht haben.

Nutze die Buttons, um den Artikel mit deinen Freunden zu teilen!

4.8/5 (20)

Dein Feedback hilft mir, diesen Artikel zu verbes­sern.

Schreibe einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.