Theacrin

Geschrieben am 11. Mai 2020 von Dr. Jan Höpker.

Theacrin wirkt ähnlich wie Koffein (der Adenosin-Rezeptor wird blockiert), jedoch gibt es angeblich keine Neben­wir­kungen. Damit soll sich Theacrin besonders für dieje­nigen eignen, die von normalem Koffein zittrig und/oder nervös werden. Theacrin wird auch als »der sanfte Bruder von Koffein« bezeichnet.

Die Forschung zu Theacrin ist noch ganz am Anfang. In einer Studie konnte innerhalb von sieben Tagen kein Gewöh­nungs­ef­fekt fest­ge­stellt werden. Bei Koffein gibt es diesen Effekt. Ob bei Theacrin gar keine Gewöhnung auftritt oder ob sie lediglich langsamer erfolgt, wurde bisher nicht unter­sucht.

Die Probanden einer Human­studie, die eine Woche lang jeweils 200 mg Theacrin pro Tag erhalten hatten, berich­teten unter anderem davon, dass sie den subjek­tiven Eindruck hatten, sich besser konzen­trieren zu können (Quelle). An der Finan­zie­rung der Studie war die Firma Compound Solutions beteiligt.

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