Selbst­mo­ti­va­tion – 20 ein­fa­che Metho­den für mehr Drive

Selbstmotivation lernen - 20-mal mehr Motivation für Lernen, Sport und alles AndereDu möch­test Selbst­mo­ti­va­tion lernen, um dich selbst moti­vie­ren zu können?

Hier erhältst du 20 ein­fa­che Metho­den zur Selbst­mo­ti­va­tion.

Übri­gens: In meinem Buch Prak­ti­sche Selbst­mo­ti­va­tion (*) werden die in diesem Artikel vor­ge­stell­ten Metho­den zur Selbst­mo­ti­va­tion auf ca. 100 Seiten aus­führ­lich bespro­chen.

Hier kommen die 20 Maß­nah­men für mehr Selbst­mo­ti­va­tion:

Inhalt dieses Arti­kels

#1 | Lasse dich nicht ablen­ken

Dass wir uns nicht für unsere Auf­ga­ben moti­vie­ren können, liegt oft daran, dass andere Tätig­kei­ten in Reich­weite sind, für die wir moti­vier­ter sind.

Wenn wir mehrere Optio­nen haben, werden wir uns immer für die­je­nige Tätig­keit ent­schei­den, für die wir am moti­vier­tes­ten sind.

Wenn du daran gewöhnt bist, alle fünf Minuten mit dem Smart­phone deine Emails zu checken, wirst du es sehr schwer haben, dich auf deine Aufgabe zu kon­zen­trie­ren, solange dein Smart­phone vor dir auf dem Tisch liegt.

Bringe alle Geräte und Gegen­stände, die dich von deiner Aufgabe ablen­ken könnten außer Sicht­weite.

Selbstmotivation durch Reduktion von Ablenkungen

Deine Selbst­mo­ti­va­tion lässt sich durch die Ent­fer­nung von Ablen­kun­gen stei­gern.


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Selbst­mo­ti­va­tion ist die Fähig­keit, aus eigenem Antrieb heraus Auf­ga­ben anzu­ge­hen und kon­se­quent zu Ende zu bringen.

Viel zu oft gelingt uns dieses kon­se­quente Handeln nicht. Wir fühlen uns unmo­ti­viert.

Tat­säch­lich sind wir aber gar nicht unmo­ti­viert, sondern bloß für die fal­schen Dinge moti­viert.

Die Kunst bei der Selbst­mo­ti­va­tion besteht darin, die vor­han­dene Moti­va­tion ganz auf die zu erle­di­gende Aufgabe zu fokus­sie­ren, anstatt sie auf Neben­schau­plät­zen zu ver­schwen­den.

Meine Küche stielt meine Selbst­mo­ti­va­tion

Kommt dir die fol­gende Geschichte bekannt vor?

Schon seit einigen Minuten sitze ich mit meinem Laptop am Küchen­tisch und möchte diesen Text schrei­ben. Das Thema des Arti­kels ist mir klar. Es soll darum gehen, wie Ablen­kun­gen unsere Selbst­mo­ti­va­tion sabo­tie­ren.

Anstatt mit dem Schrei­ben zu begin­nen, habe ich erst einmal Musik ange­macht: Ruhige Musik direkt aus dem Inter­net. Kann ja nicht schaden. Als ich den Browser offen hatte um die Musik aus­zu­wäh­len, habe ich kurz nochmal bei Twitter rein­ge­schaut. Und tat­säch­lich: Ich hatte einen neuen Fol­lo­wer. Der Name klang inter­es­sant; die Web­seite des Typen hat mich aber nicht ange­spro­chen. Meine eigene Web­seite wollte ich auch mal wieder über­ar­bei­ten.

Irgend­wie gefiel mir die aus­ge­wählte Musik nicht … die neue ist schon besser. Diesmal kein neuer Fol­lo­wer.

Rechts neben der Spüle steht noch die schmut­zige Auf­lauf­form von heute Mittag. Ich nehme mir vor sie später zu spülen.

Links neben der Spüle steht der Kaf­fee­au­to­mat. Jetzt habe ich direkt Lust auf einen Kaffee bekom­men. Soviel Zeit muss sein. Dauert ja nur eine Minute. Der Kaf­fee­au­to­mat will schon seit gestern gerei­nigt werden. Auch das mache ich lieber erst später.

Ich erfinde diese Dinge übri­gens nicht. Ich schreibe nur auf, was hier in meiner Küche mit mir pas­siert. Ohne diese Dinge wäre das Papier jetzt immer noch ziem­lich unbe­schrie­ben.

In den letzten 2 Minuten übri­gens keine neuen Fol­lo­wer bei Twitter. 

Warum ich mich so unmo­ti­viert ver­halte

Versteh mich nicht falsch: Ich habe durch­aus Lust, diesen Artikel zu schrei­ben und ich weiß auch sehr genau, was ich schrei­ben möchte. Man könnte sagen, dass ich grund­sätz­lich ziem­lich moti­viert bin.

Das Problem ist aber, dass das Schrei­ben des Arti­kels nicht die einzige Sache ist, für die ich moti­viert bin. Anschei­nend bin ich auch moti­viert, die Küche sauber zu halten und außer­dem bin ich moti­viert, eine Gefolg­schaft bei Twitter auf­zu­bauen. Was den Kaffee angeht, könnte man eher von Sucht spre­chen. Das ist nicht ganz das Gleiche wie Moti­va­tion, aber es geht grob in die­selbe Rich­tung.

Musik, Twitter, Kaffee, eine auf­ge­räumte Küche, Artikel schrei­ben … für alle diese Dinge bin ich moti­viert. Und da ich für alle diese Dinge moti­viert bin, kämpfen alle diese Dinge um meine Auf­merk­sam­keit. Wenn man pro­duk­tiv arbei­ten möchte, dann ist das natür­lich nicht gerade hilf­reich.

Ich kann leider nicht einfach beschlie­ßen, vor­über­ge­hend keine Musik und keinen Kaffee mehr zu mögen. In den letzten 10 Minuten übri­gens kein neuer Fol­lo­wer auf Twitter.

Wie man dieses Moti­va­ti­ons­pro­blem löst

Um mein Moti­va­ti­ons­pro­blem elegant lösen zu können, muss man ein wenig über Moti­va­tion Bescheid wissen. Zu diesem Zweck kann ich das Buch „Unser Auto­pi­lot“ von Jens Förster wei­ter­emp­feh­len.

In dem Buch lernt man zum Bei­spiel, dass unsere Moti­va­tion unsere Auf­merk­sam­keit steuert: Sobald eine Sache in meinem Blick­feld auf­taucht, die mit etwas zu tun hat, wofür ich moti­viert bin, dann drängt sich mir diese Sache pene­trant ins Bewusst­sein. Sie springt mir förm­lich ins Gesicht. Sobald ich das Brow­ser­fens­ter sehe, muss ich an Twitter denken. Viel­leicht reicht auch schon der Anblick meines Com­pu­ters. Wenn ich rüber zur Spüle blicke, fällt mir sofort die schmut­zige Auf­lauf­form auf.

Es ist wichtig, zu ver­ste­hen, dass ich daran nichts ändern kann. Sobald einer dieser „Aus­lö­ser“ in mein Blick­feld gelangt, ist die volle Kon­zen­tra­tion auf das Schrei­ben dieses Arti­kels dahin. Wenn es an einem Ort viele Aus­lö­ser gibt, dann kann es pas­sie­ren, dass man ständig von einem Aus­lö­ser zu einem neuen Aus­lö­ser springt und am Ende wieder beim ersten Aus­lö­ser ange­kom­men ist. Dann dreht man sich endlos im Kreis und kommt nie dazu, die Dinge zu tun, die man eigent­lich tun sollte.

Es gibt nur eine Mög­lich­keit, diesen Ablen­kun­gen zu ent­kom­men: Die Aus­lö­ser dürfen nicht in Blick­weite sein. Man muss einen aus­lö­ser­freien Ort kre­ieren. Heut­zu­tage ist das natür­lich ganz schön schwer. 

Ablen­kung kann Moti­va­tion dau­er­haft zer­stö­ren

Man könnte jetzt natür­lich fragen: Was ist so schlimm daran, von Zeit zu Zeit abge­lenkt zu werden? Trotz all der Ablen­kun­gen wird auch dieser Artikel früher oder später fertig sein.

Das Problem ist, dass unser Gehirn nach Gründen für unser Ver­hal­ten „sucht“ und not­falls auch einfach Gründe „erfin­det“.

Wenn das Blatt Papier auch nach Stunden noch leer ist, weil ich mit zig anderen Dingen beschäf­tigt bin, dann wird mein Gehirn daraus die Schluss­fol­ge­rung ziehen, dass ich es doof finde, Artikel zu schrei­ben, obwohl das eigent­lich gar nicht stimmt. Und dann „macht“ das Gehirn, dass ich das Schrei­ben irgend­wann wirk­lich doof finde.

Ablen­kun­gen sorgen also nicht nur dafür, dass man länger braucht um die Sache zu erle­di­gen. Ablen­kun­gen könnten auf Dauer und in extre­men Fällen auch dafür sorgen, dass die Moti­va­tion lang­fris­tig ganz ver­lo­ren geht. Dann wird es natür­lich noch schwie­ri­ger, die Sache zu erle­di­gen. Am Ende macht es gar keinen Spaß mehr.

Was du konkret tun kannst

Wenn du eine Aufgabe zu erle­di­gen hast, soll­test dich so wenigen Aus­lö­sern wie möglich aus­set­zen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Aus­lö­ser auf­ge­räumt oder unor­dent­lich auf dem Schreib­tisch liegen. Aus­lö­ser ist Aus­lö­ser.

Mög­li­che Aus­lö­ser sind:

  • Fern­be­die­nun­gen
  • Smart­phone
  • Icons auf dem Desktop oder in der Tas­kleiste
  • offene Brow­ser­fens­ter
  • Gesang in Musik (wenn man die Sprache ver­steht)
  • Bücher im Regal
  • Fotos von Orten oder Per­so­nen, die einem wichtig sind
  • etc.

Achte eine Weile lang bewusst darauf, wie deine Gedan­ken am Arbeits­platz fließen und wodurch diese Gedan­ken aus­ge­löst wurden. Wie das bei mir heute ablief, steht ja weiter oben.

Ablen­kung ist übri­gens nicht in 100 Prozent der Fälle schlecht. Gerade bei krea­ti­ven Tätig­kei­ten ist ein gewis­ses Maß an Ablen­kung manch­mal sogar gut.


#2 | Mache regel­mä­ßige Auf­ga­ben zu Ritua­len

Am schwie­rigs­ten ist das Anfan­gen. Nutze die Macht der Rituale, um dir das Anfan­gen zu erleich­tern.

  • Erle­dige wie­der­keh­rende unan­ge­nehme Tätig­kei­ten immer zur glei­chen Zeit oder im glei­chen Kontext.
  • Putze die Wohnung zum Bei­spiel immer am glei­chen Wochen­tag und fange immer direkt nach dem Früh­stück damit an.
  • Fange immer direkt nach dem Mit­tag­schlaf an zu lernen.

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Aus reiner Gewohn­heit führen wir jeden Tag auto­ma­tisch Hand­lun­gen aus, ohne uns dessen wirk­lich bewusst zu sein. Bei den meisten Men­schen beginnt jeder Morgen mit der immer glei­chen Routine: Auf­ste­hen, ins Bad, anzie­hen, Früh­stück.

Rou­ti­nen wie diese können dir dabei helfen, stress­frei unlieb­same Auf­ga­ben zu erle­di­gen und erfolg­reich neue Gewohn­heit zu bilden .

Das Gegen­teil von anstren­gend: Gewohn­hei­ten

Mir ist auf­ge­fal­len, dass ich jeden Morgen exakt gleich lang dusche. Ich mache das nicht mit Absicht, aber wenn ich morgens aus der Dusche komme, dann zeigt die Uhr im Bad sehr oft exakt die gleiche Zeit an.

Noch etwas ist inter­es­sant: Hier im Haus schwankt die Was­ser­tem­pe­ra­tur sehr stark, so dass man beim Duschen oft nach­re­gu­lie­ren muss um sich nicht zu ver­bren­nen. Wirk­lich bewusst wurde mir das erst, als meine Freun­din mich darauf ansprach. Erst hatte ich ihr sogar wider­spro­chen: „Nein, bei mir ist die Was­ser­tem­pe­ra­tur immer gleich.“ Erst am nächs­ten Morgen unter der Dusche bemerkte ich, dass das gar nicht stimmte. Mir war einfach nicht bewusst, dass ich die Was­ser­tem­pe­ra­tur ständig nach­re­gu­liere. Ich mache das voll­kom­men unbe­wusst.

Beides ist typisch für Gewohn­hei­ten:

  • Sie laufen größ­ten­teils unbe­wusst ab
  • Sie laufen immer auf die gleiche Weise ab

Ich dusche jeden Morgen nach dem Auf­ste­hen drei­zehn Minuten lang und regu­liere dabei auto­ma­tisch die Was­ser­tem­pe­ra­tur.

Wäre es nicht toll, wenn man unlieb­same Auf­ga­ben ebenso auto­ma­tisch und unbe­wusst erle­di­gen könnte?

Rou­ti­nen sind anein­an­der­ge­reihte Gewohn­hei­ten

Einige Dinge tut man einfach nicht so gerne und des­we­gen schiebt man sie oft lange Zeit unmo­ti­viert vor sich her. Das blöde daran ist, dass man die Dinge auf diese Weise nicht nur nicht erle­digt, sondern dass man sich beim Auf­schie­ben meist auch nicht so gut fühlt.

Für mich war Putzen lange Zeit ein solcher Pro­blem­fall. Als Student habe ich mein WG-Zimmer nur geputzt, wenn ich gerade „Lust“ dazu hatte. Das war etwa alle drei bis vier Wochen der Fall.

Lust auf Putzen hatte ich erst, nachdem ich schon mit dem Finger meinen Namen in die Staub­schich­ten schrei­ben konnte. Viel­leicht ist es über­trie­ben, von Lust zu spre­chen. Es war eher so, dass ich mich nicht länger vor der Not­wen­dig­keit ver­ste­cken konnte.

Seit ein paar Jahren brauche ich keine Moti­va­tion mehr um putzen zu können.

Heute putze ich die Wohnung an einem fixen Wochen­tag direkt nach dem Früh­stück.

Schon nach wenigen Wochen stellte sich für mich gar nicht mehr die Frage, ob ich Lust auf Putzen habe. Es ist einfach Putztag. Basta.

Beim Putzen höre ich mir über Kopf­hö­rer Hör­bü­cher und Pod­casts an.

Ich glaube, dass meine Routine vor allem des­we­gen so erfolg­reich ist, weil ich sie direkt an eine bereits bestehende Routine (Früh­stück) ange­hängt habe. Hätte ich mir vor­ge­nom­men, irgend­wann nach­mit­tags zu putzen, wäre es bestimmt nicht so leicht gewesen, mir regel­mä­ßi­ges Putzen zu Gewohn­heit zu machen.

Dass ich zum Putzen (und nur zum Putzen) Hör­bü­cher und Pod­casts höre, erleich­tert mir die neue Gewohn­heit noch zusätz­lich.

Fazit: Routine führt zu Selbst­mo­ti­va­tion

Wenn du dich mit bestimm­ten Auf­ga­ben unnötig schwer tust, soll­test du ver­su­chen, diese in bereits bestehende Rou­ti­nen zu inte­grie­ren.

Die Zeit nach dem Früh­stück ist dafür noch aus einem anderen Grund prä­de­sti­niert: Zu dieser Tages­zeit steht uns aus­rei­chend Wil­lens­kraft zur Ver­fü­gung. Wil­lens­kraft wird zwar nicht mehr nötig sein wenn die Routine erst einmal funk­tio­niert, aber bis es soweit ist, muss man sich schon ein wenig anstren­gen.

Könn­test du schon einige Rou­ti­nen in dein Leben inte­grie­ren? Welche Erfah­run­gen hast du damit gemacht? Hin­ter­lasse doch einen Kom­men­tar unter dem Artikel. Ich würde mich freuen.

P.S.: Viel­leicht fragst du dich, warum ich als Titel­bild diesen Tunnel aus­ge­wählt habe. Ich finde, dass ein Tunnel sehr viel mit einer Routine gemein­sam hat: Es führt nur ein Weg hin­durch. Um seit­lich aus dem Tunnel aus­zu­bre­chen, müsste man sich durch den Fels bohren. Für ein­ge­fah­rene Rou­ti­nen gilt das gleiche. Des­we­gen sind Rou­ti­nen so mächtig.


#3 | Kopple Ätzen­des an Ange­neh­mes

  • Höre nur während dem Putzen oder beim Sport deine Lieb­lings­mu­sik.
  • Gucke deine Lieb­lings­se­rie, während du auf dem Home­trai­ner trai­nierst.

Auf dieser Web­seite gibt es bereits einen aus­führ­li­chen Artikel zur Kom­bi­na­ti­ons-Stra­te­gie zur Stei­ge­rung der intrin­si­schen Moti­va­tion.

#4 | Erleich­tere dir das Anfan­gen

Wenn du nicht sofort mit deiner Aufgabe begin­nen kannst, wird deine Selbst­mo­ti­va­tion schnell ver­puf­fen.

Auf der anderen Seite reicht schon ein Minimum an Selbst­mo­ti­va­tion aus, wenn das Anfan­gen super einfach ist.

  • Stelle die Weichen für den leich­ten Ein­stieg schon am Vortag.
  • Packe deine Sport­sa­chen schon am Vortag und stelle die Sport­ta­sche neben die Woh­nungs­tür.
  • Lege die Sachen, die du zum Lernen brauchst schon am Vortag offen auf den Tisch.
  • Ver­ab­rede dich für den nächs­ten Tag zum Sport.
  • Stelle dir in Gedan­ken schon am Vortag im Detail vor, wie du deine Aufgabe erle­di­gen wirst.

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Ein­fälle wie „ich sollte mal wieder Sport treiben“ oder „ich müsste drin­gend mit der Haus­ar­beit anfan­gen“, kommen uns oft in einem Moment, in dem es nicht möglich ist, sofort zur Tat zu schrei­ten – Zum Bei­spiel kurz vor dem Zubett­ge­hen oder wenn wir ganz drin­gend los müssen.

Nicht selten endet es damit, dass man sich schnell noch fest vor­nimmt, die Sache am nächs­ten Tag in Angriff zu nehmen … und dann kommt der nächste Tag und es pas­siert gar nichts. Kennst du das?

Moti­va­tion ist Wahr­schein­lich­keit

Von außen betrach­tet ist Moti­va­tion nichts anderes als eine Wahr­schein­lich­keit.

  • Eine hohe Moti­va­tion bedeu­tet, dass die Sache mit hoher Wahr­schein­lich­keit umge­setzt werden wird
  • Eine nied­rige Moti­va­tion bedeu­tet, dass eine Umset­zung eher nicht zu erwar­ten ist

Der Über­gang ist natür­lich flie­ßend.

In diesem Sinne kann die Moti­va­tion für eine Tätig­keit erhöht werden, indem man dafür sorgt, dass die Umset­zungs­wahr­schein­lich­keit steigt. Wer sich auf diesem Wege selbst moti­vie­ren möchte, hat prin­zi­pi­ell zwei Mög­lich­kei­ten:

  1. Fak­to­ren besei­ti­gen, die sich negativ auf die Umset­zungs­wahr­schein­lich­keit aus­wir­ken
  2. Fak­to­ren schaf­fen, die sich positiv auf die Umset­zungs­wahr­schein­lich­keit aus­wir­ken

Die im vor­lie­gen­den Artikel beschrie­bene Stra­te­gie bewirkt Letz­te­res.

Nur so kann die Umset­zungs­wahr­schein­lich­keit erhöht werden

Der erste Schritt, eine Sache erfolg­reich zu tun, besteht darin, eine mög­lichst unver­fälschte Sicht auf den Status quo und die betei­lig­ten Kräfte zu bekom­men.

Außer­dem ist es wichtig, ein­zu­se­hen, dass wir oft genau auf diese Weise handeln: Fest vor­neh­men, dann aber nicht in die Tat umset­zen. Sich die Sache nur vor­zu­neh­men reicht also nicht aus.

Der einzig mög­li­che Lösungs­an­satz besteht darin, in dem Moment, in dem man sich die Sache vor­nimmt, bereits den ersten Schritt zu tun.

Was du konkret tun kannst

Ich nutze den fol­gen­den ein­fa­chen Trick wenn ich etwas auf keinen Fall ver­säu­men möchte. Zum Bei­spiel später den Müll mit runter zu nehmen.

Wenn ich mir einfach nur vor­nehme, den Müll mit runter zu nehmen, dann ver­gesse ich es sehr oft. Wahr­schein­lich liegt das daran, dass sich der Müll in der Küche unter der Spüle befin­det und ich ihn dort bei geschos­se­ner Schrank­türe nicht sehen kann. Wenn ich den Müll aber nicht sehe, dann denke ich nicht an den Müll. Nicht daran zu denken ist das gleiche wie nicht moti­viert zu sein.

Um den Müll nicht zu ver­ges­sen, hänge ich den zuge­kno­te­ten Müll­beu­tel daher von innen an die Woh­nungs­tür. Und schon bin ich moti­viert.

Wenn du einen Plan schmie­dest, diesen aber nicht sofort umset­zen kannst, dann soll­test du das gleiche mit deinen Sport-, Lern- oder Putz­sa­chen machen. Mit dem Plan in deinem Kopf ist es nämlich das gleiche wie mit dem Müll hinter der geschlos­se­nen Schrank­türe.

Fol­gende Schritte eignen sich, um den Plan in deinem Kopf länger sicht­bar zu halten:

  • Das Equip­ment bereit­le­gen (Lern­sa­chen, Putz­sa­chen, Sport­sa­chen, etc.)
  • Jeman­den benachrichtigen/Sich mit jeman­dem ver­ab­re­den
  • Einen Zettel schrei­ben
  • Den Plan visua­li­sie­ren (in Gedan­ken durch­ge­hen, wie du deinen Plan durch­führst)

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#5 | Nutze zum Anfan­gen einen Trick

Das Anfan­gen ist oft am schwie­rigs­ten.

Es ist leich­ter, eine kurze unan­ge­nehme Tätig­keit in Angriff zu nehmen, als eine unan­ge­nehme Mam­mut­auf­gabe.

Wenn du Schwie­rig­kei­ten hast, mit dem Lernen anzu­fan­gen, nimm dir keine Mara­thon­ses­sion vor.

Nimm dir vor, nur 15 Minuten lang zu lernen (oder Sport zu treiben) um dann zu ent­schei­den, ob du weiter machst oder wieder auf­hörst.

Selbstmotivation durch leichten Anfang mit Trick

Moti­viere dich selbst, indem du aus­nutzt, dass wir für kleine Auf­ga­ben oft weniger unmo­ti­viert sind.


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Du warst mal moti­viert, aber jetzt bist du es nicht mehr? Du möch­test deine ver­lo­ren­ge­gan­gene Moti­va­tion wie­der­fin­den? In diesem Artikel zeige ich dir einen ein­fa­chen Trick, der sehr gut funk­tio­niert.

Eigent­lich macht mir das Schrei­ben großen Spaß. Trotz­dem drücke ich mich manch­mal davor, mit einem neuen Artikel zu begin­nen. Nach län­ge­ren Schreib­pau­sen kommt das beson­ders häufig vor. Anstatt zu schrei­ben pro­kras­ti­niere ich. Es scheint, als hätte ich meine Moti­va­tion ver­lo­ren.

Mit dem Sport ist es das gleiche: Seit über 15 Jahren jogge ich prin­zi­pi­ell sehr gerne. In guten Zeiten fast täglich. Nach einer län­ge­ren Pause – zum Bei­spiel nach einer Erkäl­tung – fällt es mir aber unglaub­lich schwer, mich für den ersten Lauf zu moti­vie­ren. Meine Moti­va­tion scheint schon ohne mich los­ge­lau­fen zu sein. Hier bei mir ist sie jeden­falls nicht.

Sicher­lich kommt dir dieses Moti­va­ti­ons­pro­blem bekannt vor: Die Moti­va­tion war mal da, aber jetzt ist sie weg. Wie kann man die ver­lo­ren­ge­gan­gene Moti­va­tion wie­der­fin­den?

Die Moti­va­tion wie­der­fin­den

Es gibt eine Stra­te­gie, die in diesen Situa­tio­nen sehr gut hilft. Diese Stra­te­gie zielt darauf ab, ver­lo­ren­ge­gan­gene Moti­va­tion wieder zu finden. Sie funk­tio­niert also vor allem bei Tätig­kei­ten, für die man in der Ver­gan­gen­heit bereits moti­viert war. Der Trick besteht darin, einen kleinen ersten Schritt zu tun.

Für einen langen Blog­ar­ti­kel brauche ich teil­weise einen ganzen Tag. Auch ein kurzer Artikel schreibt sich nicht in unter zwei Stunden. Bei der Aus­sicht, mehrere Stunden vor dem Rechner zu sitzen, reicht meine Moti­va­tion einfach nicht aus, um mit dem schrei­ben zu begin­nen. Ich bin einfach nicht moti­viert, so lange vor dem Rechner zu sitzen. In vielen Fällen bin ich für einen kleinen ersten Schritt aber aus­rei­chend moti­viert. Meine Moti­va­tion reicht aus um den Rechner hoch­zu­fah­ren, mich in Wor­d­Press ein­zu­log­gen und mit dem ersten Absatz zu begin­nen. Ganz unver­bind­lich. Ohne Stress.

Mit dem Joggen ist es das gleiche: Nach 3 Wochen Pause gleich ein ein­stün­di­ger 10-Kilo­me­ter-Lauf? Lieber nicht. Warum nicht statt­des­sen die Sport­sa­chen anzie­hen und sich nur einen halben Kilo­me­ter vor­neh­men? Dafür reicht die Moti­va­tion fast immer aus. 

… und dann pas­siert ein Wunder

Du fragst dich jetzt viel­leicht, was es bringen soll, einen halben Absatz zu schrei­ben, wenn die Haus­ar­beit 30 Seiten umfas­sen und bis Anfang nächs­ter Woche fertig sein soll. Oder du fragst dich, was es bringen soll, einen halben Kilo­me­ter zu joggen.

Pro­biere es einfach aus!

Du wirst fest­stel­len, dass es in vielen Fällen nicht bei einem halben Absatz oder bei einem halben Kilo­me­ter bleiben wird. Während du nämlich den ersten halben Absatz schreibst oder den ersten halben Kilo­me­ter läufst, wirst du sehr oft deine alte Moti­va­tion wie­der­fin­den … und dann bleibst du sitzen bis der Artikel fertig ist oder läufst eine mitt­lere bis große Runde.

Wichtig ist, dass du dir selbst die Mög­lich­keit ein­räumst, nach dem halben Absatz oder dem halben Kilo­me­ter auf­zu­hö­ren ohne von dir selbst ent­täuscht zu sein.

Dein Ziel ist der halbe Absatz. Dein Ziel ist der halbe Kilo­me­ter.

Alles was darüber hin­aus­geht ist ein Bonus und lässt sich nicht erzwin­gen. Der Bonus wird aber öfters aus­ge­schüt­tet als du viel­leicht glaubst. Glaub mir!

Warum diese Stra­te­gie funk­tio­niert

Dass diese Stra­te­gie funk­tio­niert hat einen ein­fa­chen Grund: Anzu­fan­gen und wei­ter­zu­ma­chen ist nicht das­selbe.

Bei Tätig­kei­ten, die in der Ver­gan­gen­heit bereits gut funk­tio­niert haben, betrifft das Moti­va­ti­ons­pro­blem nur das Anfan­gen. Die Tätig­keit selbst ist – ver­ein­facht gespro­chen – bereits zu einer Gewohn­heit gewor­den und läuft daher eini­ger­ma­ßen mühelos ab. Worauf es also ankommt ist das Anfan­gen.

Je weniger man sich selbst unter Druck setzt, umso ein­fa­cher ist das Anfan­gen.

Falls diese Stra­te­gie nicht funk­tio­niert

In vielen Fällen lässt sich die eigene Moti­va­tion durch ver­schie­denste Metho­den noch zusätz­lich stei­gern, ins­be­son­dere durch die Kom­bi­na­tion meh­re­rer Metho­den.


#6 | Moti­viere dich mit einem Gedan­ken­spiel

  • Frage dich zuerst, was pas­sie­ren wird, wenn du die Aufgabe nicht erle­digst.
  • Frage dich als nächs­tes, was pas­sie­ren wird, wenn du die Aufgabe erle­digst.

#7 | Nutze Vor­bil­der um dich zu moti­vie­ren

Nach dem Ver­gleich erscheint dir deine eigene Aufgabe nicht mehr so unschaff­bar groß.


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In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Selbst­mo­ti­va­tion durch ein­fa­che Ver­glei­che stei­gern kannst.

Wie zufrie­den wir mit unserem Auto sind, hängt maß­geb­lich davon ab, welches Auto vor der Garage unseres Nach­barn steht.

Ob wir einen 8-Stunden-Arbeits­tag als beson­ders stres­sig emp­fin­den, hängt auch davon ab, wie lange die Men­schen um uns herum arbei­ten müssen.

Wir Men­schen bewer­ten die meisten Dinge nicht absolut, sondern in Rela­tion zu anderen Dingen.

Unsere Vor­liebe für der­ar­tige Ver­glei­che können wir uns zunutze machen, um uns selbst zu moti­vie­ren: Wenn uns unsere Aufgabe als zu groß erscheint, müssen wir sie nur mit einer Extrem-Aufgabe ver­glei­chen, die von anderen Men­schen bewäl­tigt werden konnte. Plötz­lich erscheint uns unsere eigene Aufgabe dann nicht mehr so unschaff­bar groß zu sein.

Für diesen Trick schlage ich die fol­gen­den mensch­li­chen Höchst­leis­tun­gen vor:

Den Bau der Cheops-Pyra­mide

Die Pyra­mide hat eine Grund­flä­che von 230 x 230 Metern und war ursprüng­lich ca. 150 Meter hoch. Sie besteht aus 2,3 Mil­lio­nen Steinen, von denen jeder min­des­tens 2,5 Tonnen wiegt. Mit dem Bau waren mehrere zehn­tau­send Mann mehrere Jahr­zehnte lang beschäf­tigt.

Wenn du genau hin­schaust, kannst du auf dem Foto vor der Pyra­mide Men­schen erken­nen. So groß ist das Ding:

Das Apollo-Pro­gramm der NASA

Das Apollo-Pro­gramm lief von 1961 bis 1972 und hatte das Ziel, Men­schen auf den Mond zu bringen. Nach heu­ti­gen Maß­stä­ben kostete das Pro­gramm ins­ge­samt 120 Mil­li­ar­den US-$ und beschäf­tigte bis zu 400.000 Men­schen. Der Start der Saturn V Rakete soll das am zweit­wei­tes­ten zu hörende von Men­schen ver­ur­sachte Geräusch gewesen sein. Noch in 20 Kilo­me­ter Ent­fer­nung zer­bra­chen regel­mä­ßig Fens­ter­schei­ben. Nur Atom­bom­ben sind lauter.

Ja, dass Apollo Pro­gramm ist schon extrem teuer gewesen. Übri­gens hatte der Wal-Mart-Gründer Sam Walton vor seinem Tod im Jahre 1992 ein Pri­vat­ver­mö­gen von etwa 160 Mil­li­ar­den US-$. Damit hätte er das gesamte Apollo-Pro­gramm aus eigener Tasche bezah­len können (und wäre dann trotz­dem noch der reichste Mensch der Erde gewesen).

Elon Musk

Der gebür­tige (Jahr­gang 1971) Süd­afri­ka­ner ist CEO von zwei Multi-Mil­li­ar­den-Dollar-Unter­neh­men (Tesla und SpaceX), von denen sich eines in San Fran­cisco und eines in Los Angeles befin­det. Er pendelt ständig hin und her und kümmert sich neben­bei auch noch regel­mä­ßig um seine fünf Söhne.

Thomas Edison’s 1.000 Expe­ri­mente

Thomas Alva Edison musste etwa 1.000 Expe­ri­mente durch­füh­ren, bis er ein Mate­rial fand, welches sich für den Glüh­fa­den einer Glüh­birne eignete. (Diese Geschichte dürfte vor allem Men­schen beein­dru­cken, die noch nie selbst eine Dok­tor­ar­beit oder ver­gleich­ba­res geschrie­ben haben.)

Neben dem in diesem Artikel vor­ge­stell­ten Framing-Trick, gibt es noch viele wei­te­rer Metho­den, die du nutzen kannst, um dich selbst zu moti­vie­ren.


#8 | Mache deinen Kopf frei

Je mehr uner­le­digte Auf­ga­ben dir im Kopf umher­schwir­ren, umso demo­ti­vier­ter bist du. Das ist ganz normal.

Wis­sen­schaft­ler haben her­aus­ge­fun­den, dass wir ständig an uner­le­digte Auf­ga­ben denken müssen.

Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten, diese Gedan­ken abzu­stel­len: Die Aufgabe erle­di­gen oder die Aufgabe auf eine To-do-Liste schrei­ben.

Wenn du morgen moti­viert lernen möch­test, erle­dige heute noch so viele Auf­ga­ben wie möglich, um morgen nicht von den Gedan­ken daran abge­lenkt zu werden.

Wenn du nicht alles erle­di­gen kannst, schreibe die Auf­ga­ben zumin­dest auf deine To-do-Liste.


Klicke hier um mehr über diese Methode zur Selbst­mo­ti­va­tion zu erfah­ren

Bei der (Selbst)Motivation geht es nicht nur darum, sich selbst zu moti­vie­ren, sondern es geht vor allem auch darum, damit auf­zu­hö­ren, sich selbst unbe­merkt zu demo­ti­vie­ren.

Wir könnten für viele unserer Auf­ga­ben aus­rei­chend moti­viert sein, wenn unsere Moti­va­tion nicht unter einem großen Berg von Schrott begra­ben wäre.

Wie du diesen Schrott­hau­fen, der höchst­wahr­schein­lich auch deine Moti­va­tion unter­drückt, besei­ti­gen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Betrachte Moti­va­tion als Wahr­schein­lich­keit und alles wird ein­fa­cher

Ich stelle mir Moti­va­tion gerne als eine Wahr­schein­lich­keit vor: Die Wahr­schein­lich­keit, eine bestimmte Hand­lung durch­zu­füh­ren. Zum Bei­spiel mit dem Schrei­ben der Haus­ar­beit oder mit dem Lernen zu begin­nen.

Je höher die Moti­va­tion, umso wahr­schein­li­cher ist es, dass man die Sache auch tat­säch­lich anpackt. Wenn man Moti­va­tion auf diese Weise betrach­tet, wird klar, was man tun kann um sich selbst zu moti­vie­ren: Stra­te­gien anwen­den, die die Wahr­schein­lich­keit erhöhen!

Die meisten Leute stellen sich Moti­va­tion etwas anders vor: Sie ver­ste­hen dar­un­ter eher das ange­nehme Gefühl der Vor­freude, welches sie erleben, wenn sie Dinge tun können, die sie gerne tun. Diese Vor­stel­lung ist natür­lich nicht falsch. Wenn dieses Gefühl vor­han­den ist, dann ist das super! In diesem Fall würdest du diesen Artikel hier aber wahr­schein­lich nicht lesen, oder? Dein Problem ist doch, dass du dieses ange­nehme Gefühl gerade nicht hast und, dass sich deine Haus­ar­beit aber auch nicht von selbst schreibt.

Im Grunde hast du zwei Mög­lich­kei­ten:

  1. Warten und hoffen, dass die moti­vie­rende Vor­freude noch kommt
  2. Mit dem arbei­ten, was schon da ist

Welchen Weg du gehst, bleibt dir selbst über­las­sen. Gewin­ner ent­schei­den sich in der Regel für Option Nr. 2, während die meisten anderen Men­schen lieber warten, warten, warten.

Du hast dich für Option Nr. 2 ent­schie­den? Super! Dann werde ich dir jetzt das Geheim­nis der Men­schen ver­ra­ten, die so unglaub­lich pro­duk­tiv sind. Moti­va­tion in Form von (Vor)Freude spielt dort sicher­lich auch eine große Rolle, aber das große Geheim­nis, welches die meisten Men­schen nicht wahr­ha­ben wollen ist ein anderes. Das Geheim­nis lautet: Wissen und Stra­te­gie. 

Wissen und Stra­te­gie

Wie schon gesagt: Betrachte Moti­va­tion einfach als Wahr­schein­lich­keit. Das schöne, an diesem Modell ist, dass es eine Tat­sa­che ver­deut­licht, die im Zusam­men­hang mit der Moti­va­tion oft über­se­hen wird: Die Ober­grenze.

In der Praxis ergibt sich die Ober­grenze daraus, dass wir zu einem bestimm­ten Zeit­punkt immer nur eine Sache gleich­zei­tig machen können. Wenn wir den Abwasch machen, dann können wir nicht gleich­zei­tig auch noch die Haus­ar­beit schrei­ben.

Diese Tat­sa­che über­trägt sich direkt auf die Moti­va­tion: Egal wie groß die Anzahl der Tätig­kei­ten ist, für die wir zu einem bestimm­ten Zeit­punkt moti­viert sind: die Summe all dieser Wahr­schein­lich­kei­ten ist immer genau 100%. Mehr geht nicht! (Keine Angst, du musst nichts rechnen um dieses Konzept anwen­den zu können)

Falls du dich jetzt fragst, wie es dann sein kann, dass man manch­mal für gar nichts moti­viert ist: Betrachte das Nichts­tun einfach als eine Tätig­keit. Wenn du zu nichts moti­viert bist, dann bist du eben für das Nichts­tun moti­viert. So zu denken macht die ganze Sache unglaub­lich einfach.

Wenn wir zu einem bestimm­ten Zeit­punkt für nur eine einzige Sache moti­viert sind, dann werden wir diese eine Sache garan­tiert auch in die Tat umset­zen.

Wenn wir für zwei Tätig­kei­ten etwa gleich stark moti­viert sind, dann teilen sich die 100% auf diese beiden Tätig­kei­ten auf: Zweimal je 50% – mal werden wir das eine tun (den Film angu­cken) und mal werde wir das andere tun (die Haus­ar­beit schrei­ben).

Und was ist, wenn wir für eine Sache (die Haus­ar­beit) 70% und für eine andere Sache (den Film) 30% moti­viert sind? Was genau dann pas­siert ist eigent­lich gar nicht so wichtig. Wichtig ist nur, dass uns diese 30%-Sache auf irgend­eine Art und Weise davon abhal­ten wird, moti­viert mit der Haus­ar­beit anzu­fan­gen um dann kon­zen­triert für ein paar Stunden zu schrei­ben.

Nun kommen wir zum wich­tigs­ten Satz in diesem Artikel:

Der Trick, sich selbst für eine bestimmte Tätig­keit zu moti­vie­ren, besteht darin, sich für alle anderen Tätig­kei­ten zu demo­ti­vie­ren. Ich wette du hast die Sache noch nie aus diesem Blick­win­kel gesehen.

Wie du dich selbst gezielt stra­te­gisch demo­ti­vierst

Moti­va­tion für eine bestimmte Sache äußert sich dadurch, dass wir an sie denken müssen (und dabei auch ein mehr oder weniger starkes Gefühl von „Los jetzt!“ ver­spü­ren). Genau das müssen wir bei den Dingen, für die wir nicht moti­viert sein wollen, ver­hin­dern.

Jetzt kommt Wissen ins Spiel: Der Zei­gar­nik-Effekt

Der Zei­gar­nik-Effekt ist ein psy­cho­lo­gi­scher Effekt, der beschreibt, wann wir an bestimmte Auf­ga­ben denken müssen. Wie die rus­si­sche Psy­cho­lo­gin Sei­gar­nik (anschei­nend schreibt man ihren Namen mit „S“, während er im Effekt mit „Z“ geschrie­ben wird) im Jahr 1927 her­aus­ge­fun­den hat, ist dies für unter­bro­chene uner­le­digte Auf­ga­ben der Fall.

Wir sind also moti­viert, Dinge fertig zu machen, die wir bereits begon­nen haben. Diese Moti­va­tion mag viel­leicht nicht mega hoch sein, aber zumin­dest reicht sie aus, um uns von unserer eigent­li­chen Arbeit abzu­len­ken. Aus Selbst­be­ob­ach­tung kann ich diesen Effekt durch­aus bestä­ti­gen.

Inter­es­sant ist, dass das Gehirn (welches natür­lich für den Zei­gar­nik-Effekt ver­ant­wort­lich ist) eine Aufgabe als erle­digt betrach­tet, wenn man sie auf eine To-Do-Liste geschrie­ben hat.

Was du konkret tun kannst

Nach dieser zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas langen Her­lei­tung ergibt sich eine recht ein­fa­che Stra­te­gie:

  • Wenn du für eine bestimmte Tätig­keit moti­viert sein möch­test, dann beginne vorher mög­lichst keine anderen Tätig­kei­ten (ohne diese zu beenden).
  • Beende alle Auf­ga­ben, die du schnell beenden kannst, bevor du mit der Tätig­keit beginnst, für die du moti­viert sein möch­test.
  • Schreibe alle ange­fan­ge­nen Tätig­kei­ten, die du nicht schnell noch beenden kannst, auf eine To-Do-Liste.

Wenn du all das tust, wird dein Gehirn dich mit demo­ti­vie­ren­den Gedan­ken ver­scho­nen.


#9 | Mache aus einem ich muss ein ich will

Dir wird schon übel wenn du das Wort „lernen“ hörst?

Sprache hat einen großen Ein­fluss auf deine Moti­va­tion. Ins­be­son­dere nega­tive Sprache kann dich demo­ti­vie­ren.

Achte darauf, nicht negativ über deine Aufgabe zu spre­chen.

Ver­meide Mit­men­schen, die negativ über deine Auf­ga­ben spre­chen.

Wenn du in der Biblio­thek lernst, stell dich in der Pause nicht zu den Leuten, die darüber schimp­fen, wie sehr sie vom Lernen genervt sind.

Ver­su­che her­aus­zu­fin­den, welche Wörter für dich negativ besetzt sind und dann meide oder ersetze diese Wörter.

Sage nicht „ich muss … “ sondern „ich will …“ oder zumin­dest „ich werde …

Selbstmotivation durch Wahl der Sprache

Unsere Sprache wirkt sich auf unsere Moti­va­tion aus (und umge­kehrt). Nutze deine Sprache zur Selbst­mo­ti­va­tion.

#10 | Schaffe dir Klar­heit

Selbst­mo­ti­va­tion kommt zum Teil aus der Klar­heit darüber, was genau zu tun ist.

Wenn du weißt, was du zu tun hast, wirst du dich eher selbst moti­vie­ren können, als wenn du erst noch her­aus­fin­den musst, was du eigent­lich genau machen musst.

Erstelle dir für län­ger­fris­tige Auf­ga­ben einen detail­lier­ten Trai­nings- oder Lern­plan.

Nutze mög­lichst kon­krete To-do-Listen.

Selbstmotivation durch Klarheit

Klar­heit hat einen großen Ein­fluss auf unsere Moti­va­tion, weil Unklar­heit Moti­va­tion ver­hin­dert.

Mehr zu diesem Thema erfährst du in meinem Artikel über das Über­win­den von Pro­kras­ti­na­tion.

#11 | Setze dir kon­krete Ziele

Je kon­kre­ter und klarer dein Ziel for­mu­liert ist, umso weniger Selbst­mo­ti­va­tion brauchst du um dieses Ziel ver­fol­gen zu können.

Wenn du planlos auf eine Prüfung lernst, die erst in sechs Wochen statt­fin­det, wirst du dich weniger fürs Lernen moti­vie­ren können, als wenn du für jeden Tag ein Etap­pen­ziel fest­ge­legt hast.

  • Ein Ziel muss immer messbar sein. Also nicht ich werde mehr trai­nie­ren oder öfter lernen, sondern ab heute werde ich jeden Tag (messbar) für eine Stunde (messbar) trainieren/lernen, oder ab jetzt werde ich jeden Mitt­woch und Sonntag min­des­tens 5 km joggen
  • Setze dir dabei ein Tages­ziel, welches du auch errei­chen kannst. Nichts ist demo­ti­vie­ren­der als uner­reich­bar große Ziele.

#12 | Über­nimm Ver­ant­wor­tung

Du wirst moti­vier­ter sein, Auf­ga­ben zu erle­di­gen, für die du die Ver­ant­wor­tung über­nom­men hast.

Sich bewusst für etwas zu ent­schei­den, bedeu­tet Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.

Ent­scheide dich bewusst, die zu erle­di­gende Aufgabe anzu­ge­hen.

Finde jemanden/etwas, gegen­über dem du ver­ant­wort­lich bist, der dich über­prüft.

#13 | Umgib dich mit Men­schen die schon da sind wo du hin möch­test

Men­schen nehmen unbe­wusst die Ver­hal­tens- und Denk­wei­sen ihrer Mit­men­schen an. Dieser Effekt funk­tio­niert in beide Rich­tun­gen.

Das Ver­hal­ten anderer Men­schen kann dich moti­vie­ren, aber auch demo­ti­vie­ren.

Wenn du dich gesund ernäh­ren möch­test, umgib dich mit Men­schen, die sich gesund ernäh­ren und meide Men­schen, die sich unge­sund ernäh­ren.

Wenn du dich zum Lernen moti­vie­ren möch­test, geh in die Biblio­thek wo du von anderen Lernern umgeben sein wirst.

Zum Lernen ins Schwimm­bad zu gehen ist keine gute Idee.

#14 | Nutze dein Scham­ge­fühl zur Selbst­mo­ti­va­tion

Als Arnold Schwar­zen­eg­ger mit seiner Waden­mus­ku­la­tur unzu­frie­den war, hat er einen netten Trick ange­wen­det, um sich selbst zum Trai­nie­ren seiner Waden zu moti­vie­ren.

Was hat er gemacht?

Er hat sich kurze Hosen und dazu sehr weite Ober­teile ange­zo­gen. So konnten die anderen Men­schen nur seine Waden­mus­keln, aber nicht die rest­li­chen Muskeln seines Körpers sehen.

Er hat seine Schwach­stel­len mög­lichst offen prä­sen­tiert und seine Stärken gleich­zei­tig ver­steckt.

Die meisten gewöhn­li­chen Men­schen würden es genau anders­rum machen.

#15 | Setze deine Wil­lens­kraft optimal ein

Um mit einer Aufgabe begin­nen zu können, brauchst du Moti­va­tion. Um die Aufgabe zu Ende bringen zu können, brauchst du Wil­lens­kraft.

Wis­sen­schaft­ler haben her­aus­ge­fun­den, dass Wil­lens­kraft wie ein Muskel funk­tio­niert.

Wie ein echter Muskel wird auch die Wil­lens­kraft durch längere Bean­spru­chung müde.

Außer­dem funk­tio­niert die Wil­lens­kraft besser, wenn man zuvor gut geges­sen hat (Wil­lens­kraft ist vom Blut­zu­cker­spie­gel abhän­gig).

Wenn du hungrig oder müde bist, ist deine Wil­lens­kraft nicht zu gebrau­chen.

Wie einen echten Muskel kann man übri­gens auch die Wil­lens­kraft trai­nie­ren.

  • Erle­dige Auf­ga­ben, die viel Wil­lens­kraft benö­ti­gen immer sofort am Morgen.
  • Wenn du dir klar machst, dass deine Wil­lens­kraft morgens am stärks­ten ist, wirst du auch merken, dass das Auf­schie­ben unan­ge­neh­mer Tätig­kei­ten oft purer Selbst­be­trug ist. Wer eine Aufgabe morgens nicht erle­di­gen kann, wird sie später am Tag erst recht nicht erle­di­gen können. Die Aufgabe auf den Nach­mit­tag zu schie­ben ist also Blöd­sinn. Außer­dem wird diese uner­le­digte Aufgabe den ganzen Tag deine Gedan­ken ver­gif­ten.

#16 | Trai­niere deine Wil­lens­kraft

Wil­lens­kraft ist nötig, um unan­ge­nehme Auf­ga­ben zu Ende zu bringen. Wil­lens­kraft lässt sich trai­nie­ren.

Räume nicht immer gleich sofort alle Unan­nehm­lich­kei­ten aus dem Weg (oder bitte andere Men­schen darum, das für dich zu tun). So gewöhnst du dich daran, Dinge „aus­zu­hal­ten“, die dir unan­ge­nehm sind.

Dusche kalt.

Setz dich auf den unbe­que­men Stuhl.

Arbeite im Stehen!

Lasse das Auto stehen und gehe zu Fuß.

#17 | Belohne dich für erle­digte Auf­ga­ben

Du hast sicher­lich schon selbst fest­ge­stellt, dass dich die Aus­sicht auf eine Beloh­nung moti­vie­ren kann.

Es macht Sinn, eine Beloh­nung ein­zu­set­zen, um dich selbst davon zu über­zeu­gen, dass dein Leben unterm Strich besser ist, wenn du die zu erle­di­gende Aufgabe erle­digst.

Einige Men­schen machen aber den Fehler sich eine Sache erst weg­zu­neh­men, um sich später genau damit zu beloh­nen. Das ist kon­tra­pro­duk­tiv.

Wenn du nor­ma­ler­weise abends immer Videos guckst, dann macht es keinen Sinn, dir das Video­gu­cken in der Lern­phase zu ver­bie­ten, um Videos zu deiner Beloh­nung zu machen.

Auf diese Weise lernt dein Unter­be­wuss­tes nämlich nur, dass die Lern­phase unan­ge­nehm ist.

Selbstmotivation durch Belohnung

Sich selbst für erle­digte Auf­ga­ben zu beloh­nen sorgt für dau­er­hafte Moti­va­tion, weil das Unter­be­wusst­sein lernt, dass es sich lohnt, Auf­ga­ben zu erle­di­gen.

Ver­wende zur Selbst­mo­ti­va­tion Beloh­nun­gen, die du dir sonst nicht gönnst

Achte auch darauf, dass deine Beloh­nun­gen nicht deinen Lern­er­folg sabo­tie­ren. Nach dem Lernen zur Beloh­nung Alkohol zu trinken ist keine gute Idee.

Die Beloh­nung sollte mög­lichst direkt auf die Tätig­keit erfol­gen, die du beloh­nen möch­test.

Ver­meide es, dich für Tätig­kei­ten zu beloh­nen, für die du bereits intrin­sisch moti­viert bist. Wenn es dir bereits Spaß macht zu lernen, dann kannst du dir diesen Spaß mit einer Beloh­nung dau­er­haft zer­stö­ren. Das wäre schade.

#18 | Nutze die vor­han­dene Moti­va­tion

Für einige Tätig­kei­ten ist man bereits von Natur aus moti­viert.

Ein beson­ders schönes Bei­spiel für extrem hohe, dau­er­hafte und sogar anste­ckende Moti­va­tion ist Elon Musk mit seiner Vision, die Mensch­heit auf den Mars zu bringen.

  • Finde heraus, was dich heute bereits moti­viert und plane dein Leben so, dass du von dieser Moti­va­tion pro­fi­tierst.
  • Stu­diere lieber etwas, was dich wirk­lich inter­es­siert, als etwas, was du lang­wei­lig findest, womit man später aber viel Geld ver­die­nen kann.

#19 | Achte auf deine Gesund­heit und Fitness

Je gesün­der und fitter du bist ist, umso mehr Energie hast du und umso belast­ba­rer bist du. Ins­be­son­dere aus­rei­chend gesun­der Schlaf ist sehr wichtig (und wird massiv unter­schätzt).

#20 | Bleibe rea­lis­tisch

Ein Job, der dir für 2.000 Euro keinen Spaß macht, wird dir auch für 4.000 Euro keinen Spaß machen.

Bonus-Tipp: Selbst­mo­ti­va­tion durch Fokus & Kon­zen­tra­tion

Durch eine Schär­fung des Fokus und eine Stei­ge­rung der Kon­zen­tra­tion lässt sich auch die Moti­va­tion deut­lich stei­gern.

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Hallo, ich bin Jan Höpker

Ich bin pro­mo­vier­ter Che­mi­ker. Seit 2015 schreibe ich Bücher und Artikel über Themen, die Men­schen in ihrem Leben vor­an­brin­gen.

Habit­Gym hat 30.000 monat­li­che Besu­cher und 1.494 Leser emp­fan­gen meinen News­let­ter.

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3 Antworten auf Selbst­mo­ti­va­tion – 20 ein­fa­che Metho­den für mehr Drive

  1. Milena sagt:

    Hallo Jan,
    finde deinen Artikel wirk­lich sehr hilf­reich und toll geschrie­ben!
    Habe aller­dings eine Frage zur Beloh­nung in Abschnitt (17). Du schreibst, dass man sich z.B. nicht mit Videos beloh­nen sollte, wenn man dies nor­ma­ler­weise abends tut. So wie du das schreibst, ver­stehe ich das so, dass ich mich nicht mit Videos beloh­nen sollte, wenn ich das sonst während meiner Lern­phase getan habe, stimmt das so?
    Bedeu­tet das dann auch, dass ich mich auch nicht abends mit Videos beloh­nen sollte, wenn ich bereits am Nach­mit­tag gelernt habe?

    Hoffe du ver­stehst, was ich meine.
    Lg Milena

    • Jan sagt:

      Hallo Milena,

      Danke für deinen Kom­men­tar. Über das Lob habe ich mich sehr gefreut.

      Die Sache mit der Beloh­nung ist fol­gende: Eine Beloh­nung sollte immer etwas beson­de­res sein und du soll­test dich darauf freuen. Es sollte eine echte, unge­trübte Vor­freue ent­ste­hen. Aus dieser Vor­freude ent­springt die Moti­va­tion. Wenn du dir eine Sache erst weg­nimmst um sie dir anschlie­ßend wieder zurück­zu­schen­ken, dann wäre das doch irgend­wie seltsam, oder?

      Ich merke gerade, dass das mit den Videos kein gutes Bei­spiel ist. In einer Lern­phase lernt man ja an vielen Tagen hin­ter­ein­an­der. In dem Fall sollte man besser eine ein­ma­lige Beloh­nung nach der Klausur oder Prüfung wählen und nicht jeden Tag eine Beloh­nung.

      Ich hoffe, dass ich deine Frage beant­wor­ten konnte. Falls es immer noch unklar ist oder du andere Fragen hast, frag ruhig nochmal :)

      Viele Grüße,
      Jan

  2. Jason sagt:

    Hi Jan,

    sehr hilf­rei­che Liste und alles gut auf den Punkt gebracht.

    Dass man sich das Anfan­gen so leicht wie möglich machen soll – und idea­ler­weise nur einen Mini­schritt zum Anfan­gen anset­zen sollte auf den ein wei­te­rer folgt etc. – ist auch einer meiner Top-Tipps zum Thema dis­zi­plin.

    Außer­dem finde ich das Gedan­ken­spiel aus Punkt 6 sehr inter­es­sant. Werde ich auf jeden Fall in den nächs­ten Tagen ver­su­chen :)

    Liebe Grüße
    Jason

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