Sparen lernen: Mehr Geld am Monats­ende dank ein­fa­chem Rechen­trick

Geld sparen lernen mit einem einfachen TrickAls Du trotz regel­mä­ßi­gem Ein­kom­men kom­plett pleite warst und gar nicht mehr wuss­test, wie du morgen deinen Hunger stillen sollst, hast du den Ent­schluss gefasst, dass dir das nie wieder pas­sie­ren wird.

Niemals wieder will ich das durch­ma­chen müssen!

Du hast dir vor­ge­nom­men, regel­mä­ßig einen Teil deines Ein­kom­mens für schlechte Zeiten an die Seite zu legen, anstatt dein kom­plet­tes Gehalt immer wieder für eigent­lich unnö­tige Kla­mot­ten, über­teu­erte Getränke, Zeit­schrif­ten voller Werbung und anderen Schrott aus­zu­ge­ben.

Dein weiser Ent­schluss liegt noch gar nicht so lange zurück, aber jetzt bist du schon wieder kurz vor dem Ruin und hast schein­bar über­haupt nichts aus deinen ver­gan­ge­nen Fehlern gelernt.

Kommt dir dieses Dilemma bekannt vor?

Wie konnte das pas­sie­ren?

Herz­lich Will­kom­men in einer Welt, in der sehr viele Men­schen jeden Morgen auf­wa­chen.

Warum Geld sparen so schwie­rig ist

Men­schen treffen ihre Kauf­ent­schei­dun­gen auf Basis von Gefüh­len. Die­je­nige Option, die unterm Strich die besten Gefühle ver­spricht, erhält den Zuschlag.

Und mal ehrlich: 10 Euro für diese Zeit­schrift kann ich mir jetzt doch einfach mal leisten.

Erst über einen län­ge­ren Zeit­raum betrach­tet kommen die schmerz­haf­ten Beträge zusam­men, die uns im Ernst­fall das Genick brechen können. Bei jeder ein­zel­nen Kauf­ent­schei­dung geht es aber immer nur um einen unbe­deu­ten­den Betrag, den man immer irgend­wie vor sich selbst recht­fer­ti­gen kann.

Jede kleine Ausgabe von nur 5,50 Euro für einen Latte mac­chiato hier oder das neun­und­drei­ßigste Paar Schuhe für 29 Euro (Son­der­an­ge­bot!) dort ist für sich allein betrach­tet nicht gerade welt­be­we­gend.

Wie man aus diesem Dilemma ent­kommt

Wie schon gesagt, wird jede ein­zelne Kauf­ent­schei­dung auf der Basis von Gefüh­len getrof­fen. Wer Geld sparen möchte (diesmal wirk­lich!) muss die Bilanz aus posi­ti­ven und nega­ti­ven Gefüh­len bei jeder ein­zel­nen Kauf­ent­schei­dung so ver­schie­ben, dass sich nicht kaufen besser anfühlt als kaufen.

Ein ein­ma­li­ger Ent­schluss von jetzt an weniger Geld aus­zu­ge­ben, kann das nicht leisten.

Die fol­gende Idee kommt aus dem Buch Der Weg zur finan­zi­el­len Frei­heit (*) von Bodo Schäfer:

Eine gute Geld­an­lage vor­aus­ge­setzt ent­spricht jeder Euro, den wir jetzt sparen, dem zehn­fa­chen, also 10 Euro in ein paar Jahren.

Das mag zwar sehr weit her­ge­holt und nicht immer korrekt sein, es hilft aber unge­mein beim Sparen.

Konkret: Für deinen Latte mac­chiatto musst du zwar nur 5,50 Euro auf die Theke legen, aber in Wahr­heit kostet er dich 55 Euro! Willst du ihn immer noch?

Einfach an jeden Betrag eine Null hinten anhän­gen und sich die Frage stellen: „Lohnt sich das?“

Bonus­tipp: Schreibe alle deine Aus­ga­ben in ein Notiz­buch und rechne am Monats­ende alles zusam­men. Rechne dir aus, wieviel Geld du hättest in Zukunft mehr aus­ge­ben können wenn du jetzt weniger aus­ge­ge­ben hättest. Bei 55 Euro für einen Latte mac­chiato kommt am Monats­ende einiges zusam­men ;)

Diese Tricks sind erst der Anfang …

Alle diese Tricks basie­ren letzt­lich darauf, den eigenen Fokus zu ver­schie­ben: Weg von der bet­teln­den schnel­len Beloh­nung, hin zu einer Bestra­fung oder zu einer viel bes­se­ren Beloh­nung in der Zukunft.

Die Fähig­keit, den eigenen Fokus im Griff zu haben, ist unbe­zahl­bar. Wenn du (noch) besser darin werden möch­test, dann könnte mein gratis eBook-Bundle ein guter Ein­stieg für dich sein.

In diesem Sinne:

Wer heute Dinge kauft, die er nicht braucht, wird bald Dinge ver­kau­fen müssen, die er liebt. (Warren Buffett)

Dr. Jan Höpker - Foto Autorenbox

Hallo, ich bin Jan Höpker

Ich habe Chemie stu­diert und in Bio­che­mie pro­mo­viert. Im Mai 2015 habe ich Habit­Gym gegrün­det. Mitt­ler­weile hat die Web­seite über 25.000 monat­li­che Leser und über 1.000 Men­schen lesen meinen News­let­ter.

In meinem Buch Erfolg durch Fokus & Kon­zen­tra­tion beleuchte ich den nach­weis­lich wich­tigs­ten Erfolgs­fak­tor FOKUS tief­grün­dig und pra­xis­nah.

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(*) Die mit Stern­chen gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nannte Affi­liate-Links. Wenn du auf einen Affi­liate-Link klickst und anschlie­ßend bei Amazon ein­kaufst, erhalte ich eine geringe Pro­vi­sion, die einen Teil meiner Ser­ver­kos­ten deckt. Für dich ver­än­dert sich der Preis natür­lich nicht. Keine Sorge, dies ist keine Ver­kaufs­seite. Ich emp­fehle nur Bücher, die ich wirk­lich gelesen habe und die mich wei­ter­ge­bracht haben.

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4 Antworten auf Sparen lernen: Mehr Geld am Monats­ende dank ein­fa­chem Rechen­trick

  1. Hallo Jan, da sind einige gute Tipps dabei! Sehr hilf­reich beim Geld sparen ist auch immer, auf etwas hin zu sparen:

    Man kann sich wochen- und mona­te­lang auf etwas freuen und kommt dadurch auch weniger in Ver­su­chung Spon­tan­käufe zu tätigen.

    Nicht selten wandelt sich dann bei mir die Vor­freude auf den Kauf in Freude darüber, kein Geld dafür aus­ge­ge­ben zu haben und der ersparte Betrag wandert auf mein Spar­konto.

    Ganz viele weitere Tipps zum Geld sparen findest du übri­gens auch in meinem Blog-Beitrag:

    https://www.etf-sparen.net/tipps-zum-geld-sparen-spartipps/

    Ich freue mich über deinen Besuch und wünsche dir einen guten Start in die neue Woche!

  2. Hallo Jan, vom Prinzip her eine tolle Idee. Mein Ein­druck ist, dass Bodo Schäfer zur Über­trei­bung neigt. Ich rechne mit dem Faktor 2, der sich in Deutsch­land ganz konkret mathe­ma­tisch her­lei­ten lässt, als Nähe­rungs­lö­sung. Konsum ist tat­säch­lich doppelt so teuer wie Inves­ti­tion, das gilt zumin­dest für Unter­neh­mer und Selb­stän­dige: http://rechnungswesenlehrer.de/konsumschulden-sind-der-tod-auf-raten/

  3. Thomas sagt:

    Leider gibt es immer noch viel zu viele Men­schen, die mit dem Thema Geld nicht umgehen können. Leider kommt man im Leben nicht drum herum, sich damit aus­ein­an­der zu setzen, um später nicht Pro­bleme zu bekom­men.

    • Jan sagt:

      Hey Thomas,

      das sehe ich auch so. Ich glaube auch, dass es in Zukunft immer wich­ti­ger werden wird sich mit diesem Thema aus­zu­ken­nen.

      Viele Grüße,
      Jan

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